Papageienhenne (20J) hat Eier gelegt

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Guten Morgen,

meine Papageienhenne hat Ende August 2 und Mitte Oktober nochmals 2 Eier gelegt. Das erste Gelege war nichts, aber aus dem zweiten ist nun (wohl gestern) etwas geschlüpft. Wir möchten nicht eingreifen und den beiden die Möglichkeit geben, das Ganze selbst zu lösen. Allerdings habe ich gerade festgestellt, dass das Küken nicht unter der Henne, sondern etwa 20 cm entfernt lag. Es quäkt ganz zaghaft und um eine weitere Unterkühlung zu verhindern, habe ich der Henne das Küken wieder unter den Körper gelegt. Wie ist das Verhalten der Henne einzuordnen? Ich bin da etwas ratlos!

Schöne Grüße
 
Hallo Karin, richtig! 20 Jahre nichts und zack, liegen da plötzlich Eier :)
 
Wir haben das erst gestern kurz vor Mitternacht festgestellt. Deshalb hier auch meine Nachfrage. Ringe kläre ich mit der TÄ. Zum Frühstück haben wir noch nichts angepasst, weil wir völlig überrumpelt waren.

Es scheint so, dass das Küken unter der Henne liegt. Der Hahn ist entsprechend aggressiv, was das Kontrollieren erschwert.
 
Nach Rücksprache mit der TÄ sind nun Ringe bestellt. Bezüglich der Fütterung riet sie zu dem, was wir eh schon füttern: Normalfutter, Obst, Eiweiß und Keimfutter. Ansonsten ist sie der Auffassung, der Natur ihren Lauf zu lassen, was auch meinem Empfinden nach richtig ist. Wird schwer, das mit anzusehen, aber vielleicht klappt es mit leichter Unterstützung von ganz allein.
 
Na ja, ist die Tierärztin zuchterfahren? Ich kann ihr da nicht ganz folgen. Eine Futteranpassung während der Brut - um die Alten rechtzeitig daran zu gewöhnen- wäre schon sinnvoll gewesen. Ihr habt jetzt das Risiko, dass das Kleine entweder mangelernährt oder der Kropf zu früh mit Körnern vollgestopft wird. Ihr habt da im Minimum ein großes Rachitisrisiko für das Baby!..der Natur ihren Lauf lassen, macht nur Sinn, wenn man auch das bietet, was die Natur bietet!
Das normale Erhaltungsfutter für Graue gibt das nicht her, was das Baby braucht. Auch in Freiland fressen die zur Brutzeit ja nicht einfach das gleiche, wie sonst.
Keimfutter ist zudem für so ein junges Immunsystem ein Riesenrisiko, da es schon bei geringsten Unaufmerksamkeiten in doppeltem Sinn zu "Keim"futter wird.
'Miminalmassnahme -aber auch absolut ausreichend- ist, jetzt zusätzlich Nutribird P19 zu geben...und zu hoffen, dass die Henne das von jetzt auf gleich akzeptiert.
Das Keimfutter würde ich dann weglassen oder durch Kochfutter ersetzen
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach der Erfahrung mit der ersten Brut haben wir das nicht für nötig erachtet! Die beiden sind schon sehr gut ernährt, denke ich, aber ich habe nun trotzdem einen Vogelbabybrei bestellt. Für Tipps bin ich auf jeden Fall dankbar. Trotzdem möchte ich das Ganze so natürlich lassen, wie eben machbar.

Die Henne hat das Küken übrigens wieder rausgeschmissen! Das wird nicht einfach...
 
Ob die Eltern gut ernährt sind, sagt erstmal gar nichts (wobei ich gerne die Frage nach einem optimalen Vitamin D und Kalziumhaushalt stelle und wie der vom Halter unterstützt wird. Leider ist das auch heute noch bei vielen Haltern schlecht verstanden oder gar nicht bewusst...grad zur Brutvorbereitung sollte da aber alles perfekt stimmen) . Bitte nicht irgendeinen Vogelbabybrei. 9 von 10 aus dem normalen Zoohandel taugen generell nichts und schon gar nichts für Graue. Brei ist zudem eh eine Riesensauerei, wenn du ihn den Alten anbietest- und das musst du ja.
Nimm Nutribird P19 und glaub mir mal einfach. Ich habe schon (zu) viele Graue nachgezogen und noch alle gesund groß-gebracht

P.S.. ist eure Ärztin auf der Liste der bestätigt vogelkundigen?
 
Ich bin seit Ewigkeiten Kunde bei Ricos. Dort habe ich mich bedient. Ist der, deiner Meinung nach, nicht ausreichend? Ich schaue mir das andere Produkt auf jeden Fall gleich einmal an.
 
Mal ganz ehrlich: entweder, ihr kocht alle Eier sofort kurz ab, oder ihr bereitet euch bei jeder Eiablage penibel auf die Aufzuchtphase vor. Dazwischen gibt es eigentlich nichts!
In einem solchen Fall wie jetzt, solltet Ihr zB auch eigentlich alles zur Nothandaufzucht parat haben.
Könnt und wollt ihr das auf keinen Fall ===> Eier immer abkochen.
Sonst gibts Tierleid. Ein Baby das am ersten Tag stirbt ist noch tolerabel. Aber eines, das nach einigen Tagen oder gar Wochen langsam verhungert , ohne das man eingreift, ist unnötig grausam und wenn man das Tierschutzgesetz ernst nimmt, auch strafbar.
 
Mal ganz ehrlich: entweder, ihr kocht alle Eier sofort kurz ab, oder ihr bereitet euch bei jeder Eiablage penibel auf die Aufzuchtphase vor. Dazwischen gibt es eigentlich nichts!
In einem solchen Fall wie jetzt, solltet Ihr zB auch eigentlich alles zur Nothandaufzucht parat haben.
Könnt und wollt ihr das auf keinen Fall ===> Eier immer abkochen.
Sonst gibts Tierleid. Ein Baby das am ersten Tag stirbt ist noch tolerabel. Aber eines, das nach einigen Tagen oder gar Wochen langsam verhungert , ohne das man eingreift, ist unnötig grausam und wenn man das Tierschutzgesetz ernst nimmt, auch strafbar.
Das hat niemand vor!
 
P19 gab es immer mal auch in (überteuerten) 1kg Packungen - und zeitweise wieder nicht. Aber selbst, wenn man 10kg kauft und 8 davon wegwirft, ist das immer noch günstig für den bewirkten Effekt des gesunden Aufwachsens der Jungvögel.
Ausserdem kann man das auch nach der Brut den Alten weitergeben. Ich habe zeitweise bis 30% der Tagesnahrung mit P19 bestritten, bis der Sack leer war.
Man kann es auch Gartenvögeln füttern und viele Futterinsekten nehmen es gern.

Ricos ist gut, aber nicht alle Produkte eignen sich für alles
 
Gegen das "Rausschmeißen" aus dem Nest wird man allerdings wenig machen können!

Wie groß sind diese Pellets? Vor Jahren hatte ich bereits Pellets (recht große) ausprobiert. Begeistert waren die beiden nicht! Werden die Chargen bei Versele regelmäßig untersucht? Bis jetzt mische ich das Futter immer aus Einzelsaaten, um besser auf die Bedürfnisse eingehen zu können!
 
Die Pellets sind etwa so groß wie Sonnenblumenkerne. Ich habe mit denen seit vielen Jahren nur gute Erfahrungen gemacht.
Wie sieht es denn bei Euch mit Vitamin D und Kalziumversorgung aus?
 
Dann sehe ich gute Chancen, dass die Pellets angenommen werden.

Beide sind entsprechend versorgt
 
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