Quietschende Atemgeräusche beim ansonsten ...

Diskutiere Quietschende Atemgeräusche beim ansonsten ... im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hi all ... vollkommen gesund wirkenden Wellensittich. Nachts macht er dieses Geräusch nie, tagsüber im Käfig selten und unter Belastung...

  1. #1 ole olesson, 27. April 2003
    ole olesson

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    Hi all

    ... vollkommen gesund wirkenden Wellensittich.

    Nachts macht er dieses Geräusch nie, tagsüber im Käfig selten und unter Belastung (beim Fliegen) immer!

    Da ein anderer Welli "for Spass" vor dem Spiegel früher so ähnliche Geräusche gemacht hat (jetzt tut er das nicht mehr), ohne dass ihm was fehlte, habe ich das erst Ende letzter Woche entdeckt, weil der Vogel immer noch keinerlei Krankheitsanzeichen zeigt und ich immer Rudi statt Kurti beguckt habe ...

    Er ist weiterhin der Chef bei den Männes, nur wenn er fliegt, ich ihn mit dem Kescher jage oder auch im Käfig direkt beim Namen nenne, dann fängt er mit diesem Froschgequake an.

    Wenn ich nach Hause komme ist alles ganz still (kein Gequake).

    Wenn ich am Käfig vorbeigehe, auch noch!

    Sobald ich mich jedoch dem Käfig zuwende, fängt Kurti an, beängstigend zu quaken (mein Puls geht dann auch immer gleich auf "1-1-2"!) ...

    Da er damit sofort aufhörte, sobald ich der Voliere den Rücken zudrehe, hatte ich ein paar Tage lang den starken Verdacht, dass er mich veräppeln will ...

    Was kann das sein?

    Wenn er die Geräusche beim TA macht, dann kriegt er gleich die endgültige Spritze verpasst, dessen bin ich mir sicher, denn das Quaken hört sich quälend grausam an!
     
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  3. #2 Gaby Schulemann, 27. April 2003
    Gaby Schulemann

    Gaby Schulemann Guest

    Hi Ole,

    hey, warum bist du bloß so negativ eingestellt, was den Tierarztbesuch angeht? Kein Tierarzt darf ein Tier einschläfern, ohne dass dessen Halter zustimmt!!! Wenn der TA dir dazu rät, den Vogel einschläfern zu lassen, dann liegt es an dir, ja oder nein zu sagen - wobei ich sagen muss, dass man grundsätzlich einmal davon ausgehen sollte, dass das Einschläfern bei deinem Wellensittich nicht notwendig sein wirst, sofern du *rechtzeitig* mit ihm zum Arzt gehst.

    Dass dein Vogel krank ist und dich nicht nur hochnehmen will, steht für mich außer Frage. Wellensittiche sind zwar intelligent, aber sie können uns nicht veräppeln, dafür reicht der Intellekt dann doch nicht. Der Kleine hat akute Atemnot, und du solltest ihm umgehend helfen, wenn dir etwas an ihm liegt, wovon ich ausgehe, da du sonst keine Angst vor dem Einschläfern hättest.

    Was könnte dem Kleinen fehlen? Eine Ferndiagnose ist in diesem Fall nicht wirklich möglich, das kannst du dir sicher denken. Aber die von dir beschriebenen Sypmtome erinnern mich sehr an das, was ich mit einem Wellensittich erlebt habe, der an einer Infektion mit Luftsackmilben litt. Gegen eine solche Infektion hilft ein Antiparasitenmittel, das der Tierarzt anwendet. Wenn du nicht zum TA gehst, weil du meinst, der würde deinen Vogel eh nur einschläfern wollen, wird der Sittich bald sterben.

    Ferner wäre es denkbar, dass eine Luftsackentzündung für die Symptome in Frage kommt, aber ich persönlich halte die Milben für wahrscheinlicher. Übrigens hat sich dann wohl dein ganzer Vogelbestand inzwischen angesteckt, wenn du Pech hast. Also: ab zum Tierarzt, aber fix, wenn du den armen Vogel nicht noch länger leiden lassen möchtest! Ihm kann geholfen werden!

    Mehr über Luftsackmilben erfährst du übrigens auf meiner Website in der Gesundheitsrubrik.

    Viele Grüße,
    Gaby
     
  4. Chris73

    Chris73 Guest

    zu fett?

    Mein Welli macht auch diese Geräusche und ich war bei 3 (!) verschiedenen TÄ mit ihm, weil ich die einfach Diagnose nicht so ganz glauben wollte.
    Erst der Klinik in Giessen (und der 3. Diagnose) habe ich Glauben geschenkt:
    Mein Welli ist zu fett!

    Kann das bei Deinem auch sein?

    Ich setze ihn regelmässig auf Diät (was nicht einfach ist, wenn man mehr als einen Vogel hat), aber das hat er nach der ersten Kolbenhirse wieder drauf. :k

    Aber mal ganz offen: Deine Einstellung zum TA versteh ich nicht. Erstmal ist es ja gut möglich, dass Dein Vogel eine ganz einfache, behandelbare Krankheit hat. Und dann solltest Du im Interesse des Vogels so bald wie möglich zum TA.

    Es kann aber auch sein, dass er ernsthaft und unheilbar krank ist. Will ich ja gar nicht abstreiten. Könnte z.B. ein Tumor sein, der auf die Luftsäcke drückt. (Wie lange macht er das denn schon?) Aber dann ist es Dir lieber, dass er zu Hause leidet, als ihn zum TA zu bringen und ihn zu erlösen?
    Ohne endgültige Diagnose wird kein TA ihn einschläfern. Kann er auch nicht ohne Deine Einwilligung.

    Auf alle Fälle: ab mit ihm zum TA! Vielleicht ist es auch nur eine Lungenentzündung, die dringend behandelt werden muss.

    Liebe Grüße

    Chris
     
  5. #4 ole olesson, 28. April 2003
    Zuletzt bearbeitet: 28. April 2003
    ole olesson

    ole olesson Foren-Guru

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    Ihr hättet besser nicht gefragt!!!

    Moin Gaby und Chris

    Zum TA-Verhalten und den dortigen "Sachzwängen" folgende Anmerkungen:

    Ich halte seit mehr als 20 Jahren Vögel und habe demnach auch schon einiges an Erfahrungen mit Tierärzten sammeln dürfen ...

    Von versehentlich totgespritzten Vögeln (falsche Stelle für die Injektion gewählt, aber in einem Fall wenigstens Schadensersatz angeboten) hin zur frechen Ablehnung der Erlösung eines am Boden liegenden todkranken Wellis am Freitag (Zweck waren die Extragebühren für die "Betreuung" in der tierklinikeigenen Krankenstation), um ihn dann am Montagmorgen doch einschläfern zu müssen (ich habe damals im Oktober oder November 01 hier darüber berichtet), habe ich das komplette "unfähig-bzw-geldgierig" - Programm der ortsansässigen TÄ (ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich den TA gewechselt habe) erleben dürfen.

    Meistens läuft das so!!!

    Man stellt das Tier vor und es wird untersucht, nachdem man als Halter die Krankengeschichte erzählt hat.

    Wenn äußerlich nichts erkennbar ist, denkt der TA sich wohl:

    "Nichts genaues weiß man nicht!"

    Ich möchte auch nicht wissen, wie oft den Erläuterungen des Besitzers seitens des TA`tes nicht einmal zugehört wird!!!

    Also entscheidet der TA sich fürs Standardprogramm, d.h. Antibiotikum und (oder) Vitamine fürs Trinkwasser, Vogel zurück in Käfig, nach drei Tagen wiederkommen, 25 Euro bitte!

    In Fällen, wo das Allgemeinbefinden des Tieres bereits beeinträchtigt ist (festgestellte Abmagerung beim Brustbeintasten), erhält es eine Antibiotika- und (oder) Aufbauspritze intramuskulär und weiter gehts wie oben, nur dass es dann heißt, 30 Euro bitte!

    Kurtis Brustbein ist aber nicht deutlich fühlbar und er ist auch nicht zu fett; er hat keine kahlen Stellen; er frisst und trinkt normal; die Krallen sind nicht pflegebedürftig; der Oberschnabel könnte ein wenig zu lang sein; er hat keine Verstopfung und auch keinen Durchfall! Nur seit ca. zwei Wochen dieses zunehmende Gequake ...

    War es dann etwas Inneres (wenn es wirklich ernst ist, fühlt man das als langjähriger Besitzer des Tieres meistens instinktiv an seinem veränderten Verhalten) und das Standardprogramm hat deshalb nicht dauerhaft angeschlagen (wie auch?), hat der Vogel mindestens drei Wochen länger leiden müssen, weil man seine Widerstandskraft gegen die aussichtslose Erkrankung verbessert hat und der Halter ist 50 bis 100 Teuro losgeworden, um sein Gewissen zu beruhigen, dass da vielleicht doch noch "was gegangen wäre"!

    Die rausgeschmissene Kohle ist dabei für mich nicht das entscheidende Kriterium - viel wichtiger ist, dass der Leidensprozess des Tieres sich durch das blinde Herumdoktern enorm verlängert, weil der TA seine Praxismiete zahlen muss oder aber zu unfähig ist, um die Ursache für eine immer an der gleichen Stelle wiederkehrende Zyste (z.B. um das linke Auge einer Kanihenne herum - inkl. Erblindung) zu erkennen ...

    Nein, da wird die Zyste zweimal punktiert, der Ort kann nicht lokal antibiotisch behandelt werden, daher Standardprogramm s.o. und das Ende vom Lied ist 1,5 Monate später und um 100 Teuros leichter dann doch endlich die lang erbetene Erlösungspritze (aber nur, weil der Tierhalter mit dem Wechsel der Klinik gedroht hat, was er nun selbstverständlich auch tut) und jetzt endlich das Brustbein scharf und deutlich zu fühlen ist ...

    Da ich solches Tun mittlerweile sehr oft (sicher mehr als 15 mal) habe erleben müssen, gehe ich gern mit festen Vorstellungen von dem Problem zum TA, um das unnütz (Vitamine und Breitbandantibiotika habe ich selbst / sogar Ivomec - meine Kanis waren letztes Jahr befallen - hatte ich noch bis vor einem Monat im Butterfach des Kühlschranks) blinde Herumdoktern allein des Geschäftchens wegen zu vermeiden ...

    PS:

    Ich habe auch schon einmal gute Erfahrungen mit einer Tierklinik machen dürfen. Das war bei der wieder Erwarten geglückten OP eines unglaublich dicken Lipoms (1/4 des Körpergewichtes) bei meiner Wellihenne (das Lipom ist jetzt auf der anderen Seite wieder da, aber es behindert sie zur Zeit bei nichts).

    Dummerweise war das genau die Klinik, die kurze Zeit später die Wochenendbetreuungsgebühren extra kassieren wollte und deshalb Jakob drei Tage hat auf dem Boden des Käfigs vegetieren lassen, obwohl acht Tierärzte an dem Wochennede Dienst hatten und die Euthanasieerlaubnis von mir nicht nur vorlag (das steht auch auf der Rechnung!), sondern ich auch intensivst darum gebeten hatte, weil das Kerlchen unendlich litt ...

    Nur einer von ihnen hätte im Computer nachsehen müssen, selbst wenn die aufnehmende TÄ die Mitteilung bei der Übergabe vergessen haben sollte ...

    Ich hatte sie extra darum gebeten, worauf sie sagte, dass man immer eine ordentliche Übergabe mache und sie hochundheilig versprach, den Kollegen zu sagen, dass der Vogel sofort erlöst werden solle ...

    PPS:

    Selbstverständlich gehen ich heute mit Kurti zum TA, denn wenn es sich um Luftsackmilben handeln sollte (ich werde also den Auftrag geben, Luftsackmilben oder Luftsackentzündung abzuklären), weiß ich ja, dass man dem Tier helfen kann und auch wie dies geschehen muss!

    Ich danke deshalb für Eure Tipps!!!
     
  6. #5 Gaby Schulemann, 28. April 2003
    Gaby Schulemann

    Gaby Schulemann Guest

    Hi Ole,

    oh Mann, da hast du ja wirklich schon oft ins Klo gegriffen, was die Wahl des Tierarztes angeht. Dummerweise macht nur Versuch kluch, oder wie das heißt... :-(((

    Auch ich habe schon sehr miese Dinge erlebt und Tierärzte in Sachen Vogelbehandlung deshalb pauschal für ziemlich inkompetent gehalten. Bis ich einen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr praktizierenden TA kennen gelernt habe und wir gute Bekannte wurden. Er hat aus dem Nähkästchen geplaudert, was die Ausbildung der Tierärzte angeht. Ich sag dir, da raufst du dir die Haare!

    Ein normaler Kleintierarzt lernt während seines Studiums so gut wie nichts über die Behandlung von Vögeln. Das Standardprogramm wird ihnen eingeimpft, und das war es auch schon. Eine typische Wellensittichkrankheit: Kropfentzündung. Therapie: Antibiotikum und notfalls Aufbauspritze. Und wenn's nicht besser wird: Einschläfern. Tja, zu dumm, dass Kropfentzündungen nicht nur durch Bakterien, sondern auch durch Pilze verursacht werden können, die unter der Gabe eines Antibiotikums regelrecht aufblühen und den Vogel somit ans Messer liefern...

    Dass zunächst ein Kropfabstrich notwendig sein könnte, davon hören die meisten Tierärzte nichts. Und wenn sie davon hören, dann wird vielen von ihnen eingeredet, das sei äußerst gefährlich für den Vogel. Stimmt, wenn man es falsch macht. Also lassen sie es, schließlich zeigt es den meisten Ärzten kaum jemand und sie haben keine Studienobjekte.

    Es krankt meiner Ansicht nach an der Ausbildung, denn wenn die angehenden Tierärzte sich nicht selbst darum bemühen, mehr über Vögel zu erfahren, dann werden sie genau solche Kleintierärzte, wie wir Vogelhalter sie so sehr fürchten. Zum Glück gibt es einige löbliche Ausnahmen, die wahre Gurus auf ihrem Gebiet sind.

    Man ist gut beraten, sich an einen solchen zu wenden, sofern man von seiner Existenz weiß, und das ist ein weiterer Knackpunkt: Selbst auf Empfehlungen ist schwer Verlass, da viele Emotionen mitspielen. Ein Tierarzt, der dem einen Vogelhalter sehr kompetent vorkommt, ist bei dem anderen vielleicht unten durch, weil er das geliebte Tier trotz Aufbietung all seines medizinischen Könnens nicht zu retten vermochte. Das macht die Sache für andere Vogelhalter leider nicht gerade einfacher, wenn es darum geht, sich einen guten Vogelarzt zu suchen.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du bald einen guten Arzt findest, denn so etwas ist extrem wichtig. Sicher kennst du die vielen Tierarztlisten im Web, ist denn da rein gar nichts in deiner Nähe dabei? Das wäre ja wirklich der Super-GAU!

    Nun noch mal ein paar Worte zu den Gebühren der Tierärzte. Früher hielt ich diese für teils viel zu happig. Ich sehe es wie du, mir liegt das Wohl meiner Tiere am Herzen und ich lasse nicht das Geld darüber entscheiden, wer gesund werden darf und wer nicht. Aber ich war meinem sauer verdienten Geld noch nie böse und habe mich daher oft über die Gebühren geärgert.

    Seit ich mein Geld jedoch nicht mehr durch eine Festanstellung verdiene - die habe ich vor 1,5 Jahren aufgrund einer Firmenpleite leider von jetzt auf gleich verloren -, ist mir klar, wie verteufelt wenig 30 Euro brutto sind. Von diesem Kleinkram zu überleben, eine Praxismiete, verschlissene Geräte, Medikamente und Angestellte (TierarzthelferInnen) zu bezahlen, ist äußerst schwierig. Ich bin mir sicher, dass so mancher Tierarzt ganz schön zu kämpfen hat, um zu überleben. Die Zeiten sind vorbei, in denen es Ärzten pauschal gut ging.

    Übrigens habe ich mal in Sachen Verweigerung einer Einschläferung etwas erfreulich anderes erlebt als du. Ich wollte einen Wellensittich einschläfern lassen, der sich meiner Ansicht nach nur noch quälte, es war ebenfalls ein Freitag. Mein Tierarzt beobachtete das Weibchen einige Minuten im Käfig, griff hinein und fasste das Mädel an. Dann schloss er den Käfig, ohne die Kleine rauszuholen. Er schaute mir mitten in die Augen und meinte: "Nein, ich bin doch kein Mörder!"

    Ich war total perplex, damit hatte ich nicht gerechnet. Der Mann erklärte mir, er habe bei der Vogeldame das Gefühl, dass sie es schaffen kann, zu überleben, obwohl sie fertig am Käfigboden lag. Es sei so ein Gefühl, meinte er. Bis Montag solle ich ihr geben, er würde es mit einer sehr intensiven stationären Behandlung übers Wochenende versuchen.

    Mehr um mein Gewissen zu beruhigen (ja, ich gestehe...), willigte ich ein. An dem Montag rief er an und meinte, ich könne die Kleine jetzt abholen. In der Praxis traute ich meinen Augen nicht, denn mein Mädel saß aufrecht auf dem Käfigboden und wirkte erheblich munterer. Der TA hatte Recht, sie hat um ihr Leben gekämpft - und gewonnen, denn sie lebt noch immer. Das Ganze ist schon sehr lange her.

    Klar, es hätte schief gehen können und ich würde vermutlich nun denken, der Kerl wollte damals nur Geld abzocken. Dieser Gedankengang drängt sich einem ja geradezu auf. Aber ich bin durch das Erlebnis schwer ins Grübeln geraten. Was wäre, wenn manche Tierärzte wirklich aus tiefster Überzeugung heraus eine Einschläferung ablehnen, weil sie glauben, das Leben des Tieres retten zu können? Sie sind auch nur Menschen und können sich irren, was dann für uns wie Abzocke aussieht. Mir ist klar geworden, wie schwer es ist, in diesem Punkt fair und objektiv zu urteilen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass Tierärzte "nur" ihren Job tun und selbst überleben wollen. Was für ein schwieriges Thema...

    Ich hoffe sehr, dass dein Vogel etwas Harmloses hat und gesund wird. Meine Daumen sind gedrückt!

    Viele Grüße,
    Gaby
     
  7. Antje

    Antje Guest

    Hallo Ole,

    Du könntest Ihn auch vorsichtshalber röntgen lassen. Vielleicht ist es ja wirklich ein Tumor, der auf die Luftsäcke drückt.

    Achte dann aber bitte darauf, daß der TA keine Narkose zum Röntgen gibt oder wenn dann nur über die Glasglocke.

    Einer meiner Nymphen wäre neulich fast gestorben, weil er nach der Narkose Probleme hatte, wieder aufzuwachen... :k
     
  8. Petra.S

    Petra.S Guest

    Moin Ole,

    ja, da schreibst Du ein Paradebeispiel auf, wie man sich selbst als Tierarzt einen schlechten Ruf macht...Was Du erlebt hast, ist wirklich ein dicker Hammer. Hast Du schon alle Tierärzte in Deiner Umgebung durch? Es muß doch wenigstens einer davon in der Lage sein, vernünftige Diagnosen durch vernünftige Behandlungen zu ergänzen...

    Dieser Welli, von dem Du schreibst...also Luftsackmilben habe ich bei Wellis noch nie erlebt und bei Bekannten auch noch nie davon gehört, sondern nur bei Kanarienvögeln. Darum vermute ich, dass dies bei Wellis sehr selten vorkommt.

    Was naheliegend ist, wäre Übergewicht. Aber Du schreibst, dass der Vogel nicht zu dick ist :s wäre es trotzdem möglich, dass eine Fettansammlung auf den/die Luftsäcke drückt? Es könnte vielleicht auch eine Erkrankung des Nasenkanals sein. Wenn die Tierärzte in Deiner Umgebung schon 25 Euro fürs Ansehen nehmen :k versuche bitte, die Ursache der Atemgeräusche vorher einzugrenzen. Macht der Welli Geräusche beim Einatmen oder beim Ausatmen, oder in beiden Fällen? Kommen die Geräusche aus dem Nasenbereich oder dem Rachen? Es scheint, als ob die Geräusche in Zusammenhang mit der Herzfrequenz stehen, denn im Ruhezustand hörst Du ja nichts...

    Wäre schön, wenn Du die Beobachtungen diesbezüglich mal schildern könntest :) Ich drücke Euch die Daumen, dass gleich ohne großes Herumdoktorn die richtige Diagnose und Behandlung passiert!
     
  9. #8 ole olesson, 28. April 2003
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    Diagnostiziert wurde gerade ...

    Hi all

    ... - übrigens vom Boss persönlich mit ganz sicherem Blick und Stimme - eine Schildrüsenhypertrophie!!!

    Die 60`er mit den damals neuen Jod S 11 Körnchen lassen grüßen!

    Dennoch, er war sich todsicher!!!

    Die vergrößerte Schilddrüse drückt auf die Luftröhre und ob er es schaffen wird, ist auch noch nicht raus, denn eine Schilddrüse vergrößert sich ganz langsam und geht auch ebenso lammsamm zurück ...

    Jetzt kriegt er, neben der obligatorischen Aufbauspritze mit zusätzlichem Cortison, hochdosiertes Jod, zeigt aber, seit wir zu Hause sind, eine eigenartigte, nie beobachtete Verhaltensweise:

    Er hält sich mit einem Fuß am Gitter fest und versucht den Kopf durch die beiden Füsse (der andere ruht auf der Stange) durchzustecken, als ob er sich am Hintern ...

    Nur so weit reichts nicht!!!

    Der TA sagt, dass es individuelle Unterschiede bei den Wellis gäbe und manche eben mehr Jod bräuchten, als im normalen Futter (Versandhandel Graf oder Mühle) drin wär.

    Daher kriegt er jetzt 3 Tropfen hochdosiertes Jod ins Trinkwasser und drei Tropfen aufs Futter und muss dazu noch für Wochen alleine bleiben, weil er sonst als Boss von die Jungs drumrum fräße (um die Jodtrofen auf dem Futter) ...
     
  10. #9 Alfred Klein, 28. April 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Ole

    Da hast Du ja so was wie einen Sechser im Lotto gehabt.
    Ich weiß selber wie schwer es ist einen guten Tierarzt zu finden.
    In der Tierklinik zu der ich immer hinfahre hat nur die Chefin wirklich was los.
    Die anderen TA´s dort kannst Du in die Tonne trampeln, zu mehr als Hund und Katze reicht es nicht. Einer wollte einen Welli mit gebrochenem Bein einschläfern.
    Viele die sich auskennen gibt es wirklich nicht.
    Eine Adresse habe ich wiedergefunden, für alle aus dieser Gegend.
    Das ist Dr. Geduldig in Rodgau.
    Die war lange in Südamerika und hat dort Papa´s behandelt.
    Ist nur viel zu weit weg für mich. Die Frau ist wirklich gut.
    Das ist wirklich wie ein Lottogewinn wenn man so jemand findet.
     
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  12. Petra.S

    Petra.S Guest

    Re: Diagnostiziert wurde gerade ...

    Hallo Ole,

    na klasse! Ich meine, klasse dass so schnell eine Diagnose gestellt worden konnte! Aber ich bin neugierig. Wie hat der Arzt das festgestellt? Kann man das tasten? Und die Atemgeräusche...kann ich davon ausgehen, dass diese durch den Druck der vergrößerten Schilddrüse beim Einatmen zu hören sind, nicht aber beim Ausatmen???

    Wäre lieb, wenn Du kurz berichtest...
     
  13. #11 ole olesson, 28. April 2003
    ole olesson

    ole olesson Foren-Guru

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    Ich habe jetzt zweimal versucht, eine Antwort ...

    Hallo PetraS

    ... abzuschicken und jedes Mal landet sie im Abseits, weil ich nicht mehr angemeldet bin ...

    Nu mag ich nicht mehr!!!
     
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