Preisobergrenzen bei Munjas und Lonchuras?

Diskutiere Preisobergrenzen bei Munjas und Lonchuras? im Asiatische Prachtfinken Forum im Bereich Prachtfinken; Wehe, wenn mal losgelassen :? ... nachdem ich Schluffi unten stehenden Beitrag versehentlich zu den "Australiern" gesetzt habe und nicht weiß,...

  1. Kimy

    Kimy Munja-Fan

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    Wehe, wenn mal losgelassen :? ... nachdem ich Schluffi unten stehenden Beitrag versehentlich zu den "Australiern" gesetzt habe und nicht weiß, wie er dort gelöscht werden kann (wie peinlich!), wiederhole ich mich hier nochmals und hoffe auf eine göttliche Eingebung, um meinen Fehler wieder gutzumachen. Tja, ich Anfänger, wehe, wenn ich losgelassen! :zwinker:

    Hallo ihr Lieben,

    mir liegt schon wieder eine ganz spezielle Frage am Herzen. Vielleicht könnt ihr mir weiter helfen?

    Ich bin gerade dabei, mich auf dem Gebiet „Munja und Lonchura“ – nicht nur, was die Artenvielfalt, sondern auch den Preis anbelangt – zu informieren.
    Dabei stellt sich mir die Frage, wo denn nun beim Kauf (vorausgesetzt, man findet überhaupt so „süße Mäuse“ angeboten) die Schmerzobergrenze liegen sollte.
    Wie viel Geld würdet ihr denn z.B. für ein Glanzelsterchen (lonchura bicolor) oder ein Zwergelsterchen (Lonchura / Lepidopygia nana) ausgeben? Wo liegt bei euch die Grenze zum „no go“? Ab welchem Betrag sollte ein unwissender Käufer lieber die Finger weg lassen? Ich bin schon sehr gespannt auf eure Rückmeldungen!

    Herzliche Grüße!
    Kimy
     
  2. #2 wolfguwe, 10.07.2007
    Zuletzt bearbeitet: 10.07.2007
    wolfguwe

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    hi,

    bitte nicht verkehrt verstehen und soll ja auch keine meckerei sein, aber glanzelsterchen (elsterchen insgesamt) gehören auch nicht zu den asiaten sondern findest du bei den afrikanern, wobei das zwergelsterchen noch eine sonderstellung einnimmt.
    schaue doch mal dort nach, da habe ich vom glanzelsterchennachwuchs auch bilder eingestellt

    ach ja, preisobergrenzen sind immer sehr schwer festzulegen (ein paar sollte aber ungefähr um die 40 € liegen)
     
  3. #3 Munia maja, 10.07.2007
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    Hallo Kimy,

    bis vor kurzem konnte man die gängigsten Muniaarten für 10-15 € beim Züchter und für weitere 10-15 € je Vogel im Zoohandel erwerben. Durch die Importsperre sind die Preise allerdings hochgeschnellt: je nach Seltenheit zahlt man nun z.T. das Zehnfache... (wenn man denn welche bekäme... ;) ).
    Eine garantierte Junghenne bestimmter Arten wäre mir das schon wert, aber die meisten Vögel, die noch zu haben sind, sind alters- und geschlechtsunbestimmt. Da ist meine Schmerzobergrenze deutlich niedriger - meist sind das nämlich ältere Hähne...

    MfG,
    Steffi

    P.S. Hab z.B. vor einigen Tagen eine Anzeige eines österreichischen Verkäufers gesehen: eine "Zuchtgruppe Riesenelsterchen" (10 Tiere) wäre für € 750 zu haben...
     
  4. #4 gerhardh, 10.07.2007
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    Zur Zeit haben viele „Liebhaber“ ehemals teurer Prachtfinken, ihr Herz oder ihr Geldbörse (in Erwartung reicher Beute) für die ehemaligen Billigvögel weit geöffnet. Ist das falsch eigentlich nicht, im Prinzip kommt es nur darauf an dass genügend gute Nachzuchtvögel erzielt werden, den Rest regelt wie immer Angebot & Nachfrage.
    750 Euro für Riesenelsterchen damit wäre meine Schmerzgrenze sicherlich weit überschritten. (ich sag lieber nicht für wieviel ich letztes Jahr 0,2 davon abgegeben habe, aber!! sie habens gut getroffen und glaube ich auch schon NAchzucht erzielt :zustimm: ) Für Glanz- und Zwergelsterchen wäre meine persönliche Grenze bei 100 Euro wobei beide Arten sicherlich auch für weniger Geld zu bekommen sind (Habe neulich o7er Zwergelsterchen für 60Euro abgegeben).

    Gruß Gerhard
     
  5. TimZ

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    75€ für ein Riesenelsterchen halte ich ebenfalls für zu viel!
    Grade wenn ich noch aus dem Wort "Zuchtgruppe" schliessen kann, dass es sich um Wildfänge handelt!
    Ich würde sagen, dass 20-25€ pro geschlossen beringtes Nachzuchttier die Regal sind!

    Bei den Nonnen an sich gibt es sicher teure und billige Arten von daher kann man es nicht verallgemeinern!
     
  6. #6 Munia maja, 10.07.2007
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    Hallo Tim,

    auch die ehemals billigen Arten werden zur Zeit teilweise zu Preisen jenseits der Vernunft gehandelt (für manche südostasiatischen "Billig"-Nonnen werden pro Tier z.T. € 100 und mehr geboten oder verlangt...). Schlimm daran ist nur, dass manche Leute meinen, sich daran bereichern zu können - der Fortbestand der Arten ist ihnen ziemlich egal. Aus Gewinnsucht oder Egoismus "versauern" nicht wenige Tiere in den falschen Händen... :(

    MfG,
    Steffi
     
  7. TimZ

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    Hallo,

    100€ sind sicherlich viel zu viel!
    Aber wenn ich sehe welch vergleichsweise geringe Nachtzucht Du oder andere Forenteilnehmer trotz aller Bemühungen mit ihren Nonnen erzielen waren 15€ noch nie angemessen für Nachzuchttiere!
    Die "geringe Nachzucht" meine Ich jetzt in Bezug auf andere wesentlich vermehrungsfreudigere Arten! :bier:

    Habe mich in meinem vorherigen Post sicherlich auch falsch ausgedrückt und meinte eigentlich dasselbe wie du...Man kann Nonnen billig und teuer erstehen! Jetzt aber nur auf die "billigen" Arten bezogen.. ;)
     
  8. #8 wolfguwe, 11.07.2007
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    wobei hier die frage nach elsterchen aufkam und da liegt, wie tim oder auch ich schon schrieben, die schmerzgrenze bei ca. 40 € (zwerg auch gerne bei 60 € pro paar (immer plus minus 10 €))
    nonnen und schilffinken werden, wenn sie erhältlich sind, natürlich zu anderen preisen gehandelt. ich gebe meine zwergschilffinken oder weißbrustschilffinken auch nicht für "einen appel und ein ei" weiter, aber da hat man ja auch die möglichkeit des tauschgeschäftes.
    das hauptproblem ist in meinen augen aber auch, dass sich jetzt viele leute auf die ehemaligen billigvögel stürzen, nur leider keinen nachwuchs auf die stange bekommen und somit die anzahl zusätzlich geringer wird.
    nicht jeder, der sich jetzt nonnen, schilffinken, elsterchen etc. anschafft, hat die richtigen voraussetzungen oder erfahrungen, um auch erfolgreich die vögel zu erhalten, leider!!! das thema ließe sich beliebig auf "afrikaner im allgemeinen" übertragen.
     
  9. Kimy

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    @ Uwe: Hoi! Da habe ich schon wieder was versemmelt :) ! Doch mach dir keine Sorgen, dass ich Korrekturen als „Gemecker“ auffassen könnte. Wie gesagt, ich bin erst neu dabei und lerne gerne dazu.

    @ alle:
    Eure Rückmeldungen belegen ja zum Teil wirklich schwindelerregend hohe Handelspreise! Ich bin bisher „nachzuchtverwöhnt“ gewesen und habe dadurch die drastische Entwicklung auf dem Vogelmarkt gar nicht wahrgenommen. Mein letzter Nonnenkauf im Zoohandel vor 3 Jahren war noch zu absolut humanen Preisen: € 25,- pro Schnabel. Heute wohl unvorstellbar.

    Zusammengefasst könnte man also sagen:
    Wünscht du dir einen Vogel? Dann frage dein Herz, denn das Tier ist bei dir, und das in guten wie in schlechten Zeiten.
    Dann frage deinen Geldbeutel, und das nicht nur bezüglich der Anschaffungs- und Haltungs-, sondern auch der Tierarztkosten (denn wie gesagt: „In guten wie in schlechten Zeiten ...).
    Und dann frage den Verkäufer...
    Um Gottes Willen, bitte nicht falsch verstehen! Ich möchte niemanden angreifen! Ich glaube nur, dass die Auskunft eines Züchters oder Verkäufers und sein Verhalten Informationen über das Wohlergehen seiner Schützlinge geben können. Wie andererseits die Auskunft und das Verhalten eines potentiellen Käufers Informationen darüber geben können, ob es sich um einen unüberlegten Spontankäufer oder die Erfüllung des Herzenswunsches eines aufrecht Interessierten handeln könnte.

    Würde ich einen Vogel kaufen wollen, wäre ich gerne dazu bereit, mehr Geld für ihn auszugeben. Denn ich würde hoffen, dass das Tier gut gepflegt wurde. Andererseits würde ich als Züchter oder Verkäufer ein Tier lieber zu einem angemessenen Preis an eine Person abgeben wollen mit dem Wissen, dass es dem Vogel in seinem neuen Zuhause auch wirklich gut gehen wird (und wenn nicht "der Liebe wegen", dann wenigstens wegen des Kaufpreises).

    Dieser Gedanken über „die Schwelle zwischen Wertschätzung und Wucher“ hat mich zu dieser Frage an euch bewogen.
    Ich hoffe, dass es eines Tages wieder Gelegenheit dazu geben wird, über dieses Thema zu philosophieren. Nach all den Besuchen in Zoohandlungen und Anfragen bei Züchtern heutzutage hat man quasi bereits einen Sechser im Lotto erzielt, wenn man überhaupt einen "Treffer landen" und ein verängstigtes Tierchen "retten" kann. Da ist der Preis ja tatsächlich zweitrangig geworden...

    Nochmals herzlichen Dank für eure Antworten!

    Viele Grüße!
    Kimy
     
  10. #10 Munia maja, 11.07.2007
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    Hallo Tim,

    Ich hab früher € 10 pro Vogel verlangt und war dabei froh, überhaupt Nonneninteressenten zu finden... Wenn man mal ein Paar zum Brüten bringen konnte, war das Nachziehen eigentlich gar kein Problem. Hätte ich gewusst, dass es jemals zu solchen Engpässen kommen würde, hätte ich meine Vögel nicht immer so "gebremst"... Jetzt hingegen bedauere ich jeden Fehlversuch meiner ohnehin z.T. schon sehr alten Vögel... :hmmm:

    Ich fühl mich keineswegs angegriffen - Deine Fragen sind durchaus berechtigt.
    Das Gute an den Munia- bzw. Lonchuraarten ist, dass sie für den "gemeinen Vogelhalter" relativ wenig attraktiv gefärbt sind und deshalb nicht so schnell zu Spontankäufen verleiten wie manch bunte Afrikaner. So konnte ich meine Nachzuchten zumindest immer an gute Plätze abgeben, auch wenn sie finanziell eher ein Draufzahlgeschäft gewesen sind...

    MfG,
    Steffi
     
  11. Kimy

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    @ Munia maja:

    Dein Zitat: "Jetzt hingegen bedauere ich jeden Fehlversuch meiner ohnehin z.T. schon sehr alten Vögel... :hmmm:"

    Weißt du vielleicht, wann ein Munja / Lonchura zu alt ist, um Nachwuchs zu bekommen und großzuziehen? Die Lebenserwartung dieser Vögel soll wohl bei so 7 - 10 Jahren liegen, wobei eine meiner "Nonis" sogar 12 Jahre alt wurde.
     
  12. #12 gerhardh, 12.07.2007
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    Meine Hadesnonnen zogen sechs Jahre lang ohne, daß die Fertilität nachgelassen hat. Bei den Fünffarbenn. Ging es im Jahr 5 rapide bergab (nur noch zwei Eier von 12 befruchtet). Im Jahr sechs ging gar nichts mehr. Schwarzbrustnonnen hatte ich Paare die mit 6 Jahren noch voll befruchtete Gelege hatten und die selbst im siebten Jahr noch Junge großzogen, während bei zwei Paaren dieser Art schon nach vier Jahren der Ofen aus war.
    Ähnlich war es auch bei Pracht-, Zwerg-, und Weißkopfnonnen.

    Ich würde von ungef. 5 -6 Jahren als Durchschnitt ausgehen.

    Gruß Gerhard
     
  13. Kimy

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    Herrje! Da bleibt nicht viel Zeit ... :traurig:
     
  14. #14 Munia maja, 12.07.2007
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    Hallo Kimy,

    da ich nicht genau weiß, wie alt meine Vögel sind, kann ich nur von einem geschätzten Mindestalter ausgehen: das alte Zuchtpaar hat mind. 6 1/4 bis 6 1/2 Jahre auf dem Buckel - es könnte allerdings auch deutlich älter sein (ich gehe von etwa 7 Jahren aus). Da die Henne bisher sehr unterschiedliche Gelege hatte (von 4 befruchteten bis 7 unbefruchtete Eier war alles dabei), weiß ich auch nicht, ob der Einzelvogel vom letzten Jahr eher auf das Alter oder die unterschiedlichen Gelege zurückzuführen ist (drei Eier waren unbefruchtet). Da beide in den letzten Monaten etwas schwächelten, hab ich ihnen eine Pause gegönnt. Seit einigen Tagen baut nun wieder ein Paar an einem Nest - ich weiß allerdings nicht, ob es die Methusalems oder der Junghahn mit der "neuen" Henne sind/ist.

    Genau das - für viele Arten ist es deshalb nicht nur fünf vor zwölf, sondern nur noch ein paar Sekunden bis dahin, wenn es denn nicht schon zu spät ist... :hmmm:
    Hast Du schon mal was vom Munia-Club gehört bzw. gelesen...?

    MfG,
    Steffi
     
  15. sigg

    sigg Guest

    Sicher Steffi, ich habe beim meinen Veilchena. auch schon eine Henne, die altersteril ist. Brüten wie die Weltmeister in einem leeren Nest.
    Befruchtung obliegt immer dem Hahn..bei unbefruchteten Gelegen sollte man den Hahn austauschen, wenn er schon recht alt ist.
    Ich gehe dabei immer vom 4.-5. Jahr aus. Ausnahmen bestätigen die Regel.
     
  16. Kimy

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    Vom Munia-Club? Ja! :freude: Ich habe letztens einige nette Telefonate mit dem Vorsitzenden führen dürfen (P.S.: Falls du dies liest, lieber S., ich grüße dich!). Ich bin so glücklich, dass eine solche Initiative gegründet worden ist! Als mir damals bewusst wurde, dass unsere heimischen Nonnen quasi aussterben werden, habe ich fieberhaft versucht, einen lockeren Kontakt zu den wenigen mir bekannten Nonnenzüchtern aufzubauen. Es kam bisher leider nichts zustande. Der Anruf vom Munia-Chef wirkte wie ein Befreiungsschlag auf mich. Ich schöpfe wieder Hoffnung, dass es weiter gehen kann und uns diese wundervollen Tiere erhalten bleiben können. Natürlich habe ich für mich und meine „Nonis“ sofort einen Mitgliedsantrag ausgefüllt. Tja, und nun versuche ich, mich von einer bisher unbedarften, aber haltungserfahrenen, Nonnenliebhaberin zu einer Fachfrau für Nonnenfragen zu mausern, damit meine Kleinen ins Zuchtgeschäft einsteigen können. Bisher haben sie sich selbstständig um ihre Nachkommenschaft bemüht. Doch ich glaube, nachdem du die bereits tickende Uhr noch ein Stückchen weiter vorgestellt hast (auf „kurz vor Glockenschlag“), dass das nicht mehr reichen wird und auch ich mich aktiv einbringen muss, um das Ganze zu unterstützen. Darum meine tappsigen Bemühungen und die viiiieeelen vielen Fragen, mit denen ich dieses arme Forum noch strapazieren:zwinker: werde ...
     
  17. Ger

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    Kimy.

    Sie darfen sagen das es Federfuss ist auf forum der jeder hilft mit der Lonchura's ,und der schutz von dieser vogel,mit seiner verein of sich genommen hat.
    Wunsche dich viel geluck mit deiner vornemhen,ist serh lobens wertig.

    Ger.
     
  18. Kimy

    Kimy Munja-Fan

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    Hallo Ger,

    richtig, du hast es erkannt :) Vielen Dank für deine guten Wünsche! Es ist schön, von euch allen hier so freundlich aufgenommen zu werden und zu erfahren, dass man mit seinen "Problem"-Schützlingen nicht alleine ist.
     
  19. #19 Munia maja, 13.07.2007
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    Hallo Siggi,

    Die unbefruchteten Gelege gab´s in jungen Jahren auch schon - das Paar hatte äußerst unterschiedliche Erfolge - von nix über einen bis vier Jungvögel (Gelegegröße: vier bis sieben Eier). Meinst Du wirklich, dass dies nur am Hahn liegt? Ist aber ohnehin egal - die Henne würde sich mit Sicherheit mit keinem anderen mehr verpaaren. Da sind Nonnen nun mal sehr "eigen". Außerdem hab ich ohnehin fast keine Chance, irgendwo noch geeignete Vögel zu finden...


    Hallo Kimy,

    das ist super, dass Du Dich ebenfalls zuchttechnisch engagieren möchtest.

    So ähnlich läuft es bei mir auch - angefangen hab ich vor über 16 Jahren mit einem Pärchen Weißkopfnonnen als unbedarfte (und viele Fehler machende) Halterin, die mal was anderes als nur Zebrafinken wollte (eigentlich sollten es Muskatfinken werden, aber die gab´s damals auf dem Vogelmarkt nicht... ;) . So hab ich mein Herz an diese liebenswerten und äußerst interessanten Vogelzwerge verloren. Allerdings hielt ich nie mehr als ein oder zwei Arten gleichzeitig - schon die Suche nach weiteren Artgenossen gestaltete sich nämlich oft als schwierig, auch bei den etwas häufiger gehaltenen Arten. Tja und jetzt sind es fünf verschiedene Arten und der Nachwuchs, der früher "einfach so" kam, wird sehnlichst erwartet und stellt sich leider nicht immer so ein, wie man ihn gerne hätte...

    Ich drück Dir (und uns) die Daumen, dass Du mit Deinem Bestand einiges zur Arterhaltung beitragen kannst!

    Herzlichst,
    Steffi
     
  20. Kimy

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    In Bezug auf die Zebrafinkenhaltung hatten wir beide wohl den gleichen Start mit unseren WKN :)
    Damals habe auch ich Zebrafinken gehabt, bis mir dann zu Weihnachten ein Freund ein Pärchen WKN schenkte. Ich habe mich sofort in die Kleinen verliebt. Meine Eltern aber waren dagegen, dass ich sie behalte, weil sie "so ganz anders" waren als meine Finken: Nicht lustig, nicht bunt, sie haben so komisch gesungen, sie kommen nicht auf die Hand, um sich Futter oder Nistmaterial zu holen... Viele - in meinen Augen fadenscheinige - Argumente gegen diese Tiere. Okay, meine Eltern hatten ein gewisses Mitspracherecht. Damals, vor über 20 Jahren, war ich noch in der Schule und habe bei meinen Eltern gewohnt. Da hätte ich einfach gehorchen sollen ... Doch ich nahm den Kampf gegen meine Eltern auf. Ich verschenkte (schweren Herzens) meine Zebrafinken an eine Freundin und hielt zu meinen Nonnen. Und ihnen bin ich bis heute noch treu. Tja, wo die Liebe hinfällt ... :)

    Durch die Erfahrung, dass es heutzutage keine Partner mehr für seine Tiere hinzuzukaufen gibt, ist meine Sorge um den Fortbestand der "Nonis" gewachsen. Darum bin ich so froh, dass der Muniaclub ins Leben gerufen wurde. Das lässt wieder hoffen, seine Tiere ihrer Zweckbestimmung (der Fortpflanzung) zuführen zu können, um die Arterhaltung zu gewährleisten. Und man kennt gute Hände, denen man seine Schützlinge anvertrauen könnte, wenn einem etwas Unvorhergesehenes passieren sollte oder der Bestand so klein geworden ist, dass die "Nonis" unglücklich sind und Gefahr laufen, alleine vor sich hin zu vegetieren.

    Vielen Dank für die lieben Wünsche! Ich werde sie an meine Rasselbande:p weitergeben. Auch euch wünsche ich viel Spaß und viel Erfolg

    und ein wundervolles, sonnenverwöhntes und erholsames Wochenende!

    Liebe Grüße!
    Kimy
     
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