Nymphensittich todunglücklich...

Diskutiere Nymphensittich todunglücklich... im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; eigentlich bin ich ja hier nur zu Besuch, da ich (was unschwer zu erkennen ist) ausschließlich Kanarien halte. Da ich mit Nymphensittichen...

  1. Nancy

    Nancy Samtpfotenpflegerin

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    eigentlich bin ich ja hier nur zu Besuch, da ich (was unschwer zu erkennen ist) ausschließlich Kanarien halte.
    Da ich mit Nymphensittichen absolut keinerlei Erfahrungen habe, bin ich auf eure Ratschläge und Tipps angewiesen.;)

    Es geht um folgendes Problem:

    Eine Bekannte von mir hat vor ein paar Tagen einen handzahmen und leider als Einzelvogel gehaltenen:k
    Nymphensittich von einer Dame übernommen, bei der er die letzten 10 Jahre seines Lebens verbracht hat.
    Warum die Dame den Vogel nach 10 Jahren einfach abgeschoben hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Meine Bekannte hat ihn wohl aus Mitleid mitgenommen.
    Jetzt sitzt er bei ihr, gemeinsam mit 4 Wellensittichen in einer kleinen Voliere.
    Er ist todunglücklich und leidet unendlich, da er ja jetzt seine bisher einzige Bezugsperson (die Dame, die für ihn leider "Partnerersatz" war) verloren hat.:(

    Jetzt zu meiner Frage:
    Ist es eurer Ansicht nach noch möglich, einen Nymphensittich nach 10-jähriger Einzelhaltung zu verpaaren??
    Meines Wissens haben Nymphensittiche doch eine Lebensdauer von 15-18 Jahren.
    Hat das überhaupt noch einen Sinn?
    Gibt es noch eine andere Möglichkeit, ihm sein jetziges Dasein zu verbessern??
    Was sagt ihr außerdem zu der Gemeinschaftshaltung mit den Wellensittichen??
    Nach meinem Gefühl scheint das für ihn sicher nicht die ideale Haltung zu sein.


    Ich freue mich über jede Meinung und jeden Hinweis.;)




    _________________
    Liebe Grüsse
    Nancy:)
     
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  3. kace63

    kace63 Foren-Guru mZg

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    Tolle Idee den Vogel noch zu verpaaren! Es lohnt sich sicher , denn Nymphen werden auch 20 oder 25 Jahre alt
    Sicher wird es etwas schwieriger , aber unmöglich ist es nicht.... Weißt Du den ob es ein Hahn oder eine Henne ist ?
    Wir alle hier werden Dir sicher so gut wie möglich helfen , aber dazu brauchen wir etwas mehr info
     
  4. #3 heike-mn, 5. Juni 2003
    heike-mn

    heike-mn Foren-Guru

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    Hallo Nancy,
    es wird aller Wahrscheinlichkeit nach möglich sein, aber es wird lang lang dauern. Der arme Kerl muss ja den Umgang mit einem anderen Nymphen völlig neu lernen und bis die Instinkte durchbrechen, braucht es seine Zeit. Ich habe einen Nymphenhahn, der 6 Jahre so gut wie allein gehalten wurde, so langsam (nach über einem Jahr ) taut er auf, aber sein menschenbezogenes Wesen wird er wohl nie ablegen, das Ganze kostet Zeit und Geduld.
    Grüsse
    Heike
     
  5. #4 Federmaus, 5. Juni 2003
    Federmaus

    Federmaus Nympherlsklavin

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    Hallo Nancy :0-

    Ich gehe mit dem alter sogar noch höher, die Lebenserwartung kann 30 Jahre betragen.

    Wir haben hier einen Nymphen der ~11Jahre alt ist, auch ein Menschenvogel und nach ein paar Tagen schon die gedachte partnerin anbalzt.


    Es kann auch sein das sich der Nymph unter den wellis nicht wohlfühlt. Das dem gutmütigen Nymphen die frechen Wellikobolde zuviel werden.

    Außerdem braucht er nach so langer Zeit trozdem menschliche Zuwendung.
     
  6. Peppie

    Peppie Managerin Vogelpension

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    Hallo Nancy,

    mein Nymph ist mir Ostern zugeflogen.
    Im Forum hat man mich sehr schnell davon überzeugt, dass er nicht alleine bleiben sollte.
    Also gesagt - getan. Ein junger Nymph (knapp 5 Monate) sitzt nun an seiner Seite.
    Erst danach habe ich erfahren, dass mein Erst-Nymph so ca. knapp 11 Jahre alt ist.
    Jetzt sind die beiden gerade mal den 8. Tag zusammen und gestern hat mein Erst-Nymph die ersten zaghaften Annäherungsversuche gestartet.
    Zuvor hatte überhaupt keine Notiz von dem Neuzugang genommen.
    Aufgrund seines Verhaltens wurde er garantiert als Einzelvogel gehalten.
    Du siehst, es gibt Hoffnung, man muß es nur versuchen und vielleicht auch etwas Geduld mitbringen.
    :p :p :p
     
  7. #6 Nancy, 5. Juni 2003
    Zuletzt bearbeitet: 5. Juni 2003
    Nancy

    Nancy Samtpfotenpflegerin

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    Hallo Kace63,

    ich habe jetzt nochmal mit meiner Bekannten telefoniert und weitere, sehr unerfreuliche Informationen erhalten.
    Die Nymphensittichhenne hat ein sehr leidvolles Leben hinter sich gebracht.:(
    Angefangen hat ihr Leben bei einer 80-jährigen Dame, die mit dem Vogel überhaupt nicht umgehen konnte.
    Sie hat mit einem Handtuch nach ihm geworfen und ihn gegrapscht und gedrückt.
    Danach hat ihn die Dame genommen, von der meine Bekannte ihn erhielt.
    Sie widerum hatte wohl auch keinen Schimmer von Vogelhaltung.
    Die Nymphensittichhenne wurde in einem winzig kleinen Käfig gehalten, durfte nie fliegen...wurde nur ab und zu mal aus dem Käfig geholt, um sie zu kraulen.
    Natürlich wurde sie ein wenig zahm, es war ja die einzige Möglichkeit, Kontakt mit einem anderen Lebewesen zu bekommen.8(
    Der kleine Käfig stand in einer dunklen Ecke eines Zimmers...kein Licht, keine Sonne, nichts.
    Durch diese katastrophale Haltung hat die Vogeldame stereotype Bewegungen entwickelt und ist sicher in ihrem Verhalten gestört.
    Darüber hinaus beschwerte sich der Mann der Dame seit Jahren über den Lärm und Dreck und drohte mehrfach an, den Vogel einfach "fliegen zu lassen".
    Ein furchtbarer Leidensweg, aber sicher leider kein Einzelfall.:(
    Im Vergleich dazu, hat sie es bei meiner Bekannten wirklich noch gut.
    Meine Bekannte macht sich trotzdem Sorgen um die Vogeldame.
    Sie frisst und trinkt normal, allerdings hat sie beobachtet, dass die Nymphensittichdame ab und zu mit dem Kopf schüttelt und dabei extrem zittert.:?
    Sie wurde am Sonntag von Würzburg nach Mainz transportiert...das schwühl-warme Wetter könnte auch damit zu tun haben, der Umgebungswechsel, die Wellis usw.
    Aber ich kenne mich mit den typischen Verhaltensmerkmalen von Nymphensittichen wirklich nicht aus, um mir ein Urteil bilden zu können.
    Vielleicht hat hier jemand eine Idee, was das Zittern noch bedeuten könnte.


    P.S Vielen Dank an alle, Dir mir Mut zugesprochen haben.;)




    ________________
    Liebe Grüsse
    Nancy:)
     
  8. #7 Papageienfreak, 5. Juni 2003
    Papageienfreak

    Papageienfreak Guest

    das große Problem bei der Sache ist, dass es vielen Vögeln so geht... wenn der Lebenspartner verschieden ist, neigen ältere Damen dazu, ein Haustier als "Ersatz" zu halten... meist allleine, ohne Freiflug und wenn das "blöde Viech" krach macht oder dreck, muss es weg...
     
  9. Bell

    Bell Guest

    Wohl der ganz "normale Alltag" so manchen Nymphensittichs :(

    Ich würde auf alle Fälle probieren das Vögelchen mit Artgenossen zu vergesellschaften.

    liebe Grüße

    Bell
     
  10. Chris73

    Chris73 Guest

    Nach 10 Jahren...

    ... ist kein Hinderungsgrund!

    Ich habe vor vielen Jahren einen 10jährigen Nymphen aus Einzelhaltung zu mir genommen.
    Der hat noch 14 Jahre gelebt.

    Ausserdem hatte ich damals schon einen einzelnen, fehlgeprägten Nymphen. Die beiden habe eine Weile gebraucht (Keine Ahnung mehr, wie lange, aber es waren bestimmt ein oder zwei Jahre!), aber dann waren sie das liebste und treueste Pärchen, das ich je gesehen habe.

    Also: weder die 10 Jahre noch die Einzelhaltung sind ein Grund nicht einen zweiten Nymphen dazu zu setzen.

    Liebe Grüße

    Chris
     
  11. steko

    steko Guest

    na,
    aber schöner wär's doch, wenn sie sich in einer gruppe nymphen umgewöhnen könnte, wie olli bei lanzi. so mit allem drum und dran, oder?
     
  12. Evetina

    Evetina Guest

    Hoi Nancy,

    wärs nicht möglich, dass deine Bekannte, die ja sehr besorgt um das Wohl des Nymphis ist, den Nymph in eine Gruppe Nymphen gibt?? Also, dass er keinen Zwangspartner dazubekommt, sondern dass er sich in einer Gruppe mit Nymphenkumpels so richtig an das Leben als Nymph gewöhnt und Gefallen dran findet??

    Ich habe erst letzte Woche eine ganz reizende Nymphiedame aus ganz furchtbar schlechter Einzelhaltung (Vogel wurden die Schwanzfedern ausgerissen, wenn sie geschrien hat und ähnliches *kotz*) in meine Gruppe genommen, weil sie auch im Tierschutzhaus alleine gewesen wäre und die Arme war im Tierschutzhaus, als ich sie besucht hab, total von der Rolle (lethargisch, hat so zwangsbewegungen etc gemacht) und ich hab sie natürlich eingepackt :)

    Die Kleine (klein ist gut, die Madame ist auch schon etwas reifer) hat sich innerhalb von drei Stunden in meine Gruppe integriert, und fühlt sich inzwischen supiwohl, sie klettert, fliegt und schäkert mit den anderen Nymphis ;) und nutzt jede Möglichkeit, die wir unseren Vögeln im Vogelzimmer bieten, aus.

    Ich versuch hier, ein Bild von Leni einzufügen, wie sie gerade eben an ihrem Sisal arbeitet :)
     

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  14. Evetina

    Evetina Guest

    uiuiui, das Bild ist schlecht, sorry......ich probiers hier nochmal, wenn das bild wieder sch...lecht ist ;) bitte nicht schimpfen :)
     

    Anhänge:

  15. Frank M

    Frank M Guest

    Hallo Nancy,

    das mit der mehr als schlechten Einzelhandlung kommt mir sehr bekannt vor.8( Du erinnerst dich vielleicht noch einen Beitrag von Alfred Ende März. Er suchte damals auch jemanden der zwei zwei Jahre alte Nymphenmännchen aufnahm.
    Diese zwei habe ich jetzt sein dem 1.5. . So langsam gewöhnen sie sich ein. Aber verpaaren kann ich sie erst Anfang August. Auch die beiden kommen aus sehr schlechter Haltung.
    Naja, jetzt haben sie es besser. Sie können fliegen wann sie wollen (den ganzen Tag), sie bekomen Grünzeug-was sie nie kennengelernt haben, und Anfang August wie ich schon schrieb zwei Weibchen und eine Voliere. (gepl. Maße:1,50x0,90x1,20m)
    Da müssen nämlich auch noch zwei Wellis ´reinpassen. Und genügend Platz brauchen sie auch bei viel Freiflug.


    Grüße, Frank:0-
     
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