Notfall

Diskutiere Notfall im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo ! Ich benötige ganz dringend Hilfe. Es geht um unseren " Grauen " Timmy. Als wir ihn vor etwa 15 Jahren bekomen haben , hatte mein Opa...

  1. #1 Winniepooh98, 23. August 2006
    Winniepooh98

    Winniepooh98 Guest

    Hallo !

    Ich benötige ganz dringend Hilfe. Es geht um unseren " Grauen " Timmy. Als wir ihn vor etwa 15 Jahren bekomen haben , hatte mein Opa ,der mitlerweile verstorben ist,den Mut und die Zeit ihn rauszulassen.Als mein Opa 1991 schwer krank wurde und ins Pflegeheim mußte, fingendie Probleme an. Wenn wir den Grauen draußen hatten,haben wir ihn abends bzw.ist er tagelang nicht mehr in seinen leider viel zu kleinen Käfig gegangen. Als er dann mal wieder drinne war,hat meine Oma sich nicht mehr getraut ihn rauszulassen.So sitzt er nun in seinem viel zu kleinem Käfig am Fenster,hat ein Radio im Zimmer das meist mehr als 10 Stunden an ist und wenn meine Mutter da ist spricht sie sehr viel mit ihm. Reden und Melodien pfeiffen,sowie viele verschiedene andere Töne gibt er von sich.Am liebsten telefoniert er oder diskutiert mit einem stundenlang. Wir haben ihm letztes Jahr einen Baumstamm mit vielen sitzmöglichkeiten geholt,aber er ist so ängstlich,dass ist unbeschreiblich. Wenn wir einen Karton oder sonstetwas ins Zimmer bringen müssen wir immer zu ihm sagen " ganz ruhig " ,das wiederholt er dann und erst dann kann ich ohne Probleme den Gegenstand im Zimmer abstellen. Mein Problem und meine Sorge ist, ich würde Ihn so gerne aus seinem Käfig rausholen,habe aber wahnsinnige Angst das er uns sehr stark verletzen könnte. Ich kann oder darf ihm mittlerweile auch schon mal die Stirn kraulen,habe aber immer seinen Schnabel im Auge. Es bricht mir das Herz ihn so da auf seiner Stange sitzen zu sehen,das zerreißt mir das Herz. Was kann ich nur tun,um ihn da aus seinem kleinen Gefängnis rauszuholen,ohne Angst haben zu müssen ,das er uns verletzt oder sich selber verletzt? Ich würde ihn so gerne mal mit in die Küche nehmen zum essen. Er liebt bzw.genießt es richtig wenn ich da bin und mich mit ihm beschäftige : reden,um die Wette pfeiffen und gemeinsam stundenlang zu diskutieren. Das ganze würde ich auch gerne mit ihm auf meiner Schulter (oder auf dem Tisch ) tun. Bitte helft mir,denn der Riss in meinem Herzen wird immer größer. Vielen lieben Dank.
    Winniepooh98 :traurig:
     
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  3. #2 Murmelline, 23. August 2006
    Murmelline

    Murmelline Stammmitglied

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    Oh je, der ärmste sitzt seit 15 Jahren in einem viel zu kleinen Käfig????

    Lass ihn raus! Wenn du ihn doch schon durchs Gitter kraulen darfst, hat er doch Vertrauen zu dir. Selbst wenn er nicht auf deine Hand kommt, vielleicht geht er ja auf einen Ast aus seinem Käfig und ihr bekommt ihn dann rein.

    Ob er nach so vielen Jahren wohl noch fliegen kann? Er wird sicherlich einiges an Muskeln aufbauen müssen.

    Ah ja, herzlich Willkommen hier!
     
  4. cora 1500

    cora 1500 Stammmitglied

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    Hallo,

    welcher Vogel geht schon gern in einen viel zu kleinen Käfig???
    Wieviele Tage, Wochen oder Monate war er denn nicht mehr draußen?
    Ich würde ihn einfach mal raus lassen. Spätestens wenn er hunger hat geht er von allein wieder in den (wenn auch zu kleinen) Käfig.

    Du schreibst, das er zu dir schon Vertrauebn gefunden hat. Vielleicht sucht er ja dann auch deine Nähe wenn er draußen ist.
    Ich glaube nicht das der Vogel sich dann agressiv verhält...

    Versuch es einfach...er wird sich freuen mal aus dem Käfig zu kommen...
     
  5. #4 Gruenergrisu, 23. August 2006
    Gruenergrisu

    Gruenergrisu Foren-Guru

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    Hallo,
    ich finde es klasse, dass Du Dir so viele Gedanken um den grauen Spatz machst. Ich halte Amazonen, denke aber, dass Deine Fragen nicht "grauspezifisch" sind.
    Ich würde einen großen Teil eines Zimmers als Voliere umbauen bzw. einrichten und Timmy mit seinem Käfig hineinstellen. Nur einige Sitzgelegenheiten in die große Voliere, etwas Spielzeug, einige frische Äste. Dann würde ich den kleinen Käfig offenlassen und schauen, ob er sich heraustraut. Das wird wohl eine Weile dauern. Solange er nicht herauskommt, Futter etc. noch im kleinen Käfig geben (einen Mutigen in der Familie wird man dann ausgucken müssen), parallel auch in die Futternäpfe in der großen Voliere. Wenn er sich dann eingelebt hat, würde ich ihm einen sanften Partnervogel vorstellen, damit er (oder sie?) auch Papageiengesellschaft bekommt.
    Momentan ist der kleine Käfig sein schützendes Heim. Mit viel Geduld wird er sich aber vermutlich auch an eine größere Umgebung gewöhnen.
    Grüße
     
  6. alpha

    alpha Foren-Guru

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    Hallo Winnie

    Hm, das ist eine schwierige Sache, finde ich.
    Ich würde in jedenfall nicht einfach mal eben so rauslassen, nach dieser langen Zeit.
    Wo lebt er denn genau, ich nehme an bei der Oma im Wohnzimmer?
    Wie reagiert er denn auf die Oma (z.B. beim Futternapf wechseln und so)?
    Hat der Vogel eine Art Kletterbaum oder andere Sitzgelegenheiten im Raum?

    Natürlich wäre es das beste, wenn ihr es in etwa so wie "Grünergrisu" beschrieb, machen könntet...
    Oder könnte er in ein eigenes Zimmer im Haus umziehen?

    Falls nicht (oder nicht in kürzester Zeit) würde ich ihn an deiner Stelle mal ganz langsam versuchen, an ein Stöckchen zu gewöhnen, sprich an einen kleinen Ast oder ähnliches, vielleicht 40 cm lang.
    Gewöhne ihn da ganz langsam dran, also erst mal weiter weg in Sichtweite des Vogels legen, ruhig ein paar Tage. Dann so ganz langsam nach und nach immer etwas weiter ran an den Käfig, immer nur so, dass er nicht die totale Panik bekommt. Bis zu den Ast letztendlich auch neben dem Käfig in die Hand nehmen kannst, und ihn langsam bewegen.... ohne dass er Angst bekommt.
    Vielleicht kannst du ihn dann nach einigen Tagen auch auf dem Käfig ablegen und eine Kolbenhirse dran befestigen, oder ein anderes Leckerli.
    Wenn er dann gar keine Angst mehr davor hat, dann mach langsam weiter, und geh mit dem Stock in den Käfig. Wenn er dann weniger Angst hat, versuch ihn drauf steigen zu lassen. Natürlich immer schön looooooooben, wenn er was gut gemacht hat ;)
    Letztendlich will ich darauf hinaus, dass du ihn mit dem Stock wieder in den Käfig bekommen kannst, wenn es dann sein muss.
    Das ganz dauert sicher einige viele Tage, bei täglichem "Üben", immer schön langsam, du merkst ja, wenn der Vogel Angst bekommt. Und das ist auch ganz wichtig, das zu merken. Denn sehr häufig beissen Papageien aus Angst und/oder Unsicherheit! Das musst du dir unbedingt zu Herzen nehmen. Hat er z.B. Angst vor deiner Hand, dann geh mit der Hand niemals näher an den Vogel, wenn er dir bereits Signale gibt, dass es ihm Unbehagen bereitet. Lieber dann sofort wieder ein wenig zurückweichen, sonst ist ein Biss fast schon vorprogrammiert.
    Immer bei allem ein gutes Leckerli bereithalten, und überschwenglich loben und belohnen (falls Angst vor der Hand kann man ein Leckerli dann ja auch wo ablegen und zurückweichen, bis er es geholt hat).

    Fall du dann wirklich mal das Käfigtürchen einfach auflassen magst (wenn du dich getraust) oder du ihn dann sogar auf dem Ast herausholen kannst, dann setzt ihn am besten auf den Käfig und lass ihn einfach erst mal gaaanz in Ruhe. Nichts sollte ihn nun erschrecken, denn er kann vermutlich nicht mehr fliegen, würde beim Erschrecken womöglich auffliegen und böse abstürzen.
    Fenster zur Sicherheit unbedingt mit Vorhängen zuziehen (falls ihr welche habt, die ohne Vorhang sind). Kein offenes Feuer und eben lauter solche Gefahren versuchen zu finden und zu beseitigen.
    Dann einfach abwarten, was er macht. Ruhe gönnen, Zeit geben....

    Natürlich ist das nur eine kurzfristige Lösung.
    Nun weitere Fragen: Wieso habt ihr denn nicht längst einen größeren Käfig, wenn dieser so klein ist?? Da bestünde natürlich dringend Handlungsbedarf!!
    Bist du täglich bei der Oma? Oder nur gelegentlich?
    Hätte die Oma nicht ein kleines Zimmer in der Wohnung frei, welches man etwas umgestalten könnte?
    Auch wenn sie an den Vogel hängt und sich mit ihm unterhalten will (ihn deshalb ja gar nicht in einem anderen Zimmer haben möchte...) gibts bei etwas gutem Willen Mögllichkeiten. Z.B. ein Nebenzimmer zum Wohnzimmer, Statt Tür ein Volierenelement, so dass offener Kontakt zur Oma und zum Vogel möglich wäre......

    Aber erzähl erstmal noch ein bisschen, ehe ich mir da zwecks der Wohnsituation und so einen abspekuliere ;)

    LG
    Alpha
     
  7. Reiner65

    Reiner65 Stammmitglied

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    Hallo,

    lasse ihn einfach mal raus und warte ab. Wahrscheinlich klettert er zunächst erst mal auf seinen Käfig und schaut sich die Umgebung an. Nur nicht Draußen füttern! Wenn er Hunger hat, geht er von allein in seinen Käfig.
    Du musst nur zusehen, dass Du die Käfigtür wieder zu bekommst. Im Zimmer rumfliegen wird er wohl zunächst nicht.
    Versuche es mal so! Um einen größeren Käfig solltest Du Dich schon bemühen.

    Gruß von Reiner
     
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