Papageienhaltung: Pro und Contra

Diskutiere Papageienhaltung: Pro und Contra im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Demnach sind wir hier eigentlich alle Tierquäler, die im allgemeinen die Entwicklung psychischer Erkrankungen unsere Schützlinge in Kauf nehmen/...

  1. #41 mäusemädchen, 30. Januar 2009
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    Selbst auf die Gefahr hin, daß ich hier zerrissen werde, ja Manuela, genau so sehe ich das und ich zähle mich mit dazu, obwohl meine vier Amazonen ein eigenes Zimmer (etwas über 20 qm) mit angrenzender Außenvoliere (etwas über 18 qm) bewohnen. Und - obwohl ich lediglich die psychischen Erkrankungen erwähnt hatte, geht es natürlich auch um die physischen Leiden, die durch die Gefangenschaftshaltung begünstigt werden.


    Ich werde dafür sorgen, daß meine in Gefangenschaft lebenden Papageien keinen Nachwuchs für die Gefangenschaft großziehen werden, aber ich sorge dafür, daß sie die zum Sexualverhalten zählenden Verhaltensweisen zu einem großen Teil ausleben können - wie z. B. Balz und Brut. Selbst Dr. Kummerfeld (Tierärztliche Hochschule Hannover) schreibt: "Ein Anstechen der gelegten Eier in einem vollständigen Gelege kann eine praktikable Methode der Familienplanung sein, die wenigstens einen wichtigen Anteil des Sexualverhaltens ermöglicht (...)." (Kummerfeld, N. (2007): Die Haltung von Papageienvögeln - Anforderungen und Wirklichkeit, Amtstierärztlicher Dienst 14, 253 - 258 ).

    Gruß
    Heidrun
     
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  3. #42 mäusemädchen, 30. Januar 2009
    mäusemädchen

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    Hallo Manuela,

    die Zoologie unterscheidet zwischen Wildtieren und Haustieren. Der Begriff "Heimtier" ist zwar (auch) allgemein gebräuchlich, wird aber in der Regel sehr undifferenziert auf alle Tierarten angewendet, die für die Haltung in Privathaushalten angeboten werden. Im "Lexikon der Tierschutzethik" wird der Betriff "Heimtier" so definiert: "Alle Tiere (...), die in privaten Haushalten gepflegt werden und nicht als Nutztiere leben. Zu den klassischen Heimtieren zählen Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Goldhamster, Wellensittich und Zierfische." (Teutsch, 1987) Teutsch räumt mit seiner Aufzählung klassischer Heimtiere, die unter anderem deshalb dazu geworden sind, weil ihre Unterbringung und Pflege halbwegs unproblematisch zu bewerkstelligen ist, folgerichtig ein, daß es daneben auch "nicht-klassische Heimtiere" gibt. Dazu gehört sicherlich die Mehrzahl der sogenannten "Exoten". Isenbügel (1985) präzisierte das Kriterium der unproblematischen Haltung und die Europäische Gemeinschaft hat fast gleichlautend festgelegt: "Die Ansprüche der Tiere an Raum, Klima, Futter und Verhalten müssen leicht zu befriedigen sein." (Europäisches Übereinkommen, 1991) Wer sich mit den Ansprüchen und dem Verhalten von Papageien nicht nur oberflächlich befaßt, wird darum wissen, daß diese, mit je nach Art geringen Unterschieden, keineswegs "leicht zu befriedigen" sind. Schon die vom deutschen Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (1995) definierten "Mindestanforderungen an die Haltung von Papageien" verdeutlichen, daß Papageien sehr hohe Anforderungen an Haltung und Pflege stellen. Dabei ist zu bedenken, daß "Mindestanforderungen" nicht annähernd die Bedingungen einer anzustrebenden Optimalhaltung beschreiben. Das Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen (1998 ) bringt es in einer Publikation auf den Punkt: "Die Mindestanforderungen stellen nicht optimale Haltungsformen dar, sondern bilden die Grenze zur tierquälerischen Haltung." Die schweizerische Tierschutzgesetzgebung stuft selbst als domestiziert geltende exotische Arten, deren Haltung hohe Anforderungen stellt, ausdrücklich nicht als Haustiere, sondern (weiterhin) als Wildtiere ein (Bundesamt für Veterinärwesen, 1998 ).

    HERRE und RÖHRS (1973) gehen davon aus, daß bei domestizierbaren Tieren eine Züchtung (...) nach 50 bis 70 Generationen zu ersten Veränderungen im Gengleichgewicht einer Population führt; d. h. zu diesem Zeitpunkt hat der Domestikationsprozess begonnen. Anschließend nimmt die Verschiebung der Genhäufigkeiten (Gendrift) aufgrund von Neu- und Rekombinationen zu. Auch ist nicht auszuschließen, daß Domestikationsprozesse über Mutationen zu Merkmalsänderungen führen (HEMMER, 1983)."

    "Nach 50 - 70 Generationen kommt es zu ersten Veränderungen im Gengleichgewicht einer Population, aber noch zu keiner Domestiziertheit."

    Anhand dieser Angaben läßt sich leicht ausrechnen, in wievielen Jahrhunderten die Großpapageien evtl. am Beginn einer Domestikation stehen würden. Bei diesem Prozess entstehen Domestikationserscheinungen wie z. B. die Rückbildung des Gehirns, Änderungen des Hormonhaushalts und des Instinktverhaltens.

    Bundesamt für Veterinärwesen (1998 ): Regelung der Wildtierhaltung in der Schweiz, Bern
    Hemmer, H. (1983): Domestikation- Verarmung der Merkwelt, Braunschweig/Wiesbaden: Friedrich Vieweg und Sohn
    Herre, W. & M. Röhrs (1973): Haustiere - zoologisch gesehen, Gustav Fischer Verlag, Stuttgart
    Isenbügel, E. (1985): Heimtierhaltung - Motivation und Voraussetzungen, in: Isenbügel, E. und W. Frank: Heimtierkrankheiten, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart
    Teutsch, G. M. (1987): Mensch und Tier: Lexikon der Tierschutzethik, Vandenhoeck, Göttingen

    Gruß
    Heidrun
     
  4. Divana

    Divana Foren-Guru

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    warum solltest du *zerrissen* werden? Es ist deine Meinung, und das ist ein Forum indem jeder seine eigene Meinung sagen kann.

    Meine Meinung dazu ist. Ich halte gerne Papageien, sehe mich auch nicht als Tierquäler. Ich habe mich bewusst für mein Graupapageienpaar entschieden, und ich denke es geht ihnen den Umständen entsprechend gut.

    Sicher bin ich egoistisch wenn ich mir Papageien anschaffe. Sicher tue ich das für mich. Außer den Papageien die man mir als Notfälle gebracht hat, diese waren nicht von mir bewusst angeschafft, sondern aus Mitleid genommen.

    Aus diesem Grunde bin ich auch hier in den Vogelforen, weil hier Leute sind die ähnlich denken wie ich. Sie halten gerne Papageien.

    Und wenn es hier Leute gibt die sagen das ich ein Tierquäler bin weil ich mir bewusst Papageien halte, dann ist das für mich ok.

    Nur warum sind diese Leute hier?

    Ich gehe ja auch nicht in ein Christenforum wenn ich nicht an Gott glaube.

    Auch nur meine Meinung.

    So habe fertig.
     
  5. taxi15

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    So sehe ich das auch:zustimm:
     
  6. #45 mäusemädchen, 31. Januar 2009
    mäusemädchen

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    Hallo Edith,

    Was denn nun? Es grenzt schon an ein Phänomen, wie manche Menschen sich innerhalb weniger Minuten in Widersprüchlichkeiten verwickeln können.

    Und - gäbe es nicht die Wissenschaft mit für manche Menschen unbequemen Erkenntnissen und gäbe es keine Menschen, die diese Erkenntnisse unter die Halter bringen würden (vom eigenen Nachdenken mal ganz abgesehen), säß die Masse der Papageien noch heute in einem 40x40x60 Käfig in Einzelhaft.

    Auch ich liebe meine Papageien. Ich liebe sie so sehr, daß ich ihnen in ihrem Ursprungsland die Freiheit wiedergeben würde - wäre es denn irgendwie machbar.

    Gruß
    Heidrun
     
  7. spatzel

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    Hallo Heidrun,
    ich glaube nicht das Divana dich damit gemeint hat, ich denke eher es sollte eine allgemeine Aussage sein. Ich kann sie aber verstehen, was sie damit meint.

    Inzwischen habe ich das Gefühl das manche sich schon schlecht fühlen das sie sich Vögel angeschaft haben, wenn es heißt es ist Egoismuss und Tierquälerei. Da wird sich ja schon fast entschuldigt dafür.

    Das sehen viele eben nicht so, auch ich sehe es nicht so. Bestimmt sehen es die Züchter auch nicht so, sonst müssten sie ja vor lauter schlechtem Gewissen ihre Zucht aufgeben.
    Ein schlechtes Gewissen sollten nur die haben, die sich Tiere anschaffen und sich überhaupt nicht wirklich so um die Tiere kümmern können.
    Es auch finanziell nicht leisten können mit ihrem Tier zu TA zu gehen oder einfach nicht den Platz haben, den die Tiere brauchen.
    Beispiele von Egismuss sind ja schon reichlich hier in vielen Themen beschieben worden.
    Da gehören auch solche Dinge hinzu, die ich gestern hier beschrieb, was ich z.B. veruteile.

    LG
    Christine


    .
     
  8. Divana

    Divana Foren-Guru

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    hallo Heidrun

    das widerspricht sich in keinster Weise.
    Ich erkläre es dir weil ich weis das deine Denkweise anders ist als meine, ohne dieses sarkastisch zu meinen.

    Ich bin tolerant genug um deine Meinung zu akzeptieren. Du sagst, alle die Papageien halten sind Tierquäler, du eingeschlossen. OK das ist deine Meinung, ich lese es und akzeptiere das du so denkst.
    Ich versuche auch gar nicht dir meine Meinung aufzuzwingen indem ich dir irgendwelche wissenschaftliche Passagen hier rein kopiere, sollte sie es denn geben. Aber wer lange sucht der findet auch was.

    Dennoch frage ich mich warum du dich unter Leute begibst die der Meinung sind sie halten gerne Papageien und sich nicht als Tierquäler sehen.

    Verstehst du was ich meine?

    Ich gehe mal davon aus das die meisten Leute die hier posten gerne ihre Vögel halten und viel Spass mit ihnen haben. Sie sind eine Bereicherung des Lebens.

    Du dagegen verabscheust es ja eigentlich deine Papageien zu halten weil du der Meinung bist das deine Papageien sich nicht wohl fühlen können, oder warum auch immer.

    Aber ich weis auch genau das egal was ich schreibe du es mit Sicherheit falsch verstehten wirst oder willst, auch egal.
    Wollte eigentlich auch nur meine Meinung kund tun, denn dies ist ein Forum voller Leute die gerne mit ihren Tieren leben.

    Gruß

    Edith
     
  9. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Mal ein paar kritische (?) Gedanken

    Hmm...also, eigentlich ist das hier eine Diskussion darum, ob TIERhaltung allgemein zu verantworten ist.

    Übrigens auch nicht die erste.

    Ich schließe mich Divana an, und frage mich ernsthaft, warum jemand Vögel hält, wenn er dadurch ständig von Gewissensbissen geplagt wird.

    Es gibt noch VIELES andere, das man fragwürdig finden könnte, nicht zuletzt den Umgang mit Kindern durch einige Eltern, denen KEINE Kindesmisshandlung vorgeworfen werden kann (liebloser Umgang, 5 m2-Zimmer mit lediglich einer Matratze etc).

    Klar, man könnte jedem Haustierhalter, Zoobesucher etc. in irgendeiner Form "Missachtung der Würde der Tiere" vorwerfen.


    Andererseits empfinde ich es als befremdlich, wenn damit argumentiert wird, dass die Tiere in der Natur "es besser" hätten.

    Einerseits denke ich, dass man hier den falschen Vergleich zieht, wenn es aber schon sein muss, Halter, deren Tiere ständig von Fressfeinden bedroht wären, deren Tiere keine TA-Betreuung erhielten und die zuließen, dass ihre Tiere sich gegenseitig verletzen (bei diversen Gelegenheiten) würde man als Tierquäler einstufen.

    All das passiert aber in der Natur.

    Wir selbst sind auch nicht an das Leben in Großstadtwohnungen und Büroräumen angepasst, aber niemand würde ernsthaft fordern, dass wir unter den Bedingungen leben sollten, unter denen die Evolution uns geformt hat, zumal in freier Natur!?

    Man kann natürlich diese Debatte führen, ist Haustierhaltung moralisch vertretbar, aber wer das verneint dürfte dann m. E. keine Haustiere halten.


    Daher verstehe ich eigentlich diese Debatte in einem Forum von lauter Menschen, die eben Tiere halten, NICHT.

    Auch nicht, wenn man (schön erhaben) argumentiert, dass man selbst ein gewisses Vorrecht hätte, da man ja Abgabetiere halte.

    Die Tendenz dazu, anderen ein schlechtes Gewissen einzureden durch z. T. massiv aggressive oder einschüchternde, schuldzuweisende Kommunikationsweise, habe ich hier (und in ähnlichen Foren) schon oft erlebt.


    Warum?

    Meines Erachtens sollte doch gerade derjenige, der seiner Meinung nach Fehler gemacht hat, Verständnis für andere in ähnlicher Situation aufbringen und diese gut beraten.

    Also nicht unbedingt mit "lass die Finger davon" sondern mit Tipps, wie sich z. B. das leben von Mensch und Vogel/oder allg. Tier gut organisieren lässt.

    Und dann: (Fast) niemand lebt ausschließlich für seine Kinder, seinen Partner etc., aber von "wahren" Tierliebhabern" wird z. T. erwartet, sich komplett auf die Bedürfnisse der Tiere einzustellen und die eigenen komplett zurückzuschrauben.
    M. E. gibt es meistens einen Mittelweg, bei dem das Tier artgerecht, z. B. entsprechend der Mindeshaltungsanforderungen, gehalten werden kann, OHNE dass der Halter sich eingeschränkt fühlt.

    Geht das nicht, stimme ich zu, dass diese Tierart für den Halter nicht geeignet ist.

    Ich lese hier übrigens mit Vergnügen
    die alten Threads von Ann Castro, denn da höre ich eine FREUDE im Umgang mit den Tieren, ein sich Einlassen auf dieses Tiere ohne Selbstverleugnung heraus.

    Ist dies gegeben, kann aus meiner Sicht jeder Tiere halten, egal, in welchen Umständen er lebt (man hat tatsächlich oft den Eindruck, Tierhaltung bes. Vogelhaltung sei nur etwas für Reiche).

    Vieles Andere kann im Übrigen auch als egoistisch eingestuft werden (Ehe, Kinderwunsch...bis hin zum Essen, Pflanzen sind schließlich auch Lebewesen, liebe Veganer ;)).
    Vieles IST heute moralisch problematisch, weil wir so aufgeklärt sind.
    Aber "perfekt" nach allen Seiten "schuldlos" kann m. E. niemand leben, zumindest nicht in Deutschland (ob woanders, k. A.).

    Irgendetwas könnte man immer Besser machen, um es einem anderen Lebewesen, nicht zuletzt den Mitmenschen, angemessener, angenehmer zu machen, man denke an den Nachbarn, der HartzIV empfängt und den Obdachlosen an der Ecke, die man auch nicht mitversorgt, und falls doch, gibt es zig andere, denen es schlechter geht.

    Den meisten Tieren der Halter in diesem Forum dürfte es aber relativ gut gehen, so dass sich für mich eben diese Diskussion ein wenig befremdlich anhört.

    LG
    von
    Stephanie
     
  10. Moni

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    Zwar ein wenig verwirrend durch die vielen Farben, aber seeeehr gut gesprochen, äh, geschrieben! :zustimm:
     
  11. Tierfreak

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    Huhu Heidrun, ich sehe das genauso wie Edith. Auch ich akzeptiere deine Meinung und zerreiß dich ganz sicher nicht :trost:.

    Ok, dann hätte ich vielleicht noch besser differenzieren müssen und vor das Wort Heimtiere "nicht klassische" schreiben sollen, wobei das für mich jetzt nicht so den großen Unterschied macht, ob klassisch oder unklassisch, in beiden Fällen spricht man so wie ich es dort interpretiere ja trotzdem von Heimtier :zwinker:.

    Darüber habe ich auch schon nachgedacht, normal wäre es sicher schon schön, wenn sie auch ihr Brutverhalten so gut es geht ausleben könnten, bisher hab ich aber noch keine Brutmöglichkeit angeboten. Meine Papageien sind ja auch noch nicht so lange geschlechtsreif, bis auf einen. Alternativ könnte man die Eier ja auch quasi einfach Austauschen oder Abkochen und dann wieder unterlegen...mal schauen, bin da halt noch hin und hergerissen.

    Ich sehe das für mich eigentlich auch so :).

    Ja das denke ich auch, sie hat das sicher nicht böse sondern mehr nur so als weitläufigen Vergleich gemeint :trost:.

    Oder mancher traut sich vielleicht auch gar nicht mehr, hier noch zu schreiben...

    Ich verstehe schon, wie du das in etwa meinst :).
    Vielleicht ist Heidrun auch deshalb gern hier, weil ihr trotzdem halt auch viel an den Papageien generell liegt und sie halt einfach auch auf ihre Art auf die Probleme der Papageienhaltung usw. aufmerksam machen möchte.
    Ich sag mal so, ein Forum wird irgendwie ja auch durch die verschiedenen Ansichten bereichtert, durch verschiedene Ansichten entstehen meist ja erst angeregte Diskussionen, wo man dann auch evtl. mal über die Agumente der Gegenseite nachdenkt und vielleicht auch eigene Ansichten auf den Prüfstand stellt. Daher finde ich einen Mix der verscheidensten Ansichten auch eher positiv, solange man sich deswegen nicht gleich bekriegt, wie es leider manchmal an anderen Stellen passiert. Vieles sehen wir sicher auch genauso wie Heidrun, wenn auch vielleicht nicht in allen Punkten :zwinker:.
     
  12. Divana

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    @Stephanie
    ja genau. sehr sehr gut geschrieben.
     
  13. Tierfreak

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    Jep, ist schon viel Wahres dran :).
     
  14. spatzel

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    Hi Manuela,
    hast du super geschrieben.:zustimm:

    Ja, stell dir das mal vor, jeder der hier im Forum in Zukunft etwas für und über seine Vögel erfahren möchte, wird erst mal mit Gegenargumenten mundtot gemacht.8o
    oder,
    der User liest erstmal die vielen Gegenargumente weil er sich einen Papagei anschaffen möchte und fühlt sich gleich als schlechter, egositischer Mensch.

    Dann wird er vielleicht anfangen ein Märchen zu erfinden, wie:

    Eigentlich wollte ich ja nie Papageien, weil sie nur in die Natur gehören, aber da habe ich doch aus lauter Mitleid ein oder mehrere Papageien aus schlechter Haltung aufgenommen. ( was ja auch Gott sei Dank häufig vorkommt )

    Dann kann er sich erst gute Tipps holen ohne niedergemacht zu werden, wie er es denn mit seinem Gewissen vereinbaren kann, sich Papageien zu halten.:nene:

    Ich verstehe manchmal einiges aber trotzdem nicht. Es gibt doch viel Lektüre die extra für den Halter geschrieben wird, damit sie ihren Papagei und sein Verhalten besser verstehen.
    Wozu also all diese Lektüre?
    Dann solte man doch eher Bücher schreiben mit Titeln wie :

    Papageienhalter, alles Egoisten.

    Papageienhalter sind Tierquäler.

    Papageienhalter verstehen. "anstatt" Papageienverhalten verstehen.

    Wozu soll ich Papageien verstehen, wenn man sie nicht halten soll.:?


    Und nun wollte sich Grysu auch mal zu Worte melden, wenn er denn unsere Sprache sprechen würde, könnte er es selber machen.

    Ich übersetze deshalb mal für ihn.

    Hallo ihr lieben Vogelhalter,
    ich bin der Grysu. Ich bin eine kleiner echter Papagei, ein Rosenköpfchen.
    Ich bin jetzt etwas über 2 Jahre alt.

    Geschlüpft bin ich bei einem Züchter und wurde liebevoll von meinen Eltern aufgezogen.
    Als ich etwas älter war habe ich meine Liebste unter all den anderen jungen Agaporniden kennen gelernt.
    Dann kam ein sehr aufregender Tag für mich und einigen Anderen aus meiner Voliere.
    Der Züchter hat mich aus der Voliere rausgefangen und in eine Box gesteckt, mit einigen anderen von uns, meine Liebste war auf einmal nicht mehr da.8o

    Dann wurden wir in einen Zooladen gebracht. Die Boxen wurden in einen sehr kleinen Käfig gestell und auf gemacht.
    Als wir uns raustrauten sah ich voller Freude das meine Liebste auch aus einer anderen Box rausschaute.
    Man war das eine Freude. Sofort setzten wir uns zusammen und schmusten miteinander.
    Dann kam eine lange komische Zeit. Wir wurden in der Zeit von einem anderen Mann mit Futter und Wasser versorgt. Mit uns in diesem kleinen Käfig saßen noch 6 andere Artgenossen.
    Jeden Tag kamen Menschen und schauten uns an. Manchmal recht lange und sie sprachen mit dem Ladenbesitzer über uns.
    Manchmal wurden welche von unseren Artgenossen aus dem Käfig rausgefangen und in so kleinen Pappschachteln gesteckt.
    Oh die Armen, müssen die nun dadrin leben und wohnen? Was soll das alles?

    Immer wenn der Ladenbesitzer welche rausgefangen hat, haben meine Liebste und ich uns in die hinterste Ecke versteckt. Dort haben wir uns eng zusammengedrückt.

    Dann kamen wieder neue Artgenossen. Immer gab es dann erstmal Zoff mit denen.
    Irgendwann kam eine Frau in den Laden. Sie schaute uns an und ging wieder. Vorher sprach sie mit dem Ladenbesitzer.
    Dann kam sie später wieder und schaute. Sie holte den Ladenbesitzer und der versuchte meine Liebste zu fangen. Wir haben alles versucht, das er sie nicht bekommt. Aber er hat es doch geschaft.
    Meine Liebste war richtig am Schreien. Oh Gott, was machen sie nun mit ihr.
    Die Frau kann sie mir doch nicht einfach wegnehmen.
    Wissen die Menschen denn nicht das wir uns lieben?
    Schon wieder ging der Käfig auf. Nein, nicht ....
    Aber schon war ich in einer kleinen Schachtel verschwunden. Es kam etwas Licht hinein und ich konnte meine Liebste schimpfen hören. Ich habe sie dann gerufen und sie hat geantwortet.
    Hab ihr dann schnell gesagt wie lieb ich sie habe und mich traurig von ihr verabschiedet.:traurig:

    Ich konnte nicht viel erkennen, sosehr ich mich auch bemühte durch die Ritzen zu schauen.
    Ich hörte auch meine Liebste nicht mehr. Selber war ich auch ganz still geworden. Ich hatte nämlich große Angst.

    Es dauerte eine Weile und meine Schachtel wurde vorsichtig aufgemacht.
    Was ich sah war alles fremd für mich. Nur ganz langsam schaute ich mich vorsichtig um. Traute mich nur den Kopf aus der Schachtel rauszustrecken.

    Neben mir lag noch einen solche Schachtel. Die war auch auf aber nichts schaute daraus.
    Plötzlich hörte ich ein leises Rufen. Man, diese Stimme kenne ich doch. Ich antwortete und sie antwortete.
    Vor lauter Freude und Neugier hielt ich es nun nicht mehr in der Schachtel aus.
    Sie ist es.... freu... tatsächlich. Sie kam aus der Schachtel direkt zu mir.

    Wir waren so glücklich wieder zusammen zu sein. Unsere Angst vor all dem Fremden hier war da gar nicht mehr so schlimm.

    Also erkundeten wir den Käfig.
    Wow, war der groß. Kein Vergleich zu dem im Zooladen.

    Außer uns gab es keine Artgenossen. Das war das Erste was ich feststellte. Mal weiter stöbern. Da, ich sehe Wasser. Mal schnell hin und trinken. Ich hatte durch die Aufregung großen Durst. Meine Liebste traute sich auch an den Wassernapf.
    Ich kann es noch garnicht fassen das ich meine Liebste wieder bei mir habe. Jetzt verstehe ich auch warum meine federlose Mama den Mann im Zooladen gesagt hat, sie möchte uns, weil wir immer zusammensitzen.

    An dieser Stelle noch mal, vielen, vielen Dank.

    In dem Käfig gab es 2 große Schalen, eine mit Wasser und eine mit Futter. Aber es gab ganz andere Sitzstangen. Heute weis ich das man Zweige dazu sagt. Wir machen sie aber gerne auch klein aber das macht unsere Mama nichts. Wir bekommen immer wieder Neue:D

    Hirse gab es auch und eine Schale mit kleinen, bunten Stückchen. Neugierig waren wir schon was das da ist. Aber wir sind lage nicht drangegangen. Trotzdem gab es jeden Tag neue bunte Stückchen.
    Meine Liebste, die jetzt Saphira heist, hatte damals zuerst davon probiert. Sie hat mir gesagt das es ganz toll schmeckt und so habe ich es auch probiert. Wow...dass schmeckt ja wirklich klasse.
    Meine Mama freut sich immer und sagt, das ist aber toll das ihr Obst und Gemüse futtert.
    Heute ist es so bei uns, das alles probiert wird was Mama uns gibt. Bisher hat uns fast alles geschmeckt. Unsere Mama hat gemerkt was wir absolut nicht mögen und gibt es uns erst garnicht mehr.

    Nach einigen Tagen hat sie wohl vergessen die Käfigtür zu schließen. (hatten wir erst geglaubt) Das habe wir sofort ausgenuzt und sind rausgeflogen.
    Man war das toll. Soviel Platz zum Fliegen hatten wir noch nie.
    Später als es dunkler wurde sollten wir wieder rein. Aber wir wollten nicht.

    Dann hat sie uns aber eingefangen. Sie wollte das wir reingehen und etwas futtern.
    Seitdem hat sie uns jeden Tag rausgelassen. Als wir das gemerkt haben, das wir immer rausdürfen, sind wir auch von selber immer wieder reingeflogen.

    Eigentlich muss ich lachen, wenn ich daran denke, dass wir zuerst soviel Angst vor den Menschen hier hatten. Alle sind lieb zu uns.

    Trotzdem hat sich immer wieder etwas hier verändert. Meine Mama war dann 2 Wochen im Garten beschäftigt. Das konnten wir gut durch das große Fenster beobachten.
    Das wurde unser neues Zuhause. Riesiggroß. Aber wir zogen nicht alleine dort ein. Wir bekamen 2 Artgenossinnen. Lara und Lucy. Die beiden sind auch ein Paar so wie wir.

    Zusammen erkundeten wir diesen neuen Käfig. Man, da konnte man sogar richtig drin fliegen. SUUUUPER

    Ganz viele tolle Spielsachen waren dadrin und, und, und.
    Trotzdem durften wir aber weiter jeden Tag raus und uns austoben. Nach und nach kamen weitere tolle Sachen für uns ins Zimmer.
    Ein Spielbaum und ein Spiel und Kletterturm. Alles schön ans Fenster. Eine große Lampe die uns richtig guttut. Mama sagt immer Vogelsonne dazu.
    Alles sieht richtig toll und bunt aus, wenn sie an ist. Sie ist immer an, außer wir sollen schlafen.
    Auf dem großen Käfig, der jetzt Voliere genannt wird, gibt es auch immer neue Sachen zum Spielen und zum Schreddern.
    Letztes Jahr im Frühling kamen noch weitere Artgenossen dazu. Die wurden auch erst immer im Zooladen von unserer Mama beobachtet, ob sie auch schön zusammen sitzen und ein Paar sind. So haben es uns die Beiden erzählt. Das sind Sarina und Sirius.

    Wir waren da schon ein Minischwarm. Einfach toll finden wir das alle. Auch wenn es manchmal Zoff gibt aber das ist halt so bei uns Agas.

    Im letzten Jahr hat es bei uns in Agahausen Kinder gegeben. Sarina und Sirius haben zuerst ein Küken bekommen.
    Da haben meine Saphira und ich auch welche haben wollen. Wir haben sogar 3 Kinder ähmm Küken bekommen. Zur Zeit haben wir wieder 2 Küken und das finden wir richtig gut.
    Vor kurzer Zeit haben wir eine noch größere Voliere bekommen. Unsere Mama hat gesagt das unsere Kinder bei uns bleiben können und deshalb bräuchten wir mehr Platz.:zustimm:

    Wir haben heute keine Angst mehr vor unserer Mama und den anderen Ferderlosen die noch hier wohnen. Keiner versucht uns anzufassen oder zu fangen und bedrängt werden wir auch nicht. Eigentlich sind wir immer neugieriger auf die Mama. Ich fresse ihr schon aus der Hand und wir alle fliegen nicht mehr weg, wenn jemand an uns vorbeigeht. Es passiert uns ja nichts. Wir landen jetzt auch schon mal auf dem Tisch oder nah bei ihr auf dem Sofa oder dem Sessel.
    Wenn sie unsere Voli sauber macht, macht sie auch die Ausflugtür auf. Also können wir ja selber entscheiden ob wir dann drin bleiben um sie zu beobachten oder doch etwas bange bekommen und rausfliegen. Das ist gut für uns, das wir das dann selber entscheiden können. So fühlen wir uns nicht bedrängt und eingeengt.
    Einige von uns bleiben drin, ich auch. Bin viel zu neugierig was sie da so macht.
    Dann kommt sie auch mit dem Staubsauger in die Voli. Davor haben wir auch keine Angst mehr.Der ist zwar laut, aber wir können noch lauter sein.:D

    Ich der Grysu könnte noch sooo viel von uns und unseren Haltern erzählen. Es geht uns wirklich supergut. Das können euch auch unsere Artgenossen aus Agahausen bestätigen. Wir haben nie Hunger gehabt und es gibt alles was richtig lecker schmeckt. Wir könnten es uns schöner nicht vorstellen.


    LG
    Grysu mit Saphira und den fünf Kükenkindern, Sarina mit Sirius und einem Kükenkind und Lara mit Luci. :0-
     
  15. Langer

    Langer Guest

    Hi ;
    @ Manu :

    sehe ich ähnlich :zustimm:

    wie sieht es aber gerade hier in diesem Forum aus ? ( ja, ich weiß Manu, Du bist da wesentlich ausgeglichener wie manch anderer :D )

    @ Spatzel :
    so, so !! heist das wenn sie nicht mehr wandern müßen , brauchen sie auch weniger fliegen ? ( denke jetzt gerade an den " Wanderfalken )

    Da wo Du jetzt hindenkst , kann man sich selbst evtl verbessern. Es ist bekannt , das von Menschenhand " künstliche Habitate " bereitgestellt wurden.
    Diese " Habitate" haben dann Sitticharten " verschmelzen " lassen. Obwohl diese sich nie in ihrem Ursprung begenet wären ! ( Siehe Wasserlöcher die nie vorher dagewesen sind )

    Oder heist es einem Tier alles vorzusetzen , damit ihnen diese " uralte Tradition abgenommen wird " ?

    Wie groß ist dann eine Voliere ( kommt von Volua ) ?

    Bedürfniße des Vogels angepasst----------schreib doch bitte mal darüber.

    Dem Tier entsprechende Nahrung, wer setzt sich mit der Ernährung intensiv auseinander ? ------------oder läuft man nur der " Herde hinterher "

    Der Rest Deines postings ist super ! :zustimm:


    Frage doch mal " Lichtingo " wieviele sich von seinen postings " was abgewinnen konnten " .
    Diese sind inhaltlich sehr gut ! Dieser Mann bemüht sich ( und das hat nichts mit " abmühen zu tun " ) Licht ( UV ) ins Verhältniß zur Papageienhaltung zu setzen !
    Wer liest es ? Wenige !! Was ist eine Zirbeldrüse ? Es interessiert keinen; wenn mal jemand eine Frage hat , verweist Ingo auf vor eingestellte Themen.
    Danach kommt dann eine Frage ; ob es eine Glühbirne nicht auch macht.
    Ingo ist dann wenigstens noch so suverän in seiner Antwort und sagt : wer es vorher nicht gelesen hat, wird es jetzt auch nicht mehr ( oder so ähnlich )

    Bei Mäusemädchen sieht esähnlich aus ! Zu lang die postings ! Ermüdend wie eine Tapetenrolle !!

    Frage ! War bei uns allen die Bildung mit der Fiebel am Ende ? Nein !!! Man hat immer mehr erfahren im laufe der Jahre.
    Wieso will man sich im punkto Papagei nichts anehmen ?

    Weil dieser kleine Clown doch so prima funktioniert .

    Es giebt einige die der Meinung sind das sie nur Sittiche züchten, und keine Papageien :D

    Frage hier wiederum : den Großhändlern etwas abnehmen, aber trotzdem keinen deut besser was die nachhaltige Einstellung betrifft ?

    Ein leidiges Thema, wer Papageien nicht verstehen kann oder auch will................soll machen. Ändern kann man eh nichts drann.

    MFG Jens
     
  16. Divana

    Divana Foren-Guru

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    das wollen sicher alle her, sonst wäre das Forum leer.
    Nur das Thema Papageienhaltung sollte auch so behandelt werden.
    Wenn man als Tierquäler betitelt wird nur weil man Papageien hält
    finde ich das für meinen Teil zu extrem.

    Was oder wen meinst du damit? Wie ist denn die Einstellung der Grosshändler??? Und wie die Einstellung der Hobbyzüchter???
    Kann man das alles so verallgemeinern, oder hast du ein Beispiel?
     
  17. #56 mäusemädchen, 1. Februar 2009
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    Allem Anschein nach hast Du überlesen, wann es denn soweit werden wird:

    Und jetzt denke mal darüber nach, ab welchem Zeipunkt die Nachzucht von Großpapageien in Menschenobhut gelingt! Fazit: Papageien sind Wildtiere und werden es auch die nächsten hunderte von Jahren bleiben!

    Daß Papageien grundsätzlich und prinzipiell nicht in die Wohnstuben gehören ist ein m. E. zutreffender Aspekt. Aber es ist nun mal auch Fakt, daß sich in bundesdeutschen Haushalten bereits Millionen von Vögel tummeln. Viele davon sind Papageienvögel. Hier ist eine der Realität entsprechende Aufklärung seitens derjenigen gefragt, die bereits Erfahrungen mit der mannigfaltigen Haltungsproblematik sammeln konnten. Aber gerade bei der Aufklärung sieht man sich mehrfach und immer wieder einer sehr großen Ambivalenz ausgesetzt und diese Einstellung hilft weder einem Vogel noch einem Halter und das schon gar nicht auf Dauer.

    Gruß
    Heidrun
     
  18. spatzel

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    Langer, klar ist es in eine falsche Richtung gedacht, wenn man das Wanderverhalten auf alle Tiere verallgemeinert. Ich bezog das natürlich nur auf Schwarmvögel die in Kolonien zusammen leben. Diese Kolonien werden dann nur verlassen, also wardern sie ab, wenn es nicht mehr genug Nahrung haben.

    Also gebe ich dir da voll Recht, wenn man meinen Beitrag in dieser Richtung falsch verstanden haben sollte. Der Wanderfalke ist ein Reviertier. Das verteidigt er sogar gegen Artgenosen. Ist das Revier besetzt und/oder es gibt nicht genug Nahrung, wandert er ab. Da er seine Nahrung erjagen muss, ist das Revier sicher groß. Ich vergleiche also bezüglich Schwarmvögel nicht mit diesen Arten. Selber kann ich aber nicht viel über das Verhalten von Raubvögeln beitragen. Gebe zu das ich mich da nocht nicht sehr belesen habe. Obwohl ich finde das es wunderschöne Tiere sind.


    Wie groß eine Voli sein soll, kann man hier überall nachlesen. Mir persönlich sind die Mindestmaße sogar viel zu klein. Habe darüber aber schon viel geschrieben.

    Da stellst du eine gute Frage.:zustimm: Sollte man mal wieder ein Thema draus machen.
    Ich kann nur sagen das sich viele Halter sehr mit der entsprechenden Nahrung auseinanderstzen. Sie sind hier im Forum und erkundigen sich darüber nicht umsonst. Das finde ich einfach super von den Haltern. Ich habe auch vieles über die Haltung und Nahrung hier durch diesen Forum dazugelernt. Leider kennen nicht alle Halter dieses Forum und leider gibt es auch zum Teil unbelehrbare Halter.
    Aber immer wieder Halter die sich total in allem für ihre Tiere einsetzen.

    WOW, danke Langer, für dein Kompliment. Sowas freut mich immer sehr.:freude:

    Auch da vertsehe ich was du meinst und es geht mir in vielen auch so. Aber ich lasse mich nicht von unbelehrbaren Usern frustrieren, ich erfreue mich an denen die Hilfe und Rat annehmen und es für ihre Tiere anwenden. Und jeden Erfolg den ich dadurch für nur ein Tier verbuchen kann, macht mich sogar echt froh. Tja, auch dieser Beitrag wurde nun so lang wie iene Tapetenrolle aber manchmal geht es nicht kürzer. Ich habe nicht das Glück mir meine Meinung aus dem Internet zu ziehen und hier einzukopieren.

    Nun aber zum Schluss eine Frage an dich. Siehst du dich auch als egoistischer Tierquäler weil du Vögel hälst? Man kann ja auch nicht nur von Papageienhaltung reden, wenn es um die Freiheit der Vögel geht.

    Da muss ich dir zum erstenmal wiedersprechen. Einfach funktionieren sie sicher nicht. Wer das glaubt, hat sich nicht genügend schlau gemacht. Aber ich denke du weist es und hast es nur ironisch gemeint. :zwinker:
    Kenne keine Papgeienart die einfach wäre. Einfacher jedoch wird es wenn man alles macht was nur geht, sich also super bemüht.

    Auch da muss ich dir leider Recht geben. Sittich ist da auch für manche ein Begriff der dann falsch verstanden wird. Das alle Krummschnäbel Papageien sind, wissen nicht alle.

    GLG
    Christine
     
  19. Tierfreak

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    Hallo Heidrun, vielleicht interpretiere ich den Text auch falsch, den du verlinkt hast, aber oben steht doch darin :

    Ich versteh das so, dass man zwar zwischen Wildtiere und Haustieren unterscheidet, man aber alle Tiere, die nicht als Nutztiere in menschlicher Obhut leben, im Allgemein halt auch als Heimtier bezeichnet, egal ob domestiziertes Haustier ( z.B. Hund usw.) oder nicht domestizierte Tiere/Wildtiere (wie Papageien, Streifenhörnchen usw.).

    Versteh nur ich das so ? Wie lesen und verstehen es denn die anderen :?.

    Darin kann ich Ingo auch nur loben, kaum einer gibt sich soviel Mühe, es ständig neu zu erklären usw. :zustimm:.

    Im Prinzip ist das aber leider ein Phänomen, was man in vielen anderen Tierforen auch bei anderen Arten sehen kann, leider wird sich oft nur das rausgepickt, was man selbst gerade für wirklich sinnvoll hält, anderes wird wissentlich überlesen, weil’s halt vielleicht doch zuviel Umstände macht oder gar zu teuer ist usw...oft auch mit dem Argument, früher ging es doch auch anders.
    Dabei sollte es als Tierhalter immer unser Anliegen sein zu versuchen, auch die neueren Erkenntnisse über die gehaltene Tierart so gut es geht in unserer Haltung umzusetzen, wozu z.B. sicher auch die ausreichende UV-Beleuchtung bei Papageien gehört.

    Da bei Papageien natürlich einiges mehr zu beachten ist, wie bei manch anderem Tier, zeigen sich halt auch viel schneller negative Folgen, ähnlich sieht das oft auch bei Reptilien aus usw :(.
    Auch hier kann man nur weiterhin aufklären und hoffen, dass zumindest mancher sich es zu Herzen nimmt und es auch umsetzt, was an Infos bereitgestellt wird.

    Ich denke aber, dass auch viele selbst domestizierte Haustiere besser leben könnten, wenn man ihre eigentlichen Bedürfnisse evtl. wieder etwas mehr beachten würde und sie nicht immer mehr vermenschlichen würde usw. :zwinker:.

    Auch das kann man gut auf viele andere Haustiere übertragen, gibt leider genug Hunde und Katzen, die wider besseren Wissens mit Süßigkeiten, Kuchen usw. voll gestopft werden, obwohl es auch für sie alles andere als gesunde Kost ist und sie auf Dauer krank macht.

    Trotz allem sehe ich es auch genauso wie Christine hier so schön schrieb :prima::

    Auch für dieses eine Tier lohnt sich für mich der Aufwand :).
     
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  21. Langer

    Langer Guest

    Hallo Christine

    Tierquäler denke ich nein, egoistisch ja-------------ansonsten würde ich es mir nicht anmaßen diese Tiere zu halten---------------sag ich jetzt einfach mal so.

    Was ich allerdings in der Handhabung der Papageienhaltung anders sehe ist Dir bestimmt auch bekannt ( hatten da gerade son Thema bei den Aras ) .

    Nachstehendes wissen leider nicht alle . Nicht einmal die , die Großpapageien und Sitiche schon länger halten

    @ Edith :
    Kommt Dir nachstehendes bekannt vor :

    Hätte man evtl. doch machen sollen um rauszufinden das Sittiche eben doch zur Fam. der Papageien gehören .

    Der eine wie der andere verdient bei der Sache des Verkaufes----------soll ja auch so sein.
    Der gewissenhafte Hobbyzüchter erklärt ziehmlich genau was auf den neuen Halter zukommen kann-------------der andere Großhändler weniger.

    Frage : was schmälert hier das ganze Vogelelend , wenn ich weiß das die meisten Problemfälle im Wohnzimmer enstehen und trotzdem hierhin vermittel.

    Das ist nähmlich der [​IMG] ( letzteres war der springende Punkt )

    MFG Jens
     
  22. Divana

    Divana Foren-Guru

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    Hallo Jens

    habe mir schon gedacht das du mit dem alten Kram jetzt hier ankommst von wegen der langen Texte. Ich habe es in einem Forum geäußert in dem Leute
    nach Hilfe suchen und keine wissenschaftlichen Abhandlungen lesen wollten.
    Ausserdem habe ich mich doch auch zurück gezogen, wo ist das Problem?

    Das Thema Verantwortung hatten wir auch schon mal. Das der Grosshändler nur verdienen will ist klar. Auch gibt es unter den Züchtern gute und schlechte. Das der Züchter die zukünftigen Besitzer mehr aufklären müsste habe ich schon immer gesagt. Mit dem verdienen bist du nicht so wirklich gut informiert. Es gibt bestimmt Züchter die verdienen, es gibt aber auch welche für die es Hobby ist.

    tja, gute Frage die wohl nicht so einfach zu beantworten ist.
    Aber auch da kann ich wieder nur sagen was ich schon mal gesagt habe, da
    müsste es Gesetze für geben. Ich glaube nicht das *nur* aufklären reichen
    würde. Oder jedem der ins Forum kommt anzuraten sich keinen Papagei
    zu kaufen kann auch nicht der Weg sein.

    Wie sieht es denn in anderen Ländern aus? In Österreich ? Oder in der Schweiz. Gibt es da nicht seid kurzem ein neues Tierschutzgesetz?

    Um es noch mal auf den Punkt zu bringen.
    Wir alle hier mögen doch Papageien, wir sollten zusammen arbeiten und nicht gegeneinander. Wir sollten gegen die wirklichen Tierquäler vorgehen.

    Ich brauche mir nur meine über 10 Jahre alte gerupfte Graue Paula anzuschauen. Was hat man mit ihr gemacht.

    in diesem Sinne.

    Gruß

    Edith
     
Thema: Papageienhaltung: Pro und Contra
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