rätselhafte Lahmheit

Diskutiere rätselhafte Lahmheit im Pferde Forum im Bereich Tierforen; hallo, ich wollte bei ein paar reitern Rat suchen:Meine Stute lahmt seit Januar diesen Jahres.Als wir im Gelände waren hat sie sich vertreten.Der...

  1. vivara

    vivara Guest

    hallo,
    ich wollte bei ein paar reitern Rat suchen:Meine Stute lahmt seit Januar diesen Jahres.Als wir im Gelände waren hat sie sich vertreten.Der Tierarzt kam und hat Entzündungshemmer gespritzt und ich habe noch eine Woche Equi gefüttert.Als ich langsam nach 2 Wochen wieder angefangen habe zu reiten, war sie sofort wieder lahm.Ein Ultraschall brachte keine Aufklärung.Beim Röntgen zeigte sich eine leicht verdickte Knochenhaut.Aldo wieder Schritt und Equi.Aber auch nach Ruhe war sie , sobald man langsam anfing zu reiten, lahm.
    Auch das Abspritzen des Beines brachte kein Ergebnis, da meine Stute am Ende nicht mehr still hielt.
    Dann bin ich zur Szintigraphie in die Klinik. Die habe eine Entzündung der Strecksehne diagnostiziert und einen Nebenbefund am Fesselträgerursprung.
    Der große Befund an der Strecksehne aufgrund entzündeter Lymphgefäße wurde behandelt (mit Cortison).Ich gehe jetzt seit drei Monaten Schritt, aber der letzte Ultraschall hat noch keine große Besserung gezeigt.
    Jetzt habe ich den Tierarzt gewechselt und herumtelefoniert.Von zwei Ärzten wurde mir nun gesagt, ich solle meine Stute "lahm reiten", damit man sieht wo der Schmerzpunkt liegt, indem man noch einmal abspritzt, da Pferde auch bei einem schlechten Ultraschall an der Strecksehne davon meist nicht lahm wären, weil es nicht weh tue.
    Das haben mir 2 Tierärzte gesagt.
    Nun meine Frage nach einem halben Jahr Dauertierarzt und nicht reiten : Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte beziehungsweise irgendjemadn schon einmal gehört, dass man ein Pferd lahm reiten soll? Mir macht das bauchweh, aber ich weiß echt nicht, was ich machen sol, da ich gerne hätte, dass es meiner Stute wieder gut geht.
    Vielen Dank
     
  2. #2 Hafi Frau, 17.06.2007
    Hafi Frau

    Hafi Frau Guest

    Geht mir genauso @ Bauchweh. Ich kann zwar nachvollziehen, dass man den Schmerzpunkt braucht, um zu diagnostizieren. Aber dass man nach 5 Monaten rumdoktoren und Kortison auffordert, das Pferd wieder in den Entzündungszustand VOR der Behandlung mit Kortison zu bringen, das versteh ich nicht.

    Gibt es bei Euch in der Nähe einen Ostheopaten für Pferde? Vielleicht kann der Dir weiterhelfen. Bevor ich weiter rumdoktoren liesse würde ich es erst mal damit versuchen.
     
  3. #3 Columbo, 17.06.2007
    Columbo

    Columbo Mitglied

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    Hallo Vivara,

    also ich habe da vielleicht keinen ärztlichen Rat, aber wenn du vielleicht die Möglichkeit hast dein Pferd einfach mal auf eine Wiese zu stellen und sie bis die Weidezeit zu Ende ist in Ruhe zu lassen und dann wieder nach ihr schaust. Ich hatte einen Wallach, der hatte eine veränderte Hufrolle und ein Jahr war es so schlimm, dass ich Tierarztkosten hatte, die den Wert des Pferdes leicht überstiegen hätte, wenn ich es nicht ausgebremst hätte. Immer Equi und Cortison ist auch nicht der Bringer. Ich habe dann irgendwann Teufelskrallenpulver und Ingwer gefüttert, was auch sehr gut geholfen hat, gerade bei Entzündungen sind Blutegel. Damit habe ich sehr sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Ich habe mein Stockenlahmes Pferd dann für ca. 6 Monate auf die Wiese gestellt und es nicht (fast nicht) angeschaut. Als ich ihn dann wieder von der Wiese geholt habe, war er fast wie neu gebohren. Wir haben noch viele schöne Tage/Monate/Jahre miteinander verbracht.
    Ich habe jetzt garnicht darauf geachtet von wo du kommst, aber ich kann dir gerne ein paar Adressen geben, wo du gute Ratschläge bekommst, bzw. ich kann dir auch gerne ein paar gute TA Adressen geben. ich komme aus dem Raum 31582 Nienburg.
    Eine Bekannte von mir hatte ein Pferd was eine Veränderung am Fesselträger hatte, sie hat es operieren lassen und musste dann ca. ein 3/4 Jahr pausieren. Sie hat das Pferd nach einer gewissen Rekonvaleszenzzeit auf die Wiese gestellt und einfach nur Pferd sein lassen. Jetzt reitet sie wieder Jagden und auch Turniere (Springen) ist auch alles wieder ok. Manchmal heilt die Zeit am Besten, viel besser als manche Medizin. :zustimm: :zustimm: :zustimm:
     
  4. Mary

    Mary Guest

    Hallo,
    also einen richtigen Rat kann ich Dir leider auch nicht geben.Aber da ja Sehnengeschichten doch immer sehr lang dauern,ist der Vorschlag mit der Koppel nicht schlecht.
    Allerdings würde ich vorher mal den TA Deines Vertrauens dazu befragen.
    Halte auch nicht wirklich viel von Equi und Cortison über so einen langen Zeitraum.
     
  5. #5 Hellehavoc, 26.06.2007
    Hellehavoc

    Hellehavoc Das Höllengeierchen

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    ALso einen TA Rat kann ich auch nicht geben, aber ich habe bei meinen Pferden, wenn sie was am Bein hatten, mit Beinwelltinktur und/oder Beinwellsalbe sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Die schmerzende Stelle muss dabei grossflaechig eingerieben und fest bandagiert werden und sollte moeglichst ueber Nacht ruhiggestellt sein (Pferd in die Box).
    Am Tag dann Bandage mit der Salbe oder der Tinktur.
    Zuerst (je nach Schwere 1-2 Wochen) das Pferd keiner Belastung aussetzen. Danach leichte Arbeit am Boden an der Longe oder spazieren gehen,

    Wichtig ist, dss der verletzte Lauf nicht uebermaessig belastet nichtsdestotrotz aber bewegt wird.

    Mach dich gefasst, dass das dauern kann.

    Ich habe mit Beinwell bei mir z.B. ein sehr schlimmes Karpaltunnelsyndrom behandelt und ich kenne Leute, die Gelenkentzuendungen etc. damit wegbekommen haben.
    Bei Pferden war ich bereits erfolgreich bei Stauchungen, Zerrungen, Sehnenentzuendungen und Einschuss.

    Ach ja:
    Tinktur kannst Du selber herstellen.
    Du brauchst dazu lediglich Beinwellwurzeln moeglichst frische und kleingehackt und einen hochprozentigen klaren Schnaps.
    In den Schnaps den Beinwell einlegen und ziehen lassen.
     
  6. #6 melemel, 27.06.2007
    melemel

    melemel Guest

    Ich würde auf jeden Fall einen Pferde-Osteotherapeutin zu Rate ziehen.

    Hier findest du auf jeden Fall auch einen in deiner Nähe der oder die raus kommt und sich dein Pferd anschaut. Auf jeden Fall würde ich aber mal bei einer anrufen und dein Problem schildern.
    http://www.osteopathiezentrum.de/osteoliste/o_index.php

    Ich hatte vor 1,5 Jahren mal eine Lahmheit bei meinem Pferd welche sich über 2 Monate hinweg zog. Röntgen und schallen brachte keine Diagnose. Letzte Empfehlung vom TA wäre gewesen meinen Großen in einer Klinik in Narkose zu legen und den ganzen Rücken, Kuppe, Becken usw. zu röntgen.
    Ich hatte dann für mich aber entschieden lieber erst mal einen Osteotherapeuten zu Rate zu ziehen. Die hat dann eine Stunde lang vom Kopf bis zum Schweif mein Pferd behandelt, festgestellt, das das Becken ausgerenkt war, dieses in drei Anläufen wieder zurechtgerückt und 3 Tage später war die Lahmheit weg und kam nie wieder.

    Gruß Melanie
     
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