Protestmails gg. Massentötung von Rabenvögeln

Diskutiere Protestmails gg. Massentötung von Rabenvögeln im Vogelschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Bestände nicht reduziert. Kiebitze auf dem alten Niedrigstand. Die Ergebnisse (weder aus Leer noch aus den Niederlanden) sind zwar (noch)...

  1. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

    Dabei seit:
    6. Mai 2000
    Beiträge:
    8.726
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Nähe Hamburg
    Die Ergebnisse (weder aus Leer noch aus den Niederlanden) sind zwar (noch) nicht veröffentlicht, aktuelle Zahlen über die Bestände gibt es nicht, aber was macht das schon?
    So einfach ist das.
    Merke: "hätte" und "wäre" aus Volkers Tastatur sind gleichbedeutend mit Tatsachen. s-lol
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Ratgeber an. Dort wirst du bestimmt fündig!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Dagmar

    Dagmar Guest

    Hallo Raven,

    was ist los mit Dir?
    All Deine Antworten erscheinen mir wie der Kampf um`s rechtbehalten den Argumenten Volkers gegenüber. Geht es Dir hier um die Rabenvögel oder um einen persönlichen "Kampf"?
    Berührt es Dich tatsächlich so wenig, dass da etliche Rabenvögel abgeschlachtet wurden? Hast du das Foto der Dohle genau angeschaut? Auch ihre Augen? Schau in diese Augen und wiederhole dann bitte - ganz für Dich - nochmal einige der Aussagen, die Du hier gemacht hast.
    Ich wette, dass das dann nicht mehr geht, weil Du verstehen wirst, dass man (nicht nur) diesen Tieren unrecht tut und das ganz geplant und gezielt.

    @ all:
    Rabenvögel werden wie eh und jeh für alles mögliche verantwortlich gemacht, aber ich hatte immer die Hoffnung, dass einige der Menschen der heutigen Zeit, die ja geschichtlich gesehen schon ein wenig aufgeklärter sind, als unsere Vorfahren, dieses Spiel durchschauen.

    Es geht um Geld, Macht,... Jäger, Politiker...
    Es geht nicht um die armen Kiebitze..., die geschützt werden sollen (wovor auch immer!), warum will das denn keiner sehen???

    Fassungslose und verwirrte Grüsse,
    Dagmar
     
  4. VolkerM

    VolkerM Guest

    -

    Raven: "Die Ergebnisse (weder aus Leer noch aus den Niederlanden) sind zwar (noch) nicht veröffentlicht, aktuelle Zahlen über die Bestände gibt es nicht, aber was macht das schon?"

    (Noch) nicht veröffentlichte Daten sind nicht gleichzusetzen mit (Dir) "noch nicht bekannten" Daten.
    Mir bekannte Daten müssen nicht zwangsläufig auch Dir bekannt sein.

    WIR leben zudem (auch noch) in einer wirklichen Welt, in der es "wirkliche" Menschen, darunter auch "wirkliche" Wissenschaftler/innen gibt, die sich "wirklich" um Informationen und einen Austausch derselben bemühen.

    WIR konnten bisher stets zu gegebenem Zeitpunkt unsere Angaben belegen. Es gibt zwei Möglichkeiten: Hab noch ein bissel Geduld - oder frag an passender Stelle nach.:D

    In Raven`scher Diktion: "So einfach ist das."

    Meine Hypothese

    "Hätte das IWFo auch nur den geringsten objektiv nachprüfbaren Nachweis führen können, dass durch Fang und Tötung von 12.000 Corviden ein Bestandsrückgang derselben und/oder eine "Erholung" der Kiebitzbestände zu verzeichnen wäre, hätte die TiHo (respektive IWFo nebst zuständiger Fachministerien sowie beteiligter Jägerschaft) diesen "Erfolg"

    a)
    entsprechend öffentlichkeitswirksam "verkündet"

    und

    b)
    zum Anlass genommen das "vielversprechende" Projekt fortzusetzen. "

    besitzt davon abgesehen aber auch so gar keine "innere Logik".:D

    Jedenfalls keine, der unsere "Räbin" (oder sagt man: weiblicher Rabe?:D ) folgen könnte.


    Hallo Dagmar (von der Wildvogelhilfe - man/frau MUSS es ja wegen der Namensgleichheit mit einer anderen Userin gesondert erwähnen:) ),

    ein wunderschönes Foto, das in Erinnerung an das sinnlose Töten im LK Leer (wenigstens nachträglich) ein wenig Empathie auslösen müsste. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es das bei ALLEN (hier) tut.

    Hallo Heidrun,

    einfach schöne Zeilen.

    LG
    Volker
     
  5. Dagmar

    Dagmar Guest

    wovor auch immer, anzuführen wäre z.B. die Hauskatze (nachtaktiv). Würde dieses Projekt die Hauskatze anvisieren (die eher ins Auge gefasst werden müsste, wenn es um das Abnehmen des Kiebitzes geht) und wären 12000 Hauskatzen erschlagen worden, so wäre der Protest mit absoluter Sicherheit ein anderer.
    Nicht dass ich hier falsch verstanden werde, ich wünsche auch keiner Katze, dass sie erschlagen wird, würde mich darüber genauso aufregen.

    Und wie ist das bei Euch, die da "Sinn" im Krähenabschlachten dieses Projektes sehen?

    Nachdenlichen Gruß,
    Dagmar
     
  6. Karin

    Karin Foren-Guru

    Dabei seit:
    10. Dezember 2004
    Beiträge:
    1.280
    Zustimmungen:
    0
    Es geht hier doch schon lange um keinen Sinn mehr.
    Du hast das schon richtig erkannt mit dem "privaten Kampf", nicht nur gegen Volker ...
     
  7. Hoki

    Hoki Foren-Guru

    Dabei seit:
    25. Februar 2005
    Beiträge:
    2.153
    Zustimmungen:
    1
    Hi,
    es liegt kein Sinn darin.
    Höchstens Schwachsinn.
    Gruss Hoki
     
  8. Karin

    Karin Foren-Guru

    Dabei seit:
    10. Dezember 2004
    Beiträge:
    1.280
    Zustimmungen:
    0
    Eigentlich garnicht, wenn man an die landläufige Meinung denkt, die auch heute noch die meisten Menschen über diese Vögel haben ...
     
  9. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

    Dabei seit:
    6. Mai 2000
    Beiträge:
    8.726
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Nähe Hamburg
    The Raven...
     

    Anhänge:

    • raven.jpg
      Dateigröße:
      31,9 KB
      Aufrufe:
      33
  10. #169 VolkerM, 24. Dezember 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. Dezember 2005
    VolkerM

    VolkerM Guest

    -

    Guten Morgen Dagmar (und diesmal meine ich "Raven"),

    das ist auch ein sehr schönes Foto. Lasst uns gemeinsam dafür eintreten, dass das Thema "Rabenvogelbekämpfung" in den nächsten Jahren endlich kein Thema mehr ist. Was ist notwendig? Ich denke, dass wir uns ALLE auf die nachstehenden Vorschläge einigen könnten:

    a)
    Externe Ausschreibung und Vergabe eines mehrjährigen (umfassenden) ,flächendeckenden und wissenschaftlichen Kriterien genügenden Brutvogelmonitoring

    b)
    Verbindliche Festschreibung von Rahmenrichtlinien zur extensiven Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen innerhalb und
    außerhalb von Gebieten mit Schutzstatus

    u.a.

    >
    Sanktionsbewehrtes Verbot von Mahd, Walzen und Schleppen sowie Gülleausbringung außerhalb eng reglementierter Zeiträume (insbesondere während brut- und aufzuchtrelevanter Phasen)

    >
    Verbot des geradewinkligen Abböschens von Entwässerungsgräben. Festschreibung der von ornithologischen Fachverbänden empfohlenen Maximaltiefe von 25 cm. (Anmerkung: Durch Ertrinken in nicht abgeschrägten und zu tiefen Entwässerungsgräben sind Jungvogelverluste in einer geschätzten Größenordnung von bis zu 12 % zu beklagen - vgl. LEHNHOFF, K. (2003)

    c)
    Aufhebung von Ausnahmeregelungen innerhalb sog. Flächen des Vertragsnaturschutzes

    d)
    Temporäre Vernässung von Teilflächen - orientiert am Modell "Wilde Weidetiere vor der Stadt" (Coldam) -

    e)
    1:1-Umsetzung des "Feuchtgrünlandprogramms" (auch hier: keine Ausnahme- und Sonderregelungen)

    f)
    Herausnahme kleiner (verinselter) Flächen zu Gunsten des Ankaufs (respektive langfristiger Nutzungsverträge) der Arrondierung und Erweiterung zusammenhängender Flächen dienender Areale

    So lange diese (und ähnliche) Massnahmen nicht (wirklich) umgesetzt werden, kann es nicht zu einem Anstieg der Bestandszahlen der heimischen Limikolen kommen. Trotz gegenteiliger regierungsamtlicher Bekundungen wird den Ansprüchen verscchiedener Gruppierungen weiterhin in hohem Masse Rechnung getragen.

    Prädatorenausschluss (orientiert an den britischen Remove-Experiments) ist weder ethisch vertretbar noch dauerhaft leistbar.
    Zudem könnten "Erfolge" nur durch ein Herbeiführen von "Nullsummenprädation" (sprich: kontinuierliche Eliminierung aller potenziellen Prädatoren bis auf die sprichwörtliche "Null") erzielt werden. Eine solche Radikallösung verursacht jedoch letztlich zusätzliche Probleme, deren Benennung den Rahmen einer Forendiskussion übersteigen würde.

    Sich auf Grund verbesserter Rahmenbedingunngen erhöhende Bestandszahlen (Limikolen) werden mit dem (immer schon vorhandenen) Faktor Prädation ohne größere (Über)Lebensprobleme zu Rande kommen.

    Ein frohes Fest
    Volker
     
  11. Dagmar

    Dagmar Guest

    Hallo Volker, hallo Raven,

    Ja, das Foto drückt auch sehr viel aus! Raven, Dir liegt an Raben, dann kämpf doch bitte auch für sie!
    Und ich finde eine gemeinsame Linie auch wichtig, die Raben brauchen Fürsprecher, diese gegenseitige Zerfleischerei raubt Kraft, Nerven und Energie, die man sinnvoller für einen gemeinsamen Kampf für die ohne Lobby nutzt!

    In diesem Sinne,

    alles Liebe,
    Dagmar
     
  12. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

    Dabei seit:
    6. Mai 2000
    Beiträge:
    8.726
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Nähe Hamburg
    Rabenvögel sind wunderschöne Vögel,
    Stadttauben sind wunderschöne Vögel,
    Mäuse sind niedlich,
    Kaninchen sind ja soo possierlich,
    ....
    Die Reihe der Tiere, die von Menschen mit solchen Attributen belegt werden, läßt sich endlos fortsetzen.

    Ich halte es für falsch, Tiere als schön, niedlich, intelligent zu bezeichnen oder auch ihnen negative Eigenschaften beizumessen, und sich davon im Verhalten der Tierart gegenüber beeinflussen zu lassen. Ein solches Verhalten des Menschen zeigt, dass er sich weit vom Naturverständnis entfernt hat. Jedes Tier, sein Aussehen und sein Verhalten, hat in der (unberührten) Natur seinen Sinn und trägt durch sein Dasein zum Gleichgewicht der Natur bei.

    In dichtbesiedelten Gebieten gibt es jedoch keine unberührte Natur mehr! Wir Menschen haben das Land durch unser Dasein verändert und geprägt und tun dies auch weiterhin, da wir unseren Bedürfnissen entsprechend leben wollen. Entweder tun wir dies, ohne uns um die verbliebene Natur zu kümmern, davon profitieren dann die Kulturfolger und breiten sich aus, während andere Tierarten sich in Nischen zurückziehen oder aussterben. Oder wir tun dies und versuchen, in der verbliebenen Natur ein Artengleichgewicht zu erhalten, was nur durch menschliche Eingriffe, sprich Bejagung/Dezimierung der in der Kulturlandschaft bestens zurechtkommenden Tierarten möglich ist.
    Wenn wir den zweiten Weg wählen, also uns um ein Artengleichgewicht bemühen, gehören dazu selbstverständlich auch unterstützende Maßnahmen (Lebensräume schaffen, usw.) für die bedrohten Arten.

    Dies nur, um meine Position in wengen Worten zusammenzufassen.
    Wer da meint, ich würde, weil ich persönlich Rabenvögel schön und faszinierend finde, der "Rabenvogel-Lobby" beitreten, oder gar zum Jagdgegner mutieren, der irrt gewaltig.
     
  13. #172 südwind, 26. Dezember 2005
    Zuletzt bearbeitet: 26. Dezember 2005
    südwind

    südwind Foren-Guru

    Dabei seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    1.786
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Germany
    nicht Artengleichgewicht sondern Artenvielfalt. klar der jäger will artengleichgewicht, für seine persönlichen vorteile.

    das ist grundfalsch und richtet sich gegen die natur.

    aber, *kopfkratz*, das alles hatten wir schon im rabenvogelthema.
    wo gibts denn sowas in der natur? artengleichgewicht.
     
  14. st68

    st68 Foren-Guru

    Dabei seit:
    10. September 2005
    Beiträge:
    554
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ostvorpommern
    und südwind will artenvielfalt OHNE artengleichgewicht? wie soll sich denn diese künstlich geschaffene artenvielfalt erhalten, wenn sie nicht im gleichgewicht ist und sich somit auch nicht von allein erhalten kann? wenn sie nicht künstlich (durch menschliche eingriffe, oder wodurch sonst?) erhalten wird, wird diese artenvielfalt bald zu einem artengleichgewicht von wenigen arten die in dieser umwelt gut leben können. alle anderen arten sterben zwangsläufig aus.

    *kopfkratz*

    noch ma *kopfkratz*... ich empfele südwind mal dringend etwas grundlagenwissen zu sammeln.
     
  15. tamborie

    tamborie Guest

    Da wo es noch Natur gibt, weit weit weg!
    Aber ein Nachteil hat es auch, da gibt es kein Google.
    Auch die copy and paste Funktion ist dort ausser Kraft gesetzt.
     
  16. #175 VolkerM, 26. Dezember 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26. Dezember 2005
    VolkerM

    VolkerM Guest

    -

    Frohe Weihnachten, Raven. Ich dachte schon, Du hättest nachgedacht.

    Raven:
    "Ich halte es für falsch, Tiere als schön, niedlich, intelligent zu bezeichnen..."

    Untertitelung des von Dir eingestellten Fotos (Posting Einhundertachtundsechzig) :
    "(...) This smart bird is my absolute favourite. (...)"

    "Schön" und "intelligent" sind durchaus Attribute, die man/frau Tieren (sogar in der klassischen Ethologie) zugesteht; wobei deren "Intelligenz" eine ganz andere als die "menschliche" sein kann. Das Wort "niedlich" (das sei zugestanden) führt in Zusammenhang mit Tieren gebraucht (zu) oft zu unheilvollen Missverständnissen.

    Raven:
    "Wer da meint, ich würde, weil ich persönlich Rabenvögel schön und faszinierend finde, der "Rabenvogel-Lobby" beitreten, oder gar zum Jagdgegner mutieren, der irrt gewaltig."

    Wg. "Lobby": Um was ging es denn nun der "Rabenvogel-Fang-Lobby" wirklich?

    Aus der Ostfriesenzeitung vom 14.12.2005:

    "Leer - Wenn Landwirt Heino van Lengen aus Nortmoor derzeit seine Silohaufen inspiziert, dann steigt sein Blutdruck rapide an. Rabenkrähen zerhacken tagtäglich die Folien mitsamt der darüber gespannten Vogelnetze. „Man möchte nicht glauben, dass die Vögel die Netze durchkriegen. Das sind Schäden, die gehen in die Tausende“, schimpft van Lengen. Er kann nicht verstehen, dass das Rabenkrähenprojekt im Landkreis Leer von der Tiermedizinischen Hochschule in Hannover eingestellt worden ist: „Ich bin dafür, dass das Programm weiterläuft. Wer soll diese Tiere denn jetzt bekämpfen und für ein Gleichgewicht bei der Population sorgen?“
    (...)
    Ähnlich sieht es der Leeraner Kreisjägermeister, Jan-Wilhelm Hilbrands aus Jemgum. „Schwer enttäuscht“ sei er über den Abbruch des Projekts: „Zwei Jahre harter Arbeit der Leeraner Jägerschaft sind in den Sand gesetzt.“
    (...)
    Für Hilbrands steht es außer Frage, dass Krähen das Jungwild dezimieren und Gelege ausräubern: „Aber hier geht es nicht um gesunden Menschenverstand, sondern um wissenschaftliche Beweise.“ (...)
    Die Hoffnung der Jäger ist, dass Schleswig-Holstein den norwegischen Krähenfang wieder zulassen will, der auch in Leer zur Anwendung kam. Hilbrands: „Vielleicht zieht die niedersächsische Landesregierung dann ja nach.“

    Hierzu: Geht/ging es der Jägerschaft de LK Leer nicht "um wissenschaftliche Beweise"? Ist - nachdem das Projekt wg. mangelnder wissenschaftlicher Grundlage gestoppt wurde - nun die "Wissenschaftlichkeit" gar nicht mehr gefragt? War die "wissenschaftliche Begleitung" durch das IWFo nur der benötigte "Persilschein"?" Habe ich die Frage nach "landwirtschaftlichen Schäden" in der Projektbeschreibung übersehen?

    Anmerkung: Der hoffnungsfrohe Weihnachtswunsch der Jägerschaft nach einer Zulassung des Norw. Krähenfangs lässt noch EINIGES befürchten.

    Ostfriesenzeitung

    13.12.2005
    Janssen-Kucz will Krähen-Projekt vor den Landtag bringen
    POLITIK Grünen-Abgeordnete spricht von „Interessensverquickungen“

    Der Leiter der Tiermedizinischen Hochschule Hannover soll der Jägerschaft das Projekt zugesagt haben, behauptet Janssen-Kucz.
    Leer - Die Grünen-Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz begrüßt in einer Pressemitteilung ihrer Partei die Entscheidung der Tiermedizinischen Hochschule Hannover (TiHo), die Massentötung von Krähen zu beenden.

    Mit der Begründung, das Projekt sei „nicht mehr sinnvoll und wissenschaftlich begründbar“, stelle sich die TiHo selbst ein Armutszeugnis aus, schreibt die Leeraner Abgeordnete: „Die Gründe, die jetzt zur Einstellung geführt haben, lagen seit fast zwei Jahren auf den Tisch, doch sie wurden permanent ignoriert, weil anscheinend Prof. Klaus Pohlmeyer, Leiter des Wildtierinstituts der Tiermedizinischen Hochschule, der Jägerschaft dieses Projekt im Rahmen seiner damaligen Kandidatur zum Präsidenten der Niedersächsischen Landesjägerschaft zugesagt hatte.“ Janssen-Kucz: „Still und leise soll das Krähenjagdprojekt beerdigt werden, obwohl weiterhin viele Fragen zu dem mit Geld des Landes Niedersachsen finanzierten Forschungsprojekt offen sind.“

    Zu klären sei die so genannte Wissenschaftlichkeit, die nach Auffassung von Janssen-Kucz von Anfang an nicht bestand: „Damit es nicht noch einmal zu solchen Projekten unter dem Deckmantel der Wissenschaft kommt.“ Das niedersächsische Wissenschaftsministerium als Fachaufsicht sei hier gefordert. Außerdem müsse „die berufliche und private Interessensverquickung“ des Leiters des Wildtierinstituts der Tiermedizinischen Hochschule geklärt werden.

    Die Grünen-Abgeordnete kündigte eine schriftliche Anfrage zu den umstrittenen Vorgängen bei der Massentötung von Krähen im Landkreis Leer an die Landesregierung an. Janssen-Kucz: „Wir werden nicht zulassen, dass sich die TiHo und das Landwirtschaftministerium still und leise aus der Geschichte herausstehlen. Das Projekt gehört in Gänze aufgearbeitet.“ "
    „Die Gründe, die jetzt zur Einstellung geführt haben, lagen seit zwei Jahren auf dem Tisch“ "
    Meta Janssen-Kucz "

    Schöne Grüße
    Volker
     
  17. Dagmar

    Dagmar Guest

    Hmmm, lies doch bitte noch mal den Spruch, den Du unter "Deinem Rabenfoto" stehen hast. Das passt ja nun absolut nicht zusammen. :huh:

    Na ja, vielleicht sollte ich mir nicht so viele Gedanken über Deine Anliegen und Intentionen machen. Denn das sagt mir alles:

    Setz Dich weiter dafür ein, dass Tiere bejagt und dezimiert werden. Ich nenn es lieber abgeschlachtet/ermordet/zugunsten des Menschen vernichtet.

    Gehofft habe ich es nicht, aber ich bin ja von Natur aus optimistisch veranlagt, dachte mir, einen Versuch sei es wert..:zwinker:

    Ich habe Dich wohl absolut falsch eingeschätzt, schade eigentlich.

    Ich hoffe von Herzen, dass Du nie in die Situation kommen wirst, einen Rabenvogel zu pflegen, das würde Dich ja in ernsthafte Gewissenskonflikte bringen. Wieder einer mehr, der das Gleichgewicht stören könnte!:nene:

    Dagmar
     
  18. Dagmar

    Dagmar Guest

    Huups, Volker, da ist uns beiden aber gleichzeitig der Widerspruch in Raven`s Aussagen aufgefallen.
    Raven, kannst Du ihn auch erkennen oder sollen wir es einfacher beschreiben? :)

    Grüsse,
    Dagmar
     
  19. tamborie

    tamborie Guest

    Das euch in euren Kastendenken überhaupt noch irgend etwas auffällt ist schon bemerkenswert!!!
     
  20. Anzeige

    schau mal hier [hier klicken]. Bestimmt findest du dort etwas feines.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

    Dabei seit:
    6. Mai 2000
    Beiträge:
    8.726
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Nähe Hamburg
    Einen Widerspruch erkennt nur derjenige, der nicht verstehen will und/oder nicht in der Lage ist, einen Satz zuende zu lesen!
    Ich schrieb: Ich halte es für falsch, Tiere als schön, niedlich, intelligent zu bezeichnen oder auch ihnen negative Eigenschaften beizumessen, und sich davon im Verhalten der Tierart gegenüber beeinflussen zu lassen.
    Was für eine Denkweise ist das denn? Typisch schwarz-weiß, würde ich sagen, oder was hat der eine Rabenvogel, den man sich nicht totquälen lassen will, mit der Problematik der Gesamtpopulation zu tun?
     
  22. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

    Dabei seit:
    6. Mai 2000
    Beiträge:
    8.726
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Nähe Hamburg
    Zu Beitrag '175

    behauptet Janssen-Kucz.
    Noch Fragen, was da wirklich gespielt wird? s-lol
     
Thema:

Protestmails gg. Massentötung von Rabenvögeln