Ratlos, Luftsackmilben verschwinden nicht

Diskutiere Ratlos, Luftsackmilben verschwinden nicht im Kanarienvögel Forum im Bereich Kanarien-Vögel; Seit über einem halben Jahr behandel ich immer wieder meine drei Kanaries gegen Luftsackmilben. Ich reinige und benutze extra Milbenspray für die...

  1. petlynn

    petlynn Neues Mitglied

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    Seit über einem halben Jahr behandel ich immer wieder meine drei Kanaries gegen Luftsackmilben.
    Ich reinige und benutze extra Milbenspray für die Voliere, jeden Tag! Geh immer wieder zum Tierarzt und lass sie behandeln, leider ist es immer noch nicht weg und ich habe jetzt Angst um meine eine Henne die mit der Mause gerade fertig wurde und die mir am meisten Sorgen bereitet. Ich habe alles mögliche Versucht:
    - UVA und UVB Lampe
    - Milbenspray
    - tgl. Vitamine
    - tgl. alles sauber machen (inkl. Futter und Tränke)
    Ich weiß mir keinen Rat mehr habe auch schon zwei mal Kot und Federn ins Labor gegeben und es ist nichts dabei raus gekommen. Was kann ich noch tun. Bitte helft mir ich habe Angst meine kleinen zu verlieren.
     
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  3. #2 SamantaJosefine, 08.11.2018 um 17:06 Uhr
    SamantaJosefine

    SamantaJosefine heart for my canaries

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    Wenn du die spot on Methode konsequent durchziehst, müsste es doch klappen, du kannst in dem Falle doch gut zu Hause den Tr. in den Nacken geben, wichtig ist, dass dabei immer alle Vögel behandelt werden.
    Lass dir vom TA das Ivomec mitgeben, kannst doch zu Hause behandeln
     
  4. petlynn

    petlynn Neues Mitglied

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    Ja ich habe damals meinem Tierarzt gesagt mit dem Spot On und ich behandel sie doch schon so lange damit. Ich habe es immer regelmäßig gemacht aber es wird nicht besser. Der Tierarzt meinte auch länger wie drei mal sollte man es nicht anwenden. Ich bin in Abständen von zwei Wochen zum Tierarzt der das Mittel immer wieder verabreicht hat.
     
  5. Karin G.

    Karin G. Co-Admin
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    da steht hier aber etwas anderes: klick
     
  6. #5 SamantaJosefine, 08.11.2018 um 18:50 Uhr
    SamantaJosefine

    SamantaJosefine heart for my canaries

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    Das ist richtig, die Erstbeahndlung sollte immer vom TA duchgeführt werden, aber die Biester sind hartnäckig und ich kenne es so, dass man die Folgebehandlung zu Hause machen kann.
    Ich hatte nur einmal einen Kanarie mit LSM ud dem durfte ich den Tr. in den Folgeabständen verabreichen.
    Ich will aber keine falschen Therapievorschläge machen,
    Kann nur Erfahrungswerte einbringen, ich weiß, dass ich immer RL gegeben habe.
     
  7. petlynn

    petlynn Neues Mitglied

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    Das nützt mir aber alles nix egal ob zu Hause oder beim Tierarzt ich weiß einfach nicht mehr was ich noch tun soll.
     
  8. #7 finchNoa@Barbie, 08.11.2018 um 19:21 Uhr
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    Nun ist hier noch die Frage wie die Luftsackmilben diagnostiziert wurden ? Welche Symptome haben die Vögel ? Luftsackmilben sind meistens "nur" eine Verdachtsdiagnose und Ivomec (damit behandelst Du doch ?) müsste schon nach der ersten korrekten Anwendung Besserung zeigen.
    Wurde denn mal ein Kropfabstrich bei den Vögeln gemacht ? War der TA überhaupt vogelkundig ? Ich würde eventuell eine Zweitmeinung bei einem anderen TA einholen. Eine Sekundärinfektion mit Bakterien in den Atemwegen ist auch möglich.

    Vogelkundige Tierärzte in Deutschland, Österreich, Schweiz und Tierheilpraktiker

    *
     
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  9. petlynn

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    Nun sie niesen oft, sind aufgeplustert, die Stimme klingt als wären sie erkältet und gelegentlich bei mehr Anstrengung einen offenen Schnabel also eher Atemschwierigkeiten. Wie gesagt ich habe zwei mal Kot und Federn ins Labor eingeschickt und immer hieß es, alles wäre in Ordnung. Ich bin mit der Tierärztin zufrieden, weil sie schon von Vögel Ahnung hat und für meine Vögel ist es auch jedes mal eine enorme Strapaze wenn ich sie zum Tierarzt fahre.
     
  10. #9 finchNoa@Barbie, 08.11.2018 um 19:40 Uhr
    finchNoa@Barbie

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    Der Kot und Federn sagen leider nichts darüber aus was im Kropf los ist. Die Symptome passen auch auf Trichomonaden oder Bakterien.
    Es ist eigentlich ausgeschlossen das die "Luftsackmilben" nach so langer Behandlungszeit noch da sind, wenn das Ivomec richtig dosiert wurde.
    Wenn Deine TA Ahnung hat, dann sollte ein Kropfabstrich ja kein Problem sein, wenn doch geh lieber woanders hin. Eine unbehandelte Krankheit und andauernde Medikamentenbehandlungen sind auch Stress für die Tiere. Ist Deine TA eine von der Liste hier im Forum ?

    *
     
  11. Sammyspapa

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    Ich würde persönlich nicht mehr weiter mit Ivomec (vrmtl) behandeln, da es ja augenscheinlich nicht zum gewünschten Ergebnis führt. Und Antiparasitika sind wohl nicht so ohne.
    Verbessert sich denn irgendwas mit der Spoton und wird später wieder schlechter, oder ist garkein Ergebnis zu bemerken?
    Ich würde mich da meiner Vorschreiberin anschließen und mich von den Luftsackmilben gedanklich verabschieden und eine zweite Meinung einholen mit Abstrich. Kot und Federn sagen nicht wirklich was aus bei dieser Sorte Problematik.
    Zeigen die Vögel denn nächtliche Unruhe?
     
  12. Evy

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    Du schickst Kot und Federn selbst ins Labor? Da müsste doch vom Vogeldoc ein Abstrich vor allem aus dem Kropf genommen werden, und das kann man dann alles zusammen von dort aus ins Labor geben. Finde ich merkwürdig, wieso musst Du selbst Proben einschicken? Ich weiß nicht, ich zweifle ehrlich gesagt an der wirklichen Vogelkundigkeit Deiner Ärztin. Bedenke, dass viele Tierärzte sich so nennen, es aber nicht sind. Wenn Du Deinen Vögeln helfen möchtest, gehe zu einem Vogeldoc aus unserer Liste hier, die sind alle ganz sicher vogelkundig und werden auch dem Problem Deiner Vögel auf die Spur kommen. Hoffentlich noch rechtzeitig...

    LG Evy
     
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  13. Elentari

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    Keine Ahnung, wie robust Kanarienvögel sind, ich hatte nur kurz welche, aber alle anderen Vögel, die bei mir Luftsackmilben hatten (damals unerkannt) haben kein halbes Jahr überlebt. Deine leben aber noch.

    Charakteristisch ist auch das Husten und Knacken in der Nacht. Bei mir hat noch jeder Vogel mit LSM gehustet und geknackt.
    Bei deinen lese ich nur von niesen und schlechter Stimme.
    LSM können den Vogel auch so schädigen, dass Symptome bleiben obwohl der Befall weg ist. Dann würden sie aber nicht unbedingt plustern.

    Wie sieht es mit dem Körper sonst aus, gut genährt oder abgemagert?
    Sind sie denn sonst irgendwie auffällig?
    Du kannst jedenfalls nicht ewig mit Ivomec weitermachen, sonst sterben die Tiere am Ende daran.

    LG
     
  14. #13 Alfred Klein, 12.11.2018 um 08:13 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 12.11.2018 um 08:19 Uhr
    Alfred Klein

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    Also, zunächst mal - Vögel können nicht husten denn dazu braucht man ein Zwerchfell was Vögel nicht haben.
    Das ist fast richtig. Es ist so daß die Luftsackmilben zwar tot aber deshalb nicht verschwunden sind. Die toten Insekten liegen ja immer noch in den Atemorganen und verursachen deshalb weiterhin Beschwerden. Es wird wohl länger dauern aber mit der Zeit wird der Körper diese abgebaut haben. Eine weitere Behandlung ist also unsinnig.
    Siehe direkt oben drüber.
    Ansonsten ist das was Du gemacht hast, Kot- und Federproben, völlig unsinnig, denn wenn es LSM waren,die sind dort nun mal nicht zu finden.

    Weiter ist Deine Tierärztin nicht gerade kompetent zu nennen, wirklich nicht.

    Wie Evy richtig bemerkte gibt es Tierärzte welche sich vogelkundig nennen und es auch dürfen obwohl sie nur gerade mal einen dreimonatigen Chrashkurs absolviert haben.
    Wirklich vogelkundige Fachtierärzte studieren das jahrelang und reisen teilweise, so wie mein Tierarzt, weitere Jahre durch die ganze Welt um in der Praxis bei erfahrenen Kollegen weiter zu lernen.
    Was glaubst Du, petlynn, warum wir eine Datenbank mit tatsächlich vogelkundigen Fachtierärzten haben? Bestimmt nicht aus Jux und Tollerei.
     
  15. Alfred Klein

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    Das muß keine Strapaze sein. Wie transportierst Du sie denn? Optimal ist eine Transportbox für Vögel, gibts bei Trixie in verschiedenen Größen. Weiter ist die Box abzudecken, ein Geschirrhandtuch genügt. Dies damit die Vögel die Umgebung nicht sehen können und deshalb auch nur sehr wenig Streß haben. Wenn sie dazu noch Deine Stimme hören beruhigt sie das zusätzlich, also ein wenig mit ihnen reden.
    Wie fängst Du sie denn ein wenn Du sie transportieren möchtest? Doch hoffentlich nicht mit bloßen Händen?
     
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  16. finchNoa@Barbie

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    Der Threadsteller war seit ein paar Tagen schon nicht mehr online, scheinbar waren es die "falschen" Ratschläge. Hat denn niemand ein Wundermittel auf Lager mit dem man stressfrei und kostenlos alle Krankheiten heilen kann. :nene:
     
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  17. SamantaJosefine

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    Das ist doch nichts neues hier, man schreibt sich die Griffel wund und schwupp sind alle Piepmätze gesund, :+knirsch: manchmal hat man schon keinerlei Ambitionen mehr, auf solche Fragen zu antworten.
    Aber oft konnten wir ja auch schon gute Ratschläge geben und helfen. :+streiche
     
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  19. Elentari

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    Dass Vögel kein Zwerchfell haben, wusste ich nicht, dass man ein Zwerchfell braucht, um zu husten, ebenfalls nicht. Da hatte ich wohl eine Wissenslücke.
    Wenn es auch kein echter Husten ist, dann klingt es zumindest so. Ich habe viel zu viele Vögel "husten", würgen und röcheln gesehen, bevor sie gestorben sind, ich kenne das Geräusch leider sehr gut und vom Klang und der Bewegung her passt "husten" als Begriff, wenn auch falscher, recht gut.

    Es wird auch in der Fachliteratur so beschrieben, vermutlich ebenfalls, weil es wie Husten klingt:

    Luftröhrenmilbenbefall (Sternostoma tracheacolum)

    „Häufig sind im fortgeschrittenen Stadium Heiserkeit, Husten, Niesen, Regurgitieren, und heftiges Schleudern des Kopfes zu beobachten.“ (Boch, Supperer, 2006, S 642)

    Quelle:
    Veterinärmedizinische Parasitologie
    begründet von Josef Boch und Rudolph Supperer
    Herausgegeben von Thomas Schnieder
    6. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage
    2006 Paul Parey Verlag, Berlin

    Online nachzulesen:
    Veterinärmedizinische Parasitologie

    Mir ist schon klar, dass der Körper ein wenig braucht, um "aufzuräumen", aber ich hatte Vögel, die lange darüber hinaus ihre Stimme weitestgehend verloren hatte. Die kam auch nicht mehr wieder. Atemnot bei Belastung hatten die allerdings nicht.
    Bei einem Zebrafinkenhahn fielen bestimmte Teile des Gesanges aus, vermutlich wegen der Tonhöhe, der sang danach unterbrochen und abgehackt.

    LIebe Grüße
     
  20. #18 Alfred Klein, 12.11.2018 um 17:33 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 12.11.2018 um 17:38 Uhr
    Alfred Klein

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    Nun ja, das ist ja auch schon wieder 12 Jahre alt.
    Ja, man kann eventuell Husten sagen. Aber daß ausgerechnet ein Veterinär von Husten spricht macht mich doch etwas nachdenklich.
    Ironie an. Oh, moment mal, muß ein Veterinär eigentlich ein Tierarzt sein, einen Dr. haben? Denn weder Begründer oder Herausgeber haben so etwas. Naja, eventuell waren die vorzugsweise für Großvieh zuständig. Ironie Ende.

    Ansonsten Elentari, man kann nicht alles wissen. Das kommt im Laufe der Zeit. Du siehst ja wie lange ich hier dabei bin und ich weiß auch noch längst nicht alles, bestenfalls einen Bruchteil. Es ist tatsächlich so daß man lebenslang lernen muß. Ich habe es früher auch nicht geglaubt, ist aber so. Und ich lerne heute noch dazu.
    Nicht nur hier, ich interressiere mich auch für Physik und Astrophysik, in dieser Hinsicht war Stephen Hawking eines meiner Vorbilder.
     
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