Rangordnungskämpfchen...Erfahrungen?

Diskutiere Rangordnungskämpfchen...Erfahrungen? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo, guten Abend, nun gehts zur Sache:zwinker::)! Zur Erinnerung: Quack, 1 1/2 Jahre alt, seit 6 Monaten bei mir, Handaufzucht (kenn...

  1. namah08

    namah08 Guest

    Hallo, guten Abend,

    nun gehts zur Sache:zwinker::)!

    Zur Erinnerung:
    Quack, 1 1/2 Jahre alt, seit 6 Monaten bei mir, Handaufzucht (kenn inzwischen die damit ggf. verbundene Problematik), ..
    großer Zimmerkäfig, morgens/abends Freiflug, finger-/handzahm, noch:zwinker: kein Partner, ...fittes Kerlchen oder besser "Hexen - Teenie" (Quack ist eine "sie" lt. DNA/letztem TA-Besuch/ also ab jetzt oft nicht mehr "Quackie", sondern "QuackSIE":zwinker:)...
    das nur, um Fragen vorzubeugen.

    Also:
    a. handzahm, Signal "Finger hinhalten" = "draufsteigen" problemlos
    b. kein Problem: so auch wieder in den Käfig
    c. vor ein paar Woche leichter "Unwille" beim Käfiggang, lobende Worte/Leckerli von mir dann nach Schließen der Käfigtüre
    d. dann bei Signal "Schlafenszeit" klettern auf den höchsten Ast des Kletterbaums, o.k., ich ignorieren, ersie wieder runterkommen, abwarten, dann irgendwann Finger-Käfig
    e. wie d., Quack bleibt aber "unter der Zimmerdecke", ich auf ein "Fussbänkchen", klares "Komm!", o.k., meine zweite Hand auf Flügel, Rest wie c., klappt mit Leckerli-Nuss in Sichtweite
    f. wie e., aber Steigerung mit leichtem Knurren
    g. ich habe ihn in den letzten zwei Wochen immer mal wieder während des Freiflugs auf den Finger genommen, bin dann mit ihm hier und dorthin, habe ihn wieder auf seinem "Lieblingsplatz" abgesetzt um zu vermitteln: "Finger ist nicht automatisch "Käfiggang"....war alles o.k.
    h. heute das erste Mal NO. 3 mal flatterte sie von meinem Finger auf einen Landeplatz im Zimmer. Und wenn ich mit meine Händen in ihre Nähe kam....ließ die Schelmin sich fallen/hängen und "gluckste zum Kuscheln". Ich wollte konsequent bleiben....ohhh, da hat der Tiger aber ein mir nicht bekanntes Knurren ertönen lassen. O.k., ich habe sie zufrieden gelassen, dann wieder Ansprache, Kuscheln...und dann konsequent...es ging, aber ich glaube, mehr zufällig.

    Die "Lobe-Nuss" im Käfig wurde erst mal weggeschleudert, beim zweiten Mal dennoch gierig gegessen....mit "bösem Blick": "Verflixt, dieses Ding schmeckt gut.....und schon wieder bin ich drauf reingefallen!"

    Ich werde Quackelsie ganz sicher nicht durchs Zimmer scheuchen, um sie zu fangen,
    ebensowenig werde ich die "Tuchdrübermethode" anwenden (was nach der Vorgeschichte wohl ein riesiger Rückschritt wäre),
    hätte ich sie heute nach ihrem "Protest" vom Ast "gepflückt" (wie ich es bzgl. meiner funktionierenden Methode wg. des Tierarztbesuchs beschrieb), hätte Quack mich ganz sicher mehr als gezwickt,
    aber ich werde ihn auch ganz sicher nicht so lange (oder gar über Nacht/ich habe kein Vogelzimmer) dort sitzen lassen, wo er will.

    Wir sind dennoch nach wie vor gute Freunde....besser Freundinnen:zwinker:. Heisst: heute Nachmittag keine "Hacknachwirkungen" o.ä.

    Hat jemand von euch vielleicht nicht nur Tipps, sondern eigene Erfahrung mit derartigen "gemeinsamen Entwicklungsschritten"?

    Einen schönen Abend,
    namah08
     
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  3. #2 Tierfreak, 31. Mai 2008
    Zuletzt bearbeitet: 31. Mai 2008
    Tierfreak

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    Hallo namah08,

    das was du beschreibst würde ich auch als kleinen Machtkampf eines Teenages bezeichnen :zwinker:.

    So wie du vorgehst ist es an sich schon richtig, wichtig ist, dass man konseqent bleibt und z.B. beim Reinsetzen in den Käfig usw. sich liebevoll durchsetzt und dann evtl. ein Leckerlie zur Belohnung zückt.

    Manchmal braucht man dafür wirklich einige Anläufe und Geduld, aber mit der Zeit merken die Vögel meist, dass sich der Wiederstand eh nicht so lohnt und fügen sich dann früher oder später ohne langes murren.

    Wichtig ist aber auch, dass man die Tiere nicht zu sehr mit Kommandos bedrängt. Damit meine ich, dass man die Kommandos auch am besten nur einsetzen sollte, wenn es wirklich nötig ist und evtl. bei kurzen Trainingseinheiten zum einüben, wobei diese nicht zu lang sein sollten, damit der Vogel nicht die Lust verliert. Ich denke aber, dass du da schon das richtige Maß findest ;).

    In solchen Fällen ist ein Stöckchen auch ganz praktisch, an den man den Vogel zunächst zum Tragen gewöhnen sollte und den man in solchen Situationen viel besser konsequent einsetzen kann, da man mit ein Stöckchen als unempfindliche Handverlängerung halt auf etwahige Zwicker viel einfacher unbeeindruckt reagieren kann, was halt ein Durchsetzen wesendlich erleichtert. Auch für erhöhte Plätze ist ein Stöckchen ganz praktisch um den Vogel von "hohen Ast zu pfücken". Gerade auf erhöhten Sitzplätzen fühlen sich die Papageien meist besonders stark und zwicken evtl. leichter zu, da ist dann ein Stock zum Aufnehmen wirklich ganz praktisch.
     
  4. namah08

    namah08 Guest

    Moin, tierfreak,

    dank dir für die Antwort.

    Ich hatte die Benutzung eines Stöckchens bisher als Rückschritt angesehen.
    Aber vielleicht sollte ich es mal einfach als Ergänzung betrachten.

    Wie schon beschrieben, lässt Quack sich ja "fallen/baumeln", wenn es ihm richtig gut geht, das sowohl am Kletterbaum als auch im Käfig. Und ich darf ihn dann am Bauch kraulen.
    Das möchte er im Käfig am liebsten, wenn ich ihm einen Finger hineinhalte und er daran baumeln kann, während ich ihn mit der anderen Hand kraule, was ich wg. seiner Krallen aber nicht zulasse. Gestern war er mit den Krallen "sehr sanft", ich fall drauf rein:zwinker:....bis er plötzlich mit Krallen und Schnabel an meinem "Ast"-Finger turnte:traurig:. War ja nicht böse gemeint von ihm....aber ein Pflaster brauchte ich doch.
    Diese "Turn-Kraul-Rollen" wären dann wohl auch mit einem Stock besser zu handhaben.

    Ich werds mal probieren.

    Schönen Tag,
    namah08
     
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