Protestaktion vor dem Reichstag

Diskutiere Protestaktion vor dem Reichstag im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; @ kluger Aday Nigeria, Erstausbruch ist im beigefügten Bild zu sehen. Zu den Ausbruchszahlen Beispiel 2003: Deutschland: Ausbruch 1 Betrieb,...

  1. #41 corinna2508, 10. Februar 2006
    corinna2508

    corinna2508 Stammmitglied

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    @ kluger Aday

    Nigeria, Erstausbruch ist im beigefügten Bild zu sehen.
    Zu den Ausbruchszahlen Beispiel 2003:
    Deutschland: Ausbruch 1 Betrieb, ein Großbetrieb
    Belgien: 8 Ausbrüche, 8 Großbetriebe
    Holland, 254 Ausbrüche. davon zum Ende hin 18 Hobbyhaltungen.

    Und warum das so ist, vonwegen Immunsystem Besatzdichte, Streßfaktoren, die Arbeit mache ich mir nicht, das einem erklären zu wollen, der so kompetent zu sein scheint.
     

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  3. *Susa

    *Susa Guest

    öh, sorry, wo ist das Problem? Ich hatte bisher in keiner Tierhaltung das Bedürfnis, mit Desinfektionsmitteln zu arbeiten! Das ist doch normalerweise nur notwendig, wenn ansteckende Krankheiten bereits ausgebrochen sind und man den Rest des Bestandes schützen will, oder die Haltungsbedingungen schlecht, also unhygienisch sind, oder wenn man als Mensch paranoid ist und sich vor jedem Stück Dreck fürchtet...
    Falls es sich aber nur um einen Hahnenkampf zwischen Gänseerpel, HorstS und wem-auch-immer handelt, dann macht einfach weiter und tut so, als hätte ich nichts gesagt.
    LG, Susa
     
  4. HorstS

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    Also, Gänseknorpel, den Mist brauche ich für's Gemüsebeet. In Berlin wird auch so genug Mist gemacht!

    Schreib' Du weiterhin ellenlange Fachreferate, deren Sinnhaftigkeit ich weder überprüfen kann noch will.

    Aday würde der Menschheit sicher einen Dienst erweisen, wenn er sein geheimnisumwittertes Spezialverfahren zur Bekämpfung der Vogelgrippe durch Desinfektionsmatten mal erläutern würde. Werden die Desinfektionsmatten im Futter verabreicht, oder sollen die Hühner die rauchen? Entschuldigung, wenn ich Dich nicht ernst nehme, aber da hast Du selbst für gesorgt.

    In welchem Buch über Hühnerhaltung steht denn drin, dass man über die übliche Hygiene, meinetwegen auch Schutzimpfungen, hinaus die chemische Keule schwingen soll? Das ist nicht üblich!

    Generationen von Hühnerhaltern sind ohne das ausgekommen. Dat han mer imme esu jemaat. Un et hätt noch immer joot jejange.

    Hahnenkampf, nee Susa - aber die zwei Herren haben in den letzten 24 Stunden soviel Unsinn geschrieben, das kann nicht unkommentiert bleiben.

    Aber, wie ich eben schrieb, eigentlich würde ich gerne wieder zum Thema dieses Threads zurückkehren.
     
  5. Lexx

    Lexx Guest

    Okay, I try.
    Für mich spricht vorallem meine Wohsituation gegen eine zeitlich begrenzte Aufstallung. Ich lasse jetzt bewusst artgerechte Haltung von Hausgeflügel aussen vor und möchte nur meine Ansicht des Verbreitungsrisko anführen, ohne dabei die Risikoeinschätzung des FLI zu berücksichtigen.

    Also, sollte es passieren, das ein Zugvogel, sagen wir eine Ente oder Gans, mit dem AI Erreger am Bodensee ankommen, dann wird das Tier dort rasten. Die Aufenthalte der Wildvögel dauern zwischen 3-8 Tagen, je nachdem woher sie kommen, bzw. wohin sie noch ziehen. Der Bodensee zeichnet sich vorallem bei Ortschaften durch eine hohe Populationsdichte von wilden Wasservögeln aus, man könnte sagen es kommen zwischen 3 und 10 auf 2 m² Wasserfläche vor. Nehmen wir an, der infizierte Vogel landet in einem solchen Bereich etwa Mitte März und infiziert vor Weiterflug 8 Stockenten. Mitte bis Ende März kann man dann beobachten das die Paare zu Brutplätzen abziehen, diese können bis zu 60 Kilometer entfernt sein, da hier See an See, Bach an Bach, Fluß an Fluß etc. liegt. Gehen wir nun davon aus das die 8 von einem Zugvogel infizierten Enten wiederum jeweils drei Artgenossen, bzw. Artfremde Wasservögel infiziert haben, weiterziehen und an ihren Brutplätzen, sollte die Inkubationszeit noch nicht zu Ende sein, auch wiederum die gleiche Menge an Wasservögeln infizieren, dann sind wir bei über 90 infizierten Vögeln, die nicht an AI sterben aber die Krankheit übertragen. Ich gehe hierbei gerade von einer niedrigen Übertragungsrate aus. Da die Enten nicht offentsichtlich erkranken, kann man davon ausgehen das diese Verbreitung der AI unbemerkt vonstatten geht und man kann damit rechnen, das bis Ende April sowohl der gesamte Bodenseebereich, als auch Bayern und Baden-Württemberg mit AI-infizierten Vögeln "besiedelt" ist. Von der Warscheinlichkeitsrechnung ausgehend ist es trotz dieser Verbreitung möglich, das dieser Outbreak unbemerkt bleibt, ich betone nochmal, das man den Tieren nicht ansieht das sie krank sind. Nun, wird die Stallpflicht mit dem ersten Mai beendet, wird das domestizierte Geflügel der Krankheit ausgesetzt. Die ersten die dann mit den Erregern in Kontakt kommen werden, sind Gänse und Enten die auf Gewässer dürfen. Sollten sich diese infizieren, können sie die Krankheit auf mit ihnen zusammengehaltenen Hühner übertragen und wir haben die ersten toten Tiere.

    Aufgrund dieses (durchaus möglichen) Szenarios, halte ich eine zeitlich begrenzte Stallpflicht für unsinnig.
    Grüsslis... Lexx
     
  6. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Ach? habe ich irgendwen getroffen mit meinem Beitrag?
    Zunächst mal kenne ich keinen von euch persönlich, von daher gesehen beschränken sich meine Aversionen lediglich auf das, was hier so vom Stapel gelassen wird. Man schaue sich nur Beitrag #'21 an!

    Euren Ärger als Geflügelhalter kann ich sehr gut verstehen. Und als genau das muss man euch wohl auch sehen: als verärgerte Geflügelhalter, die ihrem Frust Luft machen müssen. So weit, so gut.
    Dieser kompetent und einflussreich klingende Name "Zentralverband europäischer Laufentenhalter" ist eine ganz andere Sache. Wie kompetent und sachlich der ist, sieht man an den Forenbeiträgen - hier wie dort. Sowie an manchem sonstigen Geschreibsel, z.B.: Zitat: Die Vogelgrippe gibt es seit Jahrhunderten – bisher haben dies sowohl Menschen als auch Tiere überlebt, ohne dass davon großes Aufheben gemacht wurde

    Augen zu, es wird schon nichts passieren - so einfach ist das! :nene:
     
  7. HorstS

    HorstS hat einen Vogel.

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    Das, Lexx, wäre aber ja ein Argument, die Freilandhaltung generell zu verbieten. Das kann ja nicht in unserem Sinne sein.

    Ich führe Deine Gedanken mal fort: Sollten im Bodenseeraum tatsächlich 90 infizierte Vögel sein, dann ist die Sache eh gelaufen, ob mit Aufstallung oder ohne.
     
  8. *Susa

    *Susa Guest

    Sorry, Raven, aber ich denke, dass eher die die Augen zumachen, die denken mit der Aufstallungspflicht hat sich das Problem "Vogelgrippe" erledigt. Man tut ja was, oder? Fühlst Du Dich da nicht verarscht? Willst Du nicht weiterdenken? Ist in Ordnung, aber wie gesagt, dann auf dem ZEL rumzuhacken ist schlechter Stil.
    LG, Susa
     
  9. aday

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    Danke Raven, hätte den Beitrag doch fast nicht mitbekommen von Eva53.
    Also das Glaube ich mal nicht. Habe nämlich auch was von Schutzmaßnahmen gehört und auch gelesen. Willst du mir vielleicht jetzt auch noch andichten ich wäre "verstrahlt", wenn ich dir auch noch sage, das ich mit leicht Radioaktiven Material mehrere Jahre beruflich zu tun hatte?

    Nein, das mit sicherheit nicht. Dummerweise ist mein Zuchtstand so, das diese Tiere bei einer Haltungsform unter 5m² je Tier vor Streß wegen der Umstellung sich gegenseitig umgebracht hätten, bzw. in einem herkömlichen Stall sich selbst umgebracht hätten. Einen Stall der die Anforderungen erfüllte stand mir zu diesem Zeitpunkt nicht zur Verfügung. Wer hat auch eben mal einen Stall von min. 1000m² der nicht höher als 2m ist und zudem eine elastische Abdecknung hat?
    Bei einer Aufstallung wie es das Tierschutzgesetz erlauben würde, währe aufgrund der Todesfälle der gesamte Landkreis bereits am zweiten Tag gespert und das wollte man beim Amt auch nicht, da es immerhin einige Tage dauert, bis die Entwarnung gekommen wäre vom Labor.

    Richtig, es gab einige Jagdverbote, aber auch in Deutschland, da wo es für Notwendig befunden wurde von den Behörden. Auf der anderen Seite mußten auch Tiere erlegt werden für die Veterinärbehörden.
    In einigen Ländern wird im Umkreis eines Ausbruchherdes versucht sämtliches Wildgeflügel zu "vernichten". Dies dürfte unter Umständen je nach Fall auch bei uns bei einem Ausbruch passieren.
    ????
    Eva, da hast du etwas missverstanden, bewußt oder unbewußt. Ich habe etwas gegen Halter die sich nicht an die Seuchenprävention halten und noch mehr gegen die, die zum "offenen Wiederstand" aufrufen, in welcher Form auch immer.
     
  10. Lexx

    Lexx Guest

    @ HorstS

    Entschuldige, siehste das hab ich befürchtet, das ich das nicht richtig rüberbringen kann :( . Worauf ich hinaus wollte, ist das die zeitliche Begrenzung nichts bringt und zu einem generellen Freilandverbot wird und kann es garnicht kommen, denn dann wäre der öffentliche Druck und Stunk viel zu groß. Dann würden wohl auch mal sämtliche Tierschutzvereine auf die Barrikaden gehen, die sich jetzt noch ruhig verhalten.

    Was mir noch eingefallen ist, wieso eine Aufstallung nichts taugt (Bitte an die Tauben- und Greifenhalter, das ist kein Angriff an Euch und ich werde es auch garantiert nicht ans BuMi weiterleiten).
    Bekannterweise erkranken auch Greife und Tauben an der AI, ohne daran zu sterben, bzw. großartig Symptome zu zeigen. Diese sind aber momentan noch nicht in der Verordnung als aufstallungspflichtiges Geflügel erwähnt. Die Begründung hierzu in Bezug auf Tauben, die ausgeschiedene Virenmenge kann als nicht relevant, bzw. gefährlich erachtet werden. Ich bin allerdings der Meinung, das dies im Widerspruch dazu steht das eine Impfung unteranderem damit abgelehnt wird das geimpfte Tiere geringe Mengen des Ai-Erregers ausscheiden. Auch war ich bislang der Meinung, das eine Virendichte unerheblich ist, wenn man infiziertes Material aufnimmt. Also führt auch dies eine Aufstallung ad absurdum, denn ich kenne nicht wenige Geflügelhalter, die neben Hühnern, Enten etc. auch Tauben halten, bzw. hier hat sich auch eine Gruppe von etwa 10 verwilderten Haustauben niedergelassen, die regelmässig jeden Hof abklappern und die Gelände "zukoten".
    In meinen Augen ist auch deswegen eine Aufstallung als Präventivmassnahme nicht sinnvoll.
    Grüsslis... Lexx
     
  11. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Und wer, bitteschön, denkt so?
    Wie sieht denn dein Weiterdenken aus?
    Ich hacke nicht drauf rum, sondern habe nur versucht aufzuzeigen, was das ist oder besser: nicht ist.
     
  12. aday

    aday Foren-Guru

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    Ja, das muß schlimm für dich sein, oder war es für aLEX(X)andra zu schlimm, das getreue wie du und MonaLisazeitgleich aus dem ZEL zum Vogelforum rübergekommen seit?
     
  13. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Und? Hast du die Meinung inzwischen (hoffentlich) revidiert?
     
  14. MonaLisa

    MonaLisa Guest

    Hi,

    Vielleicht sollten wir mal aufhören AI am aufstallen oder nicht aufstallen festzumachen. AI wird Deutschland irgendwann erreichet haben.

    wie Horst schon sagt: eigentlich müsste die Freilandhaltung generell verboten werden und genau das ist der Grund warum die saisonale Aufstallerei keinen Sinn macht. Das wollen wir aber glaube ich alle nicht.
    Die Politik versucht mit dem Aufstallen von Geflügel nur Augenwischerei zu betreiben. Ein generelles Freilaufverbot wäre wohl kaum Medienwirksam, da dann der Widerstand wohl deutlich stärker wäre. Im Herbst haben viele Züchter und Halter sich mit dem Umstand abgefunden und ihre Tiere weggesperrt. Dadurch konnte man in der Presse von einem Erfolg der Aufstallung sprechen. Ein Umdenken im Umgang mit der Gefahr AI war für die Politiker nicht nötig. Oberflächlich war ja alles bestens verlaufen. Dass man sich nun aber Gedanken um das Wohlwollen macht, erkennt man in der neuen Verordnung. Sie ist in einem Punkt schon aufgeweicht worden, Schwalben dürfen jetzt zum Brüten in die Ställe.

    Die Politik zur Verhinderung einer Ansteckung Ausbreitung von AI geht im Moment nur in die Richtung Aufstallen, damit sich die Tiere nicht anstecken können an eventuell vom Himmel fallenden Zugvogelkot und Tamiflu für uns Menschen ( auch nur für die Auserwählten .... )
    Daher würde ich sagen, dass bisher außer Kosmetik von politischer Seite nicht viel gemacht wurde um uns und unsere Tiere zu Schützen.

    Ich wünsche mir daher, dass die Politik mehr Gelder für die Forschung an einem Markerimpfstoff freigeben würde. Denn nur eine Impfung schützt unsere Tiere und in letzter Instanz uns. Dass so etwas leider nicht von Heute auf Morgen passieren kann ist verständlich.

    Letzten Endes handelt es sich im Moment, das darf man nicht vergessen. Das Menschen an der normalen Grippe sterben, ist im Moment noch um vieles wahrscheinlicher. Und daher sollte man an den Kern gehen und nicht an der Oberfläche rumkratzen und Zeit vertutteln.
    Denn das wir Hierzulande auch AI bekommen das bezweifele ich für meinen Teil nicht es ist nur eine Frage der Zeit bis zum ersten Fall. Und das Aufstallen unserer Tier wir daran nichts ändern, denn um unsere Häuser leben Hundertschaften von wilden Vögeln.

    Ich möchte meine Tiere Impfen können und um das in die Köpfe der Politiker zu bekommen, muss man unbequem sein und manchmal muss man dazu auch Umwege laufen die einem auch nicht immer logisch vorkommen.
    Nur Abwarten ist mir zu wenig, denn dann werden wir wahrscheinlich am Ende des Jahres einige unserer fedrigen Freunde verloren haben.

    Gruß MonaLisa
     
  15. #54 corinna2508, 10. Februar 2006
    corinna2508

    corinna2508 Stammmitglied

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    Denken abschalten?

    Es darf ja wohl möglich sein, nicht jedem Handlanger bedingungslos zu folgen.

    Kritisches Hinterfragen und auslegen von Fragen machen den denkenden Menschen aus. Alles andere ist Herdenverhalten. Es ist bedauerlich, daß sogar in Foren staatliche Aufsicht darüber herrscht, welche Meinung Teile der Bevölkerung haben. Und damit nicht genug, man versucht auch noch diesen ihre aufzudrängen. Und ich dachte, die zeiten der Stasi sind vorbei.
    Zu Lohmann und Wiesenhof sehe ich auch keinerlei Verpflichtung seitens der Hobbyhalter, diese würden sich wohl einen Dreck darum scheren, wenn ein Jugendmitglied all seine Tiere wegen eines Ausbruchs in der Massenhaltung ( was ich eigentlich für baldigst auch hier erwarte) verliert.
    einen Keim abzutöten ist eine Sache, doch ist es nicht besser gleich Tiere zu ziehen die immunologisch auf einem stabilen Level stehen?
    Ausnahmegenehmigungen: Entweder Bratpfanne für alle oder keinen, auch hier sehe ich nicht ein, daß da Unterschiede gemacht werden, ob das Tier 20 Euro gekostet hat oder 200.
    Das Leiden eines Wellensittichs im Stubenkäfig ist nicht geringer, als das einer Amazone, nur weil der Vogel kleiner ist.
    Grüße Corinna
     
  16. *Susa

    *Susa Guest

    wusste leider nicht, dass es hier eine Zugangsbeschränkung für ZEL-Mitglieder gibt.... aber dass Du da gleich nachforschen musst, lustig.
    Ich dachte eigentlich, dass ich hier neue, sachliche Impulse bekommen kann, aber offensichtlich verzettelt Ihr Euch gerne in sinnlosen Diskussionen.
    Schönen Abend noch....LG, Susanna
     
  17. MonaLisa

    MonaLisa Guest

    @aday

    Eigentlich wollte ich nicht auf Deine Provokationen einlassen.
    Da Du mich aber als eine Getreue bezeichnest und ich noch nicht so lange Mitglied hier im Forum bin gebe ich Dir jetzt und hier noch einmal eine Antworte darauf.
    Ich bin eine eigenständige Person mit eigenen Vorstellungen, ich bin niemands Getreue, auch wenn meine Einstellungen zu einem Thema mal mit jemand anderem Konform gehen. Und daher bitte ich dies zu beachten und zu respektieren.
     
  18. HorstS

    HorstS hat einen Vogel.

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    Siehste mal, aday, das klingt doch vernünftig. Du hast also eine Ausnahmegenehigung, weil Du die räumlichen Bedingungen für eine tierschutzgerechte Aufstallung nicht hast.

    Das gleiche Problem ist es bei mir doch auch. Nur besteht ja die Gefahr, mit dem Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung schlafende Hunde zu wecken. Und es nützt ja nix: Bis der Antrag bewilligt ist oder ein widerspruchsfähiger Ablehnungsbescheid vorliegt, bis über den dann das Verwaltungsgericht entschieden hat, ist wahrscheinlich die Herbstaufstallung angeordnet. Und da für jede Aufstallung die Ausnahmegenehmigung neu zu beantragen ist, geht die Sache aus, wie's Hornberger Schießen.

    Nein, ich bin auch kein Getreuer der ZEL. Ich finde nur ihre Positionen gut und habe Respekt vor ihrem Engagement. Denken lasse ich nicht, das mache ich selber. Und wenn ich dann zu ähnlichen Ergebnissen komme, wie die ZEL, dann ist das eben so.

    Aber hier ging es doch ursprünglich um Protestaktionen. Niemand muss sich beteiligen, der nicht will. Aber dem, der will, lasst doch bitte dieses Recht.
     
  19. U.We.

    U.We. Stammmitglied

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    Vogelgrippe

    Den zum Teil bisher hier verbreiteten Unsinn möchte ich jetzt unkomentiert lassen, würde absolut meinen Zeitrahmen sprengen.
    Nur soviel mal etwas zum "ZEL" Die doch sehr emontionale Reaktion per Mail ans BMVEL auf den Entwurf zur neuen Verordnung hat diesen "Verein" in meinem Augen für immer disqualifiziert und den Einspruch der wirklichen Verbände einen unheimlichen Dienst erwiesen.

    "Vielleicht sollten wir mal aufhören AI am aufstallen oder nicht aufstallen festzumachen. AI wird Deutschland irgendwann erreichet haben.

    wie Horst schon sagt: eigentlich müsste die Freilandhaltung generell verboten werden und genau das ist der Grund warum die saisonale Aufstallerei keinen Sinn macht. Das wollen wir aber glaube ich alle nicht."

    Zum ersten Satz , da hast Du vollkommen recht.

    Worauf bisher aber noch keiner gekommen ist das der Sinn der Aufstallung von einer eventuellen Verzögerung der Verbreitung mal abgesehen, absolut nur einen ökonomischen Hintergrund hat.

    1. Durch die Auflagen veringert sich die Anzahl der nicht komerziellen Geflügelhaltungen nicht unerheblich und der Verbraucher greift wieder vermehrt auf "Tiefkühlwahre" zurück. (Intresse: Geflügellobby EU)

    2. Und diesem Grund sehe ich in der Aufstallung nur in den absoluten Krisenzeiten des Vogelzuges:

    Eingestalltes Geflügel läßt sich im Falle eines Ausbruchs schneller räumen und keulen, man stelle sich mal vor das alles Geflügel erst im großzügig gestalteten Auslauf eingefangen werden müßte.(Intresse: Gesetzesgeber, Vollzugsbehörden)

    Anmerkung für einige meiner Vorgänger:

    Ich bin meines Ausdrucks wegen weder Politiker noch Beamter irgend einer Behörde.
    Ich halte einfach nur Wasserziergeflügel und sehe mich der Materie etwas vertraut.
     
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  21. HorstS

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    Ja natürlich nützt es der kommerziellen Geflügelhaltung, wenn man den Hobbyhaltern das Leben schwer macht. Aber bei den Millionen von Vögeln, die bei Wiesenhof usw. täglich über's Band laufen, da spielen unsere paar Flattermänner sicher keine bedeutende Rolle.

    Das Einfangen ist auh kein Problem: Die Hühner gehen abends in den Stall. Die brauche ich nicht im Auslauf zu fangen.

    Also auch wieder Stuss . . .
     
  22. #60 corinna2508, 10. Februar 2006
    corinna2508

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    @ Horst

    jo so ist das,
    wegen unserer Flattermänner macht man einen heiden Aufriß, aber vervogelkotete Kartons aus China, werden schnellstmöglich beseitigt,
    mann könnte ja auf die Idee kommen, diesen zu untersuchen, das FLI könnte endlich zu seinen angeblich fehlenden Virusisolaten kommen, und voallem wären die Schlußfolgerungen aus einer positiven Beprobung für die Wirtschaft von unannehmbaren Ausmaß. Da muß ich doch sagen, auch ich habe die Risikobewertung gelesen, auch von illegalen Importen geht das gleiche Risiko aus, wie von zugvögeln.
    LG Corinna
     
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