Nymphe Nierenkrank ?

Diskutiere Nymphe Nierenkrank ? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Ich habe 2 Nymphensittiche. Beide sind Weibchen. Lucy ( 16 Jahre ) und Mausi ( 13 Jahre ). Lucy hat seit ca. 2 Monaten sehr flüssigen Kot und...

  1. Lucy5

    Lucy5 Guest

    Ich habe 2 Nymphensittiche. Beide sind Weibchen. Lucy ( 16 Jahre ) und Mausi ( 13 Jahre ).
    Lucy hat seit ca. 2 Monaten sehr flüssigen Kot und trinkt mehr und öfters als wie früher.
    Ihr gesamtes Verhalten und Fressen ist so wie immer.
    Die Strapazen mit Tierarzt möchte ich ihr möglichst ersparen.
    (Sie war noch nie beim Tierarzt.)
    Meine Frage ist nun, gibt es ein möglichst harmloses Mittel (ohne Nebenwirkungen),
    welches ich ins Wasser oder Futter geben kann ?
    (Beide Nymphensittiche trinken und fressen ja das gleiche)
    Ich gebe zum Trinken nur Leitungswasser. Ist Mineralwasser vielleicht besser ?
    Kann ich irgentwas am Futter verändern ? ( mehr/weniger Obst ? )
    Ich währe über jeden Tip dankbar.
     
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  3. #2 Alfred Klein, 26. Februar 2007
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Lucy5

    Also, ich vermute bei Luci was mit den Nieren. Vermehrtes trinken und dementsprechender Kot könnten darauf hin zeigen.
    Allerdings ist das nur eine Vermutung.
    Für den Fall daß es eine Nierensache ist könntest Du statt 'Wasser eine sogenannte Tyrode-Lösung anbieten. Die schadet mit Sicherheit nicht, nur ob es tatsächlich die Nieren sind ist eine andere Frage. Diagnosen per Web abzugeben ist fast unmöglich.
    Zudem ist es die Frage ob er Kot verändert ist oder nur der Uratanteil, also die "Pisse". Ist der gesamte Kot verändert kann ich keinen Rat geben, ist es nur der weiße Uratanteil so sind das zwei verschiedene Ursachen. Das muß man grundsätzlich unterscheiden.
    Daher wüßte ich aufgrund der unbestimmten Fragestellung momentan nicht was ich wirklich dazu sagen sollte.
     
  4. kimika

    kimika Foren-Guru

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    Hallo,

    einer meiner Nymphies trinkt auch sehr, sehr viel und dementsprechend dünn ist sein Kot (bzw. nur der Urinanteil - der ist wie Wasser: durchsichtig und flüssig). Bei meiner Kleinen kommt es von der Leber. Unser TA tippte sofort auf ein Leberproblem, als ich vom vielen Trinken erzählte, und ein Bluttest bestätigte die Vermutung! Meine Kleine bekommt nun Spritzen mit Amynin. Je nach dem, wie schlimm die Leber geschädigt ist, kann es auch reichen, dieses Mittel ins Trinkwasser zu geben. Das kann allerdings nur ein TA beurteilen. Geh mit Deinem Nymphie zu einem vogelkundigen TA. Wenn man einen Leberschaden frühzeitig behandelt, kann sich die Leber u.U. regenerieren - also lieber nicht zu lange zögern! Alles Gute für Deine Lucy.

    Grüße
    Kiki
     
  5. Lucy5

    Lucy5 Guest

    Danke für die Antworten

    Könnte es vielleicht davon gekommen sein, das Lucy und Mausi im Dezember
    öfters mal Kartoffel-Chips unf Erdnuss-Flips gefuttert haben ?
    (Jetzt gebe ich das den beiden natürlich nicht mehr !)

    Übrigends noch eine andere Frage:
    Wie alt können Nymphensittiche eigentlich werden ?
    In verschiedener Literatur habe ich Angaben zwischen 15 und 30 Jahren gefunden (???)
     
  6. kimika

    kimika Foren-Guru

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    Hallo,

    na, die Chips und Erdnussflips sind sicher nicht besonders gut für die Kleinen. Ob die Krankheit aber davon kommt, kann ich Dir auch nicht sagen. Oft werden Vögel leberkrank, weil sie zu dick sind. Bei meinem ist die Krankheitsursache wohl eine Kombination aus etwas zu dick sein und zu vielen Hormonspritzen (die brauchte sie, weil sie sich fast tot gelegt hätte)... Jedenfalls sind gesunde Ernährung und aufs Gewicht achten ganz wichtig bei der Therapie (alleine jedoch meist nicht ausreichend, wenn der Vogel schon Leberprobleme hat).

    Wie alt Nymphies werden können, würde mich auch interessieren. Ich kenne einen Nymphie, der ist 21 Jahre. Von einem 29-Jahre-alten habe ich neulich auch gelesen, aber das scheint ein Extremfall zu sein... Hoffen wir, dass unsere Kleinen (glücklich und fit) gaaanz lang leben...

    Grüße
    Kiki
     
  7. Hellehavoc

    Hellehavoc Das Höllengeierchen

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    Hallo,

    also irgendwie fass ichs grad nicht.

    Da hat ein Vogel seit mehr als 2 Monaten Polyurie und statt dass man das Tier schon längst beim vogelkundigen TA vorgestellt hat, um abzuklären, was das ist, lamentiert man lieber in Foren oder macht sich 'Sorgen' wegen vielleicht möglichem Stress oder gibt den Tieren Chips und Erdnussflips.

    Üerlege bitte mal, wie Du dich fühlen würdest, wenn Du so krank wärest (und eventuell sogar Schmerzen hättest) und niemand mit Dir zum Doc geht, bloss weil Du Dich aufregen könntest.
    Würde Dir das gefallen? ich glaube nicht!

    Also packe bitte den Vogel ein und gehe ganz schnell mit ihm zum vogelkundigen TA (Adressen findest Du unter http://www.vogeldoktor.de/) , damit er die richtige Diagnose und Behandlung bekommen kann, damit es ihm bald wieder besser geht.
     
  8. blauerturm

    blauerturm Mitglied

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    chips und Erdnussflips

    Chips und Erdnussflips. -
    Soooo viel Dummheit auf Erden !
    OH HERR, WIRF HIRN VOM HIMMEL !

    mehr kann man dazu nicht sagen
     
  9. kimika

    kimika Foren-Guru

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    Hey, macht doch Lucy5 nicht so fertig!!! Sie sieht es ja ein, dass das mit den Chips und Erdnussflips falsch war. Vorwürfe helfen da jetzt auch nicht mehr!

    Wo ich allerdings absolut zustimme: Lucy5, Du solltest wirklich unbedingt mit dem armen Kerlchen zu einem vogelkundigen TA - so schnell wie möglich! Meist überschätzen wir den Stress für den Vogel - und selbst wenn er gestresst wird, ist der Stress spätestens nach 2 Tagen vergessen. Vielleicht empfindet Deine Lucy den TA-besuch als nicht soooo schlimm, wenn Du ihren Partner auch mitnimmst?

    Viele Grüße
    Kiki
     
  10. Lucy5

    Lucy5 Guest

    Ich war Heute mit Lucy beim Tierarzt ( 1 Stunde 20 Minuten Fahrzeit mit der Straßenbahn mit 2 mal umsteigen pro Fahrstrecke).
    Die Tierärztin hat 4* versucht Lucy aus den Hals Blut abzunehmen, aber leider ist kein Blut rausgekommen. Sie nimmt an, das Lucy Diabetis ( Altersdiabetis) hat. Sie ist ja schon 16. (Nymphensittiche können etwa 20 Jahre alt werden sagt die Tierärztin). Sie hat mir ein Rezept für ein Homöopathisches Mittel gegeben. (Den Namen weiß ich jetzt nicht, weil ich gleich damit zur Apotheke bin – am Mittwoch kann ich das Mittel dann in der Apotheke abholen).
    Ich lasse mir in der Apoteke auch gleich eine Tyrode-Lösung zusammenmischen die soll dann auch Mittwoch fertig sein. Die Apothekerin wollte gleich mal 20 € Anzahlung.
    Lucy geht’s ja eigentlich ganz gut. Sie frißt, spielt und fliegt jeden Tag im Zimmer rum, so wie immer. Die Tierärztin meinte, sie sei etwas zu dünn. Eine Nymphe sollte etwa 100 Gramm wiegen, Lucy hat aber nur etwa 80 Gramm. (Obwohl sie eigentlich genug frißt.)

    Das Homöopathische Mittel sollen kleine Kügelchen sein, von denen ich immer jeweils 5 Stück davon ins Trinkwasser geben soll. Den Namen des Mittels kann ich euch am Mittwoch sagen.
     
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  12. #10 dunnawetta, 6. März 2007
    dunnawetta

    dunnawetta Foren-Guru

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    Hi Lucy,
    kann die Diagnose Deiner TA nicht nachvollziehen. Soweit ich das sehe, wird der Vogel auf eine Geschichte hin behandelt, von der die TA annimmt, daß es das wäre. Ich muß ehrlicherweise gestehen, mit Diabetes bei Vögeln habe ich keine Erfahrung. Ich nehme mal an, daß das dann genau wie beim Menschen mit der Bauchspeicheldrüse zu tun haben müßte. Bitte vergleiche doch mal den Kot Deiner Lucy mit den Kotbildern bei Birds-online und versuche dann selber zu beurteilen, nach was der Kot aussieht. Die dort gezeigten Kotbilder sind zwar von Wellensittichen, aber das macht nichts. Da gilt einfach der alte Spruch: die Menge machts. Bei einem Bauchspeicheldrüsenproblem sieht der Kot nun doch ganz anders als bei einer Nierengeschichte aus. Ich muß ganz ehrlich zugeben, ich traue der Diagnose Deiner TA nicht. Und man möge mich verbessern, aber wie man einigermaßen gefahrfrei aus einem Nymphenhals Blut entnehmen will, ist mir auch ziemlich schleierhaft. Google vielleicht mal zusätzlich nach Polyurie Vögel und nach Diabetes Vögel und lies Dir das durch, was google da ausspuckt. Ich wäre sehr stark dafür, daß Du Dir, Straßenbahn hin oder her, noch eine 2. Meinung von einem vogelkundigen TA einholst.
    LG
    Anne
     
  13. kimika

    kimika Foren-Guru

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    Hallo Lucy5,

    gut, dass Du mit ihr nun doch beim Tierarzt warst. Ich hoffe, sie hat die Strapazen gut überstanden.

    Bei meinem Nymphie hat das Blutnehmen zum Glück gleich geklappt. Blutuntersuchungen sind sehr wichtig in so einem Fall. Ich hatte bei meinem Nymphie auf Diabetes getippt, da er viel trinkt und mir bekannt war, dass Menschen vermehrt trinken, wenn sie diese Krankheit haben. Meine Tierärztin meinte da aber sofort, dass das sehr unwahrscheinlich wäre und meine Kleine wohl ein Leberproblem habe. Das hat ja dann der Bluttest bestätigt. An Deiner Stelle würde ich mir eine zweite Meinung einholen - von einem vogelkundigen Tierarzt. Ich weiß, die sind manchmal nicht so leicht zu erreichen. Aber i.d.R. lohnt es sich! (Wir fahren mit dem Auto auch alle 2 Wochen 1,5 Std. hin und 1,5 Std. zurück - bei den Benzinpreisen liegt meine Kleine mittlerweile bei den Anschaffungskosten eines Papageis. Aber das ist sie mir tausend mal wert...)

    Grüße und alles Gute für Deine Nymphies,

    Kiki
     
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