Rebhuhn-Projekt

Diskutiere Rebhuhn-Projekt im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Fragt sich nur, was die davon haben, wenn sie abgeschossen werden - von wem wohl mal wieder ...:k...

  1. #261 Paloma negra, 5. März 2009
    Paloma negra

    Paloma negra Foren-Guru

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  3. perdix

    perdix Guest

  4. buteo

    buteo Foren-Guru

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    und? von wem?
    Schafzüchtern? Hühnerzüchtern? Jägern?
    Sticheleien und Anschuldigungen bringen uns hier wirklich weiter, muß schon sagen;)
     
  5. perdix

    perdix Guest

    Auf der Internetseite des Nabu wird ein Brutpaarbestand des Rebhuhns von nur 50.000 Paaren in Deutschland angegeben, wie kommt das wenn die offiziellen Zahlen mehr als 150.000Brutpaare ergeben wobei wie der Nabu kürzlich bestätigen musste die Zahlen die von der Jägerschaft angegeben werden meist UNTERSCHÄTZT sind d.h. es sind mehr Rebhühner da als die Jäger wissen (bewegt sich so um die 10% Unterschätzung) ganz abgesehen davon sind größere Gebiete Deutschlands gar nicht erfasst so z.B ganz Schleswig Holstein in dem es auch noch eine stabile Rebhuhnpopulation gibt.
    Und so leid es mir tut ein Bejagungsverbot oder gar eine Herausnahme aus dem Jagdrecht hat noch keinem Vogel geholfen, im Gegenteil.
    Eine Herausnahme der Greifvögel aus dem Jagdrecht hätte zur Folge dass ein illegales Töten derselben eine Ordnungswidrigkeit wäre, während es sich momentan um Wilderei handelt, was ein Straftatbestand ist der im Falle einer Verurteilung zwangsläufig den Entzug des Jagdscheins mit sich bringt. D.h. wenn jemand einen nur im Naturschutzgesetz geschützten Vogel tötet behält er seinen Jagdschein und muss maximal 10.000EUR Strafe zahlen, bei Wilderei kann Gefängnisstrafe angeordnet werden.
     
  6. #265 Peregrinus, 6. März 2009
    Peregrinus

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    Das ist falsch!

    § 66 BNatSchG: Strafvorschriften
    (2) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine
    in § 65 Abs. 1 Nr. 1, 3 oder Nr. 4, Abs. 2 Nr. 4, Abs. 3 Nr. 1 oder Nr. 3 oder Abs. 4
    bezeichnete vorsätzliche Handlung begeht, die sich auf Tiere oder Pflanzen einer streng
    geschützten Art bezieht.


    VG
    Pere ;)
     
  7. colchicus

    colchicus Foren-Guru

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    Ich führe seit dem Jahr 2000 (Fasane) und 2003 (Rebhühner) Aufzeichnungen über das Raumnutzungsverhalten und die Bestandsentwicklung dieser beiden Hühnervögel. Außerdem sind wir Referenzgebiet für W.I.L.D.
    Was die Bestandsangaben betrifft, so sind alle diese Zahlen mit Vorsicht zu genießen. Gerade hier denke ich, sieht man das was man sehen will.
    Beispiel Baummarder: In einem Biotop- und Artenhilfsprogramm eines Naturparkes las ich dass der Baummarder nur sehr selten vorkommt, letzter Nachweis (von wem?) irgendwann in den 80er Jahren. Das sind alles so Angaben, die dann in ganzjährigen Schonzeiten ihren Niederschlag finden. Hätte man sich bei den Recherchen die Mühe gemacht, mal in die ganz offiziellen und leicht zugänglichen Jagdsteckenstatistiken zu gucken, dann würde man sehen, dass der Baummarder nachhaltig zur Strecke kommt. Es gibt ihn also, obwohl jedes Jahr sogar ein Teil gefangen wird.
    In einem regionalen Brutvogelatlas las ich mal, dass die Wachtel als Brutvogel verschwunden ist. Das mag schon sein dass in manchen Revieren die ganzen Gelege gefressen werden, aber wenn ich jedes Jahr Gesperre sehe und auf einer Feldfläche von 200 ha ca. 35 rufende Hähne bestätigt habe, dann steht das im Widerspruch. Auch aus anderen Revieren wurden Wachtelbruten gemeldet, aber der "normale Kartierer" läuft eben gerne in den entsprechenden Biotopen herum, wer setzt sich abends oder nachts in die Maisprärie?
    Bei den Hühnern leben auch viele Ketten in den eingezäunten Industrieanlagen auf den Brachflächen, sicher vor Störungen durch Spaziergänger, etc. Wenn ich daran denke, dass ich in dem Revier wo ich immer zur Hühnerjagd eingeladen werde, zählen sollte. Das wäre ein echtes Problem.
    Beispiel Hasen: Wir zählen vor jeder Jagd und legen dann fest wieviel geschossen wird. Das schaut dann so aus: 35 gezählt bei der Jagd kommen dann auf der Fläche 50 Stück vor. Gerade die Herbstzählung liegt immer unter dem tatsächlichem Bestand. Nur mal so am Rande!
     
  8. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    So-

    unsere Gemeinde hat soeben der Errichtung einer Biogas-Grossanlage (Blockheizkraftwerk für einen Industriebetrieb) zugestimmt. Diese Anlage benötigt zum Betrieb eine Mais-Anbaufläche von ca. 350 - 400 Hektar im Umkreis von 5 bis 10 Kilometern. Mehr als die Hälfte dieser Anbaufläche wird in meinem Revier liegen; Wildschadensersatzpflichtig werde ich also auch für diesen Betrieb sein.

    Mir wurde damit ein potentielles Schadensrisiko von ca. 300.000.- € pro Jahr aufgeladen, bei 100%-Ausfall. Der ist, zugegebenermassen, ziemlich unwahrscheinlich. Aber 10% reichen schon- und damit ist das Thema für mich erledigt.

    Das bislang in meinem Revier laufende Rebhuhnprojekt wird ab sofort von mir aufgegeben.

    idS Daniel
     
  9. Peregrinus

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    Der größte Feind der Natur ist heutzutage in Mitteleuropa nicht mehr der Raubbau, sondern, der Öko-Bio-Klimawahn! :k

    Das wird so weitergehen. Und damit keine Tierchen aussterben, werden dann kostspielige Naturschutzmaßnahmen initiiert, cofinanziert von der EU. :prima:

    Das Fordern und Fördern von „Bioenergie“ bringt Wählerstimmen, denn man tut was für die Umwelt. Das anschließende Sanieren von Biotopen (was ohne Bioenergie gar nicht nötig wäre) bringt abermals Stimmen, denn wieder wird was für die Umwelt getan. So läuft Politik! :+klugsche

    VG
    Pere ;)
     
  10. colchicus

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    Auch bei uns sind im letzten Jahr viele Stilllegungsflächen weggefallen, aber die waren nur mit Gras eingesät und wurden gemulcht, bzw. in Trockenjahren konnte der Aufwuchs gemulcht werden. Ich denke bei den Nawaros stehen wir erst am Anfang. Der Mais ist sicherlich nur eine Übergangsfrucht und wird über kurz oder lang durch andere Pflanzen abgelöst werden, klar das hilft Dir Daniel die nächsten zwei Jahre noch nicht, das verstehe ich auch.
    Habe gestern bei Abgabe meines CC-Antrages erfahren, dass der erste Landwirt ein Ha mit der Durchwachsenden Silphie anlegen will, das Amt hat erstmal zu einem Tagwerk geraten, wegen des Risikos. Wir werden vielleicht in Zukunft Herbststoppeln aus Wildpflanzengemengen haben, der Biogasanlage ist es egal was gefüttert wird. Gerade diese Pflanze hat eine ebenso hohe Methanausbeute wie Mais, einmal die sicherlich noch teuere Kultur angelegt und dann 8-10 Jahre nur noch ernten, ohne Pflanzenschutz. Das hat was. Leider ist meine Biogasmischung im letzten Jahr wegen zu starker Beschattung in die Hose gegangen, war ein Versuchsanbau wie sich die winterliche Strukur in punkto Niederwildhege darstellt. Heuer kommt eine kleine Fläche mit Sida und eben auch der Silphie dazu. Das wird künftig eine spannende Geschichte. Die Frage ist nur, ob die Revierinhaber diesen Prozess aushalten können, bzw. ihnen das zuzumuten ist, das hängt auch von der Einstellung der örtlichen Landwirte ab.
    Stellt Euch vor, beim Abendessen sagt ihr Euerer Familie dass der Jahresurlaub heuer ausfällt, den haben die Schweine in der letzten Woche gefressen.....
     
  11. DanielG

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    Du triffst es auf den Punkt.

    Der Gegenwert eines gut ausgestatteten Mittelklassewagens PRO JAHR als Wildschaden bezahlen, selber mit ner alten Rostlaube rumfahren (mein Privatauto ist Baujahr 1992), Frau und Kinder zu Fuß gehen lassen - wegen Papas Hobby?

    Inbetriebnahme der Anlage ist Mai/Juni 2010, zum 31.03.2011 endet mein Jagdpachtvertrag- ich hoffe, da noch "ungestreift" davonzukommen. Nur investiert wird jetzt nichts mehr.

    idS Daniel
     
  12. colchicus

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    Sehe ich voll ein, wobei in punkto Niederwild nicht mal der Mais das große Problem ist, vielmehr wenn zusätzlich noch GPS gemacht wird, dann kannste auch z. B. Wiesenweihenprojekte usw. feierlich begraben.
    Ich sehe derzeit nur einen Ausweg aus der Misere: Für Mais brauchen wir billigere umweltfreundlicher Kulturpflanzen, damit z.B. auch die Erosion gebremst wird. Wenn es dazu noch was zum Verheizen angebaut wird, z. B. Miscanthus dann haben wir auch wieder Deckung im Feld. Ob diese Kulturen dann für die Hühner das richtige sind, kann jetzt noch niemand sagen, im Moment können sie die freie Feldflur eh fast nicht besiedeln, da kann der Lebensraum noch so optimal sein.
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Du das heiße Jahr gut überstehst. Wir hatten heuer nur!!! 35 ha ohne E-Zaun stehen, da weiß ich was das heißt.
     
  13. DanielG

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  14. perdix

    perdix Guest

    zum KOTZEN

    bin heut abend mal wieder ein bisschen rumgefahren um zu sehen was nach dem Regenschauer auf den Wegen so unterwegs ist, auch an einer Wiese von der ich wusste dass dort ein Pärchen Rebhühner brütet, wie ich an der Wiese ankomme ist diese komplett gemäht und eine Krähe macht sich an etwas zu schaffen, wie sich herausstellte war das die totgemähte Henne. Es ist einfach nur zum Kotzen, dem Landwirt hatte ich extra bescheid gegeben erst im Juli zu mähen weil eben dort ein Pärchen Hühner brütet, er hatte auch zugesagt dies zu befolgen und nun das. Ich bin sofort zum betreffenden Landwirt hingefahren mit der zerhäckselten Henne in der Hand, sein einziger Kommentar: "wo kommen wir denn noch hin wenn uns andere vorschreiben was wir auf unseren Flächen machen" So ein dämliches Axxxxxxxx....
    So ist dass halt, hier im Forum bin ich der böse Jäger und wenn man bei den Landwirten nich genau aufpasst ist man schnell als "Grüner" abgestempelt und kann dann nullkommagarnix mehr erreichen.
     
  15. #274 floyd2010, 22. Mai 2009
    floyd2010

    floyd2010 Guest

    das tut mir wirklich leid für deine rebhühnchen und deine schutzbemühungen!
     
  16. #275 colchicus, 22. Mai 2009
    colchicus

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    Wer auf der Niederwildschiene fährt, kommt fast an keinen Tag aus dem Revier, wo er sich nicht über irgendwas geärgert hat, eigentlich sollte man sich nicht hier auch noch ärgern.
    Ich könnte hier seitenweise über Beispiele schreiben, es ist ein täglicher Kampf.
    Trotzdem darf man nicht aufgeben. Hab auch gestern erfahren, dass zwei meiner Lebensraum I Flächen in Wiesen umgewandelt werden, was ja im Falle eines Ackers auch nicht schlecht ist in punkto Hühner. Aber die Lebensraum I Flächen waren halt einfach besser.
    Begründung: Unterhalb liegt ein Quellschutzgebiet und zur Nitrateintragverringerung wird die Umwandlung in Wiese gefördert. Auf dieser Fläche steht jetzt im 9. Jahr die Mischung Lebensraum I. Da wurde 9 Jahre weder gemulcht, gemäht, gespritzt, gedüngt, gepflügt und und und....
    Die Wiese wird dann dafür drei mal gemäht, das dürfte dann auch das Aus für das dortige Rebhuhnpaar sein
     
  17. colchicus

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    Ich denke dass die Bilder vielleicht hier ganz gut reinpassen:
    Ein paar Beispiele
    [​IMG]
    Das ist eine Neueinsaat im Jahr 2007, es dominiert die Malve.
    [​IMG]
    So sieht die Fläche im 2. Winter aus, die Wilde Karde hat Heerscharen von Distelfinken angelockt und bildet im Winter eine Struktur die auch dem Schnee wiedersteht. In dieser Fläche haben zwei Rebhühner überwintert, das einzige Paar welches nicht erfolgreich gebrütet hat.
    [​IMG]
    So sah die Fläche dann ein Jahr später, sprich im Juli 2008 aus, die wilde Karde schiebt sich mächtig ins Bild!
    [​IMG]
    So sieht die Fläche in diesen Tagen aus, es blüht die Rote Lichtnelke,seit gestern auch die weiße und das Habichtskraut sind die gelben Tupfer.
    so jetzt mach ich mit dieser Fläche mal Schluss und schicke ab, nicht dass mir noch was abstürzt.
     
  18. colchicus

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    Ja und ich möchte Euch eine Fläche zeigen, meine älteste, die Ansaat erfolgte im Frühjahr 2003, so sah sie vor ein paar Jahren aus:
    [​IMG]
    In diesem Jahr sprich der 7. Veg.Periode macht die Mischung immer noch ein tolles Bild:
    [​IMG]
    Die Rote Lichtnelke dominiert immer noch. Die Fläche ist Brutplatz für ein Braunkehlchenpaar, dafür sind die bekannten Braunkehlchenhabitate verlassen !
    Es sind jedoch inzwischen Gräser eingewandert, die Fläche wird für HÜhner zunehmend uninteressant. Im Herbst wird sie abgespritzt und umgedeht.
    Aber sieben Jahre ist auf diesen 0,77 ha weder ein Traktor gefahren, noch wurde gemulcht, gemäht, gedüngt oder gepflügt. Vom Pestizideinsatz will ich mal nicht sprechen. Wir hoffen dass wir diese Fläche wieder bekommen und dass die Trinkwasserschützer nicht andere Vorstellungen haben. Die Umwandlung in Wiese wäre das Aus für die Braunkehlchen.
     
  19. colchicus

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    Also eine Fläche noch, bis zum Ende der Pflichtstilllegung waren dort 2,5 ha am Stück angesät, dass heißt über 500 m nur durch Blütenmeer laufen...
    [​IMG]
    Dominant ist das Gelbe Labkraut und hier gibt es viel Weidenröschen, meine Lieblingsblume.
    Leider ist die vorherige Roundupbehandlung unterblieben und die Quecken bekamen schnell die Übermacht.
    So blieb nichts andes übrig als die Neueinsaat.
    [​IMG]
    Aber 1,5 ha sind uns noch geblieben, das Weidenröschen hat die Lebensraum I Mischung ziemlich überwuchert, aber gerade diese Pflanze gibt gute Struktur, Winterdeckung solange der Schnee nicht zu dick kommt, Insektennahrung.
    1,5 ha einer Sinfonie in Lila!
    [​IMG]
    Das ist unsere neueste Fläche, 0,5 ha zwischen zwei Hecken, die Fläche ist aufgeteilt in eine Kräutermischung für Hasen die gemäht wird, dann kommt eine Deckungsmischung. In der Mitte zwei Versuche mit nachwachsenden Rohstoffen der Sida und der durchwachsenen Silphie. Am Schluss zum Mähen kommt wieder eine andere Kräutermischung speziell für Hasen.
     
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  21. colchicus

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    Auf dieser Fläche war den ganzen Winter über Hasenparty angesagt, im ersten Jahr ist ja noch Raps beigemengt gewesen, das zieht natürlich zusätzlich.
    [​IMG]
    Abschnitte wurden im letzten Jahr bereits gemäht, um den Hasen junges Grün zu bieten, außerdem werden die Kräuter dadurch gefördert, die Ackerwildkrautflora ist doch recht mächtig gewesen
    [​IMG]
    Keine Blühfläche aber eine Ia-Deckung ist das Chinaschilf. Der Bauer hat uns eine Ecke zur Verfügung gestellt, nebenan ist ein Kleestreifen und ein paar qm Lebensraum I, die sieht man auf dem Foto leider nicht.
     
  22. colchicus

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    Für das kommende Jahr eine neue spannende Geschichte:
    Ein Bauer gibt uns ca. 300 m lang und 10 m breit einen Streifen entlang eines kleinen Vorfluters zur Einsaat mit einer Blühmischung, quasi als Gewässerpufferstreifen, weil diese Fläche immer schon sehr nass ist.
    Tja da steht diese schöne Solitärbirke. Sie wird in diesem Jahr sterben müssen!
    [​IMG]
    Den Grund seht Ihr hier in der Nahaufnahme:
    [​IMG]
    Dank unserer in Teilbereichen aus den Fugen geratenen Artenschutzpolitik geht das nicht anders wenn wir die Offenlandarten erhalten wollen.
     
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