Neue Henne für den Witwer

Diskutiere Neue Henne für den Witwer im Sperlingspapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo, Sperlies sind sehr eigen.....und sei froh das sie sich jetzt schon so gut miteinander befreundet haben. Bei einem Paar von mir hat es...

  1. Claudia36

    Claudia36 Foren-Guru

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    Hallo,

    Sperlies sind sehr eigen.....und sei froh das sie sich jetzt schon so gut miteinander befreundet haben.
    Bei einem Paar von mir hat es nunmehr fast 5 Monate gedauert ehe sie zusammen kamen.
    Mir war ein ( noch sehr junger) Hahn verstorben und die Kleine war so alleine, obwohl sie mit 3 anderen Paaren zusammen in der Voli saß.
    Nun habe ich einen neuen Hahn für die Süße besorgt....leider einen der nur!!! mit einem Hahn zusammen gehalten wurde und das wohl schon von klein auf ( er ist 2 Jahre alt)
    Nun war es so das er nur auf Hähne fixiert war und die Kleine nicht mit den A. angeschaut hat.
    Sie tat mir so leid...immer wenn sie sich versuchte zu nähern hat e´r sie weggepickt.
    Nun habe ich die Paare getrennt...( eh zum ziehen )
    Jetzt endlich sitzen sie gemeinsam auf der Stange und kraulen sich auch mal.....aber von echter Liebe kann man noch nicht sprechen...ich hoffe aber das wird noch.

    LG
    Claudia
     
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  3. Lapingi

    Lapingi Castle of Maja & Coco

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    leider gibt es auch oft nur Zweckgemeinschaften. Sowohl unser erstes Wellipaar als auch das Zweite waren leider nur Zweckgemeinschaften. Die beiden Hähne wollten, aber unser Zickenweib Pingi hatte irgendwie für Beide - zunächst Lari und nach seinem Tod dann Wicki - leider nicht viel übrig. Sie lies sich zwar fast täglich mal gnädigerweise füttern, aber das war´s auch. Mehr Annäherung wurde von ihr nicht geduldet....man merkte den beiden Hähnen richtig ihre Enttäuschung an.....:traurig:

    Mußte Madame aber zum TA, was leider häufig vorkam, dann mußte das Hähnchen mit....alleine sein wollte sie auch nicht......:D

    Da sich Ute´s Sperlies aber nach 3 Tagen schon so nahe sind, denke ich nicht, daß es da zu Problemen kommen wird.
     
  4. solcan

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    Hallo
    Ich finde Wellensittiche und Sperlinge sollte man nicht miteinander vergleichen. Die beiden Arten sind einfach zu unterschiedlich. Sperlinge sind "echte" Papageien und verhalten sich auch so. Außerdem verhalten sich Südamerikaner ganz anders als Australische oder asiatische Vögel. Sie haben in Ihrer Heimat ja auch ganz verschiedene Lebensräume und müssen sich dementsprechend verhalten.

    Gruß
     
  5. Lapingi

    Lapingi Castle of Maja & Coco

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    no panic....ich sag nichts mehr....
     
  6. UteS

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    Weiterer Fortschritt

    5. Tag:

    Heute habe ich die Fressnäpfe von ganz oben auf die halbe Käfighöhe "runter" geholt. Und daneben zusätzliche Sitzäste angebracht. Die Wassernäpfe und das Trinkröhrchen habe ich noch oben gelassen.

    Da der verfressene Mickey sofort zu einem Fressnapf auf halber Höhe ging äääh flog, ist Molly auch bald gefolgt. Sie beobachtet immer erst, was Mickey macht und kommt dann hinterher.

    Somit haben wir sie jetzt schon einmal auf halber Höhe und nicht mehr nur ganz oben im Käfig.
    Sie schaute sich um, als wäre das jetzt alles gaaanz anders hier. Ist es vermutlich auch aus ihrer Perspektive.

    Das bleibt jetzt erst einmal etliche Tage so, und dann wollen wir mal weitersehen.
    Ich bin nach wie vor überrascht, dass Mickey sich auch nicht mehr am Boden aufhält und die unten angebrachten Fressnäpfe benutzt, obwohl er sich doch schon seit 2 Jahren auskennt und dort immer aufhielt. Faule Socke, oder er will die neue Henne unter Kontrolle behalten und deswegen nicht nach unten "abtauchen".

    Es bleibt spannend und macht Spaß sie zu beobachten.

    VG Ute
     
  7. solcan

    solcan Foren-Guru
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    In einer neuen Beziehung verhält sich der Partner oft anders wie in der alten. Genau wie bei uns auch.:dance:
     
  8. Isrin

    Isrin Foren-Guru

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    Hallo Ute,
    wenn bei mir ein neuer Sperling einzog, habe ich für ihn auch einen Futternapf höher gehängt. Leider waren 9 andere schneller und haben erst einmal tüchtig gefuttert.
    Ihre gewohnten Näpfe unten am Boden, haben sie nicht mehr mit den Schwanzfedern angesehen - - oben könnte ja viiiiel besseres Futter sein :zwinker:

    Viel Spaß weiterhin!
     
  9. UteS

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    Langsam ungeduldig

    10. Tag: Wenig Veränderung!

    Da bin ich froh, dass nicht nur unser Hahn so "bekloppt" ist. Das sind schon ganz schön eigenwillige Tierchen! :D

    Wir werden langsam etwas ungeduldig wegen der ach so langsamen Verhaltensänderung, vor allem mein Mann: Gestern meinte er einfach die Fressnäpfe von der halben Käfighöhe ganz runter hängen zu sollen. "Es wäre jetzt mal langsam so weit, und sie sollten sich nicht so anstellen."

    Heute Morgen durfte ich das Schauspiel dann beobachten: Es waren wirkich nur einige Zentimeter, aber sie haben nicht gefressen. Auch Mickey, der seit fast 2 Jahren unten frisst, hatte Angst. Sie haben die Näpfe sehnsüchtig beäugt, mehrfach angeflogen, aber immer wieder abgedreht und nicht gefrühstückt. Das ist schon erstaunlich. :nene:

    Ich hatte dann ein Einsehen und konnte es auch nicht mehr mit ansehen und habe einen Napf wieder hoch gehängt. Etwas tiefer als halbe Käfighöhe, wieder nur ganz wenige Zentimeter höher.
    Unglaublich: Kaum 2 Minuten nach dem Umhängen saßen beide am Napf und futterten wild drauf los.
    Wir reden hier nur über wenige Zentimeter, die so einen Unterschied machen. ich konnte es nicht fassen !!!!

    Na ja, mein Mann meckerte dann, dass ich sie zu sehr "verwöhne", aber ich werde ihnen jetzt ihr Tempo lassen. Mal sehen, wie lange es noch dauert. Am Sonntag starte ich noch einen Versuch. Dann kann ich wieder beobachten.

    Ich frage mich nur, ob sie tatsächlich den ganzen Tag nichts gefressen hätten, nur weil der Napf zu tief hängt.
    Mein Mann meint, sie wären schon irgendwann hingegangen, aber ich bezweifle das. Schwer einzuschätzen!

    Ansonsten sind sie beide immer noch seeehhhr ruhig: dösen so vor sich hin, schreddern ein wenig, kuscheln und fressen und das war's. Dabei könnten sie so viel klettern: Der Käfig hängt voller frischer Zweige - sieht aus wie im Wald. Manchmal sieht man die Sperlis nicht vor lauter Grün.

    Ich bin weiter gespannt, beobachte und studiere ihr Verhalten - mal abwarten, wie "schnell" es geht. :nene:

    Liebe Grüße Ute
     
  10. Lapingi

    Lapingi Castle of Maja & Coco

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    Ute, Du hast eine PN :zwinker:
     
  11. solcan

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    Hallo
    Sperlinge können sehr stur sein bei Veränderungen, aber es ist deshalb noch kein Vogel verhungert wenn Futter ausreichend da ist.

    Gruß
     
  12. Isrin

    Isrin Foren-Guru

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    Hallo Ute,
    ich glaube nicht, dass sie den ganzen Tag gehungert hätten - sie hätten sich "angeschlichen", wenn du nicht geguckt hättest.
    Die Kleinen wissen im Grunde genau, wie sie uns erziehen müssen :p

    Ich kann dir nicht sagen, ob es bei einem Paar auch so ist: Olli hatte sich nach 4 Wochen mit allem in der Voliere arrangiert und fremdelte nicht mehr.

    Wenn du deinen Willen durchsetzt, ihnen aber entgegen kommst, indem du auf halbe Höhe zum Futternapf ein kleines Stückchen Kolbenhirse hängst, werden sich beide anpassen und auch nach unten an den Napf gehen. :zwinker:
     
  13. UteS

    UteS Nachteule

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    Mal wieder ein Bericht

    7 - fast 8 Wochen hier - alles gut: :beifall:

    Ich möchte mal wieder berichten, wie es mit unserer neuen Sperli-Henne Molly weitergegangen ist:

    Die Futternäpfe habe ich schrittweise immer weiter nach unten gehängt, was gut funktioniert hat. Inzwischen futtern beide einträchtig aus einer Schale auf dem Boden des Käfigs. Molly ist noch etwas zurückhaltend bei Obst und Gemüse, lediglich Mais knabbert sie sehr gerne. Den hänge ich an einem Obstspieß im Käfig auf. Mickey dagegen steht im Moment tierisch auf frische Feigen in einer Schale am Boden. Da ist er kaum zu halten! Äpfel, Möhren, Physallis und komischerweise auch Kiwis (die Mickey früher geliebt hat) werden zur Zeit ignoriert. Ich biete sie aber weiterhin hartnäckig an.

    Erst nach 4 Wochen wurde Molly tatsächlich lebhafter. Die Eingewöhnungsphase hat doch so lange gedauert.
    Nach 5 Wochen haben wir zum ersten Mal wieder Freiflug für beide gegönnt. Anfangs waren sie beide nur ganz kurz draußen - Molly hat sich an Mickey orientiert und schon gut zurecht gefunden. Aber sie wollten beide immer wieder schnell in den Käfig zurück. Mickey war ja schon immer eine faule Socke und fliegt nicht so gerne.

    Jetzt gehen sie jeden Tag gerne raus - am liebsten direkt morgens, wenn ich zu Hause bin. Falls ich erst nachmittags von der Arbeit komme, gehen sie nur noch kurz raus. Morgens dagegen sind sie lange draußen, und bei dem schönen Wetter letztens haben sie gerne vor dem Fenster in der Sonne gesessen und nach draußen gesehen.
    Letzte Woche haben sie auch zum ersten Mal gebadet.

    Das Auffälligste an Molly ist, dass sie sehr interessiert an allem ist. Sie sieht sich immer richtig um beim Freiflug und ist neugierig. Außerdem fliegt sie gerne - häufig große Runden durchs Wohnzimmer ganz alleine - wie gesagt Mickey ist eine faule Socke!

    Und was wunderschön ist: Sie sind ein richtiges Liebespaar. Das freut uns so zu beobachten, wie süß sie miteinander umgehen. Einer kann nicht ohne den anderen sein, und es wird dauernd geschnäbelt usw.
    Im Nachhinein haben wir nun gemerkt, dass Minnie und Mickey nur eine Zweckgemeinschaft hatten, denn so liebevoll sind sie nie miteinander umgegangen. Es gibt überhaupt kein Picken mehr, manchmal wird im Käfig gejagt und sie zetern sich lautstark an, aber das war es auch! Meistens wird geschmust und jeder füttert den anderen. Wirklich toll zu sehen. :freude:

    Allerdings ist Molly uns gegenüber immer noch sehr schreckhaft. :nene: Als Mickey das erste Mal wieder auf meinem Arm saß, ist sie schier ausgeflippt und aufgeregt im Zimmer rumgeflogen und hat gezetert. Das konnte sie gar nicht verstehen! Inzwischen guckt sie nur verwundert, wenn Mickey zu mir kommt - hält aber Abstand.
    Wenn ich zum Futter- und Wasserwechsel oder zum Säubern in den Käfig greifen muss, fliegt sie immer noch hektisch weg oder hin und her. Und wenn wir uns nur dem Käfig nähern, wird sie sehr nervös und rutscht schon fast von der Stange. Fotos sind zur Zeit auch nicht möglich - sie haut sofort ab, wenn sie Kamera oder Handy sieht. :traurig:

    Das ist schon ein deutlicher Unterschied, wenn man eine ältere (2 Jahre alte) Henne bekommt statt eines Jungtieres. Sie hat ja 2 Jahre lang kaum Menschen-Kontakt gehabt in der Zuchtanlage, und ist es nicht gewohnt. Wenn man ein Jungtier direkt an Menschen gewöhnt, geht die Entwicklung schon schneller, so wie bei Minnie damals, die ganz schnell zutraulich wurde und nicht mehr schreckhaft war.
    Ich bin schon froh, dass Molly wenigstens sitzenbleibt, wenn ich an den Käfig komme und ruhig mit ihr spreche. Sie schaut dann ganz aufmerksam, aber auch misstrauisch - immer bereit zu flüchten.
    Aber ich bin zuversichtlich, dass das mit Geduld, Zeit und durch Mickeys Beispiel schon wird. Warten wir ab.

    Jedenfalls sind wir froh, dass beide einen sehr glücklichen Eindruck machen - Mickey ist deutlich zufriedener als früher mit Minnie, wo es ja doch öfters Pickereien und Streitereien gab. Er ist ein richtig zufriedener kleiner Bursche jetzt und sie kuscheln soooo gerne. Allerliebst - schade, dass kein Foto möglich ist! :nene: :nene:

    Liebe Grüße
    Ute
     
  14. Lapingi

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    Ute....das hört sich doch gut an. :freude:

    Ich glaube aber nicht, daß das unbedingt etwas mit dem Alter zutun hat, ob sie zahm werden oder nicht ( ein bißchen vielleicht schon )....in erster Linie ist wohl der Charakter entscheidend. Bei uns ist Nemo ja 6 Wochen älter. Als wir sie bekamen, war er schon ca. 5 Wochen in der Flugvoli mit anderen Sperlies und Maja kam fast direkt von ihren Eltern zu uns. Eigentlich hätte also Maja zahmer sein müssen und Nemo hätte sich das abgucken sollen....es war aber genau umgekehrt. Nemo war schnell zutraulich, kam auch schnell auf die Hand, wenn´s Leckerchen gab und Maja macht das bis heute nicht. Sie ist wohl mit Molly zu vergleichen - wenn auch nicht ganz so schreckhaft. Sie fliegt auch nicht immer weg, wenn mal ein Finger Richtung Schnabel geht....aber lange bleibt sie auch nicht sitzen. Ich schätze, sie wird nie auf die Hand zum Schlemmen kommen ( ok, wir üben auch nicht )....ist uns eigentlich auch egal.

    Dann habt ihr ja beim nächsten Treffen viiiiiiiiiel zu erzählen.....:D
     
  15. UteS

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    Dass Molly zahm wird ist uns auch nicht wichtig.
    Aber weniger schreckhaft wäre schon schön. Nicht, dass jedes Mal die Panik ausbricht, wenn ich in den Käfig greifen muss.
    Draußen beim Freiflug ist sie übrigens ruhiger und gelassener. Das ist ja auch nicht "ihr Käfig".
     
  16. Isrin

    Isrin Foren-Guru

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    Hallo Ute,
    Molly wird sicher noch ruhiger werden - wenn ich da an Olli denke wie der immer ausflippte ....
    Er ist heute ganz ruhig und gelassen wenn wir an der Voliere vorbei gehen und innen arbeiten ist gar kein Problem.

    Ist es nicht herrlich anzusehen, wenn ein Sperlipaar so "turtelt"? Ich bin immer "hin und weg".
     
  17. Elmo

    Elmo Kolbenhirsetaxi

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  18. UteS

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    Endlich mal wieder ein Bericht

    Nachdem Molly nun fast ein Jahr bei uns ist, muss ich doch mal wieder berichten:

    Es läuft ganz fantastisch mit den Beiden. Sie lieben sich noch immer heiß und innig und kuscheln viel. Im Gegensatz zu früher ist Mickey jetzt der Boss, aber Molly lässt sich auch nicht die Butter vom Brot nehmen. Sie sind unheimlich süß miteinander !!!

    Im Frühjahr wurde intensiv nach Brutplätzen gesucht. Ich habe alles entfernt, was auch nur annähernd an dunkle Höhle erinnert. Vor allem die Korkröhre !!! Kommt dann im Winter wieder. Bis jetzt ist es gut gegangen, und es gibt zum Glück keine Eier. :beifall:

    Molly ist wesentlich entspannter und weniger schreckhaft geworden. Sie schaut immer interessiert zu, wenn Mickey auf meinen Arm kommt oder Körnchen nimmt. Und sie erkundet sehr gerne die Umgebung beim Freiflug und beobachtet durchs Fenster die Wildvögel draußen. Wenn große Vögel (z.B. Tauben oder gestern ein Eichelhäher - hier mitten in der Stadt !!!) das Futterhaus besuchen schlagen beide Alarm. Ich komme dann schnell angelaufen und beobachte die Wildvögel-Besucher.

    Jetzt im Urlaub wird die nächste Trainingsphase eingeleitet: Ich werde versuchen, sie an einen kleinen "Krankenkäfig" zu gewöhnen. Ich möchte sie bei warmem Wetter mit auf den Balkon nehmen. Und möglichst ohne sie jedes Mal fangen zu müssen.
    Bin schon gespannt, wie das laufen wird. Und ich muss unbedingt mal wieder Fotos machen. Na, mal sehen - Zeit sollte ich ja haben, falls wir nicht zu viel unternehmen werden.

    Also, bei uns hier alles in Ordnung - und ich bin dankbar, dass es sich so gut entwickelt hat und beide Sperlis gesund und scheinbar glücklich sind.

    LG Ute
     
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  20. Lapingi

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    Unsere schlagen dann auch direkt Alarm....aber dafür braucht es keine Tauben oder Eichelhäher....die beiden Weicheier machen sich auch vor Meisen inne Hose.....:D
     
  21. #39 UteS, 23. August 2011
    Zuletzt bearbeitet: 23. August 2011
    UteS

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    Ferienwohnung

    Es hat geklappt mit Ferien auf dem Balkon!

    Nachdem das "Zweitheim" - die Ferienwohnung (der kleinere Käfig) einige Wochen in der Nähe des großen Käfigs stand und die Zwei dank Kolbenhirse immer wieder rein und raus sind aus ihrem Ferienheim, habe ich dann letzte Woche die Türen schnell geschlossen, und es ging raus auf den Balkon.

    Mickey war ganz gelassen - nach dem Motto: Ach, das kenne ich doch alles, ich bin doch alter Hase! 8) Molly war sehr aufgeregt und verschreckt. Sie beruhigte sich aber auch schnell, und Mickey interessierte sich nur für die köstliche Kolbenhirse. Molly war dann sehr interessiert an der neuen Umgebung: Die Sonne schien, ein ganz leichter Windhauch ging durch ihr Gefieder, die Wildvögel zwitscherten und Molly schaute sich alles verwundert an. Sie waren mehrere Stunden mit mir auf dem Balkon, haben auch Nickerchen im Schatten gemacht, gefressen und getrunken, und es war richtig idyllisch.

    Ich war froh, dass ich sie nicht fangen musste, und auch jetzt danach besuchen sie jeden Tag ihre Ferienwohnung. Ich frage immer, ob sie wieder auf den Balkon möchten - dann sollten sie sich bitte einfinden in ihrem Zweitheim. :D Aber Molly ist vorsichtig: Wenn ich mich nähere, hüpft sie schnell raus. Bisher war das Wetter auch noch nicht wieder geeignet für Sperlis auf dem Balkon oder wir waren nicht zu Hause.
    Mal sehen, ob es noch einmal klappen wird!

    Molly ist jetzt genau 1 Jahr bei uns, hat sich super eingelebt, und es macht Freude die Beiden miteinander zu beobachten. Manchmal verplempere ich richtig viel Zeit, weil ich nur da sitzte und die Zwei beobachte.
    Gestern z.B. habe ich einen riesigen Ast als Baumersatz an ihrem Lieblingsplatz vor dem Fenster aufgestellt. War das eine Aufregung heute Morgen. Sie haben immer wieder versucht, den Ast anzufliegen, sich dann aber doch nicht getraut zu landen. Nach 2 Stunden endlich war Mickey mutig und ist gelandet. Und dann kam auch Molly. Jetzt wird dieses komische Ding erst einmal untersucht, und es wird geklettert. Im Moment macht Mickey ein Nickerchen, weil die ganzen Flugmanöver heute ja schon anstrengend waren. Er ist sowieso ein fauler kleiner Bursche - Molly ist viel aktiver und meckert ihn manchmal an, wenn er döst.

    Ich bin froh, wenn ich ihnen immer wieder Anregung und Neues bieten kann, sie interessiert sind und viel fliegen und erkunden.

    Liebe Grüße Ute

    P.S. Ich habe leider keine Fotos gemacht - ich finde meine Kamera im Moment nicht! Blöd! Aber ich suche noch.
     
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