Neues zur neurophatischen Drüsenmagenerweiterung

Diskutiere Neues zur neurophatischen Drüsenmagenerweiterung im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hi meine Lieben, habe heute die neue AZN bekommen, darin steht ein Bericht zu obigen Thema, ich würde euch den Bericht gerne einscannen und hier...

  1. Tiffani

    Tiffani Vögel ohne Lobby

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    Hi meine Lieben,
    habe heute die neue AZN bekommen, darin steht ein Bericht zu obigen Thema, ich würde euch den Bericht gerne einscannen und hier zur Verfügung stellen aber das ist ja wegen dem Urheberrecht verboten.

    Also werde ich es hier mit meinen eigenen Worten wiedergeben :p

    Also es geht darum das bisher die Suche nach der Ursache dieser Erkrankung im Sande verlief, da weder Pilze noch Bakterien oder Parasiten 100%tig als Verursacher ausgemacht werden konnten. Es blieben also nur Viren. Aber mit keinem der isolierten Viren konnte bei empfänglichen Papageien diese Erkrankung mit diesen isolierten Viren ausgelöst werden.

    2008 erschien ein Artikel im Virology Journal Band 5, ab Seite 88, über einen bisher beim Vogel noch nicht isolierten Virus. Er wurde aviäres Bornavirus genannt (Kistler und Mitarbeiter).
    Das Borna Virus ist unter Pferdeleuten bestens bekannt (bitte mal googeln :D).
    Dieses beim Papagei entdeckte Bornavirus ist dem des Pferdes sehr ähnlich, aber nicht völlig identisch.
    In der Uni Gießen Fachbereich Veterinärmedizin und in den Gießener Instituten für Virologie und Pathologie, wird seit 1920 bis heute intensiv am Bornavirus geforscht.
    Die dort bisher erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen sind Grundlage um jetzt gezielt die Rolle des Bornavirus als Ursache der neurophatischen Drüsenmagenerweiterung zu klären.
    Aus heutiger Sicht scheint es sehr wahrscheinlich, daß dieser neu entdeckte Bornavirus die tatsächliche Ursache der neurophatischen Drüsenmagenerweiterung ist.

    Die Koordinierung erfolgt durch:
    Frau Dr. Heffels-Redmann in der Klinik für Vögel,Reptilien,Amphibien und Fische des Fachbereichs Veterinärmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen
    Sie brauchen allerdings "Eure" Hilfe...
    Sie können nur dann erfolgreich vorankommen, wenn sie seitens der Züchter von Großpapageien hinreichen viele erkrankte und an der Krankheit verstorbene Exemplare erhalten.
    Es werden alle Züchter aufgefordert erkrankte bzw. auch daran verstorbene Papageien einzusenden.
    Die Untersuchungen sind kostenfrei!
    Allen Einsendern wird nach Abschluß der Untersuchung an ihren Vögeln das Ergebnis schriftlich mitgeteilt.
    Die Auswertung ist streng vertraulich und berücksichtigt das Datenschutzgesetz.
    Rückfragen und Einsendungen sind nach telefonischer Ankündigung zu richten an:

    Tierärztin Frau Dr. Ursula Heffels-Redmann, genannte Klinik oben, Frankfurter Straße 91-93, 35392 Gießen; Tel.: 0641 99 384-52 oder Fax.: 0641 99 38439; E-Mail.: Ursula.Heffels-Redmann (at) vetmed.uni-giessen.de

    So und nun haltet euch ran, damit diese Erkrankung endlich aufgeklärt wird.
    Ich drücke euch allen ganz doll die Daumen, das es der Virus ist, und das sie was dagegen finden :prima: :prima: :prima:
     
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  3. #2 Susanne Wrona, 17. Januar 2009
    Susanne Wrona

    Susanne Wrona Foren-Guru

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    Hallo,
    dein Artikel ist sehr interessant. Letzes Jahr ist mir Camilla, mein Nymphensittich gestorben, den toten Vogel habe ich auf PDD in Gießen untersuchen lassen, da hatte ich aber noch 50 Euro für berappen müssen. Floeckchen ist auch krank, eigentlich hatte sie Camilla angesteckt, aber Camilla ist früher gestorben. Bei der histologischen Untersuchung hatten sie übrigens keine Hinweise auf PDD gefunden. Da Floeckchen jetzt aber ständig Infektionen hat, vermuten sie doch PDD. Siehe meinen Threat in unter PDD erkrankte Vögel. Montag fahre ich wieder nach Gießen. Weil Floeckchen jetzt Polyurie bekommen hat, da wird sie dann noch mal auf den Kopf gestellt. Hoffentlich wird sich ihr neuer Partner Rocky nicht auch noch anstecken.
    Viele Grüße Susanne
     
  4. Tiffani

    Tiffani Vögel ohne Lobby

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    Wenn Du in die UNI fährst, ruf doch Frau Dr. Ursula Heffels-Redmann vorher an :zustimm:
     
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