Nervöse Pferde..verwerfen im Genick

Diskutiere Nervöse Pferde..verwerfen im Genick im Pferde Forum im Bereich Tierforen; Hi, meine Stute ist ne superultraempfindliche Hexe...jetzt fängt sie seit 2 Wochen an sich im Genick zu verwerfen, bzw. so auf dem Trensengebiss...

  1. xxNane

    xxNane Guest

    Hi, meine Stute ist ne superultraempfindliche Hexe...jetzt fängt sie seit 2 Wochen an sich im Genick zu verwerfen, bzw. so auf dem Trensengebiss rumzukauen daß ich fast verrückt werde.Mit Zügel lang klappts nicht, mit Zügel kurz auch nicht..mit Vorwärtstreiben-Seitengängen...alles schon versucht.Hat jemand einen Tip was ich noch versuchen könnte??Bin gerade bei der Boden/Longenarbeit...L.G. Nane
     
  2. Mary

    Mary Guest

    Hallo Nane,
    wie alt ist sie nochmal?
    Haste schon abgecheckt ob ihr vielleicht im Maul oder im Rücken was weh tut?
    Macht sie es beim longieren auch,oder nur unter dem Sattel?
     
  3. #3 littlefisher, 01.06.2007
    littlefisher

    littlefisher Guest

    Hat sie eventuell Harken auf den Zähnen ? Hast Du schon mal nachgeschaut ?

    LG Yvonne
     
  4. xxNane

    xxNane Guest

    Danke für eure schnellen Antworten...Die Zähne muß ich noch überprüfen, an der Longe hat sie auch Ansätze...nur nicht ganz so arg. Sie ist jetzt 8 hypersensibel und nervös...immer auf Hab-Acht-Stellung. Ich hab sie jetzt 2 Jahre und weiß Gott der Teufel was da vorher alles passiert ist. Sie kann keine Männer leider und keine Fremden, nicht mal meinen Mann der doch jeden Tag im Stall ist...
     
  5. Mary

    Mary Guest

    Hallo,
    hm sicher kein einfaches Pferd,so wie Du sie beschreibst.
    Ich würde sie jetzt erst einmal konsequent vorwärts-abwärts arbeiten.
    Wenns an der Longe besser klappt,dann so erst mal anfangen.Und auch unter dem Sattel,lieber keinerlei Seitengänge sondern erst versuchen das Pferd wieder geradeaus vorwärts zu bekommen,ruhig in Dehnungshaltung.
     
  6. #6 Hafi Frau, 04.06.2007
    Hafi Frau

    Hafi Frau Guest

    Klingt a) nach akuten Problemen. Zähne würd ich tippen. Oder Rücken. Ist der Sattel spezifisch für sie angepasst oder einer von der Stange, der eventuell irgendwo in die Nieren drückt weil zu lang oder zu kurz? Es gibt Gel-Druckpads, um das zu überprüfen. Vielleicht kann Dir da jemand mal eins leihen.

    und b) nach Dauerschaden. Vermutlich hat sie begriffen, dass es ihr bei Dir gut geht und jetzt kommt nach und nach der Mist raus, den sie seit Jahren runterdrückt. Ist eingentlich ein Kompliment an Dich. Sie muss Dir nämlich sehr vertrauen, dass sie es bei Dir rauslässt.

    Schon mal an Bachblüten oder Schüsslersalze gedacht?

    Wie longierst Du? Mit Sattel und Gebiss im Maul oder komplett blank an Halfter/ Kappzaum mit oder ohne Gurt?

    Vielleicht wird sie ruhiger, wenn Du ihr viel Bodenarbeit ohne Gebiss und Gurt gönnst.
     
  7. #7 Hafi Frau, 04.06.2007
    Hafi Frau

    Hafi Frau Guest

    Mir fällt grad was ein:

    wann wird ein Pferd am Boden gearbeitet? Wenn man vorhat, es einzureiten. Vermutlich ist da was schief gegangen bei ihr und sie wird derzeit daran erinnert.

    ==> Bachblüten, viel viel Zeit lassen, so viel freie Arbeit ohne Zaum und Gurt wie irgendwie geht. Und nicht verzweifeln: Du wirst ihr immer wieder beweisen müssen, dass es ihr heute bei Dir wirklich wirklich gut geht und ihr niemand was tut. Egal, wie sie sich aufführt.
     
  8. #8 littlefisher, 07.06.2007
    littlefisher

    littlefisher Guest

    Hmmm,

    Hast du auch schon mal die Ohrspeicheldrüse nachgeschaut ? Manchmal können auch Entzündungen Verwerfungen im Genick verursachen ? Oder vielleicht gibst Du falsche Hilfen . Manchmal hilft es auch wenn man noch eine zweite Person mit hinzunimmt und die schaut ob man alles richtig macht !

    An deiner Stelle würde ich erstmal einen Tierarzt kommen lassen der sich die Zähne , Hals und Rücken anschaut.

    Wenn alles in Ordnung ist würde ich mich selbst reflektieren um zu schauen ob die Zügelhilfen die ich gebe auch in Ordnung sind .

    ich glaube nicht , dass dein Pferd dich damit ärgern will sondern eher dass es körperlich nicht das umsetzten kann was Du von ihm verlangst deswegen verspannt es sich !
     
  9. Luessy

    Luessy Mitglied

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    Hast du schon mal mit einer Gummitrense probiert...??
     
  10. Gitana

    Gitana Guest

    Re.:

    Hi XXNane,

    die Probleme,die Du da schilderst kenne ich auch...mein Stutchen hat bei den Vorbesitzern viele schlechte Erfahrungen sammeln müssen- und ist sehr ängstlich und überempfindlich. Häufig kommt es bei meinem Stutchen zu Blockaden, die sie sich zuzieht wenn sie sich aus Angst verspannt, verwirft, bockt ect..
    Sie zeigt dann auch Symptome, wie Schwierigkeiten beim Stellen und Biegen, Verwerfen im Genick, Rückenempfindlichkeit u.u.u. - je nachdem, wo die Blockaden sitzen.
    Vielleicht solltest Du Dich umhorchen, ob in Deiner Nähe ein guter Osteopath zu finden ist..:trost:
    Schildere ihm Deine Beobachtungen, ich bin mir sicher, er kann Euch helfen- toi,toi,toi

    Viele Grüße
    Manuela
     
  11. #11 Ottofriend, 16.06.2007
    Ottofriend

    Ottofriend Foren-Guru

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    Hi,

    es ist ja schon viel gutes und bedenkenswertes geschrieben worden,
    möchte nur noch ergänzen:
    bevor dein stutchen nicht entspannt und willig an allen hilfen steht, sollte man so experimente mit seitengängen und so nicht machen, denn so baust du dir zusätzliche probs in form von verstellung und verspannung einerseits, andererseits hast du später die negative erinnerung daran, wenn der richtige zeitpunkt gekommen ist.
    wenn keine organische ursache vorliegt, ist meine erfahrung: mitunter ist es viel hilfreicher, vieles zu lassen, als vieles zu tun. reite sie freundlich, ernergisch vorwärts (keine schwierigen lektionen) und tu so, als ginge sie traumhaft. vielleicht balanciert sie sich gerade neu aus.
    lg
    sanne
     
  12. xxNane

    xxNane Guest

    Hallo, bin endlich mal wieder da, hatté einige Auseinandersetzungen mit meinem Computer (er war der stärkere;) )
    Vielen Dank für Eure vielen Antworten...mittlerweile hab ich Rücken Zähne ect. durchgeschaut...und siehe da, das Problem ist im Moment weg...ich glaube sie ist nur total verspannt..habe jetzt viel longiert ohne Gebiss und sonstigen Kram. Mittlerweile ist sie damit beschäftigt die lästigen Stechviecher loszuwerden...zwangsläufig schüttelt sie mich mit...Hysterisch halt die Klene:D
     
  13. #13 Hellehavoc, 20.06.2007
    Hellehavoc

    Hellehavoc Das Höllengeierchen

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    Hmm schwierig.
    Imho ist das Beste, herauszufinden, auf was die Kleene hysterisch reagiert und dann konsequent dran arbeiten - abstumpfen, wo es nicht anders geht.

    Das Herausfinden wird jedoch ein schmerzhafter Prozess fuer Euch beide werden, da Du sie verschiedensten Situationen und Menschen aussetzen musst. Aber ohne genau zu wissen, worans haengt, kannst Du mit ihr nicht arbeiten und sie 'gesund' werden.

    Gegen Verspannungen helfen sogenannte Streichelmassagen (in etwa verstaerkt und viiiiel langsamer das, was man beim Striegeln macht). Wenn das Pferd entspannt, merkt man das da eigentlich direkt.
    Das immer wieder machen, sobald Du merkst, dass sie verspannt.

    Abstumpfen geht in etwa so:
    Sie immer wieder und zeitlich laenger der Situation aussetzen, vor der sie scheut. SOFORT belohnen (am besten mit Hafer), sobald sie es richtig macht (sprich nicht scheut). Das immer und immer wieder ueben. Anfangs nur kurz, dann immer laenger (wenns geht).

    Fang am Besten mit Deiem Mann an.
    Er soll sich ruhig in ihrer Naehe aufhalten so oft es geht und so lange es geht. Nicht vom zickigen Gehabe des Tieres beeindrucken lassen. Er sollte immer Hafer oder anderes Leckerli dabeihaben und zum selber holen anbieten d.h. das Tier muss es sich von ihm selber abholen - irgendwann wird sie merken, dass Gutes von ihm kommt - naemlich Leckerli. Und dann ist das Eis schon halb gebrochen.

    Ganz wichtig ist, dass sie nach so ner 'Trainingseinheit' immer ausspannen kann (Weidegang, andere Box etc.) und IMMER ausgiebigst gelobt wird, sobald sie was richtig macht. Wenn sies nicht richtig macht, lege Dir ein Codewort zu, das du scharf und klar ausspricht und das Deine Misstimmung ausdrueckt (sowas wie Nein oder Pfui etc.) Sie wird sehr schnell merken, was Sache ist.
    Niemals das Tier schlagen, wenn sie was falsch macht.


    Mein Eigener war auch so ein Sensibelchen - er wurde ausgiebigst misshandelt, ehe er zu mir kam.
    Dementsprechend daneben war er, scheute vor allem und jedem, stieg, ging durch, hatte Angst vorm Sattel - also das volle Programm.

    Am Ende des Trainings konntest Du sogar Knallfroesche zwischen seinen Fuessen platzieren, das hat ihn nicht die Bohne intressiert - so lange ich gemuetlich geblieben bin, hats ihn auch nicht gejuckt. Sogar durchs Feuer ist er anstandslos mit mir gegangen.
    Gestiegen ist er nur noch auf Kommando, auf Kommando hat er sich hingelegt und Angst vorm Sattel war auch keine mehr da.
    Imho alles ne Sache von unendlich Geduld, konsequentem Training und viiiiiiiiiiiiiel Lob und 100% Vertrauen zwischen Pferd und Reiter.
     
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