Nymphensittich erbricht nach Antibiotikabehandlung

Diskutiere Nymphensittich erbricht nach Antibiotikabehandlung im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, Hatte meinen Vogel wegen Augenentzündung in der Vogelklinik, dort hat er eine Antibiotikadepotspritze bekommen und noch 4 Wochen lang...

  1. #1 Susanne Wrona, 27. September 2006
    Susanne Wrona

    Susanne Wrona Foren-Guru

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    Hallo,
    Hatte meinen Vogel wegen Augenentzündung in der Vogelklinik, dort hat er eine Antibiotikadepotspritze bekommen und noch 4 Wochen lang Augentropfen mit Antibiotika. Die Augenentzündung ist nicht ganz weg gegangen, dafür erbricht er jetzt auch noch des öfteren. Das Erbrochene riecht nicht säuerlich. Ich hatte es mal mit Biojoghurt probiert, aber das mag der bzw. die Nymphensittichhenne nicht.
    Viele Grüße Susanne
     
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  3. owl

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    Hallo Susanne

    das hört sich leider gar nicht gut an. An Deiner Stelle würde ich nochmal zur Vogelklinik (Giessen?) fahren, oder vorher dort anrufen, und mit den behandelnden TA fragen, was das sein könnte.

    Wurden denn bei deinem Nymphenmädchen auch Rachen- und Kropfabstriche gemacht?

    den Biojoghurt würde ich weglassen, wenn dein Nymphi das so wie so nicht mag. Zum Wiederaufbau der natürlichen Darmflora eignet sich sehr gut "Bird-Bene-Bac" das kannst Du bei Ricos Futterkiste bestellen.

    Für die Augen würde ich in der Apotheke "Euphrasia-Augentropfen" besorgen. Selbige Tropfen werden häufig mit Erfolg bei Sittichen und Papageien angewendet.

    Leider kann ich auch nicht mehr dazu schreiben, würde aber dringend anraten, nach deiner kleinen schauen zu lassen, denn normal ist dieses Erbrechen ganz bestimmt nicht.

    Ich drücke die Daumen und wünsche Deinem Nymphenmädchen, dass sie bald wieder ganz gesund wird :trost:
     
  4. Munia maja

    Munia maja Foren-Guru

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    Hallo Susanne,

    nach 4 Wochen sollte eine Konjunktivitis schon längst überstanden sein. Vermutlich wird das Medikament nicht richtig gewirkt haben. Das Erbrechen hängt evtl. noch mit der Antibiotikatherapie zusammen, muss aber nicht sein. An Deiner Stelle würde ich den Vogel nochmals in der Vogelklinik vorstellen, damit man sich ein Bild vom Erbrechen und auch nochmals von der Bindehautentzündung machen kann. Du wirst ein wenig Geld investieren müssen, weil zumindest ein paar Abstriche und Untersuchungen gemacht werden sollten, um die wichtigsten Krankheitserreger auszuschließen - so ins Blaue hineintherapiert nützt das nichts. Schafft nur Resistenzen und stresst den Körper Deiner Nymphensittichhenne.

    Viel Glück für Deine Kleine,
    Steffi
     
  5. #4 Susanne Wrona, 28. September 2006
    Susanne Wrona

    Susanne Wrona Foren-Guru

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    Hallo,
    vielen Dank für Eure Antworten. Bei meinem Vogel wurden damals Abstriche an Augen, Rachen und After gemacht. Es wurden nur Bakterien im Rachenbereich gefunden. Der Rachen war wohl auch etwas gerötet. Danach hat sie dann die Antibiotikabehandlung bekommen. Das ist jetzt wohl 6 Wochen her. Da ich kein Auto habe ist es für mich sehr schlecht nach Gießen zu kommen. Meinen Sie ich könnte nicht auch in Marburg zum Tierarzt.
    Viele Grüße Susanne
     
  6. hush-hush

    hush-hush Mitglied

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    Wenn er denn vogelkunsig ist. :? Hier steht leider nur ein TA in der Liste, der wohl nach eigenen Angaben nicht vogelkundig ist, steht zumindest in einem Kommentar. Aber vielleicht ist ja doch ein "näherer" TA dabei.
     
  7. owl

    owl Foren-Guru

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    Hallo Susanne

    Wie geht es Deiner Nymphendame inzwischen? Hoffentlich ein bissel besser :trost:
    Steffis Worten kann ich zu 100% nur zustimmen!

    Das Labor in welches das Abstrichmaterial gesendet wird, sollte unbedingt einen Resistenztest (Antibiogramm) erstellen, um herauszufinden, auf welche Antibiotika diese fiesen Erreger sensibel reagieren. Weitere AB-Gaben - ich sag mal "ins Blaue" - könnten noch mehr Resistenzen bilden, als vielleicht ohnehin schon vorhanden sind. Ganz zu schweigen von der körperlichen und seelischen Belastung für Deine Nymphendame.

    Einfaches Beispiel, meine beiden Nymphen: bei ihnen sind im Sommer letzten Jahres "Pseudomona aeruginosa" diagnostiziert worden. Als der TA damals die Abstriche gemacht hat, habe ich gleich den Wunsch geäussert, dass das Labor so'n Antibiogramm erstellen soll. So, Susanne, jetzt erschrecke bitte nicht, denn von insgesamt 18 getesteten ABs, waren die Bakterien im Labortest nur gegen 6 (sechs) sensibel. Soll heissen dass 12 Mittelchen gleich mal durchgefallen sind.

    Bestünde denn gar keine Möglichkeit, dass Dich jemand aus Deinem Freundeskreis, Kollegen oder ein Familienmitglied nach Giessen fahren könnte :? Die Vogelklinik in Giessen hat m.W. sogar ein eigenes Labor.

    Ansonsten habe ich in Deiner Region keine vogelkundigen TÄ gefunden, ausser in Butzbach den Dr. Sascha Schütz. Er soll ein excellenter Vogel-TA sein, nach allem was ich bisher gelesen habe. Allerdings ist Butzbach glaube ich noch ne Ecke weiter entfernt als Giessen.

    Wie auch immer Deine TA-Entscheidung ausfallen wird, bei mir werden sämtliche Daumen und Krällchen für Deine kleine Nymphendame gedrückt. Viel Glück und gute Besserung für Deine Kleine :trost:

    P.S: Vorsicht bei Kortison! Kortisonhaltige Medizin und Salben können bei unseren Pipsern lebensbedrohliche/tödliche Nebenwirkungen verursachen.
     
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