Papageien dürfen nur zwei Stunden kreischen

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  1. #1 Katzenfreundin, 9. Mai 2009
    Katzenfreundin

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    Diesen Artikel habe ich Heute im Hamburger Abendblatt gelesen.

    Hannover-Kreischende Papageien in einer Aussenvoliere sind den Nachbarn nur zwei Stunden am Tag zumutbar.Das hat das Landgericht Hannover entschieden.Ein Mann aus Springe hat gegen einen Papageien -Besitzer geklagt weil dessen Vögel "ohrenbetäubenden Lärm " machten.Geräusche von Papageien sind etwas anderes als Geräusche von einheimischen Vögeln.
    Deshalb muss ein Nachbar das nur begrenzt dulden.",sagt ein Gerichtssprecher.Das Landgericht bestätigte das Urteil aus erster Instanz.
    Es ist nun rechtskräftig.

    Also liebe Papageien Besitzer vergesst nicht Euern Geiern eine Uhr in die Voliere zu hängen.
     
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  3. #2 Bernd und Geier, 9. Mai 2009
    Bernd und Geier

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    Hallo,

    das Problem hatte ich auch mit meinen Nachbarn und dem Ordnungsamt. Papageien sind keine einheimischen Vögel und müssen nicht geduldet werden. Jetzt soll mir hier noch einer mit nen Pekinesen oder Yorkshire Terrier kommen mal sehen wie unsere Ordnungsbehörde da auf meine Beschwerde reagiert.

    Kennt vielleicht jemand eine Deutsche Hühnerrasse mit äusserst mitteilungsbedürftigen Hähnen, diese sind hier, neben anderen einheimmischen Tieren erlaubt.

    Mit freundlichen Grüßen
     
  4. #3 Papagilla, 9. Mai 2009
    Zuletzt bearbeitet: 9. Mai 2009
    Papagilla

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    Hi zusammen,

    habe den Artikel heute auch gelesen. Es handelt sich hier wohl um einen Züchter der mehrere Papageienpaare und Sittiche in AVs hält. Die Rede war von 40 Tieren. Sein Nachbar ist wohl ein SPD-Abgeordneter der ihn da verklagt hat.

    Wir halten mittlerweile seit 16 Jahren zwei BS-Amazonen und ich kann definitv sagen, daß meine höllisch laut werden können! :rockon: Wenn ich mir vorstelle, ich hätte einen Nachbarn mit nem Hund am Gartenzaun der den ganzen Tag über regelmässig bellt ..... würde mich auch nicht begeistern. Deswegen an alle, die Nachbarn haben, die sich nicht über die Geiers beschweren: ladet sie - als kleines Dankeschön fürs "Aushalten" - zum nächsten Grillabend ein :bier::blume::bier:

    LG
    Papagilla

    P.S.: aber schmecken tut mir das Urteil natürlich nicht ......
     
  5. Moni

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    Ich kann mir schon gut vorstellen, dass das Papageiengeschrei einem auf die Nerven geht wenn es überhand nimmt. Euch selbst nicht, wenn sie den ganzen Tag Krach machen?
     
  6. #5 Papagilla, 10. Mai 2009
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    oh jaaaa - wenn sie mal wieder gar kein Ende finden :~
     
  7. #6 Benny-Lucca, 10. Mai 2009
    Benny-Lucca

    Benny-Lucca Grauenversteher...;)

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    Hi,

    ich warte nur darauf daß sich einer meiner Nachbarn über die Papageien beschwert.

    Bei uns wird in den gesetzlichen "Ruhezeiten" Rasen gemäht, Holz gesägt und illegal Abfälle verbrannt.(Muß man nur mal die Feuerwehr rufen...)

    Außerdem halten mehrere Nachbarn 1-2 Kühe die den ganzen Tag laut muhen. Teilweise schon morgens um Fünf.

    Dazu gibt es auch ein Urteil: Wenn jemand in einem Ort ohne landwirtschaftlichen Betrieb, einzelne Nutztiere hält die nicht dem gewerblichen Unterhalt dienen, müssen diese abgeschafft werden.

    Bei 1-2 Kühen kann man beruhigt davon ausgehen, das niemand davon leben kann und diese nur zur Selbstversorgung dienen.

    Von dem Geruch der Misthaufen und dem erhöhten Bremsenaufkommen mal ganz abgesehen.

    Dann laufen die meisten der Nachbarshunde nicht angeleint frei durch den Ort und bedenken mein Grundstück netterweise mit Tretminen.

    Genau diese Dinge müßte ich auch nicht dulden.

    Deshalb habe ich das Glück, daß, wenn ich mich nicht beschwere, unsere Nachbarn es auch nicht tun.
     
  8. Dawn

    Dawn Pieps' Mama

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    Ich bin aus der Nähe ds Papageienmenschen. es war so das er seit zig Jahren in dem Ort lebt und die Tiere hält. es hat sich keiner der anderen nachbarn beschwert. besagter Politiker ist als Nölbacke hier im Umkreis bekannt, und hatte sich vorher nie drüber aufgeregt. Es wurden ja nciht mal die angrenzenden Nachbarn angehört, sondern nur die besagte nölbacke
     
  9. #8 carpsite, 10. Mai 2009
    carpsite

    carpsite Alex

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    Hi

    Was die Kühe und den Misthaufen angeht,muss ich dir widersprechen.

    Die Gerüche und die Laute der Nutztiere sind heimisch ,deine Papageien dagegen nicht.


    Der Rest ist natürlich dein Trumpf:D


    Gruß Alex
     
  10. #9 floyd2010, 10. Mai 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Mai 2009
    floyd2010

    floyd2010 Guest

    ich sehe das nach wie vor so, dass wer irgendwo hinzuzieht, sich dort den gegebenheiten anzupassen hat!

    bei sat1 war darüber vor einiger zeit ein bericht. auch dort wurde ähnliches gesagt.
    vielleicht sollten mal einige bürger dieses wahlkreises sich an die besagte partei wenden, und mal dazu ihre meinung kundtun - wir haben bald wieder wahlen...
    leider finde ich den bericht nicht mehr, dafür aber das:

    http://www.ndz.de/portal/lokales/sp...l-–;-und-eine-Pfeifmaschine-_arid,102171.html

    zitat des artikels:
    "Zoff um 40 bunte Vögel – und eine Pfeifmaschine
    Springe (ric).
    Wellensittiche, Blaustirnamazonen, Ziegensittiche, Graupapageien – eigentlich sind die gefiederten Haustiere der Familie Nakunst ein fröhlicher bunter Haufen von 40 exotischen Vögeln. Seit kurzem jedoch leiden sie unter einem erbitterten Nachbarschaftsstreit – der ein großes mediales Echo nach sich zieht.
    Doch von vorne: Alles beginnt im Jahr 1993. Seitdem hält und züchtet der heute 54-jährige gelernte Schlosser Ulrich Nakunst, der mit seiner Frau Petra seit 1980 in Gestorf wohnt, Papageien und Sittiche. „Das Veterinäramt hat mir dafür die Erlaubnis erteilt, denn das darf man natürlich nicht einfach so machen“, berichtet Nakunst. Das Gebäude für die Tiere war einst ein Schweinestall – in der ehemaligen Vertriebenen-Siedlung war es üblich, dass sich die Bewohner Viehzeug hielten. Beschwert hat sich angeblich niemand. Weder damals über die Schweine noch später über die Vögel. „Wir haben uns an die Geräusche gewöhnt, das war nicht schlimm“, sagt ein Anwohner im Gespräch mit der NDZ.
    Der Ärger begann im Herbst 2006. Neue Nachbarn bezogen das Haus schräg gegenüber Nakunsts Garten. Sie beschwerten sich über laute Geräusche, die aus der Vogelvoliere stammen sollten, die an das Stallhaus angebaut ist. Am 17. September 2006 riefen die Nachbarn schließlich die Polizei. Der Grund: Lärmbelästigung durch eine „Papageienpfeifmaschine“. „Das Ordnungsamt stellte weder eine Belästigung durch Vogelschreie noch durch einen Tonträger fest“, sagt Nakunsts Anwalt Heinrich Eicke. Als dann ein zweites Mal die Polizei gerufen wurde, schauten sich Beamte die Anlage vor Ort an – ergebnislos. Doch die Nachbarn blieben hart und erhoben im August 2007 Klage. Diesmal mit Erfolg: Das Amtsgericht Springe urteilte, dass die Blaustirnamazonen und die Graupapageien nur noch maximal zwei Stunden am Tag draußen in der Voliere oder bei geöffnetem Fenster im Stallgebäude gehalten werden dürfen.
    „Das ist nicht artgerecht, die Tiere wollen auch an die Sonne“, ärgert sich Ulrich Nakunst. Mit seinem Anwalt hat er Berufung eingelegt, will das Urteil über die Haltung seiner gefiederten Freunde nicht hinnehmen. Nächsten Donnerstag wird im Landgericht Hannover verhandelt. Möglicherweise werden sich die Kläger dann äußern – vorher zumindest nicht. „Kein Kommentar“, heißt es auf Anfrage. Pikant: Der Kläger ist ein prominenter Springer Kommunalpolitiker.
    Der Zoff um Nakunsts kleinen Vogelpark hat auch große Fernsehgesellschaften auf den Plan gerufen: RTL und Sat.1 haben sich für nächste Woche angekündigt.
    Artikel vom 10.04.2009 - 18.06 Uhr"


    und http://www.ndz.de/portal/lokales/springe_Freunde-werden-wir-wohl-nicht-mehr-_arid,103658.html

    zitat des artikels:
    "„Freunde werden wir wohl nicht mehr“
    Springe/Hannover (vob).
    Im Gestorfer „Papageienstreit“ wird es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zu einer Korrektur des erstinstanzlichen Urteils kommen. Das Landgericht Hannover hat gestern zwar noch keine Entscheidung getroffenen, aber bereits durchblicken lassen, dass die Berufungsklage wenig Aussicht auf Erfolg hat.
    In der zweite Prozessrunde befasste sich die 16. Zivilkammer unter Vorsitz von Richter Stefan Heuer mit dem kuriosen Nachbarschaftsstreit. Das Amtsgericht hatte in erster Instanz einem Hausbesitzer recht gegeben, der wegen des „ohrenbetäubenden Lärms“ der auf dem Nachbargrundstück gehaltenen Papageien Klage eingereicht hatte. Laut Urteil dürfen die Blaustirnamazonen und Graupapageien nur noch zeitlich begrenzt in der Voliere gehalten werden und müssen ansonsten im Stall bleiben. Dieses Urteil wollte Papageienzüchter Ulrich Nakunst nicht akzeptieren (NDZ berichtete) und zog vors Berufungsgericht.
    „Wir reden nicht von Ziegen und Schweinen“
    „Mein Mandant hatte seit der Urteilsverkündung vor zwei Jahren nichts mehr zu beanstanden“, machte Rechtsanwalt Lutz Biester als Vertreter des ehemals lärmgeplagten Nachbarn, einem bekannten Springer Kommunalpolitiker, deutlich. Nakunsts Anwalt Heinrich Eicke hielt dagegen: Das Amtsgericht habe nach einem Lokaltermin sehr subjektiv geurteilt und nicht die Meinungen der anderen Nachbarn berücksichtigt, die sich niemals seit Aufbau der Zucht im Jahr 1993 gestört gefühlt hätten. Tiergeräusche seien auf dem Land zudem durchaus üblich, so Eicke.
    Der Vorsitzende Richter Heuer stellte dagegen klar, dass ein Amtsrichter durchaus das Recht habe, sich bei seinem Urteil auf eigene Wahrnehmung und allgemeine Lebenserfahrung zu berufen. „Im Übrigen kann man bei den Lauten, die südamerikanische und afrikanische Papageien von sich geben, nicht von ortsüblichen Geräuschen sprechen – wir reden ja nicht von Ziegen und Schweinen“, machte Heuer deutlich. Vergeblich bemühte sich Eicke noch um einen Vergleich, wonach die Vögel zwar nur eingeschränkt nach draußen dürfen, es dem Besitzer aber freigestellt werden solle, die Stallfenster nach Gutdünken zu öffnen, für Frischluft zu sorgen. Ein Vorschlag, bei dem Gegenanwalt Biester abwinkte: „Die Fenster zeigen genau zum Garten meines Mandanten.“ Die Kammer will ihren Beschluss am Freitag, 8. Mai, verkünden.
    Angesichts der sich abzeichnenden Niederlage war die Enttäuschung auf Seiten der Kläger groß. Züchtersohn Daniel Nakunst zeigte sich nach der Verhandlung fas-sungslos. „Das ist alles lächerlich“, schüttelte er den Kopf. „Kaum waren die Leute eingezogen, hatten wir schon die Polizei vor der Tür.“ Besonders pikant: Die Ehefrau des Kommunalpolitikers habe sich die Vogelzucht vor Jahren gemeinsam mit ihren Kindern angeschaut und damals alles wunderschön gefunden, ärgerte sich Daniel Nakunst. Sein Vater stellte sich derweil den Fragen der anwesenden Kamerateams. Auf die Frage einer Reporterin, wie er sich das künftige Nachbar-schaftsverhältnis vorstelle, entgegnete er resigniert: „Freunde werden wir wohl nicht mehr werden…“
    Artikel vom 16.04.2009 - 11.31 Uhr"
     
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  12. Rena

    Rena Guest

    mehr oder minder ist das zu bundesland verschieden,wann papageien laut sein dürfen,vielmehr in die av wegen ihren krach...nunja...ich kann mir nicht vorstellen das meine zwei std. schreien würden...ich würde keine 5 minuten aushalten....zudem,wenn ein papagei immer schreit,andere ursachen haben könnte...denk mal so!
     
  13. #11 (Ex)Volibauer, 9. Juli 2009
    (Ex)Volibauer

    (Ex)Volibauer Stammmitglied

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    Für solche Menschen wie diesen Politiker haben wir hier in Karlsruhe nur einen passenden Satz:

    Der liebe Gott hat einen großen Tiergarten

    Viele Grüße
    Andy
     
Thema: Papageien dürfen nur zwei Stunden kreischen
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