neuer nymphensittich

Diskutiere neuer nymphensittich im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; hallo!!! Ich habe mir vor ca. 2 Wochen einen 9 Wochen alten Zimt-Perl Schecke gekauft. Am Anfang war er nicht sehr ängstlich. Doch ich kann trotz...

  1. chuckylukas

    chuckylukas Guest

    hallo!!!
    Ich habe mir vor ca. 2 Wochen einen 9 Wochen alten Zimt-Perl Schecke gekauft. Am Anfang war er nicht sehr ängstlich. Doch ich kann trotz Freiflug und intensiever bemühung keine positive Veränderung feststellen.Wenn er frei fliegt, hat er eine Stelle auf der er immer landet und dort bleibt er dann auch Stundenlang sitzen. Er ist überhaupt nicht neugierieg. Ist das normal? Gibt sich das noch? Wer kann mir helfen.....
     
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  3. Lindi

    Lindi Guest

    Hallo und herzlich willkommen bei uns!

    Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du EINEN Nymphen... Nymphen sind Schwarmtiere und beschäftigen sich am liebsten mit ihresgleichen. Wenn sie keinen Partner zum Kommunizieren haben, was sollen sie dann tun? Ich vermute, er fühlt sich arg einsam, denn ein Mensch, auch wenn es sich noch so gut und intensiv um ihn kümmert, kann ihm nicht den Partner ersetzen. Das ist eigentlich bei allen Papageienarten so.

    Warum soll er rumfliegen, wen soll er damit beeindrucken? Mein Rat, dem sicher alle zustimmen werden: Gönne ihm einen Partnernymph, und Du wirst sehen, wie sich Dein Süßer positiv verändert :cheesy: :jaaa:
     
  4. MonikHH

    MonikHH Guest

    9 Wochen???? Da ist der aber noch ganz schön jung.

    Nimmst du ihn abends / über Nacht in den Käfig / Voliere?? Tipp: eine kleine lichtquelle über Nacht erleichter es dem Kleinen, falls er sich erschrecken sollte.

    Also in dem Alter ist es doch normal, dass er noch ängstlich ist. Er ist vermutlich gerademal Futterfest und wurde schon von seinen Geschwistern und Eltern getrennt und ist nun alleine (?) bei dir >> in einer neuen Umgebung.

    An deiner Stelle würde ich so viel Zeit wie möglich bei ihm verbringen. Sprich leise mit ihm und wenn er im Käfig sitzt versuch ihn mit einem Stück Hirse zu locken, dann hast du's einfacher ihm zurück in den Käfig zu bringen, wenn es mal nötig wird.

    Ansonsten kan ich dir nur einen Rat (ohne dich gleich zu kritisieren): Der Mensch kann einen Artgenossen nicht ersetzen ;) :jaaa: .

    Mach dir erstmal nicht zu viele Sorgen. Mein Maxi ist auch ein ganz ruhiger. Jeder Nymph ist anders. Es gibt sich mit der Zeit. und wenn du deinem neuen Freund noch einen schönen Ast vors Fenster hängst. kann er schön draußen Dinge beobachten. Gib ihm auch die Möglichkeit sich "artgerecht" zu beschäftigen. frische Zweige, Klo-Rollen, Dinger zum Schreddern und Anknabbern und Klettern. Du wirst sehen.... er wird sich eingewöhnen und dann wird er auch agiler werden. :jaaa:
     
  5. Sittichmama

    Sittichmama Foren-Guru

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    Da kann ich mich den anderen nur anschließen. Stell doch mal ein Bild von ihm ein.

    Ich würde auch umgehend einen Partner dazu holen.

    Meine Nymphies sind alle schon ein bißchen, und warhscheinlich dadurch auch etwas ruhiger. Aber im Mai habe ich ein junges Mädel von damals 7 Monaten und im August kam auch ein Hähnchen von gut 3 Monaten dazu.

    Seitdem ist wieder Leben in der Bude. Und auch die Älteren drehen wieder richtig auf.
     
  6. chuckylukas

    chuckylukas Guest

    vielen Dank

    Vielen Dank für die guten Tips...
    Ich habe mich ja eingehend vorher informiert, natürlich fühlen sich unsere Lieben mit Partner wohler. Meine Freundin hat einen Nymphen alleine und der entwickelt sich prächtig alleine. Sie hat ihn 3 Wochen und er kommt schon auf die Schulter und hört auf seinen Namen...Naja ich werde noch ein paar Tagew Geduld aufbringen und wenn es nicht besser wird holen wir noch einen zweiten.....Morgen stelle ich "chucky" ins netz.....
     
  7. Lindi

    Lindi Guest

    sorry, aber "entwickelt sich prächtig, weil er schon auf die Schulter kommt", hat nix mit artgerechtem Leben des Nymphen zu tun :angry:

    ist es das, worauf Du wert legst? Schade, das ist sicher nicht in Nymphies Sinne... Auch zwei Nymphen werden "zahm", wenn denn alle so viel Wert darauf legen... Aber dann haben sie wenigstens jemanden, mit dem sie sich artgerecht beschäftigen können :asian:
     
  8. #7 Motte, 16. September 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. September 2004
    Motte

    Motte Guest

    Hallo,

    wenn ein Nymphe schon nach so kurzer Zeit auf Schultern hockt, kann man nicht von einer prächtigen Entwicklung sprechen. Das Gegenteil dürfte es eher treffen. Deine Freundinn ist für den Vogel nur eine Notlösung. Dabei hat sie noch Glück (für den Vogel ist es wohl eher ein Verhängniss) das ihr Tier wohl ein mutiges Naturell hat, denn ihr Vogel fühlt sich, entgegen Euere Meinung, genuaso einsam wie Deiner, mit dem Unterschied das Deiner eben einen anderen (menschenscheuen) Charakter hat.

    Bitte überfordere ihn nicht. Er macht im Moment eine Menge durch, weißt Du. Erst die plötzliche Trennung von Eltern und Geschwistern und dann auch noch die neue Umgebung. Zu allem Übel hatte er noch nichtmal die Gelegenheit sich ordentlich zu resozialisieren. Er ist noch ein Kind und nicht alle Nymphenverhaltenssweisen sind angeboren. Sie müssen wie alle Kinder von ihren Artgenossen lernen. So hängt er ziemlich in der Luft, muss man sagen. Ihm fehlt es an Halt und arteigenen Lernerfahrungen. Er wird jetzt ins kalte Wasser geschubst und Du erwartest von ihm das er gleich Vertrauen in Dich hat.

    Einzelhaltung wird schon seit Jahrzehnten praktiziert, aber man weiß schon genausolange das dies nicht annähernd artgerecht ist. Aber wirkliche Gewissheit haben nur Leute, die schon zwei oder mehrere Sittiche haben. Sie werden Dir bestätigen können wie sehr sich das Verhalten der Tiere unter mehreren zum positiven verändert. Gemeinsames spielen, fressen, fliegen, schlafen, zanken und schmusen ist für Sittiche und Papageien ungeheuer wichtig.

    Selbst Hunde oder Katzen tut ein Artgenosse gut, aber sie kommen auch ohne aus (vorausgesetz der Halter kümmert sich viel). Ein Vogel hat ein ganz anderes Wesen. Er gilt nicht als domestiziert, seine Bedürfnisse sind im Grunde noch die selben seiner freien Verwandten. Diese haben die Überlebensstrategie "gemeinsam sind wir stark...die Überlebenschancen des einzelnen sind in der Gruppe größer". Ihr Wesen ist also naturgemäß darauf ausgerichtet in der Gruppe zu leben. Ein einzelner Vogel ist nur ein halber Vogel

    Tu Deinem Kleinen einen Gefallen und besorge ihm einen Partner. Du wirst Dich wundern wie agil erplötzlich wird!!

    Die meisten Menschen denken immernoch das es sinnvoll wäre einen Einzelvogel zu halten damit er zahm wird. Dann sollte man aber darüber nachdenken welchen Preis der Vogel dafür zahlen muss und ob es das ist was man wirklich will. Der Mensch ist in solchen Beziehungen eine Notlösung.
    Ein Paar ist selbstsicherer als ein einzelner Vogel. Es fühlt sich sicher und stark zusammen. Wenn der Halter dann respekt und Geduld zeigt und liebevoll und umsichtig ist, dann werden sie auch zahm! Ich weiß wovon ich spreche.
    Zwar werden die Tiere sich lieber unterienander beschäftigen und kraulen, aber lass Dir gesagt sein das ein auf den Menschen geprägtes Einzeltier nicht nur schmusig ist, sondern u.U. sehr nervtötend sein kann!! Aber nicht nur Du würdest unter dieser Verantwortung und dem ständigen gepiepe leiden, der Vogel leidet noch viel mehr. In seinem kleinen Schädel hält er es für völlig normal das sein Partner immer und überall dabei ist. Das Du arbeiten musst und andere Interessen hast wirst Du ihm nie klarmachen können. Jede Stunde die er allein verbringen muß, ist er unglücklich.

    Das schlimme ist das man dieses Unglück häufig nicht sehen kann. Es gibt auch nymphen die sich aus Einsamkeit rupfen (trotz menschlichen freundes), aber das kommt im Vergleich zu Großpapas eher selten vor. Aber meistens sieht man nur das was man sehen will. Wenn der Vogel mal pfeift, schmust oder vor lauter Kummer nicht das fressen verweigert, geht der Halter einfach mal davon aus das sein Tier glücklich ist. Er weiß aber auch nicht was indem Tier vorgeht wenn es allein ist und wie es sich dann verhält. Er weiß auch nicht wie es sichfühlt wenn es die Geschlechtsreife erlangt und das gesteigerte Bedürfniss hat mit seinem Partner zusammenzusein. Die zärtlichkeit und Führsorge die ein geschlechtsreifes Paar eineinder angedeihen lässt, wirst Du als Mensch nie bieten können.

    Vieleicht fragst Du Dich jetzt warum es noch so viele "glückliche" Einezlvögel gibt. Zum Thema glücklich habe ich ja bereits etwas geschrieben. Zum Thema Einzelhaltung:

    In der Zoohandlung will man mit seinen Tieren ein Geschäft machen. Und wenn der Kunde sich ein zahmes Vögelchen vorstellt, dann wird ja und amen gesagt, denn der Kunde ist König und soll nicht mit Aufklärungsarbeit eventuell abgeschreckt werden.

    Bücher die Einzelhaltung als vertretbar darstellen, werden von Menschen verfasst die es besser wissen, aber auch sie schauen wo sich die größte Leser schaft befinden könnte. Und da Einzelhaltung weiträumig praktiziert wird, will man keinen solchen Halter vor den Kopf stossen

    Andere Besitzer von Einzelvögeln werden Dir immer erzählen das es ok ist, weil sie etwas anderes nicht wahrhaben wollen. Sie möchten sich nicht eingestehen das ihr Vogel womöglich seit Jahren einsam und unglücklich ist, oder sie fürchten das ihr Tier seine Zahmheit verlieren könnte.

    All diese Menschen werden Dir erzählen das Einzelahltung völlig i.O. ist.

    Vielleicht bist Du an einen Vogel geraten der niemals richtig zahm wird, der immer das Weite suchen wird wenn Du auf ihn zukommst. Dann hoffe ich das Du Deiner Verantwortung gerecht wirst und diesem Tier dennoch ein gutes Zuhause bietest (aber ich gehe wirklich davon aus das ein sonst scheuer Vogel mit Partner mutiger wird. Und wenn Du ihm beweist das von Dir kein Drängen oder fordern kommt, wird er sich Dir wie selbstvertändlich nähern)

    Meine Nymphen und Eliis zeigen mir täglich wie verschieden sie sind und das sie, nur weil sie alle Schnäbelchen und Federn haben, noch längst nicht die selben Eigenheiten haben.

    Letzte Woche habe ich mich sehr gefreut. Meine Nymphenhenne war zwar noch nie richtig scheu, aber kraulen lassen wollte sie sich von mir auch nicht unbedingt. Vor einigen Abenden hat sie sich wie öfter mal auf meine Bauch gesetzt (lag auf der Couch). Ihr Männe saß auf meinem Knie. Plötzlich ist sie ganz nah an mein Kinn gekrabbelt, hat sich zufrieden aufgepluster und an mich gekuschelt. So hat sie dann gepennt bis ich sie in den Käfig trug. Das hat mich natürlich sehr gefreut! Aber ich hätte auch darauf verzichten können. Es hat mir aber gezeigt das sie mit vertraut und mich mag. Und das tut einem Vogelhalter immer gut. Dann weiß er das er nicht soviel verkehrt gemacht haben kann. Sie war noch nie in ihrem Leben ohne Artgenossen!


    Denk doch bitte nochmal darüber nach und tu das richtige für Deinen Vogel. Du wirst es nicht bereuen
     
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  10. Federmaus

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    @Heidi
    Das ist ja mal wieder richtig schöne Kuschelfotos.

    Paarhaltung ist das beste was man seinen Nymphen bieten. Auch in der Gruppe werden sie zahm, wenn man sie anständig behandelt so das sie Vertrauen zu einem fassen.
     
Thema:

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