Partnerschaftsgewöhnung ?

Diskutiere Partnerschaftsgewöhnung ? im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Habe mal ein paar Fragen zur Partnereingewöhnung ! Seit September wohnt der Nymphensittich Theo bei uns. Als er zu uns kam war er 8 Wochen. Er...

  1. #1 andrea1301, 3. Januar 2003
    andrea1301

    andrea1301 Guest

    Habe mal ein paar Fragen zur Partnereingewöhnung !

    Seit September wohnt der Nymphensittich Theo bei uns. Als er zu uns kam war er 8 Wochen. Er hat sich super schnell eingewöhnt und war nach kurzer Zeit schon Handzahm. Ein richtiges Goldstück. Nun hat er letzte Woche einen Partner bekommen. einen 10 Wochen alten Nymphen , getauft "Carla". Seitdem sitzen die beiden, jeder in seinem Käfig sich gegenüber. Da Theo ja schon freiflieger ist , nähert er sich immer wieder ihrem Käfig und ist sehr neugirig auf sie. Carla war noch nicht draussen, da sie ja noch nicht zahm ist und deshalb auch noch nicht auf die Hand kommt. Aber sie kommt schon immer näher an den Köfigrand und ist überhaupt nicht mehr schreckhaft. Ich spreche viel mit ihr um sie so schnell wie möglich nach draussen lassen zu können. Theo war jetzt schon 3 mal in ihrem Käfig (ich hoffe das war richtig ihn dort rein zu lassen). Aber sie ist richtig kiebig und hakt immer wieder auf ihn ein. Inzwischen traut er sich schon garnicht mehr rein. Jetzt sitzen sie beide auf dem Ast der durch den Käfig ragt, er draussen Sie drinne und fressen an der gleichen Knabberstange.
    Wieso ist sie so kiebig zu ihm? Er sitzt oft auf meiner Hand und sie guckt dann auch ganz neugierig. Brauch das einfach noch mehr Zeit oder wird sie ihn immer wieder anfallen. Heute hat sie ihn so angegriffen,daß er von der Stange gefallen ist.
    Bitte gebt mir euren Rat.
     
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  3. Christy

    Christy Registrierte Benutzerin

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    Hallo Andrea,

    wenn die kleine Carla erst 10 Wochen alt ist kann man kaum sagen, ob es sich um einen Hahn oder eine Henne handelt, das wird sich dann wahrscheinlich in den nächsten Wochen am Verhalten des Vogels zeigen. Vielleicht fühlt er sich durch den "Platzhirsch" Theo bedrängt oder fürchtet um sein Revier, das er/sie zu verteidigen versucht. Ich denke, du könntest Carla mitterweile zum Fliegen rauslassen, nach einer Woche dürfte sie /er das Zimmer studiert haben und sich einigermassen auskennen. Könnte mir vorstellen, dass es ausserhalb des Käfigs friedlicher zugeht, da er/sie ja jederzeit ausweichen kann. Ansonsten braucht es sicher etwas mehr Zeit.

    Viele Grüsse
    Christy
     
  4. Frank M

    Frank M Guest

    re antw

    Hallo Andrea.:)

    Ich kann mich ohne weiteres den Anworten anschließen. Es
    kann aber auch sein das sie-wenn es ein Weibchen ist noch
    nichts mit ihrem Artgenossen anfangen kann. Es kann auch
    dadran liegen das der Beuankömmling noch nicht geschlechts-
    reif ist. Der Nymph weiß wahrscheinlich nichts mit seinem Art-
    genossen anzufangen. Außerdem hat Christy Recht, wenn sie
    schreibt das sie noch etwas Zeit braucht.



    Grüße, Frank
    :0-
     
  5. #4 andrea1301, 3. Januar 2003
    andrea1301

    andrea1301 Guest

    Männchen oder Weibchen ?

    Naja, bei Theo wissen wir ja auch noch nicht ob er er/sie ist. Der Tiersrzt sagt, das sieht man so ca. mit 8-9 Monaten. Ich habe gehört, daß es bei Nymphen nicht so wichtig ist wie die Geschlechteraufteilung ist. Stimmt das nicht? Was mache ich dann wenn es zwei gleichgeschlechtliche sind ?

    Ausserdem habe ich den Tip bekommen, daß die Vögel erst auf die Hand gehen sollen, bevor man sie rauslässt. Einfach um sie behutsamer wieder in den Käfig zu bekommen. Ich möchte Carla nicht mit dem Handtuch fangen wollen oder jagen, wenn sie nicht von selber wieder rein geht. Das macht ja schliesslich nur Angst.

    Andrea
     
  6. #5 Federmaus, 4. Januar 2003
    Federmaus

    Federmaus Nympherlsklavin

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    Hallo Andrea :0-

    Dieser Tip mit dem erst auf die Handgehen ist nicht so gut.
    Stell dir vor sie geht nach 2 Monaten noch nicht auf die Hand.

    Du schreibst ja das sie sehr interesiert ist was Dein Theo macht und umgekehrt ja auch.
    Theo wird ihr wenn sie rauskommt alles zeigen. Seine Lieblingsplätze, wo es was zum Spielen gibt, wo man Futtern kann, ... .

    Jagen darfst du sie nicht. Am einfachsten ist es wenn Du Carla gleich in der Früh raus lässt. Denn dann hat sie viel Zeit zum Hunger bekommen und damit sie in den Käfig zu locken.
    Du darfst allerdings Futter nur im Käfig anbieten.

    Wegen der Geschlechterfrage. Am besten ist es ein Gegengeschlechtliches Paar zu haben. Aber auch da kann Dir niemand garantieren das es gut geht, die Wahrscheindlichkeit ist höher. Es gibt aber auch andere Beispiele hier das sich 2 Hähne sehr gut vertragen.

    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen. Ansonsten frage einfach weiter.
     
  7. Maja

    Maja Foren-Guru

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    Hallo Andrea,

    willkommen im Nymphenforum. Schön, dass du deinem Nymph einen Partner gönnst – so soll es sein, Einzelhaltung wäre für so ein ausgesprochenes Schwarmtier nämlich eine Quälerei und wir Menschen können ja nun beim besten Willen keinen Artgenossen ersetzen :).

    Ich denke, es ist an der Zeit, Carla endlich rauszulassen und die beiden Nymphen zusammenzulassen. Wenn ihr Glück habt, schaut sie sich viel von eurem Theo ab und wird auch schnell zutraulich.
    Allerdings sind auch die Nymphen vom Charakter her sehr unterschiedlich, manche werden schnell sehr zutraulich, andere ein wenig und manche aber auch gar nicht.
    Das muß man dann eben akzeptieren.
    Nun kann man ja nicht ewig drauf warten, dass so ein armes Kerlchen endlich „zahm“ ist – was ist, wenn es ein halbes Jahr dauert oder länger ? Soll es dann solange nicht rausdürfen ?

    Mach dir mal keine Sorgen, entweder geht sie/er mit Theo wieder rein in den gemeinsamen Käfig oder ihr lasst den Nymph über Nacht draußen, es ist ja Wochenende und das wäre also nicht schlimm. Nachts solltet ihr in dem Fall ein kleines Licht brennen lassen.
    Gebt außerhalb des Käfigs auf keinen Fall Futter oder Wasser, das soll es nur im Käfig geben, dann gehen sie auch rein, wenn sie Hunger haben.

    Ich habe sechs Nymphen, keiner ist handzahm, und abends gehen alle rein – von alleine, kurz nacheinander und dann ist die Tür zu :p.

    Der gemeinsame Käfig muß natürlich groß genug sein, damit sie sich auch aus dem Weg gehen können. Es wäre auch vorteilhaft, wenn ihr ihn, bevor beide einziehen, komplett neu einrichtet, also Äste und Näpfe an anderen Stellen anbringen. Dadurch ist auch für Theo der Käfig „neu“ und er wird ihn nicht so verteidigen.

    Sicher kann man zwei gleiche Geschlechter gemeinsam halten. Henne mit Henne oder Hahn mit Hahn. Kann gut gehen, oder wenigstens eine Zeitlang, oft aber auf Dauer nicht. Natürlicher für die Vögel ist es auf jeden Fall, sie gegengeschlechtlich zu vergesellschaften.

    Aber dazu kann man bei deinen Jungtieren noch nichts sagen, da muß man noch etwas abwarten.
    Beschreib uns doch mal, welche Farbschläge es sind :) !

    PS: Heidi, während du schon gepostet hast, hab ich noch getippt - na, doppelt genäht hält besser ;)
     
  8. #7 Federbällchen, 4. Januar 2003
    Federbällchen

    Federbällchen Guest

    Ich bin auch der Meinung...

    ... das die Kleine mittlerweile ruhig ihren ersten Freiflug genießen sollte.

    Habe ja auch selber erst vor ein paar Wochen wieder mit der Nymphenhaltung angefangen und bei uns hat das Sich-Aneinander-Gewöhnen über den Freiflug auch jetzt immer wieder problemlos funktioniert.

    "Neu-Geierleins" haben sich einfach angeschlossen und sind wie selbstverständlich nach dem ersten gemeinsamen Flug auch des abends munter mit in die Voliere der "Alteingesessenen" gewandert und dann auch dort geblieben.

    Auch habe ich immer wieder festgestellt, dass die Neuen sich von den Alten sowohl außerhalb als auch innerhalb der Voliere alles zeigen ließen - im übrigen auch, dass man nicht aufgeschreckt davonfliegen muss, wenn der große Mensch näherkommt und das dieser eben auch schon mal leckere rote Hirse in der Hand hat, an die man sich auch wagen kann...
    Eigentlich akzeptieren nach den paar wenigen Wochen die sie nun bei uns leben, alle Geierleins, dass ich sehr sehr nah an sie herankomme und finden es äußerst spannend, wenn ich jeden einzeln, der Reihe nach, anspreche.

    Das mit dem ins "Bett" gehen - na, halt abends zurück in die Voliere - klappt auch fast ohne Ausnahmen immer gut.
    Zunächst einmal fange ich abends in ihrer Gegenwart an, mit dem Futterschüsseln zu hantieren - das ist für alle immer sichtbar interessant. Diese werden dann in die Voliere gestellt. Dann mache ich die große Deckenlampe aus, drei kleine Stehlämpchen, die im Raum verteilt sind, brennen dann und sind offensichtlich ausreichend dafür, das Geierleins postum den Weg zurück in die Voliere finden, um sich umgehend auf ihr Futter zu stürzen.
    Nach beendeter Mahlzeit werden, wenn Geierleins sich ausgiebig zur Nacht geputzt und auf ihre Schlafplätze verzogen haben, werden diese dann auch bis auf das Nachtlicht ausgeschaltet und allgemein Zufriedenes-mit-dem-Schnabel-Knistern ist zu hören.
     
  9. #8 Federmaus, 4. Januar 2003
    Federmaus

    Federmaus Nympherlsklavin

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    Hallo Maja :0-

    Aber deins war viel ausführlicher und auch ein bisschen anders :)
    Und das doppelte stimmt sicher :D :D
     
  10. #9 andrea1301, 6. Januar 2003
    andrea1301

    andrea1301 Guest

    Theo und Carla

    Also gestern habe ich dann unsere Caral zu ersten Mal rausgelassen. Das gab erstmal ne totale Bruchlandung. Wir wollten ihr dann aufhelfen. Das hat ihr natürlich überhaupt nicht gefallen. Sie hat sich dann den weiteren taglang die Umgebung von dem Vogelspielplatz angeguckt. Unser Theo (verkuschelt wie er nun mal ist) hat immer iweder versucht mit ihr Kontakt zu knüofen. Aber ausser böse Schläge und Bisse hat er nichts weiter erhalten. Sie sassen zwar zusammen auf einer Stange aber Distanz war auf jeden Fall gefragt. Vielleicht sind es ja doch beides Hähne. Dann steh ich woh dumm da. Heute waren sie tagsüber erstmal beide in ihrem Käfig (jeder einen). Eben habe ich dann Theo rausgelassen (sofort auf seinen Spielplatz geflogen) und bei Carla habe ich den Käfig erstmal nur aufgemacht. Ich hoffe sie kommt von delbst raus. Gestern ist sie dann um 23 Uhr (wahrscheinlich hing der Magen auf halb 8) reingegangen. Hilfestellung wollte ich ihr früher schon geben. Auf die Hand geht sie ja nun nicht. Aber ich habe ihr ne Knabberstange gegeben, da ist sie draufgestiegen. Aber leider nie bis zu Käfig geschafft.Gibts noch weitere Tips?
    Kann das sein das Carla schon älter ist als die angegebenen 10 Wochen und hat vielleicht schon ne Menge schreckliches erlebt. Warum sollte sie sonst so agressiv gegenüber unserem Theo sein.
     
  11. #10 andrea1301, 6. Januar 2003
    andrea1301

    andrea1301 Guest

    Immer diese Eile !

    Jetzt wollte ich so schnell so viel erzählen und habe den ganzen Beitrag mit Tippfehlern gespickt.
    Sorry.
     
  12. Stefan R.

    Stefan R. Guest

    Hallo,

    soll ich nochmal Korrektur lesen;)? Nein, keine Sorge, so pingelig ist, denke ich, keiner hier, so lange Du nicht absolut unverständlich und kryptisch schreibst.

    Das mit der Knabberstange ist schon eine gute Idee, vielleicht versuchst Du es mal mit einer Holzstange. Die ist etwas länger als eine Knabberstange, da hat der Vogel vielleicht weniger Angst wegen der größeren Distanz.
    Oder Du hälst ihr den Käfig hin, wenn dieser nicht zu schwer zum Tragen ist, dann erkennt sie, dass sie dort reingehen muss.
    Letzteres hab ich hier im Forum mal aufgeschnappt, ich persönlich weiß nicht genau, ob es funktioniert, da ich mir vorstelle, dass die Vögel sofort die Flucht ergreifen, wenn man ihn den Käfig vor die Nase hält:?
    Ich würde mal das mit der Stange ausprobieren.

    Ich weiß nicht, ob man das Alter anhand des aggressiven Verhalten erkennen kann. Ich würde mal sagen, das deutet eher darauf hin, dass sie noch nichts mit ihrem Partner in spe anfangen kann. So würde es eher dazupassen, dass sie noch nicht geschlechtsreif ist und ihn aus Angst und Unsicherheit auf Distanz hält.
    Singen tut sie nicht, oder? Klopft sie manchmal Gegenstände an wie ein Specht? So etwas müsstet Ihr von Eurem Theo kennen, denn das ist das typisch männliche Verhalten bei Nymphensittichen. Daran lässt sich mit ziemlicher Sicherheit feststellen, ob Hahn oder Henne.
     
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  14. Federmaus

    Federmaus Nympherlsklavin

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    Hallo Andrea :0-


    Wenn Du bei einen von Dir geschriebenen Beitrag ändern (Rechtschreibung, was hinzufügen, löschen) willst, brauchst Du nur rechts unten auf ändern klicken und Du kannst Deinen Beitrag bearbeiten.

    Es ist schon möglich das Deine Carla älter ist.
    Aber ich denke sie hat einfach Angst vor dem neuen und damit auch vor Theo.
    Lass den beiden Zeit das sie sich aneinander gewöhnen.

    Du kannst ein längeres Stöckchen zum draufsteigen verwenden.
    3 von meinen mögen das sehr gerne und lassen sich damit in der Wohnung rum tragen.
    Aber das sor dem Käfig runter springen kenne ich auch, wenn sie nicht rein wollen :D :D :D
    Bei der Knabberstange sind die Finger halt sehr nah.
     
  15. #13 andrea1301, 7. Januar 2003
    andrea1301

    andrea1301 Guest

    Carla & Theo

    Die letzten beiden Tage nach ihrem letzten Freilug ist sie pauschal erstmal nicht mehr rausgegangen, trotz offenem Käfig.
    Muß sie selber wissen. Theo ist draussen und steigt auch hin und wieder mal in ihren Käfig . In den letzten Tagen hat er keine Kloppe mehr gekriegt. Gott sei Dank. Dafür frisst er ihr Futter lieber (ist übrigen das gleiche) Liegt wahrscheinlich daran , daß es woanders immer besser schmeckt.
    Also Carla ist nen Sänger , zwar noch etwas durcheinander, aber sie versucht schon Laute die wir vortrellern nachzuahmen. (Etwa doch nen Carlos) Theo brabbelt immer alles nach, soweit er kann. Singt seit sie da ist auf jeden Fall mehr als vorher. Also klopfen wie ein Specht konnte ich bei beiden bis jetzt nicht feststellen. Das mit der Holzstange werde ich mal ausprobieren.
     
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