Neophobie oder : meine kleinen Feiglinge sind feig ...

Diskutiere Neophobie oder : meine kleinen Feiglinge sind feig ... im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo an alle : wie gewöhnt man skeptische bis feige Graue an etwas Neues ??? Seit gestern früh haben meine beiden ein neues Spielzeug in...

  1. #1 Fridolin12, 27. Mai 2010
    Fridolin12

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    Hallo an alle :

    wie gewöhnt man skeptische bis feige Graue an etwas Neues ???

    Seit gestern früh haben meine beiden ein neues Spielzeug in ihrer Ecke, mit dem Erfolg daß sie gestern am anderen äußersten Ende am Fentergitter pickten und dort sogar hängend die Nacht verbracht haben - jetzt hab ich keine Zeit, versuche später ein Foto eizustellen. Ich hab gestern nachmittag ihr Lieblingsleckerli / -futter am Spieß daran gehängt - nicht mal das konnte sie bewegen ihre Angst zu reduzieren. Die Bockerln, die auch daran hängen, kennen und mögen sie als Spielzeug eh ... ignorieren sie aber auch!

    Mein Mann hat schon verlangt ich soll das Teil wieder entfernen und die Viecherlein erlösen, find ich aber nicht schlau - beim nächsten Versuch ists das selbe...

    Futter und Wasser sind einen halben Meter näher, vorhin war die etwas gescheitere Henne daran , die 2. saß auf dem Futterkäfig, ging auch dort nicht rein ...

    Wie lang brauchen Eure Grauen um Neues zu akzeptieren ? Gibt es Tricks ihnen zu helfen ??

    lG und Danke !
     
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  3. #2 Suman933, 27. Mai 2010
    Suman933

    Suman933 Guest

    Hallo, schönen guten Morgen,

    ich für mich würde Deine Graulies, weder für feige, noch für intellekt unterbemittelt halten - sie sind ganz einfach sehr sensibel, feinfühlig sowie misstrauisch/vorsichtig allem Neuen gegenüber. Das ist auch ein Teil ihrer Intelligenz, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht.

    Um die Panik zu nehmen würde ich es tatsächlich erst mal wieder rausnehmen, aber in der Nähe so platzieren, dass sie es sehen können, aber noch nicht ihren Lebensbereich wesentlich beeinflusst, - nur belanglos einfach mal liegenlassen dass es gesehen - aber nicht als Bedrohung empfunden wird. Es kann u.U. Wochen dauern bis sie etwas Neues annehmen. "Holzhammer" würde ich nicht machen.

    Wenn ich neues Spielzeug nach Hause bringe, liegt es erst mal einfach nur am Boden rum, oder auf dem Tisch, Stuhl, Schuhschrank, nur damit es gesehen wird. Nach der Vorsicht kommt die Neugierde, dann kommt es da hin wo es hin soll.

    Viel Spass - Gruss Dieter
     
  4. #3 hamsterbacke, 27. Mai 2010
    hamsterbacke

    hamsterbacke Mitglied

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    Also das mit dem Überkopfschlafen kenn ich von Lucy. Die hat sich eine ganze Zeit lang jeden Abend an ihren Platz gehängt. Jeder wie er meint.
    Ich denke auch, daß sich Deine Süßen beruhigen werden wenn das spielzeug nicht mehr hängt. Gefahr kommt von oben. Wenn´s unten liegt ist´s schon nicht mehr so bedrohlich.
    LG hamsterbacke;)
     
  5. shalom

    shalom Banned

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    Montieren unter Beobachtung

    Zu diesem Thema habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich direkt in die Voli mit dem neuen Teil gehe und "ganz gewichtig" damit "montiere". Es dauert dann nicht lange, bis die beiden Grauen ganz neugierig ankommen und zuschauen, was ich denn da so mache. Und während ich eifrig "montiere" (grins) - (möglichst mit Werkzeugen, die eine schöne rote Farbe am Griff haben!)- wollen sie mir schon helfen, das neue Teil anzubrinen.
    Wichtig ist - finde ich zumindest - dass Du auf jeden Fall mit dem neuen Teil in Verbindung gebracht wirst und die Grauen sehen, dass Du selbst gar keine Angst vor dem angsteinflößenden Teil hat - egal, was es auch ist - und wenn Deine Geier Dir vertrauen, werden sie es annehmen, auch wenn Du vielleicht mehrere Versuche starten musst. Denn: was Du interessant findest, werden auch sie interessant finden und irgendwann annehmen. Du solltest anfangs auf jeden Fall die Teile nur so lange in der Voli oder im Käfig lassen, wie Du selbst mit dabei bist und sie entfernen, wenn Du Dich ebenfalls entfernst. Je öfter Du das machst, desto leichter wird es, sie daran zu gewöhnen.
    Wirst Du sehen, ich spreche da aus eigener Erfahrung

    Grüße von
    shalom
     
  6. #5 Papagilla, 27. Mai 2010
    Papagilla

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    *grins*
    Tja Shalom,

    da scheints bei Dir so ähnlich zu gehen wie bei uns zuhause. Statt daß sich die Viechers um das neue Spielzeug kümmern, mopsen sie einem das Werkzeug :zwinker:

    Ich möchte Euch Graupi-Haltern wirklich nicht zu nahe treten: aber vertüddelt ihr Eure Geier nicht ein wenig? Ich handhabe das auch schon immer so wie Shalom das praktiziert: viel Trara und bimbam und schon kommen die Geiers an zum gucken und testen. Könnte man das den Graupis nicht auch von Anfang an so beibringen? Ich weiss zwar daß meine Amas in dieser Beziehung ne "Elefantenhaut" haben, aber ein entsprechend "geschulter" Graupi dürfte mit neuem Spielzeug bzw. Umgestalten nicht solche "Probleme" haben oder täusche ich mich da so gewaltig?

    LG
    papagilla
     
  7. #6 Annabell, 27. Mai 2010
    Annabell

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    Hallo!
    Von meinen 4 waren 2 große Schisser. Ich bin darauf nie eingegangen und habe sie auch nicht geschont. Ich habe es gemacht wie du, großes Tara und Begeisterung meinerseits machte die Bande neugierig und schon musste nachgeguckt werden, was ich so toll finde. Eine Henne war aber immer schon so mutig, dass es mich erstaunt hat. Sie geht an alles ran, beisst in alles was sie erreichen kann, um zu gucken um welches Material es sich handelt. Die Dicke hat vor nichts und niemanden Angst.
     
  8. #7 Fridolin12, 28. Mai 2010
    Fridolin12

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    Hi und Danke für die Antworten :
    mal sehen wie´s weiter geht : hab den Stein des Anstoßes auf einem Hocker auf der anderen Seite der Käfigwand liegen, und wenn ich reingehe klemm ich mir das Teil unter den Arm und nehm es mit :D

    Das Anbringen hat eh eine Weile gedauert, weil ich alte Bockerl abgenommen hab, und die Höhe justiert hab bzw die Kette zum Anhängen ( hägt quer ) zu kurz war, also hab ich mit Lederband und kurzen Kettchen Flickschusterei betrieben ...

    Nun warte ich ab und brings nächste Woche mal wieder an den vorgesehenen Platz ...
     
  9. WHasse

    WHasse Foren-Guru

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    Oh doch: Graue sind anders: http://vogelforen.de/showthread.php?t=210182
     
  10. #9 CocoRico, 28. Mai 2010
    CocoRico

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    Hallo,

    meine zwei Grauen haben auch vor nichts neuem Angst und nehmen es daher direkt an. Pauli war schon immer so und Coco hat es von ihm gelernt. Früher war Coco ängstlich.

    Ich baue aber auch die neuen Sachen vor deren Augen auf. Pauli ist dann direkt dabei, da er wissen muss, wie das ganze vonstatten geht. Da muss man dann höllisch aufpassen, dass die Schrauben und Co. dort bleiben, wo man sie abgelegt hat.

    Meine grüne Kongos haben vor nichts Angst und zeigen ihr Interesse sofort.
     
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  12. lady-li

    lady-li Banned

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    Nicht alle Grauen !!! :D:D
    Ich habe heute einen neuen Buchenast aufgehängt. Deshalb mußte ich einen weiteren Haken in die Decke bohren.
    Was soll ich sagen...der Hahn saß einen Meter entfernt auf dem Seil und hat neugierig verfolgt, wie der Schlagbohrer sich langsam in die Decke mühte.
    Die Henne saß gegenüber und schimpfte wie ein Rohrspatz.
    Aber Angst ??? Nicht die Bohne ! :nene:
    Aber meine Beiden sind eben Timnehs ! :~
    Habe leider kein Beweisfoto gemacht, da ich keine Hand frei hatte. 8)

    @Fridolin12 - neue Sachen im Käfig sind meist problematischer, weil die Grauen der "Gefahr" nicht ausweichen können.
    Deshalb würde ich das Teil erstmal draußen befestigen, damit sie es aus sicherer Entfernung beäugen können.
     
  13. #11 Fridolin12, 30. Mai 2010
    Fridolin12

    Fridolin12 Stammmitglied

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    @lady-li : allerdings haben wir 2 Timneh-Hennen ..... das abgelehnte Spielzeug liegt jetzt außerhalb vom Käfig !

    Ich les halt auch von anderen Grauen und deren Verhalten. Wenn ich dann ( unwillkürlich ) vergleiche, fällt mir auf, daß unsere Hennen weder durch Sprachvermögen "glänzen" oder sonstwie dem sog. Klischee der klugen Graupapageien entsprechen. Natürlich ist mir klar, daß jedes Tier seinen EIgenen Charakter hat, individuelle Begabungen, Vorlieben etc. Für ein tägliches intensives Training hab ich nicht die Zeit - ich will sie ja auch nicht dressieren, aber beobachten wie sie sich verhalten ist schön. Und da fällt halt schon auf, wenn die guten Tiere am liebsten futtern, einen Ast abnagen, sich putzen und nur dieselben Dinge akzeptieren ... Jedes neue Teil war eine Anstrengung, auch wenn es ein Bockerl war oder die Ölfrüchte ....*seufz*
     
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