Oldies but Goldies?!, oder warum auch ältere Hunde eine Chance erhalten sollten.

Diskutiere Oldies but Goldies?!, oder warum auch ältere Hunde eine Chance erhalten sollten. im Hunde Forum im Bereich Tierforen; Meine Frage, sollte man einen so alten Hund zu sich nehmen? Ich habe eine Hündin aufgenommen, einen Rauhaardackel, zu der Zeit war sie 13 1/2...

  1. astrid

    astrid Foren-Guru

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    Ich habe eine Hündin aufgenommen, einen Rauhaardackel, zu der Zeit war sie 13 1/2 Jahre alt. Sie hatte ihr ganzes Leben mit einer alten Dame verbracht. Als diese verstarb, kam der Hund, nach einer Woche Zwischenstation im Badezimmer einer Tierärztin zu mir.

    Den Anhang -Range.jpg betrachten

    Range hat in den dreizehneinhalb Jahren ihres Lebens kein Pfötchen nach draußen vor die Tür gesetzt, kein Gras, keinen Sand unter den Füßchen gehabt, keine Sonne, keinen Regen, keinen Wind auf Haut und Fell gespürt, nicht im Bach geplanscht, sich nie im Schnee gekullert, keinen Kontakt zu anderen Hunden gehabt.

    Den Anhang P1010413.jpg betrachten

    Range wog 16 kg, das spärlich vorhandene Fell war verfilzt, sie konnte wegen des auf der Erde schleifenden Bäuchleins nur sehr schlecht laufen, sie war krank.

    Range gehörte vom ersten Tag bei mir dazu, als lebte sie schon immer unter den anderen Tieren. Sie "wachte auf", lebte auf, trauerte nicht, nahm ab und war trotz Eiseskälte im Februar und fast nackiger Haut kaum ins Haus zu bekommen. Gassi, Essen und auf dem Sofa schlafen, waren Ranges Paradies.

    Den Anhang P1010418.jpg betrachten

    Eine alte Dame, deren Dackel verstorben war, schenkte uns die "Pullis", die sie für ihren Dackel gestrickt hatte. Ich möchte hier ja lieber nicht schreiben, was ich früher über Leute gedacht habe, die ihren Hunden etwas anziehen :zwinker:. Die Pullis passten wie maßgeschneidert und Range konnte sich im Schnee tummeln.

    Den Anhang P1010420.jpg betrachten

    Vier Jahre durfte ich mit Range verbringen. Das letzte halbe Jahr mit recht intensiver, aber altersangemessener schulmedizinischer und homöopathischer Unterstützung.

    Den Anhang P1010415.jpg betrachten

    Range war wunderbar. Seniorentiere sind etwas ganz besonderes und ich würde jederzeit wieder ein altes Tier aufnehmen.

    LG astrid
     
  2. #2 Andre@s, 27.10.2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27.10.2010
    Andre@s

    Andre@s Guest

    ich habe hier diesen wirklich wunderschönen Beitrag von Astrid abgetrennt, und eröffne hiermit ein neues Thema.....
     
  3. #3 Cosima † 2011, 27.10.2010
    Cosima † 2011

    Cosima † 2011 verstorben am 25.07.2011

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    Liebe Astrid!

    13 1/2 Jahre musste der arme Dackel ein reizarmes und langweiliges Leben führen,? Schrecklich, ich verstehe nicht, was manche Menschen für Vorstellungen von Hundehaltung haben. Es freut mich sehr, dass Range seine letzten Jahre bei dir verbringen durfte - er muss sich wie im Paradies gefühlt haben.

    LG Cosima
     
  4. astrid

    astrid Foren-Guru

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    Range hat mit all ihren Möglichkeiten als Hündchen gezeigt, dass es ihr gut geht - also ich denke schon, dass Du recht hast, Cosima :-)

    Als ich Ranges Geschichte kennenlernte, war ich erschüttert und konnte mir nicht vorstellen, wie ein Tier so etwas überstehen kann. Das geht sicher nur ohne jegliches Zeitgefühl und ohne das Wissen um ein anderes Leben. Trotz der vier Jahre, die Range es noch schön hatte und die ich sie haben durfte, war ihr Tod für mich für Monate unerträglich, weil ich fand, dass die Zeit für sie nicht ausgereicht hat, um ihr voriges Leben irgendwie auszugleichen. Aber vielleicht darf man so nicht "rechnen" oder aufwiegen. Range ist mehr als 5 Jahre tot und es vergeht kein Tag, an dem sie nicht bei mir ist.

    LG astrid
     
  5. Ira

    Ira Foren-Guru

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    Hallo Astrid,
    freut mich dass Range bei dir noch 4 schöne Jahre leben durfte und somit wenigstens einen Teil ihres Lebens artgerecht gehalten wurde :freude:.Es ist wirklich erschreckend wieviele Hunde unsachmässig ihr Leben fristen müssen und der Mensch im Glauben ist dem Hund etwas gutes zu tun 8o!!!Wäre Ranges Frauchen nicht vor dem Hund verstorben,hätte Range die schönen,natürlichen Seiten ihres Lebens nie kennengelernt und lieber nur 4 Jahre als überhaupt keine .
    Die Tierheime sind voll von vielen Ranges und Konsorten und gerade ältere Hunde haben es da oft schwer,wie wäre es sich dort wieder eines Hundes anzunehmen?
     
  6. #6 margareta65, 28.10.2010
    Zuletzt bearbeitet: 28.10.2010
    margareta65

    margareta65 Foren-Guru

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    Ohhhh....Astrid,
    eine sehr schöne Geschichte. Und wunderbare Fotos :)
    Range hatte bei Dir noch so schöne Jahre leben dürfen.
    Und durfte auch alles, was für sie neu war, kennenlernen.
    Ich kann es sehr gut nachempfinden, was für Dich der Tod der Range bedeutet....


    Auch ich habe zwei Omas bei mir ;)
    Meine Jessi und Mona haben am 15.09. ihren 13. Geburtstag gefeiert :freude:

    Jessi
    [​IMG]

    Mona
    [​IMG]

    und hier zur zweit :)
    [​IMG]

    Ich habe sie seit der Geburt, weil ich die Mama von den zwei hatte.
    Ich hoffe sehr, dass sie noch lange leben dürfen.....obwohl....das Alter zeigt schon mal seine Spuren :(
    Jessi musste in diesem Jahr ein Krebsknoten entfernt werden...und Mona kriegt alle paar Monate Vestibular-Syndrom Anfall.
    Ich wünsche mir es so sehr, dass sie, wenn es soweit ist, ohne irgendwelche Schmerzen einschlafen.
    Ich weiß aber auch, dass es auch so sein kann, dass ich und mein Mann entscheiden müssen, wann sie "gehen" müssen :traurig:

    Ich finde, jedes Tier verdient eine Chance...egal ob jung oder alt.
    Und ein Oldie verdient besonders viel Liebe und Geborgenheit.
    Ich würde auf jeden Fall einen älteren Hund aufnehmen.
    Ich habe mir verprochen, dass ich, wenn meine zwei nicht mehr da sind, einen älteren Hund aus einem Tierheim hole.
    LG
    Margareta
     
  7. astrid

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    Die einzigen Tiere, die ich gezielt zu mir geholt habe, sind meine Katzen, Victor und Frieda. Alle anderen Tiere sind Notfälle, die ich aufgenommen habe. Die Katzen haben all diese Tiere immer geduldet und toleriert, sie haben jetzt jahrelang dadurch weniger Aufmerksamkeit bekommen, mich teilen müssen. Nun sind die Beiden 15 1/2 Jahre alt und ich würde mich ihnen gegenüber unfair fühlen, wenn ich mir ganz bewußt ein Tier holen würde, das so ein hohes Maß an Pflege und Aufmerksamkeit abverlangt, wie ein altes Hündchen.

    Ich habe übers Jahr immer viele Päppeltiere verschiedenster Tierarten, auch das müssen Victor und Frieda mitmachen, auch dadurch geht Zeit weg, die ihnen eigentlich zusteht. Ich weiß um die alten Schätze in den Tierheime, aber meine Entscheidung ist ganz bewußt, dass ich keinen hole, solange Victor und Frieda da sind. Sollte ein Hund mir "zugetragen" werden, mir "vor die Füße fallen" oder so - natürlich nehme ich ihn oder sie, keine Frage. Aber ich werde nicht von mir aus aktiv suchen. Herz versus Hirn und in diesem Fall muss ich das Hirn einschalten und mein Herz für Victor und Frieda sprechen lassen - was leicht fällt, sie begleiten mich und ich liebe sie seit über 15 Jahren.

    @Margareta

    Deine alten Mädchen rühren mich. Man sieht ihnen das Alter an und ich hoffe, dass sie wenige Zipperlein haben und die alten Knochen noch gut mitmachen.

    Range ist nicht eingeschläfert worden, sie ist "von alleine" gestorben. Es ist anders, als einschläfern lassen, aber nicht unbedingt leichter für den Hund.

    Als Besonderheit von Seniorentieren ist mir noch aufgefallen, wie die anderen Tiere mit ihnen umgehen. Sie spüren, dass das ein altes, vielleicht schon leicht seniles und gebrechliches Tier ist und sie tolerieren jeden Rempler, der durch schlechtes Sehen geschieht, jede Ungeschicklichkeit durch arthritische Beinchen, ein Naschen aus dem Napf der Katzen aus Schusseligkeit - all das hätte bei einem jungen oder mittelalten Tier Unmut oder Zoff ausgelöst, bei Range wurde so etwas hingenommen.

    Ich kann jedem ans Herz legen, einmal ein altes Tieres aufzunehmen. Die Intensität der Gefühle auf beiden Seiten ist hoch, aber man muss sich auch bewußt sein, dass der Pflegebedarf sehr groß ist, dass die Tiere inkontinent werden könnten, dass man sie auch nachts mehrfach runterbringen muss und nicht über mehrere Stunden unbeaufsichtigt lassen kann, wenn sie senil werden, wenn sich ihr Gehör und ihre Sehfähigkeit reduzieren. Dennoch ist jede Minute mit ihnen kostbar. :trost:

    LG astrid
     
  8. #8 Stephanie, 28.10.2010
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    Hallo Astrid,
    wie kam es denn dazu?
    Und ging das praktisch?
    Hat der Hund ein Katzenklo benutzt, auf den Balkon/ Innenhof gemacht?:?
     
  9. astrid

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    Die Halterin hat Range im Alter von ca. 80 Jahren bekommen. Range hat den Balkon benutzt. Einige Leute kannten die Situation, Pflegedienst, Tierärztin die Hausbesuche gemacht hat. Die Zustände wurden wohl als nicht sehr gut befunden, aber das Nichthandeln damit begründet, dass die alte Frau ohne den Hund nicht leben könne. Mehr wurde mir nicht berichtet. Diese Tierärztin war bis zu dem Zeitpunkt auch die meiner Tiere, nachdem ich Range sicher bei mir hatte und sie mir nicht mehr weggenommen werden konnte, nicht mehr.

    LG astrid
     
  10. #10 goldkehlchen, 29.10.2010
    goldkehlchen

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    da kann ich nur zustimmen mit den Oldies,
    unseren Jacko (Labradormischling..Rüde ) haben wir mit 8 Jahren von meiner Schwägerin übernommen, da sie von einem Haus in eine Mietwohnung ziehen musste. Als sie ihn gebracht hat schaute er uns erst mal alle an und legte sich nieder. Meine Schwiegermutter hat dann nach ca. einer Stunde zu ihm gesagt..gehst du Gassi mit mir..schon waren beide weg.
    Er hat noch 6 Jahre bei uns gelebt mit allen Höhen und Tiefen die man mit einem Hund erleben kann. Als er ca. 13 Jahre war, hat er Wasser in die Lunge bekommen. Mit Medikamenten konnte er noch eine ganze Weile bei uns bleiben. Der TA hat uns dann nicht mehr viel Hoffnung gemacht, aber er sagte, wenn es zu Ende geht, geht es schnell und schmerzlos (wers glaubt).
    Auf alle Fälle ist er eines Nachts eingeschlafen und ich war bei ihm. Er war ganz ruhig und hat mich nur angeschaut.
    Es hat eine Weile gedauert bis wir wieder soweit waren und jetzt haben wir eine Schäfer/Husky Hündin, die wir im Alter von 4 Jahren aus einer Tierpension geholt haben. Jetzt ist sie schon 4 Jahre bei uns und wir lieben sie, natürlich anders, als unseren Jacko.
    Aber alles hat sich gelohnt.
    Grüsse
    Goldkehlchen
     
  11. Gunna

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    Hallo Astrid,
    Ranges Vorgeschichte treibt mir die Tränen in die Augen. Ein verpasstes Leben. Aber ob sie es selbst auch so sieht? Das ist nichtmal sicher. Wie wunderbar, dass sie bei dir vier Jahre lang Hund sein durfte mit allem was dazu gehört. Dein Hinweis auf Gassigeher im anderen Thread finde ich in diesem Zusammenhang nochmal so wichtig. Wie einfach hätte es sein können, der alten Dame den Hund zu erhalten und dem Hund gleichzeitig ein hundegerechtes Leben zu ermöglichen.
     
  12. astrid

    astrid Foren-Guru

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    Ich denke, dass Range das nur überlebt hat, weil sie als Hundchen eben kein Zeitgefühl und keine Vorstellung von anderen Lebensmöglichkeiten hatte. Aber die Zeit bei mir und alles, was sie dann kennenlernen konnte, das hat ihr gefallen und sie hat es genossen. Sie leben eben "im Hier und Jetzt".

    Für den Gedanken mit Gassigehern als Unterstützung von alten Leuten ist deren Kooperation unabdingbar. Es kann sein, dass diese nicht das Wohl des Hundes in den Vordergrund stellen, es ist möglich, dass sie z. B. eifersüchtig werden, weil der Hund sich so sehr freut, wenn der Gassigeher kommt, es kann sein, sie fühlen sich bevormundet oder haben Angst, man will ihnen den Hund ganz nehmen oder wenn der Hund erst einmal weg ist, gibt es keinen Grund mehr für sie zu leben - die Thematik erfordert sehr viel Fingerspitzengefühl.

    In Ranges Fall war es so, dass Leute vom Pflegedienst anfänglich angeboten haben, mit Range mal runter zu gehen, aber die alte Dame hat das strikt untersagt, auch gesagt, Range wolle das gar nicht.

    LG astrid
     
  13. #13 Uschi.A, 24.01.2011
    Uschi.A

    Uschi.A Mitglied

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    Mein Lieblingsthema:p
    Ich würde immer und immer wieder einen alten Hund zu mir holen !!!! .... 7 meiner Hunde habe ich schon alt bekommen , um ihnen noch " ein zwei schöne Jahre " zu machen .... Wie ich damit umgeh ? Ich genieße es ..... Da kommt so ein alter verbrauchter Schluffen ins Haus ... und die Uhr geht plötzlich rückwärts...... als ich unsere Babsy bekam ( ein fast 13 jähriger Bobtail ) war sie richtig alt und sah auch so aus , fett und lethargisch ... Monate später wurde ich immer wieder auf sie angesprochen ... auf die Frage wie alt sie sei , sagte ich " 13 " und bekam stets die Gegenfrage " Monate ? " Zu sehen wie ein altes Tier aufblüht und wieder jung wird gehört zu den wunderbarsten Erlebnissen die ich mir vorstellen kann !!!!!!!!!!! Und auch wenn DAS nicht der Fall ist , ist es etwas ganz besonderes ... Es ist schön mit einem jungen Hund ; keine Frage !! Und es tut weh zuzusehen , wie ein Alter mehr und mehr verfällt .Auch das läßt sich nicht leugnen .. ich seh das gerade an meinem Bino ; er ist jetzt 19 ... Aber das ist es wert ... denn es ist ein besonderes Verhältnis zu alten Hunden -- tiefer -- enger --- verstehender ....... ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll.......
    Oskar, Moni , Bino , Mör , Charly , Babsy , Tinka ..... ich danke Euch dafür !!!!!!!! Und der gedanke tut weh , wieviele wundervolle Geschöpfe in den Heimen ( oder sonstwo ) sitzen , die so unendlich viel zu geben haben , aber keine Chance mehr bekommen weil ihre Schnauzen grau sind .......
     
  14. Gunna

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    Huhu Uschi

    ja genau so isses! Ein alter Hund ist wirklich etwas wunderbares und es ist ein Geschenk, erleben zu dürfen, wie er auflebt und wie er einem sein Vetrauen und seine Liebe schenkt. Dafür dürfen diese lieben Grauschnuten bei mir auch mal auf Teppiche pieseln oder ähnliches. Das ist das wenigste.:0-
     
  15. astrid

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    Ich habe meine Range bekommen mit den Worten "Sie braucht nur ein ruhiges Plätzchen zum Sterben, länger als eine Woche wird es sicher nicht dauern".

    Wir hatten 4 wunderschöne Jahre zusammen.

    LG astrid
     
  16. #16 barbara, 24.01.2011
    barbara

    barbara Banned

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    Goldies und oldies

    Schön, dass dies Thema hochgeholt wurde...

    als es hier aktuell war, war ich ultimativ im Umzugsstress- und mein PC in Stücke aufgebröselt- und ich sowieso nicht mehr ansprechbar.

    Da meine kleine MALLORCA-MAUS nun mal Goldie heisst- und ich ihr ja auch noch diesen Namen verpasst habe-
    und sie alle möglichen Schwierigkeiten (auch noch nach fast einem Jahr) sich hier einzuleben hat -
    fühl ich mich besonders angesprochen.

    Dazu lebt ja auch meine uralte Schäferhündin BETTY (15) bei mir-
    und ich danke dem lieben Gott für jeden Tag, den ich sie morgens in die Arme schließen darf.
    Auch, wenn sie nun etwas inkontinent wird, ist sie nicht senil- denn die kleine Goldie fordert all ihre- ja- nachlassenden Sinne.

    Nein, dies ist keine entspannte Hundehaltung-
    ein überdrehter Jagdhund aus einem fernen Kulturkreis- und eine halbseitig gelähmte alte Hundedame-
    ABER, sie lieben sich und akzeptieren sich- und haben sich ganz viel zu sagen-
    da kann ich als Mensch gar nicht mitreden...

    IMMER und IMMER würde ich alten Hunden eine Chance geben- ohne, dass ich es hier ausführlich begründen mag- denn, dann heul ich wohl die ganze Nacht lang- hm---

    Aber, auch ausgeflippte kleine Goldies brauchen ihre Chance- und, ob Ihr's glaubt, oder nicht, die brauchen fast noch viel mehr Ruhe, als so ein alter Hund-
    damit sie ihre "Mitte" finden-
    denn, in der Ruhe liegt die Kraft- und das hat ein alter Hund viel schneller begriffen,
    als so ein durchgeknalltes Monsterchen...

    Eure barbara im Spagat
     
  17. #17 Kirsten63, 25.01.2011
    Kirsten63

    Kirsten63 Daumendrücker für Lotte

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    Hallo!
    Wir hatten im Oktober 2007, 2 Hunde geerbt.Einer war damals 17 Jahre(Öpperken Tom,der weiss/braune im Benutzerbild) und einer 13,3 Jahre alt(Benji,der braune im Benutzerbild)).Von dem Bruder meines Mannes,der plötzlich starb.Alle Geschwister sagten,ab ins Tierheim damit,nur mein Mann und ich haben uns dagegen ausgesprochen,also kamen sie zu uns.
    Den 17 Jahre alten mussten wir dann im Dezember 2007 einschläfern lassen.
    Der damals 13,3 Jahre alte,ist nun schon 16 1/2 Jahre alt und immer noch bei uns:zwinker:.Fit wie ein Turnschuh und macht uns viel Freude.
    Klar,die Augen werden trübe,das hören lässt nach,aber das gehört dazu.
    Wir würden immer wieder so entscheiden.
     
  18. astrid

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    Schön :blume:


    LG astrid
     
  19. Gunna

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    Kirsten das ist schön! Etwas besseres konntet ihr ja für die beiden Hunde aber auch für euren verstorbenen Verwandten nicht tun!

    Unser Omihundenetzwerk ist inzwischen schon ganz schön gewachsen. Es kommen zunehmend direkte Anfragen von Menschen, die nach einer Stelle für einen alten Hund suchen, teils weil der Halter/die Halterin verstorben sind teils auch vom Halter/der Halterin selbst, die krank ist und absehen kann, dass es bald nicht mehr geht.
    So suchen wir eine Pflegestelle oder Endstelle für zwei kleine Hunde in Idstein - ein Papillon und ein kleiner Mix: Jacques und Joffrey. Gassigänger für die nächste Zeit haben sich gemeldet, obs klappt ist noch nicht klar.
    Verwaist sind Alyssa 12jährige schwarze Cockerdame und Mausi 14 jährige Dackelomi.
    Wenn ihr bei facebook angemeldet seid, könnt ihr uns auch dort finden. Unter dem selben Namen wie unsere HP.
     
  20. astrid

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    Oh nein eine Dackelomi, Gunna was machst Du mit meinem Herz??


    LG astrid
     
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