Pferd einschläfern

Diskutiere Pferd einschläfern im Pferde Forum im Bereich Tierforen; Hallo, es sieht so aus, dass wir unseren Navajo einschläfern lassen müssen. Er ist bereits ca. 28 Jahre und ein Warmblut. Der Tierarzt meint,...

  1. #1 vögelchen3011, 10.11.2010
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    Hallo,
    es sieht so aus, dass wir unseren Navajo einschläfern lassen müssen.
    Er ist bereits ca. 28 Jahre und ein Warmblut.
    Der Tierarzt meint, dass wir ihn nicht über den Winter bekommen.
    Im letzen Jahr hat er gewaltig abgebaut, hat zwischenzeitlich immer mal wieder Durchfall.
    Vor drei Tagen fing er an schlecht zu fressen, vorgestern kam der Tierarzt und er hat mehrere Aufbauspritzen erhalten, danach ging es ihn weitaus besser und er hat super gefressen wie immer.
    Der tierarzt meinte, dass mit zunehmenden Alter der Stoffwechsel zusammenbricht und auch das Futter nicht mehr verabeitet werden kann das zur Folge hat das auch die Darmflora nicht mehr richtig arbeitet, die Darmwände werden letzendlich so dünn wie Pergamentpapier und ein Darmdurchbruch könnte dann die Folge sein.
    Ich weiß, 28 ist für ein Warmblut ein super Alter, haben ihn vor 14 Jahren aus schlechter Haltung rausgekauft und er hat uns in den Jahren viel Freude gebracht, auch wenn es fast ein Jahr gedauert hat, bis er uns vertraut hat.
    fest steht, leiden soll er nicht.
    Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen, mit dem ich mich austauschen könnte.
    LG
    Sandra
     
  2. #2 Gwennie, 10.11.2010
    Gwennie

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    Hallo Sandra,
    den tatsächlichen Gesundheits- bzw. Allgemeinszustand Deines Navajo kann Dein Tierarzt sicher am besten einschätzen und in der Regel wird ein Tierarzt nicht wirklich gerne so einen endgültigen Schritt machen, wenn es nicht nötig ist.

    Bei uns ist es so, dass wir unter unseren Pferden auch schon einige Senioren haben. Die ältesten beiden schon sind über 30 Jahre alt und auch beides Warmblüter. Der ältere, ein Wallach baut auch jedes Jahr zum Winter hin ab, so dass ich ihn vorsorglich schon früh eindecke, Leinflocken ins Futter gebe und überhaupt ein Seniorfutter (Noesenberger Senior) füttere, dass man auch als Mash füttern kann, wenn das Gebiss, wie bei unserem Opa, auch mehr Lücken als Zähne aufweist. Ich gebe zum warmen Wasser tägl. noch eine Flasche Malzbier dazu und das bekommt ihm gut.
    Die Arthrose, die macht ihm wohl immer mehr zu schaffen, und die Augen lassen nach, aber sonst ist er sehr wach und aufmerksam, so verhält es sich auch mit der Warmblutstute, die allerdings baut bis jetzt im Verhältnis eigentlich nur wenig über den Winter ab und ist auch noch sehr kess gegenüber den anderen Pferden.
    Also, wie Du entscheidest, wenn der Tierarzt nicht ganz stark dazu rät, weil der Zustand des Pferdes wirklich zu schlecht sein sollte, ist reine Bauchsache. Du kennst Deinen Senior und merkst am besten, wenn er müde ist und seine Uhr abgelaufen ist. Ist er lustlos, frisst schlecht (Zähne sind aber sonst soweit ok?) wirkt oft teilnahmslos und schläft viel und sondert sich von seinen Pferdekumpels ab, dann ist seine Zeit wohl gekommen. Aber ist er noch aufmerksam, hat einen wachen Blick und wirkt auch so noch munter, dann laß ihn noch, einschläfern kann man ihn im Winter auch, wenn er dann doch zu stark abbaut.
    Der Durchfall allerdings, der wird ihm sicher zu schaffen machen. Zum einen durch den Wasserverlust und zum anderen, weil da zuviele Mineralien verloren gehen, die der alte Organismus braucht, außerdem wirkt das Kotwasser recht agressiv auf die relativ zarte Haut der Hinterbeine, wenn es dort antrocknet.

    Ich stand bei dem Wallach die letzten beiden Jahren auch schon kurz davor, habe es aber dann doch immer wieder verschoben und er hatte die folgenden Sommer immer noch schön genossen. Wie es diesen Winter wird, weiß ich auch noch nicht, aber ich hoffe, dass er es noch mal schafft, stehe hier aber genauso da und grüble, wie Du jetzt auch. Sch...-Situation - man will doch nur das Beste und doch sollen sie nicht leiden müssen und man steckt einfach nicht drin :-(
    lg Marietta
     
  3. #3 vögelchen3011, 11.11.2010
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    Hallo Marietta,
    vielen Dank für deine Antwort.
    Die Zähne sind für sein alter o.k., seine Möhren und Äpfel kaut er auch einwandfrei, eingedeckt ist er auch. Seit heute bekommt er 3x Futter am Tag. Für den Durchfall bekommt er Flohsamen und ein Pulver vom Tierarzt, desweitern Seniorenmüsli (Eggersmann) sowie auch Mash, haben das Mash bisher immer mit Tee zubereitet, werde es aber mal wie du gesagt hast mit Malzbier versuchen. Die Aufbauspritzen scheinen ihn gut zu bekommen, kam heute schon wieder brubbelnd und wiehernd an, als mein Mann zum Füttern draussen war.
    Aber, sein Alter hat er ebend nun, wir warten jetzt erstmal ab wie er sich in den nächsten Tagen macht.
    Nochmals vielen Dank für deine Ratschläge
    lg Sandra
     
  4. #4 vögelchen3011, 09.12.2010
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    Hallo,
    mal ein kurzer Bericht.
    Zur Zeit gehts unserem Opa sehr gut.
    Hatte mir wegen den Kälteeinbruch sorgen gemacht, aber das hat er super weggesteckt..............erstaunlich das er sich wieder so aufgerappelt hat.

    Nochmals vielen Dank Marietta, deine Ratschläge hatten mir wieder Mut gemacht..........wie gehts denn deinen bei der Kälte und den frühen Wintereinbruch?
    LG
    Sandra
     
  5. #5 Gwennie, 09.12.2010
    Gwennie

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    Hallo Sandra, es freut mich, dass es Eurem Opa wieder so gut geht. Man sollte die Flinte wirklich nicht so früh ins Korn werfen und den Alten eine Chance geben, sie sind oft zäher als man denkt .:zwinker:
    Auch wenn sie manchmal etwas klapprig da stehen, heißt es noch nicht, dass sie zum gehen bereit sind. Warmes Mash und eine kuschelige Winterdecke hier und ein paar Kräuter und Tinkturen auf der anderen Seite wirken, neben erhöhter Aufmerksamkeit und Zuwendung, oft noch wahre Wunder. Ich drücke Dir die Daumen, dass ihr noch eine schöne lange Zeit miteinander haben dürft.

    Unseren Alten geht es allen ebenfalls gut, sie sind frech, verfressen und fordern jede Aufmerksamkeit ein.
    Allerdings hatten wir am 05.12. einen anderen sehr traurigen Fall, mit ihm haben wir nicht gerechnet und es hat uns hart sehr getroffen.
    Unseren Haflinger Arthos, der für uns mehr war als ein Pferd und der fast sein ganzes Leben eng mit uns geteilt hat, mußten wir mit nur 19 Jahren einschläfern lassen, er war unheilbar krank und hatte keine Chance mehr auf ein schmerzfreies Leben, so haben wir ihn gehen lassen.
    So schnell kann es manchmal kommen, daher genieße jeden Tag mit Deinem Opa, seine Zeit kommt früh genug.
    Alles Gute für Euch und viele liebe Grüße
    Marietta
     
  6. #6 barbara, 11.12.2010
    barbara

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    Hallo, Ihr BEIDEN-

    bei den horsis les ich Stadtfrau immer still mit- aber ich mag sie soo gerne, auch, wenn ich mich vor ihnen fürchte, weil sie so groß sind.

    Ach, aber solche Oldies rühren mein Herz zutiefst- und ich drück ganz doll die Daumen, dass Ihr noch viele Stunden mit ihnen verbringen könnt.

    So ein Hundi, oder Katzi kann man ja gut mit ins Schlafzimmer nehmen, wenn's nicht gut geht-
    aber so ein Hotte-Hü muss man irgendwann verlassen, um dann am nächsten Morgen neu zu realisieren, wie die "Aktien" stehen...

    Viel Kraft für Euch
    diese wundervollen Tiere haben es sich so verdient!

    In Gedanken bei Euch
    barbara
     
  7. #7 Gwennie, 11.12.2010
    Gwennie

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    Liebe Barbara, vielen Dank für Deine lieben Worte.
    So ein großes Herz wie Du für Tiere hast, da würde auch ein Pferd reinpassen und fürchten muss man sie nicht, sie sind zwar oft sehr groß an Statur, aber wenn sie Dich ins Herz geschlossen haben, sind sie sanft wie kleine Hasen :D
    Kraft für diese wundervollen Senioren - ob Hunde, Katzen, Pferde oder .... ich habe auch 5 ältere Kuhdamen :zwinker: schöpft man aus diesen Tieren selbst.
    Sie geben so viel, dass man gerne für sie da ist und versucht ihnen alles zu geben, was sie für einen schönen und würdigen Lebensabend brauchen.
    Es grüßt Dich herzlich
    Marietta
     
  8. #8 vögelchen3011, 12.12.2010
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    Hallo,

    @barbara
    auch von mir vielen Dank für deine lieben Worte.
    Ja, man geht wirklich mit einen unguten Gefühl nach Hause, da man wirklich nicht weiß was der nächste Tag bringt und wenn dann ein unerwarteter Anruf vom Pferdehof kommt………..bleibt einen manchmal fast das Herz stehen.
    In vielen deiner Berichte hier, kann man wirklich herauslesen, dass du ein großes Herz für Tiere hast, obwohl du ja auch zum Teil selber schwere Zeiten durchgemacht hast………….

    Auch ich habe manchmal Respekt vor Pferden………….aber die eigenen …………so wie man die Pferde behandelt ………….bekommt man es als Halter auch gedankt, wenn man auch manchmal viel Zeit, Geduld und Liebe aufbringen muss. Aber manchmal sind es echte Sturköpfe.:D

    @Marietta
    Traurige Nachricht.
    Es ist immer schwer, in einer solchen Situation die richtigen Worte zu finden.
    Ich kann mir aber gut vorstellen wie dir zu Mute ist …………ein Pferd musste ich noch nicht gehen lassen………….aber dafür einige andere Tiere. Ganz schlimm war es als wir unseren Lincoln eine mit der Hand aufgezogene Ziege gehen lassen mussten Trost gab mir nur die Gewissheit, dass er nicht mehr leiden muss.

    Ich wünsche allen noch einen schönen Adventssonntag und eine besinnliche Vorweihnachtszeit
    LG
    Sandra
     
  9. #9 barbara, 12.12.2010
    barbara

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    Ihr beiden LIEBEN-

    Danke für Eure innigen Worte-

    mein Herz gehört halt den alten, kranken Lebewesen- ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als ein im menschlichen "Dienst" ergrautes Tierchen-egal, ob Vogel, Hund,Katze,Maus,Pferd- oder,oder...

    Wäre ich mit Pferden aufgewachsen- oder hätte jemals die Möglichkeit gehabt, sie hautnah- ohne Gatter zu erleben- hätt ich wahrscheinlich keine Ängste.

    So genieße ich sie aus der Ferne- ein unendlich schöner Anblick, sie in einer Gruppe über eine große Koppel galoppieren zu sehen.

    Eine tolle Reiterin wär ich wohl nie geworden- immer hätt ich Angst gehabt, ihre Wirbelsäule zu schädigen, wenn da so ein schwerer Sattel draufgebunden wird,
    und dann noch ich obendrauf- ja, dürft ruhig lachen...

    Marietta- Du bist traurig- Sandra weiss wohl mehr, als ich- lass Dich lieb drücken

    Eure barbara, (die auch noch eine lustige Pferdegeschichte in eigener Sache zu liefern hat-kommt...)
     
  10. #10 Gwennie, 13.12.2010
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    @ Sandra, vielen Dank auch Dir für die lieben Worte, ja, wie bei Deinem Lincoln ist der größte Trost für uns, dass es ein Ende der Leiden war und somit eine Erlösung.

    @Barbara, als ich Deine Zeilen gelesen habe, mußte ich schmunzeln, meine Mutter hat eine ähnliche Einstellung zu Pferden wie Du. Sie mag sie und wenn ich dabei bin wird auch gestreichelt und Leckerchen verteilt, aber wehe, es steht auf einmal eines vor ihr und es ist kein Zaun dazwischen.
    Aber Respekt vor großen Tieren ist ja auch gut, wenn man eine Tierart nicht kennt, ist es immer schwer sie einzuschätzen, daher lieber etwas ängstlich und vorsichtig, als einmal zu mutig und unachtsam und es passiert was.

    Viele liebe Grüße auch an Euch und eine gute Woche
    Marietta
     
  11. #11 Hellehavoc, 15.12.2010
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    Marietta, so ein Verlust ist immer schmerzvoll. ABER: Ihr durftet wundervolle 19 Jahre mit ihm verbringen und er durfte dann in Ruhe im Kreise seiner Lieben schmerzlos gehen, als es an der Zeit war.

    Ich musste mein allererstes Pferd ws ich liebevoll eingeritten hatte und zu dem ich eine supertiefe innige Freundschaft hatte, in menschenleerer einsamer Wildnis erschießen - nur wegen eines blöden Beinbruchs! Seine Schmerzschreie verfolgen mich teilweise heute noch in Alpträumen!

    Hierzulande wo hinter fast jeder Ecke ein TA haust, ist ein gebrochener Vorderlauf im wahrsten Sinne kein Beinbruch - in der Wildnis Canadas das 100% Todesurteil! :heul:

    Das war das Schwerste, was ich in meinem bisherigen Leben jemals tun musste - ich war damals grad mal 12!
     
  12. #12 barbara, 16.12.2010
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    Liebe FEDERLOSE-

    ---ich weiss, das hört sich jetzt sehr abgehoben an-

    aber, magst Du dir vorstellen, wieviele Jugendliche hierzulande Dich um diese "wilde" Kindheit einschließlich Schießeisen glühend beneiden würden?

    Liebs Grüßle an Euch von barbara- immer noch ohne horse
     
  13. #13 Gwennie, 16.12.2010
    Gwennie

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    Liebe Ferderlose,
    vielen Dank für Deine Worte und es tut mir sehr leid, dass Du als Kind so ein traumatisches Erlebnis hattest und ich glaube Dir, dass es Dich bis heute verfolgt. Kein Kind sollte so etwas tun und eine solche Entscheidung treffen müssen. So ein Erlebnis ist prägend und wirklich unvergesslich.
    Aber in Einem muss ich Dich korrigieren, auch hierzulande und heute ist ein Beinbruch zu 90 %, wohl auch zu 98 %, ein Todesurteil für ein Pferd, es sei den das Pferd ist ein superteures Luxustier, oder es hat extrem tierverrückte Besitzer, die sich eine solche Behandlung, bei guter Prognose, leisten können, und dann muss es nach einer Behandlung auch tatsächlich erst wieder heilen.
    Manches Mal habe ich auch gedacht, wäre es nicht besser, ich hätte die Macht und die Möglichkeit und könnte mein Tier sofort erlösen, als stundenlang auf den Tierarzt zu warten, während das Tier unendlich leidet, weil dieser irgendwo, kilometerweit entfernt, bei einem anderen Patienten steckt oder irgendwo im Stau. Aber hier darf und kann man sowas nicht einfach selber in die Hand nehmen.
    Du siehst, jedes Land hat seine Vor- und Nachteile. Zu der großen Freiheit und der grandiosen Natur Canadas gehört leider auch, dass man manchmal alleine auf sich gestellt ist, aber auch hier im kleinen "good old Germany" ist man manchmal sehr alleine, wenn so ein Ereignis eintritt.
     
  14. #14 vögelchen3011, 17.12.2010
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    HUHU Barbara,
    freue mich schon auf deine Geschichte………berichte doch mal:zwinker:


    Hier mal eine Geschichte von Navajo und mir……………..heute kann ich darüber lachen…….:nene:



    Ein schöner Frühlingstag, Gruppenausritt war angesagt. 5 Pferdchen, meine große Tochter auf ihren Haffi und ein Bekannter auf seinem Vollblut vorne weg., ich im ruhigen Schritt mit Navajo in der Mitte und meine kleine Tochter mit einer Freundin hinter mir mit Shettys.
    Meine Tochter vorweg rief mir zu, wir Gallopieren jetzt an ………………..ich sagte: ja, ok reitet vorne weg, ich bleibe bei den Shettys.
    Aber Navajo, nee, der wollte lieber den beiden hinterher.
    Ein kurzes Buckeln, mich aus dem Sattel geschmissen, ich konnte gerade noch so den Hals von Navajo umklammern und ab gings………….
    Eigentlich weiß ich bis heute nicht, wie ich es geschafft habe, fest den Pferdehals umklammert, ohne abzustürzen, wieder heil, auch wenn mit Gummifüßen, von Navajo abzusteigen??????????? (Da hatte ich wohl einen Schutzengel)
    Ne ne, heute lachen wir über diese „zirkusreife Nummer“ aber damals war mir garantiert nicht zum Lachen.8o

    LG
    Sandra
     
  15. #15 vögelchen3011, 17.12.2010
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    Hallo sorry,
    habe den Bericht von Barbara nicht mitbekommen:?
     
  16. #16 vögelchen3011, 17.12.2010
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    Hallo,
    jetzt habe ich Durchblick........................ne,ne erst alles lesen und dann antworten8o

    LG
    Sandra
     
  17. #17 vögelchen3011, 17.12.2010
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    @Gwennie
    Zu der großen Freiheit und der grandiosen Natur Canadas gehört leider auch, dass man manchmal alleine auf sich gestellt ist, aber auch hier im kleinen "good old Germany" ist man manchmal sehr alleine, wenn so ein Ereignis eintritt.

    Ja, leider.:traurig:

    Es gibt immer wieder Situationen, wo ein Tierarzt, gerade in Notsituationen weit weg vom Stall ist. Man versucht dann sämtliche Tierärzte, auch die von anderen Einstellern zu erreichen..................aber oft dauert es leider mehrere Stunden bis dann wirklich jemand kommt. In dieser Zeit ist man total hilflos (ein Pferd kann man ja nicht so einmal ins Auto einpacken und zum Tierarzt fahren).
    LG
    Sandra
     
  18. #18 vögelchen3011, 23.12.2010
    vögelchen3011

    vögelchen3011 Guest

    Memorys............Regenbogenbrücke

    Hallo,
    auch wenn dieser Beitrag sehr schmerzt.......................Navajo ist heute von uns gegangen.:traurig:

    Schöne Erinnerungen bleiben, besonders mein letzter Beitrag...................

    LG
    Sandra
     
  19. #19 Fritzifrau, 23.12.2010
    Fritzifrau

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    Hallo Sandra,

    ich hab Deinen Thread bis jetzt nur als stille Beobachterin verfolgt. Es tut mir unglaublich leid, dass Ihr Euren Opa nun doch einschläfern müssen habt. Wieso denn das nun so plötzlich? Du hattest doch geschrieben dass es ihm wieder viel besser ging? Ja... Oft ist dieses Besser gehen das letzte Aufflackern, bevor es dann wirklich bergab geht.
    Ich hab auch schon einige Pferde auf den letzten Weg begleiten müssen. Das jüngste Pferd war gerade mal ein paar Stunden alt, es kam zu früh auf die Welt. Ein anderes war ein halbes Jahr alt und hatte Tumore im Darm, und ein vierjähriger hatte so starke Arthrosen in der Halswirbelsäule, dass er nicht mehr aufstehen konnte, auch ihn musste ich gehen lassen. Das war damals wirklich schlimm. Alle anderen hatten zumindest ein einigermassen angemessenes Alter, als ich sie erlösen lassen musste. Aber mit jedem Pferd ging ein Stück meines Herzens mit. Nun hab ich noch zwei alte Ponies bei mir. Mal sehen wie lange sie noch soweit gesund sind, dass sie noch ihren Lebensabend geniessen können.
    Ich hab für Dich wieder den "In Memorian" Thread hochgeholt, da kannst Du was einschreiben wenn Du möchtest.
    Trotz dieses traurigen Ereignisses wünsche ich Dir ein schönes Fest und erholsame Feiertage! Und denke daran; jetzt geht es Deinem Opa zu 100% gut.... Siehe mal hier: http://www.vogelforen.de/showthread.php?35632-100-gut..

    Liebe Grüße,

    Karin
     
  20. #20 Gwennie, 23.12.2010
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    Hallo Sandra, fühl Dich gedrückt, nach all der Hoffnung war das sicher ein schwerer Gang, ich fühl mit Dir.
    Worte können nicht ausdrücken, wie weh so ein Abschied tut. Es gibt da einen Sinnspruch: Liebe bedeutet auch loslassen zu können. Du hast loslassen können, als es für Navajo Zeit war zu gehen und das war gut und richtig.
    Marietta
     
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