Räude oder was?

Diskutiere Räude oder was? im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Kürzlich ist uns eine Welli-Dame vestorben, die Schnabel-Räude(angeblich) hatte. Irgendwann haben wir die Vögel (sie und ihre drei...

  1. andreast

    andreast Guest

    Hallo
    Kürzlich ist uns eine Welli-Dame vestorben, die Schnabel-Räude(angeblich) hatte. Irgendwann haben wir die Vögel (sie und ihre drei Kollegen) in einen größeren Käfig umgesiedelt. Dabei wurde ein bisschen aufgeregt geflattert. Am nächsten Morgen hatte Pia (die besagte Welli-Dame) die unteren Schwingen zu beiden Seiten rot (Blut?). Wir dachten an eine Katzen-Attake während der Nacht (die Vögel stehen draußen), aber da die anderen unversehrt waren, führten wir das auf die Krankheit zurück. Gestern habe ich eine neue Welli-Dame für den trauernden Gatten erworben und kaum zuhause sah ich dass auch diese diese komischen Buckel um den Schnabel hat. Und heute morgen - man glaubt es nicht, hat auch diese Welli-Dame wieder diese roten Flügel. Was ist das nur.:? Wer kann helfen. Ich behandel gerade auf Räude, habe aber nirgends nachgelesen, dass die Vögel unter den Flügeln "bluten". Oder ist das diese Blutmilbe, die zerquetscht wird, wenn die Vögel flattern? Das war ja gestern auch der Fall, weil die Züchterin sie eingefangen hat.
    Vielen Dank für eine schnelle Antwort
     
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  3. #2 charly18blue, 16. Juni 2008
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
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    Hallo andreast,

    herzlich willkommen in den Vogelforen.

    Ich glaube nicht, dass die Wellihenne an den Räudemilben gestorben ist, da war mit Sicherheit noch eine andere Krankheit dahinter. Räudemilben sind meist eine Sekundärerkrankung, da durch die Grunderkrankung das Immunsystem nicht mehr richtig arbeitet bzw. sehr beansprucht wird.

    hast Du Dir die Kleine mal genau angesehen, woher das Blut kam? Von einer abgebrochenen Feder, einer Verletzung? Vielleicht hat es heute Nacht eine Panik gegeben und sie ist gegen die Gitter geflogen und hat sich verletzt.

    Du meinst die rote Vogelmilbe, nee, das kann nicht sein, die sind so winzig, da müßten ja Massen zerquetscht worden sein. Die gehen auch nur nachts an die Vögel und saugen Blut, tagsüber verstecken sie sich in der Umgebung und sitzen nicht auf dem Vogel.

    Womit behandelst Du Deine Vögel, Ivomec?

    Ich würde Dir zu einem Besuch bei einem vogelkundigen Tierarzt raten, der sollte Deine neue Henne mal durchchecken. Zum Einen auf Räudemilben und ich würde vorsichtshalber auch einen Kropfabstrich und eine Kotuntersuchung machen lassen. Einfach um auch sicher zu sein, dass sie Dir keine Krankheit in Deinen Bestand reinschleppt.

    Und Du solltest die Vögel, wenn Katzen an sie herankommen können, nicht ohne Aufsicht lassen und nachts reinholen oder das Ganze katzensicher machen.

    Vogelkundige Tierärzte findest Du in unserer Datenbank. Bitte lies Dir auch die Kommentare zu den einzelnen Tierärzten durch, falls vorhanden.

    Liebe Grüße Susanne
     
  4. andreast

    andreast Guest

    Hallo Susanne
    Danke für deine Antwort. Was mich an der ganzen Sachen stutzig macht, dass dieser Vogel die gleichen Anzeichen zeigt, wie die andere (verstorbene) Henne. Die Räude am Schnabel ist (war) eindeutig. Und beide Vögel hatten am nächsten Tag, nachdem wir sie "umgesiedelt" hatten (den einen in einen neuen Käfig, den anderen wegen Zukauf), diese komischen rotbräunlichen federn. Das sieht fast wie eine Stressreaktion aus. Oder nach einem Monster, das über Nacht nur gelbe Wellis anfällt. Die zwei Hennen sind /war gelb, die Hähne grün und blau. Man hat schon alle möglichen Fantasien.:~Es ist auch in beiden Fällen nichts neues "Rotes" hinzugekommen. Und vor allem: Die beiden Herren sitzen quietschfidel im gleichen Zuhause. Ich habe die Henne jetzt vorsichtshalber separiert. Katzen können selbstverständlich nicht an den Käfig, aber ich sagte ja schon, irgendwann geht die Fantasie mit einem durch. Dass die anderen Wellis über die erste und zweite hergefallen sind ist auch nicht. Die erste war schon von Anfang an da und die neue wurde ganz liebevoll gleich von den Herren gefüttert. Es sind nämlich zwei Herren, die zusammenleben und ein Herr, dem die Dame verstorben ist und den Rest weißt du ja.
    Das Mittel ist vom Tierarzt (der Tropfen in den Nacken und nach 15 Tagen wiederholen). Ich lebe in Frankreich, die heißen anders hier.
    Herzlichen Gruß
    Andrea
     
  5. #4 charly18blue, 17. Juni 2008
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
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    Hallo Andrea,

    behandel die Kleine gleich auch mit gegen Räudemilben, ich würde sie aber trotzdem mal dem Tiearzt vorstellen.
    Hast Du sie Dir mal gegriffen und unter die Flügel geschaut. Ich hatte letztens, witzigerweise war es auch eine Lutino-Henne, auf der Arbeit, die hatte eines Morgens auch beide Flügelenden blutig. Wir haben sie gefangen und unter den Flügeln waren Federn abgebrochen, die Blutkiele steckten noch. Die wurden dann gezogen. Hier kannst Du mal was dazu lesen.

    Liebe Grüße Susanne
     
  6. andreast

    andreast Guest

    Hallo Susanne
    Nein, ich habe sie mir noch nicht (wieder)gegriffen, denn sie ist nicht zahm und ist sowieso schon im Superstress:k wegen des Umzugs und dann musste ich sie wieder greifen, um ihr den Tropfen zu verabreichen. Heute ist der dritte Tag nach dem Tropfen, sie macht einen (verhältnismäßig) munteren Eindruck, ich sehe sie auch schon mal auf einer anderen Stange jetzt, erst saß sie völlig starr und zusammengekauert auf einer Stange. Ich hoffe, ich kann das verantworten, sie jetzt in Ruhe zu lassen. Wenn ich ihr in einer Woche den zweiten tropfen geben muss, sehe ich mal nach. Vielen Dank für den Tipp. Ist das denn gefährlich, wenn die Kiele noch stecken?
    Lieben gruß
    Andrea
     
  7. #6 charly18blue, 18. Juni 2008
    charly18blue

    charly18blue Moderatorin
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    Hallo Andrea,

    gefährlich ist es in dem Moment wo der Kiel abbricht und eine Blutung entsteht. Je größer die spätere Feder (Schwung- und Schwanzfedern), umso größer kann die Blutung sein. Aber das hat die Kleine ja soweit überstanden. Gezogen werden sollten sie aber auf jeden Fall, damit problemlos eine neue Feder nachwachsen kann.

    Hast Du denn nach dem Vorfall morgens Federn gefunden?

    Liebe Grüße Susanne
     
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  9. andreast

    andreast Guest

    Hallo Susanne
    Nein, keine Federn, keine Krabbeltiere, nichts - außer dass dieser Vogel die Schnabelräude hat und die erste (ebenfalls gelbe Henne) sie auch hatte. Dass muss mit dieser Räude zusammenhängen. Naja, es ist müßig jetzt darüber zu spekulieren, aber beide Vögel die selben Anzeichen...und in beiden Fällen die gelben. Im Moment geht es ihr immer besser. Ich hoffe das Medikament wirkt auch bis zum Schnabel. Der Tierarzt meinte, entweder Schnabelumgebung betupfen ODER der Tropfen in den Nacken. Nicht beides. Weil ich durch die Federn-Sache Angst hatte, dass sich die Krätze schon im ganzen Körper verteilt hat, habe ich die zweite Variante gewählt. Ist doch auch, wie ich im Forum gelesen habe, wohl die gängigere? Ich muss jetzt einfach abwarten. Leider gibt es auch hier keine "vogelkundlichen" Tierärzte, das müssen wir jetzt einfach selbst beobachten. Sollte es ihr aber schlechter gehen, werde ich natürlich sofort hingehen, auch ein normaler Tierarzt weiß hoffentlich ja immer noch ein bisschen mehr als ich.:D
    Herzliche Grüße
    Andrea
     
  10. #8 Alfred Klein, 19. Juni 2008
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Aber auch nur hoffentlich, das kann ich Dir flüstern. Was normale Tierärzte bei Vögeln für einen Mist bauen können habe ich schon zu oft mitbekommen. Das führt durchaus bis zum Tode eines Vogels und ist nicht gerade selten.
     
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