Nistkasten

Diskutiere Nistkasten im Wellensittich Allgemein Forum im Bereich Wellensittiche; Hallo, ich fange nun erst an mit der Wellizucht (Genehmigung vorhanden)...bei meinen Recherchen bin ich nun auf ein Problem gestossen. Ich habe...

  1. diwa6

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    Hallo,

    ich fange nun erst an mit der Wellizucht (Genehmigung vorhanden)...bei meinen Recherchen bin ich nun auf ein Problem gestossen. Ich habe im Zoofachhandel einen "Nistkasten für Wellis" gekauft und meine Henne brütet nun auch seid ca 7Tagen...nun habe ich aber gelesen, dass es nicht gut ist, wenn die Nistkästen keine Nistmulden haben (wegen Haltungsschäden beim Jungtier)....meine Frage ist nun, was ich tun kann...macht es Sinn da jetzt noch einzugreifen? Wenn ja , welche Möglichkeiten gibt es diese Nistmulde vielleicht zu improvisieren?

    Danke schon vorab!!!
     
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  3. Mich@el

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    auszufräsen mit einer fräse wäre ein beispiel
     
  4. #3 Fantasygirl, 4. April 2011
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    Ich würde dir schon raten, etwas zu unternehmen.
    Bei einer Brut ohne Nistmulde riskierst du, dass die Jungtiere ihr Leben lang behindert sein werden oder gar nicht erst alt werden.
    Leider kann ich dir jedoch nicht sagen, ob du die schon vorhandenen Eier (sind denn schon welche vorhande?) problemlos von A nach B umsetzen kannst, ohne dass die Henne das nicht akzeptiert...
     
  5. diwa6

    diwa6 Mitglied

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  6. Mich@el

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    Ein Brettchen, was genau in den Nistkasten passt, das Brettchen ausfräsen und dann in den NK legen. Sollte ausfräsen nicht funktionieren, dann auskratzen, ausflexen, ausschaben, aushobeln ect ect pp
     
  7. #6 DeichShaf, 4. April 2011
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    Auf die Schnelle gibts noch die Möglichkeit, Einstreu reinzutun (dann kullern die Eier schon mal nicht mehr). Und Du kannst einfach ein Gipsei in der ungefähren Größe eines Wellensittich-Eis dazulegen. Wenn das nicht zu bekommen ist, wird dein örtlicher Zoohandel vermutlich Nymphen-Eier aus Kunststoff haben. Lege halt davon eins unter. Vorteil: Wärmeerhalt und die Henne kann beim Aufsitzen und Hudern die kleinen Küken nicht so leicht schädigen.
     
  8. Mich@el

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    nur ein kuststoffei wird nicht viel bringen und die gefahr bei viel einstreu im NK da dann ein küken im großen teich des einstreus zu verlieren was nicht gewärmt ect wird, ist recht groß

    auch das nur ein paar angesetzt wurde und nicht 2 paare mind. (austauschen von küken oder eier, bei komplikationen innerhalb eines Nistkasten ect) wäre auch etwas, was ich hier nicht so richtig verstehen kann

    irgendwie finde ich das von züchterischer seite sich nicht richtig vorbereitet wurde und daher wäre es zweckmäßig u.a. hier die suchfunktion zu nutzen über komplikationen, möglichkeiten ect die andere schon hatten
     
  9. diwa6

    diwa6 Mitglied

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    Hallo,

    danke für die Tipps....habe das Problem lösen können....*freu*

    Vielen Dank für die Hilfe!!!
     
  10. diwa6

    diwa6 Mitglied

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    Ich habe nicht nur 1 Paar...aber im Moment ist dieses Päärchen das Einzige, was brütet....da ist also nix mit Eiern austauschen

    an alle anderen: ......Das Problem ist nun gelöst...ein Holzbrettchen mit Nistmulde wurde eingesetzt und auch angenommen...bin sehr erleichtert und danke allen, die konstruktive Beiträge gebracht haben!!! :D:D:D:D:D

    LG
     
  11. Mich@el

    Mich@el Foren-Guru

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    Informiere dich doch bitte einmal darüber warum man mehrere Wspaare ansetzen sollte und nicht nur ein Paar.

    btw: Der Tip mit dem Brettchen, habe ich gerne und konstruktiv gegeben ;)
     
  12. Leonard

    Leonard Guest

    Frage mich wofür die Zuchtgenehmigung gut ist, wenn man solch Basiswissen nicht vermittelt bekommt, außer etwas Blabla über Chlamydien.
     
  13. DeichShaf

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    @Mich@el: Ich bevorzuge auch Gipseier und bei mir kommt die Eintreu sowieso erst später rein. Aber als temporäre Abhilfe wäre das eine Lösung gewesen.

    Vorrangig ist das bei mir nicht wegen des Wärmeerhalts sondern eben deshalb drin, damit die Henne beim Aufsitzen eben keine Hüftluxationen bei den Küken verursacht. Leider kann man die kleinen Gipseier nicht in jedem Zooladen bekommen, deshalb die Idee, stattdessen Kunststoffeier zu nehmen.

    Zur Einstreu: Der Einwand, dass Küken darin "verloren gehen" können ist korrekt, und deshalb verwende ich auch eine Mischung aus der Kleintierstreu und Knaulgras, die nur so dünn im Kasten ist, dass der Kot aufgesaugt wird. Die Hennen sind es gewohnt und es erspart mir sehr, sehr viel Arbeit beim Reinigen der Füße, Krallen und Kniegelenke.

    Nistkästen ohne Mulde kämen für mich übrigens nicht in Frage - und der Witz ist: Vermutlich hat der Kasten aus dem Zooladen mehr gekostet, als man für die hochwertigen Holzkästen mit herausnehmbarer Mulde in einem Webshop bezahlen würde ;-)
     
  14. diwa6

    diwa6 Mitglied

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    Ja, das ist wahr...ärgerlich finde ich, dass man auch auf Nachfrage falsch beraten worden ist und das ja wirklich schlimme Folgen hätte haben könnte.....Gott sei Dank hat meine Henne die kurzfristige Lösung im Nachhinein ohne Probleme angenommen und brütet fleißig weiter....meint ihr, man sollte trotzdem noch ein Gipsei rein tun und reicht die Mukde nun doch? :?

    LG
     
  15. Mich@el

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    @ Sven:
    Wir telefonieren fast einmal im Monat, sehen uns ca. 2-3 mal im Jahr und ich glaube ich kenne deine Zucht sehr gut durch deine sowie Katjas Erzählungen und ja ... dieses Jahr schaffe ich es auch dich zu besuchen *g.
    Mir musst du hier nicht erklären wie du deine Zucht betreibst, das weis ich, einiges davon habe ich dir ja auch geraten.

    Warum erörterst du dann nicht am 4.4. was du in den NK als Einstreu verwendest sondern nennst da nur einen teil des verwendeten Einstreus?
    Dann hätte man ja auch (hätte), meiner Meinung nach, am 4.4. schreiben müssen in welcher Menge man das Einstreu rein gibt, nach und nach immer etwas mehr, damit die Henne nicht auf einmal einen komplett neuen NK (der Eindruck kann vermittelt werden durch das neue viele Kleintierstreu) betritt und dann sogar u.U. das Gelege verlässt durch diese neuen Gegebenheiten. Das sie nach und nach daran gewöhnt wird um solche Komplikationen dann vorzubeugen die man dann zusätzlich noch hätte und es wäre dann ein Problem da ja nur 1 Paar angesetzt wurde.
    Ich halte nichts von dem Vorschlag, daher kam von mir ja auch der part mit dem Brettchen der ja nun klappte und nun muss eh abgewartet werden was dann tatsächlich später schlüpft.
    Dann werden wir u.U. wieder einen Thread lesen wo Küken nicht gefüttert werden weil das Paar evtl. ein unerfahrenes Paar, was man nun machen sollte ect, aber es kann auch alles gut gehen und dafür drücke ich im Sinne der Tiere ganz feste meine Daumen.

    Nun im allg und nicht direkt zu dir Sven, da ich wie gesagt deine Zucht kenne und weis welchen Umfang du auch betreibst:
    Auch wenn der/die Threaderstellerin ja konstruktiv geholfen werden möchte, stehe ich weiterhin auf dem Standpunkt das die basics erst einmal verinnerlicht werden müssen, auch wenn er/sie das u.U. nicht gerne liest, denn ein züchten heißt nicht nur einen NK rein hängen und der Rest klappt schon irgendwie.
    Eine durchdachte Zuchtvorbereitung wo Tiere Reserven schaffen können für eine zehrende Brut, sämtliches Equipment teilweise in doppelter Ausführung und und und. Es gibt vieles worauf der Züchter schon vor/während und nach der Brut positiv Einfluss nehmen kann und auch teilweise muss zum Wohle seiner Tiere.

    Sollten Fragen zur Zucht offen stehen, helfe ich, soweit es mir zeitlich möglich ist da ich gerade selber in der Zucht mit meinen Tieren bin, gerne.
     
  16. Mich@el

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    Jeder der richtigen Ws NK hat eine gescheihte Nistmulde und ich lege das Gipsei erst rein (trotz Nistmulde) wenn das erste Küken geschlüpft ist. Es dient dann als Abstandshalter (schützt u.a. vor Frosch/Speizbeinen und wärmt auch zusätzlich die anderen Eier.

    Schau mal bitte HIER, wenn du Interesse rund um die Zucht hast. Da habe ich einiges zusammen getragen was evtl. auch hilfreich sein könnte für dich
     
  17. diwa6

    diwa6 Mitglied

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    @Michael: Danke für den link...auf den war ich während der Selbststudiumphase vor kurzem schon gestoßen...trotzdem Danke.
    Mit der Brut läuft es zur Zeit alles sehr gut...nachdem das Problem mit der Mulde behoben war, hat die Henne anstandslos weiter gebrütet....und heute ist das erste Küken geschlüpft.....
    Trotzdem habe ich noch eine Frage zum Thema Nistmulde..also ich verstehe unter Nistmulde tatsächlich eine Mulde (also eine größere Vertiefung)...nun habe ich nochmals in dem Zooladen, in dem ich meinen Nistkasten gekauft habe nachgefragt...man zeigte mir dann eine wirklich nur minimale Vertiefung im Boden des Nistkastens....dieser ist auch in meinem Kasten vorhanden, nur würde ich das kaum als Mulde bezeichnen wollen...reicht dieser maximla 0,5cm Vertiefung (eher weniger) als "Nistmulde" aus? Meine damals herneigeführte Nistmulde ist jetzt tiefer geworden...habe aber das Gefühl, dass die Henne gut ihr Gewicht darauf verteilen kann.....ohne Spreizfüsse zu riskieren....

    MfG und frohe Ostern
     
  18. Wölkchen

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    (Die Ratschläge von Michael sind immer goldwert)
     
  19. dustybird

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    G'day Wenn jetzt in diesem Kasten schon deine Vögel brüten , kannst du kaum etwas ändern , außer wie Sven schon geschrieben hat ein Gipsei , so sitzen die Vögel nicht so fest auf den Jungen und es kommt nicht zu den Spreitzbeinen.Das Gipsei sollte aber....etwas größer sein wie die WS Eier. Ich denke auf den Vogelschauen werden immer Nistkasten mit einer tiefen Mulde angeboten. Man kann auch diese Mulden auswechseln und hat dann immer wieder eine saubere Mulde ( ohne Pilze und Schimmel).
    Ich wünsche alllen ein schönes Osternfest und immer gesunde Vögel. ( Gerd)
     

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  21. diwa6

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    Neues aus meinem Nistkasten

    Zwischenstand: Mittlerweile sind 2 Küken geboren...das älteste ist 6 Tage alt und beide entwickeln sich prächtig...die Mama schlägt sich auch wacker....

    LG :D:D:D
     
  22. DeichShaf

    DeichShaf mfG & mZG ;)

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    Prima. Wenn die Küken etwa 30-35 Tage alt sind, beginnen sie ja, den Nistkasten zu verlassen. Beobachte mal, ob die Henne ein neues Gelege beginnt. Falls ja, entfernst Du den Nistkasten und machst eine "Dackelgarage" als Ersatz dafür fertig: etwa 6-7cm hoch, drei Seiten und das Dach geschlossen, etwa die Breite und Tiefe eines Nistkastens.
     
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