noch eine Demo / Jagd pro und kontra

Diskutiere noch eine Demo / Jagd pro und kontra im Vogelschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, ein Buch das mehr Fakten und nicht so viel Ideologie enthaelt ist "Vegane Ernaehrung" von Gill Langley. Das ist allerdings ein Buch...

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  1. Meena

    Meena Guest

    Hallo,

    ein Buch das mehr Fakten und nicht so viel Ideologie enthaelt
    ist "Vegane Ernaehrung" von Gill Langley.

    Das ist allerdings ein Buch und nicht im Internet nachzulesen.

    Versteh mich nicht falsch: Ich bin weder der Meinung, dass Fleisch generell ungesund ist oder gar unnatuerlich. Es ist nur so, dass unnoetig viel Fleisch hierzulande gegessen wird und dadurch in der Massenproduktion Tiere unnoetig leiden.
    Auch der Konsum von Milchprodukten und Eiern ist meiner Meinung nach viel zu hoch.

    Die vegane Ernaehrungsweise ist nicht die einzig wahre oder einzig gesunde, aber sie ist eine gesunde und ohne weiteres moegliche Ernaehrungsweise, die sich Menschen ausgesucht haben, die verantwortungsvoll und bewusst mit sich und ihren Mitgeschoepfen umgehen wollen.
    Das moechte ich doch festhalten.

    Es waere natuerlich schoen *aus meiner Sicht* wenn alle Menschen vegetarisch oder vegan lebten, ist aber voellig utopisch.

    So, und jetzt moechte ich fuer meinen Teil gerne damit abschliessen.

    vg, Meena
     
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  3. Addi

    Addi Guest

  4. Othmar

    Othmar Foren-Guru

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    @Meena
    Dass bei uns zu viel Fleisch gegessen wird und, dass die Tiere in der "industriellen Landwirtschaft" unnötig leiden (inkl. der Lebendtiertransporte) stelle ich ausser Frage.
    Wie gesagt versuche ich meinen kleinen Teil dagegen zu tun in dem ich darauf achte wo meine Lebensmittel herkommen (zB. wenn möglich von bekannten Baueren aus der Umgebung).

    Während dir das Individuum am Herzen liegt steht für mich ein ökonomisch-ökologisches Gleichgewicht im Vordergrund. Welcher Weg der bessere oder gar einzig richtige ist weiß ich nicht. Aber wie´s aussieht handeln wir bei so wie es unser Gewissen zulässt und vorgibt, und das ist gut so. Arm sind die Menschen die einfach nur vor sich hinleben ohne wirklich darüber nachzudenken was sie tun...

    @Addi
    Auf dieser Seite sind so ziemlich alle Probleme in Punkto Lebensmittelproduktion zusammengefaßt.
    Eine Frage hätt ich aber zum Beitrag der Landwirtschaft am Treibhauseffekt (stell ich natürlich an alle):
    Es ist ein "alter Hut", dass das Methan aus der Tierhaltung zum Treibhauseffekt beiträgt, aber hat da irgend jemand mal die Millionen von Bisons abgezogen die früher durch die Prärie gezogen sind?
    Rein interessehalber, nicht dass da jemand meint ich wolle das Problem herunterspielen.

    @aday
    "Auch nicht für eine in der Orientierungsphase befindliche 24 Jährige."
    Tja, besser sich mit 24 noch zu orientieren als nie, was leider viel zu oft vorkommt. Meinst nicht, dass das eine etwas abwertende Wortwahl war?

    wünsch euch noch einen schönen Sonntag, lg, Othmar
     
  5. Addi

    Addi Guest

    othmar

    dieses problem gab es zu der zeit nicht (Dafür starben die Indianer)so aussgleich

    die industrialisierung, die produktion lebensfeindlicher stoffe , die zerstorung der regenwaelder, all das begann erst
     
  6. Othmar

    Othmar Foren-Guru

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    Roland, es ist mir schon klar, dass der anthropogene Treibhauseffekt damals erst zu entstehen begann. Aber die Bisons haben vermutlich trotzdem große Mengen an Methan produziert welches in die Athmosphäre gelang und daher Auswirkungen gehabt haben muss...

    lg, Othmar
     
  7. Addi

    Addi Guest

    die Erde

    ist halt nicht auf die Ewigkeit ausgelegt ,noch perfect dafür
     
  8. Rosi.N.

    Rosi.N. Stammmitglied

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    es ist noch lange nicht vorbei

    2.Internationales Symposium
    Natur ohne Jagd
    Freitag 1.August 03 TU Berlin
    Vorträge,Filmbeiträge Diskussion von 10 bis 21 h
    mit Prof.Dr. Carlo Consiglio(Vom Widersinn der Jagd)
    Dag Frommhold (Das Anti-Jagd-Buch)
    Dr. Franz Alt (TV Journalist)
    Dr. Hans U.Hertel (The Worl Foundation for Natural Sciene-Filmbeitrag)
    Hans-Jürgen Lutz (TUN-Tier und Naturschutze.V.)
    Dr. Eberhard Schneider (Vogelschutzkomitee)
    Kurt Eicher,Biologe(Initiative zur Abschaffung der Jagd)
    Karin Hutter (Ein Reh hat Augen wie ein 16jähriges Mädchen)
    Astrid Kramer (Initiative jagdgefährdeter Haustiere)
    u.v.a.Wissenschaftler und Tierschützer

    außerdem und immer noch an jedem ersten Samstag im Monat
    Bundesweite Demo in Berlin für die Abschaffung der Jagd. Treffpunkt 12 h Adenauerplatz Berlin

    schöne Grüße
    rosi.n.
     
  9. aday

    aday Foren-Guru

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    Warum nicht ein Link

    Hallo Rosi,

    hier auch der Link zu deiner Info

    http://www.abschaffung-der-jagd.de/news/93.html

    und wenn sollte es Wundern, schon wieder mal Kurt Eicher.
    Die Qualität des Veranstallters ist ja bekannt (hatten wir ja schon mal). Werde mit Interresse verfolgen, ob man sich auch wieder unter den einzelnen "Jagdgegnern" wie in der Vergangenheit in die Wolle kriegt und fast die hälfte einen Rückzieher macht.

    mfg

    aday
     
  10. #529 Alfred Klein, 27. Juli 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Eines immerhin haben die Hobbyjäger was für sie spricht.

    Sie "recyclen" sich mit unschöner Regelmäßigkeit selber oder gegenseitig.
    Warum das so ist überlasse ich der Phantasie des Einzelnen. ;)
     
  11. #530 christophd, 28. Juli 2003
    christophd

    christophd Guest

    Staunen sieht der Hirsch den toten Jäger

    Staunen sieht der Hirsch den toten Jäger
    auf dem dunklen Moos im Walde liegen,
    senkt das Haupt mit seiner schweren Krone
    und sieht Blut aus einer Wunde sickern.
    Kann denn auch ein solches Wesen bluten?
    Kann denn auch wie wir das Böse sterben?
    Hingestreckt mit allzu großen Augen
    und den Blick erfüllt von banger Frage?
    Wo ist seine Macht, wenn es dorch selber
    fällt wie wir, die Waffenlosen,
    von der gleichen stummen Angst ergriffen,
    im gebrochnen Blick das gleiche Rätsel?

    Pär Lagerkvist (1891-1974)
     
  12. #531 Alfred Klein, 28. Juli 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    DANKE!
     
  13. aday

    aday Foren-Guru

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    Lagerkvist

    Danke christophd,

    kannte zwar schon einige Werke (wenn auch wenige) von Lagerkvist, aber das noch nicht.
    Finde sowieso das Lagerkvist nur lesbart ist, wenn man sich schlecht und elend fühlt und das auch noch einige Zeit sein möchte.
    Frage mich eigentlich nur, wie er mal wieder zu solchen Gedanken kam oder was der tiefere Hintergrund hierzu war. Schrieb meiner Meinung nach immer solche Dinge, wenn ihn etwas persönlich stark betroffen hat. Sicherlich kannst du es mir ja beantworten.

    mfg

    aday
     
  14. #533 christophd, 30. Juli 2003
    christophd

    christophd Guest

    hallo aday :0-
    Du hast geschrieben:
    ganz im Gegenteil, ein festes Vertrauen auf eine positive Entwicklung in der Zukunft,
    auf die Erfüllung bestimmter Wünsche und Hoffnungen, das war die Inspiration, nicht die Betroffenheit.

    Klingt das Gedicht wirklich so dramatisch oder empfindest Du es nur so? Dem Hirsch geht es gut.
    Ist das die Leiche da im Wald, die dich mit Sorgen behaftet?

    Viele Grüße
    christoph
     
  15. aday

    aday Foren-Guru

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    Tod

    Hallo christophd,

    es ist der Tod der bei Lagerkvist immer wieder herhalten muß.

    Kennst du vielleicht noch andere als vom Hirsch und Jäger?

    mfg

    aday
     
  16. #535 christophd, 31. Juli 2003
    christophd

    christophd Guest

    wie ich gelesen habe, bist Du ein Jäger, von daher staune ich über Deine Reaktion,

    dass Dich der Tod dabei so sehr stört..., hm.

    Oh Aday, ist das möglich?
    Du hast doch keine Angst vor der Unvermeidlichkeit deines eigenen Todes, oder?
    Das steht aber eigentlich nicht zur Debatte, sorry.

    Dann poste für uns doch ein passendes Beispiel-Gedicht von Pär Lagerkvist.


    :0-
     
  17. aday

    aday Foren-Guru

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    Posten? Gedichte?

    Hallo,

    bevor wir uns hier noch weiter verirren sollen (aus welchem Grund auch immer), wer gerne Gedichte nachlesen will, sollte in eine ordentliche Bibliothek gehen.
    Wer weiterhin "hochgeistige" Gedichte, zusammengetragen bei "gewissen Organisationen" mit ihrer "Zielrichtung sollte mal dort auf die Suche gehen (christophd kann bestimmt auch seine Quelle angeben, wo sicher noch mehr zu finden sind).
    Kann man nicht mehr so gut mit "Tatsachen" Argumentieren, wird gerne schon mal ein Gedicht, aus welcher Feder auch immer, herangezogen.
    Zur Auflockerung sicherlich nett, beim Thema sollte man vielleicht danach noch zumindest ein wenig bleiben, finde ich.
    Wie wäre es bei Themafremden Fragen mit einer PN?

    mfg

    aday
     
  18. Pannenanne

    Pannenanne Guest

    Ich findes dass die Jagd in ihrem ursprünglichen Sinn schon eine Daseinsberechtigung hat, um die Wildbestände in vernünftigen Bahnen zu halten. Ich finde aber auch, dass die diesbezüglichen Gesetze schleunigst geändert werden müssen.

    Wusstet Ihr. dass in Deuschland jährlich ca. 400 000 Hunde und Katzen von Jägern erschossen werden? Ganz schlimm ist es in Bayern.
    Einfach aus Langeweile und zum Üben oder was weiß ich. Ich finde, dass dies eine Riesenschweinerei ist, aber alle schweigen, denn fragt Euch doch mal wer einen Jagdschein hat.. Polizisten, Richter...und und und.Da tut der eine dem andern nichts und die Hunde und Katzen wurden halt beim Wildern erwischt, auch wenn es nicht stimmt.

    Pannenanne 0l
     
  19. aday

    aday Foren-Guru

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    Pannenanna

    Hallo Pannenanna,

    Gegenfrage:
    Wieviele Jungtiere und auch Ausgewachsene Tiere werden von den lieben Schmusetiere die allzuoft nicht wie gesetzlich gefordert unter der Kontrolle das Frauchens oder Herrchens stehen zu tote gehetzt oder einfach getötet.
    Leider ist es nach wie vor vielerorts zu den Brut und Setzzeiten nicht verboten seinen Hund frei laufen zu lassen, vorausgesetzt der Besitzer behauptet das der Hund aufs Wort hört.
    Tatsächlich sieht es anders aus und ich finde es legitim zum Schutz von Wildtieren die Wildernten Schmusetiere auch zu schießen wenn das einfangen oder ein Warnschuß nicht zu dem gewünschten Erfolg führt.

    Wer sagt dir das die Tiere nicht gewildert haben? Frauchen oder Herrchen?
    Schau doch einfach mal raus ins Feld, wenn die Hunde auf der Gassiepiste sind und weit ins Feld laufen dürfen (natürlich wegen der Bewegung) und dann, wenn wundert es, Hassen usw. Hochgejagt werden und das guterzogene Hundchen hinterher.

    mfg

    aday
     
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  21. tamborie

    tamborie Guest

    So....

    Aday, da Du ja anscheinend die Mutter aller Statistiken bist, suche doch mal aus Deinen gesammelten Werken, die Statistik heraus die besagt, das 400000 Wildtiere pro Jahr von Hunden und Katzen erbeutet werden.

    Ferner ist mir immer noch unbegreiflich, was ein Mensch der sich so abfällig wie Du über Haustiere äußert, in einem Tierforum zu suchen hat.
    Bist Du vielleicht aus dem Jägerforum geschmissen worden?

    Tamborie
     
  22. Pannenanne

    Pannenanne Guest

    Für ADAY

    Den Jägern fallen jährlich auch Hunderttausende von Hunden und Katzen zum Opfer, weil diese angeblich wildern. Hunde geraten im Wald in Gefahr, abgeschossen zu werden, wenn diese sich nach Ansicht des Jägers dem Einflussbereich ihres Besitzers entzogen haben. Nicht selten werden auf diese Weise Hunde unmittelbar vor den Augen ihrer Besitzer erschossen. Nach der Gesetzeslage dürfen Katzen erschossen werden, wenn sie sich 200 bzw. 300 Meter (je nach Bundesland unterschiedlich geregelt) vom nächsten bewohnten Haus entfernt haben.

    Feiger Mord

    "Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit" (so der erste Bundespräsident Theodor Heuss). Jäger sehen die Wildtiere nicht als Mitgeschöpfe an. Der "feige Mord" von dem Theodor Heuss spricht, ist dabei oft gekennzeichnet durch ein langes und qualvolles Sterben mit tagelangem Todeskampf. Jedes Jahr müssen so Tausende von Wildtieren qualvoll dahinsiechen bevor sie schließlich an Bleivergiftungen, Hunger, Durst oder durch Verbluten grausam sterben. Aber selbst das findet in der Jägersprache noch seine Überhöhung. Die sogenannte "Nachsuche", bei der das eine Blutspur hinterlassende, angeschossene und oft schwerst verletzte Tier noch aufgestöbert werden soll, wird oft als ein besonderer Reiz der Jagd angesehen.
    http://www.tierhilfswerk.de/body_waidmannsheil.html
    Dort gibt es interessante Informationen, die auch Du dir einmal zu Gemüte führen solltest aday.

    Gruß

    Anne
    :k
     
Thema: noch eine Demo / Jagd pro und kontra
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