Nypmhensittiche und Exoten

Diskutiere Nypmhensittiche und Exoten im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; hallo ich muss im moment irgendwie meine vögel umsetzen, da ich wieder verzichttiere bekomme und platz benötige. ich habe einen nymphensittich...

  1. Eveline

    Eveline Guest

    hallo
    ich muss im moment irgendwie meine vögel umsetzen, da ich wieder verzichttiere bekomme und platz benötige.
    ich habe einen nymphensittich mit flügelschaden, mickrigen schwanzfedern, ganz scheu, ist verhaltensgestört, da er aus einer desolaten haltung kam. kann ganz schlecht fliegen, liebt aber das klettern. hand nehmen liegt nicht drin, beisst saumässug. freiflug schwierig, machen wir aber trotzdem jeden tag. der andere nypmhensittich ist ein weibchen (100%), zahm, liebt freiflug und ist ganz lieb.
    kann ich die beiden mit meinen exoten vergesellschaften? voliere ist 200x200x90, vögel: astrild, zebrafinken, kanarien, amsel, gouldsamadinen, kubafink, kaputzenzeisig. die sind alle sehr verträglich miteinander, mit ausnahme der amsel, die vor zwei wochen ein junges kanarienvögelchen gekillt hat (sie lebt seit jahren mit den vögeln zusammen und nie gab es vorher probleme). sind die beiden nymphen ein risiko? ich habe mich bisher nicht getraut, sie zusammen zu tun, krumm und gradschnäbler habe ich nur einmal zusammen gehalten (wellensittiche und zebra) das ging ca. 4 wochen prima und plötzlich fehlte dem kleinen zebra eine zehe. allenfalls nur grauer nymphen, der nicht fliegen kann? und anderen sep. halten (die mögen sich eh nicht besonders)
    wer hat da erfahrungen?
    danke und liebe grüsse
    eveline
     
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  3. #2 Federmaus, 8. März 2004
    Federmaus

    Federmaus Nympherlsklavin

    Dabei seit:
    13. September 2002
    Beiträge:
    9.481
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    bei Nürnberg, mit den 16 Nympherln: Mucki, Leonie,
    Hallo Eveline :0-


    Theoretisch ist es möglich da Nymph in der Regel ein sehr verträglicher Vogel ist. aber auch er kann sich mal ärgern und da könnte ein kleines Zehchen der Kleinen abgebissen werde.
    Nymphen sind ruheliebende, schreckhafte Vögel. Die kleinen Unruhegeister können sie sehr belasten.

    Außerdem würde ich den Schwarm nicht trennen. Ein Kranker, behinderter Vogel ist naturbedingt ein Außenseiter in der Gruppe, da er ja in der Freiheit den Schwarm gefährdet. Aber trotzdem fühlt er sich unter seinesgleichen wohler als unter den Exoten.
    Wäre es nicht möglich einen behinderten Nymphkumpel zu bekommen :?


    Zu Deiner Frage im Agaforum:
    Agas beißen sich manchmal sogar gegenseitig die Zehchen ab wenn z.B. die Haltungsbedingungen nicht stimmen. Und so ein kleines Nymphenzehchen ist ganz schnell ab. Ich rate absolut zu einer Gemeinschaftshaltung der beiden Arten ab.

    Wenn Du sowiso schon Platzprobleme hast warum nimmst Du dann noch Edelbabys auf :?
     
  4. #3 Stefan R., 8. März 2004
    Stefan R.

    Stefan R. Guest

    Hallo,

    hm, eine bunte Truppe, die Du da hast:)
    Also prinzipiell ist es nicht ganz unproblematisch, Krummschnäbel und, ich sage jetzt mal ganz weit gegriffen, andere Vogelarten wie Finkenvögel oder die Amsel, die zu den Drosseln gehört, zu vergesellschaften.

    Du hast es ja im Falle der Wellensittiche erfahren müssen, die können mitunter den kleineren in einer Stresssituation schonmal in die Zehen beißen. Bei Nymphen ist das trotz der Gutmütigkeit nicht ausgeschlossen, alles hat mal Grenzen und wenn sie genug haben, dann können sie auch Aggressionen zeigen.

    Obwohl es viele positive Beispiele der gemeinsamen Haltung gibt, ich würde Dir davon abraten, weil ein Nymphensittich behindert und der andere recht zahm ist, wie Du schreibst.
    Diese beiden Vögel werden wohl nicht glücklich werden in Gesellschaft der wohl eher "wilden" kleinen Vögel. Das "beisst" sich über kurz oder lang im wahrsten Sinne des Wortes.

    Wenn die Nymphensittiche vorher schon in einer Freivoliere gehalten worden wären, dann würde ich ihnen eine größere "Dickfelligkeit" zutrauen, aber den beiden eher nicht, die würden untergehen im Schwarm, schon allein beim Kampf um das Futter, das darf man nicht vernachlässigen.

    Außerdem ist die Voliere mit 2 x 2 x 0,9 m m.E. zu klein, um den verschiedenen Arten eine Rückzugsmöglichkeit zu bieten, das bietet weiteres Konfliktpotential.
     
  5. #4 Federbällchen, 8. März 2004
    Federbällchen

    Federbällchen Guest

    Hallo,

    ich würde es auch nicht wagen wollen.

    Hätte auch grundsätzlich die Bedenken, die oben schon angesprochen worden sind.

    Die Möglichkeit von Federmaus, vielleicht für den Behinderten Nymphie noch einen ebensolchen Partnervogel zu finden, ist sicher nicht schlecht.
    Dann bräuchte der andere aber auch einen und schon wären es vier Nymphen - man kennt das ;-)

    Auch ist dann nicht unbedingt gesagt, dass sie sich so zusammentun, wie wir uns das vielleicht vorstellen.

    Ich halte selber einen stark flugeingeschränkten Nymphie im Trupp mit den anderen und er und auch die anderen kommen damit prima klar und einen "gesunden" Partner hat er so auch gefunden.

    Allerdings wurde mir bei der damaligen Übernahme gesagt, er habe vorher in einer Außenvoliere mit "nur" anderen Nymhen gelebt und diese hätten ihn kräftig gemobbt...

    Ich würde allen Beteiligten keine Gemeinschaftshaltung zumuten wollen und sie getrennt halten.

    Martina
     
  6. Eveline

    Eveline Guest

    danke

    hallöchen
    so, es freut mich, dass ich in diesem forum so nette antworten bekommen habe. es bestätig alles was ich schon bisher wusste, aber ich war der hoffnung, es gäbe doch eine gute chance zum zusammenlegen der vögel.
    was einen partner für den behinderten nyphen betrifft, nein, ich habe schon genug, es sei denn, es kommt wieder ein armer kerl der hilfe braucht. übrigens kommt der behinderte aus eine schwarmhaltung von ca. 40 tieren, er ist also grosse gesellschaft gewöhnt, kam dort aber schlimm unter die räder 8(so sah er zumindest aus als er kam).
    der zahme habe ich heute in die neue voliere gesetzt, der hat total durchgedreht, hatte riesenangst im der voliere. er (eigentlich ist es eine sie) hat im kinderzimmer visavis des behinderten einen eigenen käfig und darf mit dem anderen jeden tag mehrere stunden frei im zimmer rumfliegen. das findet sie viel schöner (ist ja auch viel mehr platz, ringe zum landen an der decke, grosses fenster zum rausschauen usw.
    ich werde wohl die grosse voliere unterteilen, die agas auf eine seite und entweder edel auf die andere oder nymphen. mal sehen, ich hoffe nur, es gibt nicht zuviele findelvögel dieses jahr.
    demnächst baue ich ja die grosse aussenvoliere, dann sind all dir probleme mehr oder weniger gelöst. nur die winterfrage muss noch geklärt werden. wir bauen unser haus demnächst um und vielleicht muss ich warten wegen dem gesamtkonzept. (das alles zusammenpasst) und werde dann die voliere anders bauen mit einem guten innenhaus. kostet aber ein vermögen, mal sehen.
    liebe grüsse aus der schweiz
    eveline:0-
     
Thema: Nypmhensittiche und Exoten
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