Protestmails gg. Massentötung von Rabenvögeln

Diskutiere Protestmails gg. Massentötung von Rabenvögeln im Vogelschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Mit Dir, tamborie, . Ein Problem mit welchem Du leben musst, ich heule nämlich nur wenn ich Deine "Sachen" lese! Es ist ja auch so schwer zu...

  1. tamborie

    tamborie Guest

    Ein Problem mit welchem Du leben musst, ich heule nämlich nur wenn ich Deine "Sachen" lese!

    Es ist ja auch so schwer zu ertragen, wenn man aufzeigt was oft an heisse Luft rüberkommt und schon macht man es wie die anderen.
     
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  3. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Sprach ich nicht von Intentionen?
    Tja, da blieb mir keine andere Wahl. Vergiss nicht, ich stand zu Anfang der Unterschsriftenaktion gegen den Fallenfang durchaus positiv gegenüber und habe mich abgewandt WEGEN der unsachlichen Argumentationsweise, WEGEN der aus dem Zusammenhang gerissenen Zitiererei, WEGEN des Umgangs mit all denen, die es wagten, die Studienkritiker zu kritisieren, WEGEN des absoluten Fehlens von Kompromissbereitschaft. Das Bild einer kleinen, dafür umso lautstarkeren, teilweise fanatischen Clique habt ihr euch selbst geschaffen.
    Polemik, wie ihr (ihr=die Mitglieder der ArGe Corviden + mara) sie nutzt ist am besten mit "Polemik sucht nicht den Konsens, sondern will fundamentalistisch niederkämpfen und dabei unterhalten." (aus Wikipedia) zu beschreiben.
     
  4. #323 Vogelklappe, 1. Januar 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Damit kann ich nun gar nichts anfangen. Findest Du Deine eigenen Beiträge nicht und kannst Dich nicht erinnern, was Du vor wenigen Tagen geschrieben hast ?
    Seite 23, Beitrag # 227.
    Jetzt weißt Du nicht einmal, was Du gemeint haben könntest und hängst Dich an der Wortwahl "Intentionen" oder "Ziele" auf ?
    Nur zu. Es folgt doch nichts unbekanntes.
    Und ich habe den Verweis auf Schlachtvieh nicht verstanden. Was heißt das jetzt ? Du hast ja vor kurzem bestätigt, daß Du die Fallenstudie "aus Regulierungsgründen für gerechtfertigt hältst". Das hing vom Verhalten irgendwelcher Personen ab ? Niemand wurde jedenfalls angegriffen, weil er die Petition nicht unterschrieben hat.
    Wie stellst Du Dir einen Kompromiss bei den Optionen "Fallenstudie" oder "keine Fallenstudie" vor ? Welche Kompromissbereitschaft erwartest Du außerdem in diesem Punkt von jemandem, der sicher mehr Krähen mit der Hand gefangen hat als jeder, der hier mitdiskutiert ?
    In welchem Umfang und unter welchen Umständen die einzelne ArGe-Autoren Jagdgegner sind, wurde nicht ausdiskutiert. Da weißt Du mehr als ich, wenn Du sie alle mit südwind in einen Topf wirfst. Aber wahrscheinlich vereinfacht das die Sache, weil sonst die Zuschreibung "fundamentalistisch" nicht haltbar wäre. Kritisiere, was Du willst, aber bitte inhaltlich zur Sache. Du hast immer noch nicht beantwortet, aufgrund welcher Daten Du zu Deiner Meinung kommst. Es liegt doch an Dir, welche inhaltliche Qualität Du dafür heranziehst.
     
  5. #324 Vogelklappe, 1. Januar 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    Ich schrieb aber "kein Problem". Und Du heulst auch in Threads, an denen ich gar nicht beteiligt bin, außerdem zuverlässig vorhersagbar bei Deiner Lieblingsautorin.
    Den Rest Deiner Einlassung verstehe ich 'mal wieder nicht. Also hat "heisse Luft" zur Beendigung der Studie geführt ? Soll mir auch recht sein. Sagt ja aus, was Du über die beteiligten Entscheidungsträger denkst.
     
  6. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Auch das ist Polemik pur und nichts weiter!
     
  7. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Wie kann ich wissen, dass du dich auf einmal auf einen älteren Beitrag beziehst, wenn es in den letzten postings um deine Frage: "Welche "Intention" setzt Du denn hier gleich ?" ging?

    Denk doch mal selber nach, wie die NaBu-Aussage rüberkommt. Das Projekt ist beendet!

    Empfehle dringend, sich mit der Bedeutung des Wortes "Intention" vertraut zu machen.
    Nein, ich habe dazugelernt!
    Danke, dass du die fehlende Kompromissbereitschaft zugibst.
    Im Hinblick auf Polemik sind die Unterschiede in der Tat marginal.
     
  8. VolkerM

    VolkerM Guest

    -

    Eines der Projektziele war die "niedersachsenweite Legalisierung des Norweg. Krähenfangs und der Larsen-Einzelfalle".

    Fakt. Nachzulesen in der Projektbeschreibung.

    Ein weiteres Projektziel war die Prüfung der Effizienz o.g. Fallentypen.

    Fakt. Nachzulesen in der Projektbeschreibung.

    Genehmigungsfähig (respektive: gestattungsfähig) war das Projekt nur als "wissenschaftliche Studie".

    Soweit verstanden?

    Wie "wissenschaftlich" ist/war es, die Legalisierung von Fallentypen als Projektziel festzuschreiben, bevor überhaupt die ebenfalls als Projektziel angegebene Überprüfung der Effizienz ein entsprechend positives Ergebnis erbracht hat?

    Das Projektziel "Legalisierung" ist/war eine (jagd)politische Forderung, die in dieser Form nichts innerhalb einer wissenschaftlichen Studie zu suchen hat/hatte.

    Dieses Projektziel wurde nie offiziell revidiert, jedoch wohl (wg. "Erkennen" o.g. Unschlüssigkeit) nicht mehr ernsthaft "gewürdigt".

    Das gesamte Projekt wurde (auch) unter der nachweislich falschen Prämisse "angeschoben", dass im Projektgebiet (und darüber hinaus) die Bestände von Hase, Rebhuhn und Fasan bedrohlich rückläufig seien. Die Ursache (für diese nicht vorhandene Rückläufigkeit - siehe Streckenberichte 2002,2003,2004 und meine vorhergehenden Postings) wurde pauschal zu hohen Corvidenbeständen angelastet.

    Das ist keine Polemik. Das ist Fakt. Soweit verstanden?

    Schöne Grüße
    Volker
     
  9. VolkerM

    VolkerM Guest

    -

    Übrigens: Die "Anregung" zu diesem Projekt kam weder von den Naturschutzverbänden vor Ort, noch von der Niedersächsischen Ornithologischen Vereinigung, noch von den Landschaftsbehörden, noch von der örtlichen Naturschutzbehörde - sondern ausschließlich von den Jägerschaften. Eine Notwendigkeit zur Reduktion von Corvidenbeständen wurde ausnahmslos von den Jägerschaften (mit Unterstützung und in Personalunion mit Prof. Pohlmeyer - Präsident der Landesjägerschaft und gleichzeitig Leiter des IWFo) - und in (Ge)Folge vom Min. f. Landwirtschaft (nicht vom Min. f. Umwelt!!) postuliert.

    Die Untere Naturschutzbehörde des LK Leer arbeitet mit anderen Methoden. So hat gerade Herr Kloppenburg (UNB) die Sperrung einiger Gebietsstraßen für den Verkehr während der kommenden Brutzeit (der Kiebitze) angeordnet. Beschilderung und Schlagbäume werden in den kommenden Wochen angebracht.
     
  10. Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

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    Hallo VolkerM,

    das Projekt war offiziell genehmigt. Fakt.

    Frage an Dich: Wer hat es genehmigt???

    Ich bitte um Bekanntgabe der Streckenentwicklung von Hase und Rebhuhn für den Landkreis Leer in den letzten 10 Jahren.

    Straßensperrungen genehmigt meines Wissens die zuständige Verkehrsbehörde. Sie werden nicht von der UNB „angeordnet“. Man korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

    Was ist eine „Gebietsstraße“?

    LG
    Pere ;)
     
  11. Dagmar

    Dagmar Guest

    Almut schrieb:
    Welche Ausarbeitung? Ich würde sie sehr gerne mal lesen. Wo finde ich sie?

    @Dagmar H: Ich bin übrigens kein Mitglied dieser "verschworenen Gruppe", wie Du siehst! ;)
    Mir liegt ganz subjektiv an Tieren, ich brauche keine Studien, die das Morden beinhalten, um anschließend schlaue Aussagen machen zu können.
    Ich berufe mich auf meinen gesunden "Menschenverstand", der mir sagt, dass es nicht des Menschen Eingriff bedarf, diese Welt am Leben zu erhalten! Da muß nicht reguliert und kontrolliert werden! Da muß kein Kiebitz vor der Krähe geschützt werden! Die Tiere müssen vor dem Menschen geschützt werden.

    Und diese Welt besteht schon wesentlich länger als der Mensch und wird hoffentlich auch nach dem Menschen noch bestehen!

    So, und das war nun vielleicht etwas überspitzt formuliert, aber zumindest ehrlich gemeint!

    Dagmar
     
  12. tamborie

    tamborie Guest

    Wie kann man so vor der Wirklichkeit seine Augen verschliessen und behaupten unsere Kulturlanschaft würde sich selber regulieren können und im gleichen Atemzug von gesunden Menschenverstand sprechen?
    Sie kann es nicht, warum geht dies nicht in den Köpfen rein?
    Und WIR Menschen gehören nun einmal dazu, wir können uns doch nicht wegdiskutieren.

    Tam
     
  13. Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

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    Liebe Dagmar,

    mit allem, was der Mensch tut, allein schon durch seine bloße Anwesenheit, greift er in die Natur ein. Warum auch nicht, er ist schließlich ein Teil von ihr (und biologisch gesehen "nur" ein hochentwickeltes Säugetier). Und nun willst Du die Natur vor einem Teil von ihr selbst schützen? Das klingt eigentlich paradox, ist es meiner Meinung nach auch. Warum sollte der Mensch nicht die Natur (nachhaltig und schonend, um sich nicht selbst langfristig die Lebensgrundlage zu entziehen) nutzen, wie es von ihr selbst im Laufe der Evolution vorgesehen wurde? Warum soll man den Menschen "aus der Natur ausschließen", warum "die Natur vor dem Menschen schützen"?

    Dagmar, allein durch Deine Existenz widersprichst Du selbst Deiner eigenen Forderung!

    LG
    Pere ;)
     
  14. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Wie Realitätsfremd ist es denn zu glauben eine "ursprüngliche Natur" in einer Kulturlandschaft erhalten zu können ?
     
  15. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Dein Quatsch ist meine Rede - und was folgt daraus?
     
  16. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Das die Natur sich selber regelt/anpasst an die Gegebenheiten - und wir, sprich die Menschen, werden dagegen nichts tun können. Wenn jemand anders denkt, kann ich das nur damit erklären, dass diese Menschen in Zeiträumen denken, die keinerlei Bedeutung haben
     
  17. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    So gesehen ist es menschlich-egoistisch, überhaupt etwas für bedrohte Arten zu tun, denn der Natur ist es egal, ob da X Exemplare der Art A und Y der Art B leben, oder X+Y der Art A.
     
  18. Dagmar

    Dagmar Guest

    Genau Dagmar H! Du hast es endlich verstanden!!!!
    Es geht nicht um Regulation, sondern darum, dass jedes Individuum ein Recht auf Leben hat!
    Der Mensch muß keine Pläne aufstellen, wass zu sein hat und was nicht, er sollte sich eher ein wenig zurücknehmen aus diesem großen Naturschauspiel!

    Dagmar
     
  19. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Du hast etwas Wichtiges übersehen : Anpassung an die Gegebenheiten !

    Wir müssen bzw. können nichts, rein garnichts für bedrohte Tierarten tun, wenn wir nicht deren Lebensraum erhalten, ergo ein wenig "Abstand" von unserer Kulturlandschaft nehmen, ansonsten wird sich zwangsläufig die Natur anpassen, sprich nur die Tiere werden überleben, die anpassungsfähig sind.
    Ob der Kiebitz nun in 50 oder 200 Jahren ausgestorben sein wird, ist gelinde gesagt ziemlich egal - die Menschen werden es nicht verhindern, indem sie versuchen irgendwelche anderen Tierarten zu regulieren.
     
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  21. Dagmar

    Dagmar Guest

    Hallo Pere,

    meine Antwort an Dagmar H passt eigentlich vom Sinn her auch auf Deinen an mich gerichteten Beitrag.
    Ich betrachte den heutigen Menschen übrigens nicht als gewinnbringenden Teil der Natur, er schadet der Natur mehr als dass er ihr nutzt.

    Lieben Gruß,
    Dagmar
     
  22. Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

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    Die Natur schert sich nicht um Individuen! Für sie geht es um das Überleben und die Weiterentwicklung von Lebensgemeinschaften und der Aufrechterhaltung ökologischer Zusammenhänge!

    LG
    Pere ;)
     
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