Partnerrupfen bei Mopas

Diskutiere Partnerrupfen bei Mopas im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, ich hoffe das ihr mir bei einem Problem weiter helfen könnt, den ich habe leider absolut keine Erfahrung mit Rupfern. Mein Hahn...

  1. #1 Shanntal, 13. Mai 2007
    Zuletzt bearbeitet: 13. Mai 2007
    Shanntal

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    Hallo,

    ich hoffe das ihr mir bei einem Problem weiter helfen könnt, den ich habe leider absolut keine Erfahrung mit Rupfern.
    Mein Hahn Othello (7Jahre) wird von der Henne Succu (4Jahre) sehr regelmäßig gerupft.

    Ich habe die beiden seit etwa 2 Wochen. Othello ist eine Handaufzucht aus DE und Succu eine Naturbrut aus den NL. Beide wurde per DNA getest, es handelt sich also wirklich um ein Männlein und Weiblein. Aber mir wurde auch erzählt das sich der Hahn auch selber gerupft hatte, mir fiel nach einigen Tagen auf, das nicht nur der Nacken- und Halsbereich gerupft war, sondern der Rücken bis auf wenige Deckfedern kahl war, das gleiche unter den Flügeln, hier fehlten allerdings die Deckfedern und die Daunen waren einigermassen zahlreich. Bis jetzt konnte ich ihn nur ein einziges mal dabei ertappen wie er sich selber rupft. Ich habe da nur mit Succu geübt und ihm keine Sonnenblumenkerne geben als Belohnung gegeben. Nachdem gabs immer Training zu zweit oder jeder bekommt einen Sonnenblumenkern.

    Der Vorbesitzer hatte beide mit Nekton Bio und Nekton MSA behandelt, der Käfig war etwas kleiner als mein jetziger: 1m x 0,8m x ca. 1,70m.
    Viel Freiflug konnte ich ihnen noch nicht geben, da sie immernoch sehr nervös sind, ich Versuche jetzt, dass sie min. jeden Tag eine Stunde mal ausserhalb den Käfigs sind.

    Meine Theorien sind bis jetzt; Brut-Frust, da beide noch nie gebrütet hatten und langweile von ihr, da Othello ja Menschen fixiert ist und mit ihr weniger anfangen kann.
    Gibt es da noch andere Beschäftigungsmöglichkeiten ausser permanentes Nagen an Holzspielzeug, Tapeten, Papier, usw.?
    Ich werde morgen mal Versuchen den Nistkasten in den Käfig zu hängen, die haben den jetzt schon seit mehren Tagen von aussen beäugen können 8)

    So, jetzt ist das schon sehr lang aber ich hoffe ihr könnt noch ein paar Zeilen mehr vertragen ;) Beide Schlafen getrennt voneinander, sie links im Käfig er rechts, nur in den Morgenstudnen setzten sie sich nebeneinander, um Futter gibt es nur selten Streit, es gibt mehr Zoff beim Baden...

    Gibt es noch irgendwelche alternativen die man machen kann? Eine Mangelernährung ist es ja definitiv nicht!
     

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  3. Tini

    Tini Guest

    Hallo Shan,
    meine beiden Mopas haben, glaube ich, das gleiche Problem. Nur, dass sich das Männchen (wahrscheinlich - die DNA Analyse kommt erst diese Woche) alle bunten Federn dieses Frühjahr abgebissen hat. Das Weibchen auch die wichtigsten Schwungfedern. Vom TA und vom Züchter habe ich nur den Tip bekommen, es mal mit anderen Partnern zu versuchen. Wo wohnst Du denn - vielleicht können wir unsere vier ja mal "zusammenbringen". Übrigens beisst unser Männchen meist, wenn wir nicht da sind (menschenbezogen!!!). Das mit dem Nistkasten haben wir im letzten jahr ausprobiert. Danach kam überhaupt erst diese schlimme Situation. Ich glaube, wenn die beiden sich nicht wirklich mögen, nutzt der auch nichts.
    Ich fürchte, dass wir mit unseren Handaufzuchten uns ziemlich schwer zu "verpaarende" Vögel aufgehalst haben!

    Viele GRüße
    Tini
     
  4. #3 Shanntal, 19. Mai 2007
    Shanntal

    Shanntal Stammmitglied

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    Hi,

    ja das ist echt schlimm. Aber momentan sieht es bei Othello besser aus, er hat im nacken schon einen richtigen kleinen Flaum :dance: Ich hoffe das wächst mehr. Ich denke das Othello sich Stressbedingt selber rupft, und Succu brauch halt viel Beschäftigung :+schimpf
    Ich denke was sehr gut geholfen hat, das die beidne mehr Platz haben und wenn sie immer mehr Freiflug bekommen, können sie sich nochmehr aus dem Weg gehen. Weil harmonieren tuen sie schon ein wenig.

    Ich komme übrigens aus der Nähe von Frankfurt/M
     
  5. #4 Bernd und Geier, 19. Mai 2007
    Bernd und Geier

    Bernd und Geier Foren-Guru

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    Hallo,

    ich habe im letzten Jahr auch ein Paar MoPa´s mit dem gleichen Problem bei mir aufgenommen. Die beiden waren acht Jahre zusammen und der eine ist vom anderen am Hals gerupft worden, wohl auch schon eine längere Zeit. Da ich z. Zt. 6 MoPa´s in einer Gruppe halte, wobei zur Zeit der Aufnahme der beiden hatte ich ein festes Paar und zwei Unverpaarte. Nach ca. 14 Tagen trennten sich die beiden und taten sich dann mit den unverpaarten zusammen. Das Partnerrupfen hat aufgehört.
    Daher gehe ich davon aus, dass es an der Zwangsverpaarung gelegen hat. Natürlich wäre ein Partnertausch ein Versuch, aber eine Garantie wird keiner geben können.


    Mit freundlichen Grüßen
     
  6. #5 Zauberschnecke, 19. Mai 2007
    Zauberschnecke

    Zauberschnecke Stammmitglied

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    Ich kann mich Bernd nur anschließen.
    Ich habe zwei gerupfte Hähne und der eine hat aufgehört,seit er eine Henne hat.Der zweite Rupfer ist sehr interessiert an dieser Henne,aber die ist ja schon vergeben.Ich vermute mal,daß er auch nicht aufhört,bevor auch er eine passende Henne gefunden hat.

    Tini,
    du hast recht mit der Vermutung,daß Handaufzuchten schwierig zu verpaaren sind.Meine zwei Handaufzuchten können auch nach einem Jahr Mopa-Gesellschaft immer noch nichts mit ihren Artgenossen anfangen.

    Tatsache ist jedenfalls,um so länger ein Mopa rupft,umso größer ist die Gefahr,daß er nicht mehr damit aufhört!

    Viele Grüße Martina
     
  7. Tini

    Tini Guest

    Hallo Shantal,
    es wäre vielleicht wirklich gut, wenn wir unsere Mopas mal zusammenbringen könnten (Ich wohne in Erlangen). Ich möchte nur noch mal abwarten, was die nächsten Test beim TA bringen (Test auf Aspergillose und das Geschlecht des einen, was wir nicht genau wissen). Heute habe ich den Käfig völlig neu umgestaltet, den Nistkasten mal wieder hineingehängt und neben dem Käfig einen Kletterbaum aufgebaut. Vielleicht nutzt das etwas. Im Moment könne ja beide wegen der fehlenden Federn nicht fliegen und wären mit anderen Vöglen vielleicht auch überfordert.
    Liebe GRüße Christine
     
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