Pilze durch Blumenspritze

Diskutiere Pilze durch Blumenspritze im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Wohnst Du in einer Altbauwohnung, ist Deine Wohnung 10 Jahre alt oder erst 0-4 Jahre. Ich wohne in einer Altbauwohnung, die vor 3 Jahren total...

  1. Piwi100

    Piwi100 Guest

    Ich wohne in einer Altbauwohnung, die vor 3 Jahren total saniert wurde.
    Wände wurden entfernt und neue eingezogen.
    Alle Tapeten wurden bis auf den Putz entfernt, dabei aber keine Spuren von Feuchtigkeit gefunden.
    Alles neu tapeziert oder teils neu verputzt ohne Tapete.

    Die Außenwände bestehen aus normalen Kalksandsteinen mit Dämmung und Luftschicht, mit Klinkern verblendet.

    In der ganzen Wohnung hängen Heizkörper (auch im Vogelzimmer)

    Im Vogelzimmer sind um die 21 Grad und 50-60 % Luftfeuchtigkeit
    wobei die Balkontür jeden Tag geöffnet wird, damit sie auch raus können und das
    Zimmer gut gelüftet ist.

    Die Tiere sind jeden Morgen mit im Bad,
    welches direkt ans Vogelzimmer angrenzt.
    Das Bad ist aus Granit und Tapeten.
    Die Küche befindet sich zusammen mit Wohnzimmer und Büroteil und hat insgesamt 75 m2,
    wobei man erwähnen sollte, daß nur 2 Graue im Wohnbereich ihren Bereich haben.

    Geheizt wird konstant, soweit erforderlich.

    Kicher……wie schon gesagt, nur 2 Graue sind auf 75m2 dem Dunst der Küche ausgesetzt,
    wobei wir eine Profiabdunstanlage haben und zusätzlich noch den ganzen Tag das Küchenfenster auf Kipp steht.
    (Das Fenster kann auf Kipp sein, da die beiden Grauen nicht fliegen können)
    Das Bad steht den ganzen Tag unter Belüftung, da Fenster auf.

    Sicher, das kann wirklich sein,
    doch ich frage mich, warum nun plötzlich der Pilz auftaucht und die 3 Jahre zuvor nicht.
    Dazu muß ich sagen, daß wir bereits 5 Jahre lang vorher auch schon in diesem Haus
    wohnen nur 2 Etagen höher.

    Zweifel hatten wir da auch, aber ausser Futter, welches wir schon sehr lange von den gleichen
    Händlern beziehen, gibt es keine weitere Verbindung zwischen den Wohnzimmervögeln und
    denen die im Vogelzimmer leben.

    Komisch…das selbe sagte mir auch mein Doc…….doch wo ist die Grenze?
    Als ich ihn erzählte, daß ich jedes Wochenende die beiden Käfige im Wohnzimmer komplett reinige,
    sagte er, ich solle mal nicht übertreiben.
    Doch wenn Betty Dünnpfiff hat, weil sie täglich frisches Obst bekommt und dann Ihren Pfiff
    über die Stäbe laufen lässt……..

    Sicher, bei 13 Vögeln und 2 Arten, verschiedene Alter ist nur die Frage,
    ob alle ein geschwächtes Immunsystem haben ?
     
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  3. Antje

    Antje Guest

    Hallo Petra,

    ich denke mal, wenn man alles nur mit heißem Wasser ohne chemische Zusätze reinigt ist es KEINE übertriebene Sauberkeit.

    Problematisch wird es, wenn man ständig Desinfektionsmittel oder ähnliches einsetzt und damit alle Keime oder Bakterien abtötet.

    Hast Du eigentlich einen Luftreiniger oder Befeuchter? Wenn ja, hast Du den mal überprüfen lassen? Das ist ja ein klasse Nährboden für Bakterien.

    Zu dem Mittel von Pat (habe gerade den Namen vergessen).

    Also ich kann mir auch nicht vorstellen, daß es ALLE Bakterien, Schimmelsporen usw. abtötet und die Tiere es trinken dürfen. 8o Dann würden ja z.B. auch alle Bakterien in der Darmflora der Tiere abgetötet werden.

    Da mußt Du wohl schon schärfere Sachen zum Desinfizieren auffahren. Dann müßten die Vögel natürlich solange raus.

    Hat Dein TA kein Mittel, das er empfehlen könnte?
     
  4. Piwi100

    Piwi100 Guest

    Tja ich benutze schon Essigessenz zum Reinigen der Gitterstäbe ;)
    Ich habe nun erst seit 1 1/2 Wochen den Honeywell und heute gerade den 2. bekommen.
    Den einen habe ich im Vogelzimmer und den 2. werde ich hier im Wohnzimmer aufstellen.

    Ja, das machte meine Doc auch stutzig,
    aber wie gesagt der Test kommt nächste Woche.

    Er schwört eher auf natürliche Reinigung mit Essig.
    Zuviel Chemie findet er (und ich auch) überflüssig,
    wenn eine regelmäßige Reinigung stattfindet.

    Auch in meinem Fall riet er mir mit Essig angereichertes Wasser zu reinigen um die Sporen von den Ästen und Spielzeug, ect. zu entfernen.
     
  5. myra

    myra Guest

    Fortsetzung

    Hallo Petra, Hallo Anje,

    ich wollte nicht sagen das eine übertriebene Sauberkeit vorliegt. Ich hoffe das wurde nicht falsch interpretiert. Ich wollte nur einen weiteren Gedankengang anstoßen.

    Wenn Du in einer gedämmten Altbauwohnung wohnst, ist die Gefahr von Schimmel und Pilzbildung noch größer. Lasse beim Lüften nicht die Wände und Möbel auskühlen. Das würde die Bildung auch noch fördern.

    Das sind alles nur Gedankengänge!

    So Long und Gute Besserung

    Myra
     
  6. Addi

    Addi Guest

    myra

    genau diese dinge habe ich doch gepostet
     
  7. #66 Piwi100, 11. Februar 2003
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11. Februar 2003
    Piwi100

    Piwi100 Guest

    Re: Fortsetzung

    Habe ich auch so aufgefaßt und sind auch in meinen Überlegungen gewesen.
    aber...........da diese "Altbauwohnung" total saniert wurde und selbst
    bei der Sanierung keinerlei Spuren von Feuchtigheit (weder aktuell noch alt) gefunden wurde,
    konnte ich das ausschließen.

    Es gibt nur noch eine Verbindung zwischen Wohn- und Vogelzimmer:
    das Futter
    Doch da ich seit Jahren von den gleichen Lieferandten beziehe,
    kann ich das auch ausschließen.

    Ich finde es aber sehr gut, daß sich so viele (auch mir =noch= unbekannte Leute) Gedanken über unser Problem machen und versuchen zu helfen
    -Danke-

    Nun noch etwas zur Problematik die wir hier nun haben:
    (wir behandeln nun eine Woche)

    Einige unserer Vögel sind nicht "zahm", will damit sagen,
    daß es dermaßen schwer ist, das Nizural pur in den Schnabel zu verabreichen.
    Aber auch bei den "zahmen kann man schon "Veränderungen" sehen.

    Beispiele:
    Carlo: WF - sehr scheu - läßt sich nicht anfassen
    der Kleine flüchtet nun auf den 3,00m hohen Ahrorn und kommt ums verrecken nicht :(
    Jacko: als Abgabetier bekommen, griff mich im Sturzflug an und biss mit regelrecht Stücke aus den Armen -
    fast 2 Jahre intensives "Liebesspiel" damit ich sein Vertauen gewinne,
    er greift mich nun wieder an.
    Carmen: Mein Baby - habe sie als 12 Wo-altes Baby bekommen,
    (ist nun 10 Jahre alt) sie flüchtet nun vor mir :( (heul)
    Baby und Primus (Nymphen) unsere eigene Nachzucht - superzahm -
    flüchten schon, wenn ich den Raum betrete 8(

    Ect. ect. ect.

    Nun haben wir uns entschieden, die Tiere alle in einzelnen Käfigen (Paarweise = trennen nicht denkbar=)
    zu setzen, damit die Verabreichung der Medis nicht immer zu einer Hetze für sie wird.

    Ich habe nun aber die Befürchtung, daß sie später zwar gesund,
    aber total verängstigt sind.

    Sie sind es alle nunmal gewöhnt, "frei" zu sein und wir ihre Freunde sind.
    Nun müssen sie mind, 2 - 5 Wo evtl. sogar 8 Wo. in einem Käfig sitzen,
    wo sie täglich von uns mit einem bitter schmeckenden Mittel " zwangsgefüttert" werden.

    Also: ich würde mich nicht wundern, wenn sie mich und meinen Mann, allesamt nach der Behandlung hassen :(

    Aber was sollen wir tun.....wenn ich die Behandlung nicht durchführe,
    dann droht eine Infektion der Atemwege ...Aspergillose

    Also: lieber sie hassen mich und meinen Mann, aber sie werden wieder gesund.

    Scheiße, aber so ist das nun mal .
     
  8. kessi

    kessi Vogelliebhaberin

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    wo bekomm ich denn vanodine?

    Ich wünsch gute Besserung !!! Bin bisher auch immer mit der spritze so verfahren, hmm gibt einem zu denken

    bleiben bzw. könnten nicht essig/vanodine reste in der flasche bleiben??? und den vogel schädigen?
     
  9. Addi

    Addi Guest

    Piwi mir nur allzu bekannt und ein Greul

    ich mache dass auch nicht mehr ,habe mir angewoehnt auch wenns teurer ist dementsprechend im Trinkwasser uberzudosieren und den Zeitraum zu verlaengern ..Verdursten wird keiner
     
  10. #69 Antje, 12. Februar 2003
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Februar 2003
    Antje

    Antje Guest

    Petra, ich kann Dich gut verstehen. Nach 2 oder 3 mal durch die Gegend hetzen mit dem Kescher sind meine schon total panisch wenn sie das Ding nur sehen.

    Wie Addi schon sagte, kannst Du das Mittel nicht irgendwie über das Trinkwasser verabreichen oder den zahmen es wenigstens mit etwas süßem Brei vermischen?

    Wir hatten ja schon Probleme einem Nymphen eine Woche lang einmal täglich Augentropfen zu verabreichen. Wie mag es dann erst bei den Grauen sein? :( Wir haben ihn damals allerdings auch in einen kleinen Käfig gesetzt, weil wir ihn - und damit die anderen ja auch- nicht immer durchs Zimmer hetzen wollten. Nach 2 Tagen rumgerenne im Käfig hat er sich aber damit abgefunden. Wie das bei 8 Wochen aussieht, weiß ich natürlich nicht...

    Wirklich ein schöner Mist. :(

    ABer zumindest die Nymphen würde ich einsperren in Käfige. Da kann man sie leichter und streßfreier einfangen und so nachtragend sind sie ja nicht wie die Grauen. Nach ein paar Wochen in Freiheit haben sie das - meiner Meinung nach - wieder vergessen.

    Wenn ich bedenke, was wir schon alles mit Paulie anstellen mußten, weil sie schon öfter zum TA und von uns behandelt werden mußte. Trotzdem kommt sie zum Schmusen auf die Schulter und läßt sich meistens sogar mit den Fingern kraulen.

    Die GRauen fressen doch sehr gern Brei oder? Kannst Du es da nicht drunter mischen? Trinken sie nicht auch mehr als die Nymphen?
     
  11. Piwi100

    Piwi100 Guest

    Das Mittel bekommst Du unter Anderem bei BirdBox:
    http://www.bird-box.de/
    Es wird reichen, wenn man vor jedem Sprühen, die gesamte Flasche inkl. Sprühvorrichtung
    ordentlich mich Essig reinigt, gut ausspült und dann nicht zu kaltes Wasser zum sprühen nimmt.

    Hallo Addi,
    danach habe ich nicht nur meinen TA sondern auch noch eine Spezielistin in Trittau befragt.
    Beide rieten mit DRINGEND davon ab!
    Es gibt 3 Präparate, unter Anderem Nizural, die gegen Pilze wirken,
    aber eine zu hohe Dosis wird eine Schädigung der Leber hervorrufen.
    Auch eine zu lange Anwendung ist nicht Ratsam.

    Also damit würde ich vorsichtig sein.


    Wir haben hier seit 1 Woche so viele Dinge ausprobiert.
    Babybrei aus Gläschen, Aufzuchtbrei, In Obst spritzen, Obst darin einweichen,
    unter Joghurt oder Säfte mogeln.
    Hat leider immer nur 1x, teils gar nicht geklappt.
    Die Biester „riechen die Lunte“ und verschmähen diese leckeren Sachen dann, wenn sie präpariert sind.

    Ja, das werden wir heute machen…bzw. gleich.
    Bobby und Laila in einen, Bonny und Clyde in einen, Jacky alleine, Primus, Baby und Piwi in einen,
    dann die Grauen auch- Carmen und Jacko zusammen, Carlo alleine.
    Die einzigen, die ihre Medi täglich ohne Stress nehmen sind Betty und Joko,
    da sie eh täglich Brei mit Vit A und B1 bekommen.

    Ja, das ist ja das Problem, die Menge zu dosieren, daß sie genug aber auch nicht zuviel bekommen.
    Die Grauen brauchen täglich 1,0 ml und die Nymphen 0,1 ml.

    Mein Doc bot mir auch an, die Problemkinder zu ihm zu bringen
    und er gibt ihnen dann täglich was sein muß.
    Aber wenn ich da mache, dann habe ich nach 2-4-6 Wochen kleine Monster
    wo es fraglich ist, wie lange es dauern wird, bis sie den Schock verdaut haben,
    in der Fremde in einen kleinen Käfig zu sitzen, jeden Tag von einem Fremden gegriffen zu werden,
    der sie „vergewohltätigt“.

    Nee, dann mach ich es lieber selber, und kann versuchen sie dabei zu beruhigen.
     
  12. Addi

    Addi Guest

    piwi

    ich kenne nizural und auch die nebenwirkungen weis was fpür hammer das ist für den stoffwechsel



    kenne auch die meinung der tieraerzte direct verabreichen , natürlich immer das beste aber haeufig auch praxisfern
     
  13. Merline

    Merline Mitglied

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    Hallo Piwi,

    Nizoral gibt es auch in Tablettenform, nicht nur als Suspension. Wäre es eventuell leichter für Dich, eine zerbröselte Tablette (natürlich in der richtigen Menge) unter's Futter zu mogeln?

    Viele Grüße,

    Merline
     
  14. Piwi100

    Piwi100 Guest

    Wie willst Du von einer Tablette die Dosis hinbekommen.
    Auf 100ml Flüssigkeit kommen 5 Tabletten,
    davon 1,0ml für die Grauen und 0,1 ml für die Nymphen.
     
  15. Addi

    Addi Guest

    ich

    denke piwi wir sollten dich nicht durcheinanderbringen du schaffst dass schon
     
  16. #75 VolkerM, 12. Februar 2003
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Februar 2003
    VolkerM

    VolkerM Guest

    Immunsystem

    Hallo zusammen,

    ich kann mich aus mehreren Gründen den von Euch geäußerten Bedenken hinsichtlich der Benutzung von Sprühzerstäubern ("Blumenspritzen") zum "Duschen" der Vögel nicht so pauschal anschließen. Jedenfalls dann nicht, wenn es sich um erwachsene und gesunde Tiere mit einem funktionierenden Immunsystem handelt. Auch halte ich nichts von einer "chemischen Reingung" der Sprühbehälter.

    Jedes Lebewesen (ob Mensch oder Tier) muss - sollen wirksame körpereigene "Abwehrmechanismen" in Gang gesetzt werden - zunächst mal (in dieser oder jener Weise) mit den "Angreifern" (Bakterien, Viren, Sporen etc.) konfrontiert worden sein. Um Missverständnissen vorzubeugen: Das kann natürlich nicht bedeuten, dass unsere Vögel "willkürlich und absichtlich" potenziell krankmachenden Substanzen ausgesetzt werden sollen. Vogelembryonen beziehen die Antikörper aus dem Eidotter. Die Antikörper verringern sich dann ziemlich stark, wenn die Jungvögel mit (z.B.) Bakterien aus ihrem Lebensumfeld in Berührung kommen. Sie bleiben so lange gegen Infektionen anfällig, bis sie selbst Antikörper gebildet haben. Kurz zusammenfassend: Jungvögel sind um vieles anfälliger für Infektionen als erwachsene Vögel. Aber: Antikörper (Makrophagen, T- und B-Zellen) gegen einen bestimmten "Feind" können nur dann wirksam ausgebildet werden, wenn der "Feind" als solcher "erkannt" wird. Ich möchte anhand eines (zugegeben ziemlich vereinfachenden Beispiels) erklären, was ich damit meine. Würde man/frau einen Jungvogel über einen längeren Zeitraum in einem weitestgehend sterilen Umgebungsmedium halten und ihn dann unvermittelst mit einem Bakterium konfrontieren, wäre das mit großer Wahrscheinlichkeit sein sicherer Tod. Hätte der Vogel jedoch die Möglichkeit, sich sukzessive an ein (üblicher Weise in der "normalen" Umgebung vorhandenes) Bakterium zu "gewöhnen", würde sein Immunsystem "lernen", das Bakterium als "Feind" zu erkennen und adäquat zu bekämpfen. Ein drastisches Beispiel: Kinder früher Siedlerfamilien in Alaska (wo eine fast keimfreie Umgebung anzutreffen war/ist), wovon ein Teil als Jugendliche in die Vereinigten Staaten umsiedelte, starben reihenweise an eigentlich simplen Infektionskrankheiten, weil ihr Immunsystem die Erreger nie kannte und folglich nicht damit "umgehen" konnte.
    Das soll jetzt natürlich kein Plädoyer für verdreckte Volieren und/oder Käfige und tagelang nicht gereinigte Blumenspritzen sein. Aber: Ein Übermaß an Vorsicht und Hygiene kann m.E. auch das Gegenteil dessen bewirken, was eigentlich beabsichtigt ist.

    Schöne Grüße
    Volker
     
  17. Merline

    Merline Mitglied

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    Ich meinte nicht, daß Du die Tabletten in Wasser auflöst (was auch gar nicht geht), sondern sie in pulverisierter Form eventuell an etwas anhaften kannst, was Deine Vögel mögen. Ich habe auf diese Weise z.B. meinem Nymphensittich Tabletten verabreichen können, indem ich die entsprechende Menge pulverisierte und dann mit etwas, wo das Pulver dran kleben blieb und was der Vogel mochte, fütterte. Z.B an gekochten Reiskörnern, einem Stück Brötchen (leicht angefeuchtet und dann trocknen gelassen), etc.

    Das war auf jeden Fall angenehmer als gegriffen zu werden und etwas in den Schnabel gespritzt zu bekommen.

    Viele Grüße,

    Merline
     
  18. Antje

    Antje Guest

    hallo Merline,

    ich finde auch das hört sich gut an. Man könnte es z.B. unter eine kleine Menge Keimfutter mischen. Das mache ich auch immer mit Bene-bac. Das klebt ganz prima daran.

    liebe Petra,

    frag doch Deinen TA einfach mal danach. Wäre für Euch sicherlich einfacher.

    Aber ich denke, wenn Du alle in Käfige setzt, ist es schon viel leichter für Euch sie zu versorgen. Man kann sie relativ schnell greifen, ohne großes GEscheuche.

    Die paar Wochen steht Ihr schon durch. Hört sich zwar blöd an wenn man die Zeit noch vor sich hat, aber was sind schon ein paar Wochen im langen Leben eines Grauen oder Nymphen.

    Ich bin mir sicher, daß Ihr beide das gut hinkriegt. Auch wenn sie mal eine Zeit nicht fliegen dürfen. Denk mal dran, wie es manchen Vögeln bei anderen geht... Hinterher haben sie doch dafür wieder das absolute "Paradies" bei Euch.

    Also Augen zu und durch. Ich drück die Daumen, daß die Zeit möglichst schnell vorbei ist und es Deinen Piepern dann wieder super gut geht. :0-

    @Volker: findest Du es übertrieben, wenn man die Voliere einmal pro Woche mit warmem Wasser und etwas Essigessenz reinigt? Also den sichtbaren Kot entfernt, die Einstreu entfernt und die Schubladen ebenfalls so reinigt? Das mache ich nämlich immer so und bisher hatte ich dabei immer ein ganz gutes Gefühl.

    Die Futternäpfe werden unter heißem, fließendem Wasser abgespült. Ebenso die Badeschale.

    Meinst Du, das wäre schon übertrieben und ich sollte den Essig lieber weglassen?
     
  19. VolkerM

    VolkerM Guest

    Mach ich doch auch...

    Hallo Antje,

    ne, ich wollte doch mit meinem Beitrag keine Anleitung dafür geben, wie man/frau die Reinigung von Volieren etc. am besten vernachlässigt Bei uns wird der Kot sogar täglich - im Vogelzimmer mit einem Schaber, ansonsten "von Hand" aus der Einstreu - entfernt. Mindestens einmal wöchentlich wird das Vogelzimmer (allerdings nur mit Wasser) so richtig geputzt. Ich persönlich halte es nicht für notwendig, mit Essig ranzugehen.

    Liebe Grüße
    Volker
     
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  21. Piwi100

    Piwi100 Guest

    Hallo Merline,
    ne das mit den Tabs ist genau andersherum.
    Es wird eine Tablette in 20ml Flüssigkeit aufgelöst und so erhält man die Lösung die
    in den Schnabel gegeben wird.
    Sie MUSS sogar aufgelöst werden.

    Nun stell Dir mal vor,
    die Tablette ist etwa so groß wie ein 10 Pfennigstück und ist für 20ml.
    die Nymphen brauchen 0,1 ml, also 200 Portionen für einen Nymphen.
    Nun teile doch bitte mal eine Tablette in 200 gleichgroße Teile.

    Selbst bei der Teilung für die Grauen, (20Teile) gibt es schon Probleme.

    Also eine Tablette zerteilen und über Obst oder Futter geben ist genauso
    ungenau, als würde ich es als Trinkwasser hingeben.
     
  22. Merline

    Merline Mitglied

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    Hallo Piwi,

    Tut mir leid, wenn ich nochmal nachfrage, vielleicht reden wir ja aneinander vorbei :?

    Du nimmst wirklich die Tabletten und löst sie in Wasser auf? Warum hat Dir Dein Tierarzt dann nicht gleich die fertige Nizoral Suspension (rosafarben) gegeben?

    Eine Tablette in 200 Teile zu teilen, ist schwierig, gebe ich zu ;)

    Viele Grüße,

    Merline
     
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Pilze durch Blumenspritze

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