Rebhuhn-Projekt

Diskutiere Rebhuhn-Projekt im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Eigentlich stelle ich mir vor, daß das ein ideales Gebiet wäre für Hase und Co. Aber zwischen den Freiflächen ist zu wenig Deckung, denke ich. Und...

  1. perdix

    perdix Guest


    :idee: super Idee aber zu 0% umsetzbar: Totholz aufschichten neeee das geht nicht was sollen denn die Nachbarn sagen und das Unkraut kann ich ja gar nich mehr wegmachen. Hecken pflanzen? Wir sind froh dass das Zeuch wech is und ihr wollt das Gestrüpps wieder hinmachen?
    Soviel zur Seite der Landwirte
    Nun zu Nabu und Co: Eier austauschen geht schon mal gar nicht da es sich um eine besonders geschützte Art handelt die nachgewiesenermaßen keinerlei Einfluß auf ihre Beutetiere hat dementsprechend wären jegliche Bestandskontrollen unnötig und tierschutzwidrig.
    Du siehst du wirst es keinem recht machen
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Ratgeber an. Dort wirst du bestimmt fündig!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

    Dabei seit:
    6. Januar 2000
    Beiträge:
    2.453
    Zustimmungen:
    97
    Ort:
    München
    Mit solchen comments wirst du jedenfalls keinen Kritiker etc überzeugen.

    Greife reduzieren?? Wozu?

    An einem Fliegerhorst bei mir ums eck, gibts UNmengen an Bussarden, Falken Weihen etc plus Kaninchen, Feldhasen Fasane und zig andere Beutetiere.
    Alles kein Problem - solange das Gebiet ein Flugplatz bleibt, und das ist leider gerade nicht so sicher!
    Sobald der Mensch zuviel Eingreift, kannst es vergessen!
     
  4. colchicus

    colchicus Foren-Guru

    Dabei seit:
    22. Juni 2004
    Beiträge:
    616
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    Die Bilder geben nur einen kleinen Ausschnitt wieder, da gäbe es schon Altgrasflächen, aber die werden eben regelmäsig runtergefitzt, obwohl was dort wächst ist meist kein Ackerunkraut, außer Quecken vielleicht, aber die will man auf keinen Fall aussamen lassen.
    Sitzkrücken haben im Hühnergebiet überhaupt nichts verloren, es gibt genug oder besser gesagt zu viele natürliche Anwarten. Hier ist aber eine flächendeckende Überwachung gewährleistet.
    Die Feldraine sind meist so schmal, da lässt der Bauer nicht mit sich reden von wegen Totholz abladen, dann kann er ja nicht mehr mähen.
    Was das Austauchen der Eier angeht, nun ich nehme für mich nicht in Anspruch jeden Horst zu kennen, man kann die Zahl der Brutpaare schätzen,bzw. ziemlich sicher bestimmen. Klar kann man die Horste suchen, aber das ist alles ein Zeitfaktor, hängt ja noch ein ganzer Rattenschwanz an Revierarbeit dran. Das Problem hier ist die Räuberdichte, das betrifft nicht nur den Bussard und die Krähen. Es gibt Füchse ohne Ende. Wer da seine Hausaufgaben nicht macht, braucht sich um die anderen Arten erst gar nicht zu kümmern. Es gab in der Vergangenheit immer wieder mal einen Brutversuch von Rebhühnern, vermutlich welche aus meinem Revier wo in manchen Jahren im Frühjahr ein guter Überschuss da war. Das andere Rebhuhnvorkommen ist genausoweit weg, dort gibt es aber keinen Überschuss, der Bestand krebst so vor sich hin. Man hat von diesen Hühnern nie wieder was gehört, bzw. gesehen.
    Du sprichst eine andere Sache an: Ja Mauswiesen sind bei uns z. B. eine absolute Seltenheit. Dies trifft auch für das Hermelin zu. Es gibt Reviere mit enormen Dichten wo aus Gründen der Niederwildhege auch Hermeline gefangen werden. Wir brauchen sie nicht speziell zu bejagen, dafür sind es zu wenige.
    Es muss beim Bussard einfach auch die Brutdichte runter, die Holländer haben das ja begriffen. Dazu kommen dann nóch die vielen Wintergäste. Zusätzlich muss man ihnen das Leben möglichst schwer machen mit den Ansitzwarten.
    Sorry da bin ich pragmatisch!
     
  5. markusr.

    markusr. Foren-Guru

    Dabei seit:
    6. Mai 2007
    Beiträge:
    686
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Baden Württemberg
    Hallo raptor 49

    Ja so wie bei dir sollte es ja auch sein das sich alles selber reguliert.Doch zumindest hier wird sich nichts mehr selber regulieren,denn wenn mehr Räubr als Beutetiere vorhanden sind und das ist hier der Fall dann muß man eingreifen.
    Wenn du bei uns mit dem Hund aufs Feld(nur ein Bespiel) gehst da laufen die Füchse mit,die kommen sogar ganz nah,die sind in der Überzahl hier du wirst verfolgt,beobachtet überall Füchse und das ist nicht normal.
    Hier hocken die Raubtiere egal ob Greife,Füchse,Krähenvögel dicht an dicht ja man könnte schon sagen sie stapeln sih hier schon.
    LG
     
  6. Tiffani

    Tiffani Vögel ohne Lobby

    Dabei seit:
    9. Januar 2008
    Beiträge:
    7.826
    Zustimmungen:
    19
    Ort:
    Wo die Polizei nicht tot über'm Zaun hängen möchte
    @ Colchi
    Ich bin eigentlich auch (100%tig) pragmatisch, aber halt in anderen Bereichen :D.
    Deine Ausführungen leuchten mir ein, auch der Einwurf von Perdix :zwinker:.
    Für eine Stadtpflanze die die Natur zwar mag aber eigentlich nur den nahen Stadtwald kennt, nicht die "unendlichen" Weiten in den Du rumschleichst, ist es schwer sich die Dimensionen vorzustellen.
    Ich glaub die Krux bekommen wir nicht in den Griff, weil es so unterschiedliche Einstellungen und auch Flächennutzungen gibt siehe Raptors Ausführung. Umso mehr "bewundere" ich solche Einzelbemühungen um jeden "Quadratzentimeter".

    Ich glaube eine gesunde Abwägung fehlt, denn auch Hase und Mauswiesel und von mir auch Rebis halte ich für besonders schützenswerte Arten. Es ist irgendwie verzwickt.
    So wie: Was Du vorne aufbaust reißt Du hinten (mit deinem Ar...) wieder runter.
    Ich stell mir das ganz für euch vor wie...wenn Du mit Eierpampe einen Damm baust, beim nächsten Regen ist wieder alles weg :k.
    Ich bin ehrlich froh das ich nicht deinen Job habe und mich um sowas kümmern muß/soll/will.
    Ich würde da wahrscheinlich verzweifeln, es scheint irgendwie so aussichtslos, man hängt immer irgendwie in der Luft, alles ist nur eine lockere Zusage man hat nichts handfestes worauf man auf lange Sicht bauen kann :nene:.
    Ich würde das frustrierend finden...:jaaa:
    Und deswegen freue ich mich schon auf Deine Bilddoku was so auf den kleinen mühsam abgerungenen Plätzchen entsteht :bier:
    Also halte die Fahne hoch, für so eine Stadtpflanze wie mich, damit es dann irgendwann noch was Geschütztes gibt, wenn alle aufwachen und sagen jetzt schützen wir... wo kaum noch was da ist.
     
  7. DanielG

    DanielG Foren-Guru

    Dabei seit:
    10. Januar 2006
    Beiträge:
    718
    Zustimmungen:
    2
    @ Tiffani,

    bin zwar nicht direkt angesprochen worden-

    aber ich bin mit Colchicus, Perdix und anderen einig, was die pragmatische Seite des Artenschutzes angeht. Ich hätte diesen Thread jetzt auch noch mit ein paar Bildern aus meinem Revier aufhübschen können, in der Sache selbst hätte das aber nichts gebracht. Meine Probleme sind die gleichen wie die von Colchicus, oder die von Perdix.

    Was mich wirklich freut, dass ein relativ naturferner Mensch wie Du irgendwann einsieht und anerkennt, dass wir nicht nur rumballern (wie so schlichte Geister wie Raptor das immer behaupten).

    Für mich persönlich wird es jedoch im nächsten Jahr vorbei sein mit den Bemühungen zum Biotop- und Artenschutz. Diesen Sommer noch ist Baubeginn einer Biogas-Großanlage in meinem Revier. Von den 650 Hektar Feld, die zu meinem Revier gehören, werden künftig 350 bis 400 Hektar mit Mais bepflanzt sein, als Rohstoff für diese Biogas-Anlage. Da macht Artenschutz keinen Sinn mehr, und Biotope zum Hegen wird es dann keine mehr geben.
    Dazu kommt noch, dass ich als Jagdpächter für den Wildschaden, der in diesen Maisflächen angerichtet wird von den Wildschweinen, Schadensersatz leisten muss. Jeden Maiskolben, den die Schwarzkittel vertilgen, muss ich aus eigener Tache bezahlen. Bei einem Jahresertrag von ca. 1.500.- € je Hektar Mais x 400 Hektar Anbaufläche- das kann und will ich mir nicht leisten.

    Wenn diese Gesellschaft "Grünen Strom" haben will, dann soll sie auch für die finanziellen Folgen geradestehen. Und nicht versuchen, diese Folgen auf eine Handvoll Leute abzuwälzen, die durch langfristige Verträge ohne Kündigungsrecht gebunden und ausgeliefert sind.

    Mein Jagdpachtvertrag endet zum Glück zum 31.03.2011, so dass ich wahrscheinlich noch glimpflich davon kommen werde. Aber unabhängig davon, wer dieses Revier in Zukunft zur Jagd bekommen wird- für die Hege von ein paar seltenen Vögeln wird wohl kaum noch was übrig sein, weder Zeit noch Geld. Meine Nachfolger werden alle ihre Zeit darauf verwenden müssen, alle Schweine totzuschießen, die dort vorkommen- oder sie werden Haus und Hof verlieren dabei.

    Ich kenne keinen "sonstigen Naturschützer", weder beim NABU, noch beim B.U.N.D, beim WWF oder bei Greenpeace, der ein auch nur annähernd so großes persönliches Risiko eingeht.

    Dafür haben sie aber alle gute Vorschläge, wie die Jäger es besser machen sollen. Und vor allem wissen sie immer ganz genau, was wir Jäger besser nicht machen sollten.

    Ich darf mal an dieser Stelle jemanden zitieren: " Der Durchschnittsdeutsche kennt mehr Handy-Klingeltöne oder Automarken als freilebende Tier- oder Pflanzenarten. Wenn der seine Liebe zur Natur entdeckt, wirds gefährlich.Für die Natur."

    in diesem Sinne

    Daniel
     
  8. colchicus

    colchicus Foren-Guru

    Dabei seit:
    22. Juni 2004
    Beiträge:
    616
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    @daniel
    Letzte Woche hab ich 200 Pflanzen der durchwachsenen Silphie bekommen, damit man mal einen Alternativbestand zum Mais vorzeigen kann. Kennst das Sprichwort "was der Bauer nicht kennt das frißt er nicht"?
    Es wird sich sicherlich noch was tun auf dem Sektor, aber in den nächsten Jahren kann es durchaus sein, dass der eine oder andere Jagdpächter seiner Familie erklären muss, der Urlaub fällt aus weil ihn die Schweine gefressen haben.
    @tiffany
    Nun so ganz in der Wildnis bin ich nicht zu Gange. Ich betreue zwei Stadtrandreviere mit einem Tierheim, drei Reiterhöfen, zwei Modellflugplätzen, einer Langlaufloipe und sämtliche Flurbereinigungswege sind für den öffentlichen Verkehr freigegeben. Eines dieser beiden Reviere ist übrigens vom Vorpächer wegen zu hoher Wildschäden durch Schwarzwild "zurückgegeben worden".
    Bei einer Flugblattaktion für Hundehalter haben wir in 6 Wochen über 80 verschiedene Hundehalter erreicht.
    Im Moment mach ich so nebenbei die Artenschutzkartierung auf unseren Lebensraum I Flächen. Dort ist der Artenreichtum inzwischen höher als auf z. B. einer Fläche die der Landesbund für Vogelschutz gekauft hat. Das dortige Braunkehlchenvorkommen ist erloschen, stattdessen brütet ein Paar auf der glöZ-Fläche mit Lebensraum I, d. h. aúf einer ehemaligen Ackerfläche, ringsherum ist intensive Landwirtschaft.
    Wir haben noch zwei Angrenzer wo der eine einigermaßen und der andere voll mitzieht. Die anderen angrenzenden Reviere sind genauso niederwildleer wie der Rest des Landkreises.
     
  9. Tiffani

    Tiffani Vögel ohne Lobby

    Dabei seit:
    9. Januar 2008
    Beiträge:
    7.826
    Zustimmungen:
    19
    Ort:
    Wo die Polizei nicht tot über'm Zaun hängen möchte
    So, mal zwei auf einen Streich, weil ich mit der Kopier und Zitatfunktion nicht so richtig klar komme :D
     
  10. perdix

    perdix Guest

    Der Jagdpächter ist laut Jagdgesetz grundsätzlich verantwortlich der von den Wildarten Schwarzwild, Wildkaninchen und Fasan verursacht wird (ja auch Fasane können Schaden machen, wenn sie frisch gedrillten Weizen aus dem Boden graben) Man kann allerdings im Jagdpachtvertrag eine Deckelung des Wildschadens vereinbaren, nur lassen sich da nur wenige Jagdverpächter drauf ein da sie dann unter Umständen viel aus eigener Tasche bezahlen müssten.
    Selbst Strom aus Wassermühlen ist nicht "grün" da er ja massiv in den Lebensraum Fluß eingreift und ziehenden Fischarten wie Forellen, Lachse, Aalen die Zugstrecke versperrt, so dass sie nicht mehr laichen können.
    Leider ist das Niederwild nicht gerade ein Touristenfaktor, was interessieren den Bürgermeister die Hühner wenn der Durchschnittstouri schon nen halben Herzkasper kriegt wenn er nen Reh sieht. Die Rebhühner kriegen die Leute nur mit wenn sie zufällig direkt vor Ihnen auffliegen, ist hier vor 2 Jahren passiert eine sehr starke Kette Hühner wollte gerade über einen Feldweg wechseln als ein Fahrradfahrer des Weges kam nun lag die eine Hälfte der Familie auf der einen Seite und der Rest auf der andern Seite des Wegs, als er mitten durch fuhr flog die Kette unter lautem Purren auf, der Fahrradfahrer ist fast vom Fahrrad gefallen :D
     
  11. markusr.

    markusr. Foren-Guru

    Dabei seit:
    6. Mai 2007
    Beiträge:
    686
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Baden Württemberg
    perdix:zustimm::zustimm:

    Um den Radfahrer mach ich mir da keine Gedanken er hat hoffentlich kein Huhn tot gefahren oder zu tode erschreckt.
    LG
     
  12. markusr.

    markusr. Foren-Guru

    Dabei seit:
    6. Mai 2007
    Beiträge:
    686
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Baden Württemberg
    Da solltet ihr euch vielleicht mal zusammen tun und andere Verträge aushandeln,denn,klar kann eine einzige Person nichts ändern.
    Denn,wenn ich seh was bei uns los ist bekomm auch ich manchmal nen Haß auf Jäger.
    Bei uns gibt es sowie so viel zu viel Räuber und dann werden die letzten verbliebenen Tierchen auch noch gejagt und tot geschossen.Sorry aber da läuft etwas gewaltig schief.
    LG
     
  13. colchicus

    colchicus Foren-Guru

    Dabei seit:
    22. Juni 2004
    Beiträge:
    616
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    @perdix
    Kleine Korrektur: Der Wildschadenersatz ist grundsätzlich zunächst mal Sache der Jagdgenossenschaft. In aller Regel wird diese Verpflichtung mittels Jagdpachtvertrag auf den Pächter abgewälzt, so wird dieser verpflichtet einen landeskulturelle tragbaren Wildbestand herzustellen. Macht zunächst auch Sinn. Geht aber in die Hose wenn wie z. B. in den neuen Bundesländern Bewirtschaftsungseinheiten geschaffen wurden, die nicht mehr bejagbar sind oder wenn der Maisanbau sich soweit ausbreitet, dass man eben nicht mehr weiß an welchem Feld man ansitzen soll.
    Der Vertrag ist nun mal bindend bis zum bitteren Ende.
    Es gibt aber immer wieder Reviere, die sich nicht mehr verpachten lassen, weil kein Pächter dieses finanzielle Risiko übernimmt, dann bleibt die Jagdgenossenschaft auf dem Schaden sitzen und muss einen Jäger anstellen, selbstverständlich hat sie dann auch den Wildbretertrag:D:D
    @tiffany
    Bürgermeister etc. sind solche Sachen wie Biotopverbesserung zunächst mal meist egal. Als wir aber bei dem bundesweitem Wettbewerb "unser Dorf hat Zukunft" auf Bezirksebene Gold, auf Landesebene Gold und im Bundesausscheid Silber einfahren haben, da nimmt man das schon dankbar an. Ein wesentlicher Bestandteil im Bewertungsschema war die Ökologie im und rund ums Dorf. Dort konnten wir natürlich gewaltig punkten.
    Achja die Flugblattaktion hätte ich glatt vergessen.
    Da gibt es Hundehalter die verhalten sich optimal, Hunde an der Leine oder im Einwirkungsbereich, bleiben auf Wegen, etc.
    Dann die so lalala-Gruppe, wenns keiner sieht....:zwinker:
    Und dann die Uneinsichtigen, aber die werden anders behandelt.
    Wir haben ein Merkblatt gemacht, wo wir auf die Gefährdung des Wildes durch Spaziergängerhunde hingewiesen haben und dass leider nicht alle Hundehalter so rücksichtsvoll sind, wie der Empfänger des Merkblattes. Deshalb wollten sich die Jäger dafür mal bedanken. Gleichzeitig bekam der/die Hundehalter neben dem Zettel eine kleine Dreierpackung Pralinen (darf keine Werbung hier machen) und der Hund ein Stück Brustknorpel vom Rotwild, luftgetrocknet und geräuchert. Hin und wieder gabs auch mal ein kleines Schnapsflascherl. Das ging so: Hundehalter in Anblick, einfach hinfahren, fragen ob man ihnen was geben darf? Dann die Sachen in die Hand gedrückt und davongefahren. Selbstverständlich stand die Telefonnummer drauf für etwaige Rückfragen. Die Sache hat gut eingeschlagen.
    @raptor:
    Du, Südwind will ich auch gar nicht überzeugen, da ist Hopfen und Malz verloren.
     
  14. #333 Rud, 17. Juni 2009
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juni 2009
    Rud

    Rud Foren-Guru

    Dabei seit:
    6. August 2008
    Beiträge:
    942
    Zustimmungen:
    0
    up´s ... falsch hier und gelöscht
     
  15. colchicus

    colchicus Foren-Guru

    Dabei seit:
    22. Juni 2004
    Beiträge:
    616
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Bayern
    Eine andere Fläche, die ich wegen der Hühner etwas niedriger gehalten habe, nicht soviel Karde, daher aber leider keine Singwarten. Das Rot der Lichtnelke ist dem Gelb des Habichtskrautes gewichen, dazwischen das Weiß der weißen Lichtnelke. Irgendwann kommt das Blau der Wegwarte und des Natternkopfes.
    [​IMG]
    Auf der Fläche ca. 400 m entfernt bin ich mit den Arten so ziemlich durch:
    Die Wertigkeit in der Roten Liste kann jeder selbst nachgucken:
    Als Brutvogel sind auf der Fläche bzw. den unmittelbar angrenzenden Hecken nachgewiesen bisher:
    Rebhuhn
    [​IMG]
    Der Hahn hält Wache, die Henne brütet mit Sicherheit nicht auf derselben Fläche. Der Feldsteinhaufen links oben im Bild ist auf dem großen Übersichtsbild auch zu sehen.

    Wachtel (leider nur zu hören)

    Goldammer (kommt nach unserer Heckenpflege in hoher Dichte vor)

    Feldlerche
    Dorngrasmücke
    [​IMG]
    [​IMG]
    Erst die Ausschnittvergrößerung brachte Gewissheit.
    Wiesenpieper: Davon wußte ich bisher nichts!
    [​IMG]
    Braunkehlchen (na und darauf bin ich stolz)
    [​IMG]
    [​IMG]
    Neuntöter
    [​IMG]
    Der Neuntöter jagt den ganzen Tag auf der Fläche, das Nest ist in der angrenzenden Hecke in einer geknickten und geköpften Salweide.
    Die Fotos entstanden vom Auto aus auf ca. 80 m, sorry wegen der Unschärfe.
    Und das alles auf nur dieser Fläche!
    [​IMG]
    Artenreichtum auf nur 0,77 ha.
    Bei der Treibjagd liegen hier immer 3-4 Hasen drinn. Hühner meistens und ab und zu mal ein Fasan.
     
  16. südwind

    südwind Foren-Guru

    Dabei seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    1.786
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Germany
    .nichts neues, die sticheleien, gegen mich.

    um biotope zu schaffen, muss niemand jäger sein. das hat nämlich mit jagd nichts zu tun.

    wenn ich aus deinen zeilen lese: "artenvielfalt", dann ist mir dies zu einseitig und jagdorientiert. es wird m.e. nur gehegt, was auch verwendung findet. diese art "eigennutz" ist mir suspekt. das rebhuhn soll schliesslich auch nur zur reinen gaumenfreude überleben. genau wie fasan und hase. das sieht doch grad so aus, als sei die natur nur interessant, solange sich entsprechendes jagdwild darin tummelt. die pretatoren werden als räuber bezeichnet und verfolgt.

    in meinen augen ein unguter eigennnutz.

    http://www.youtube.com/watch?v=-Ls-m1kDwVY
     
  17. gritters

    gritters † 9. Juni 2015

    Dabei seit:
    10. November 2002
    Beiträge:
    1.399
    Zustimmungen:
    0
    Ach Südwind

    Vorweg, ich bin kein Jäger

    Da Du ja anscheinend für alles eine Quelle hast, dann lass uns doch teilhaben was andere machen um solche Kleinbiotope zu schaffen. Aber jetzt bitte nicht NABU und Co.
    Sonder Menschen wie Du und ich. Vielleicht was Du angelegt hast, oder wo Du mitgeholfen/unterstützt hast.

    Das Video habe ich mir angesehen. Wollte schon nach dem ersten hören der Stimme schon wegklicken, habe es mir dann doch angesehen/gehört.
    Reine Polemik.
     
  18. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

    Dabei seit:
    6. Mai 2000
    Beiträge:
    8.726
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Nähe Hamburg
    @colchicus

    Vielen Dank für deine Beiträge und Bilder. Gerade so jemandem wie mir, die ihr Leben leider! vorwiegend drinnen verbracht hat, aber dennoch die Natur lebt, gibst du viele Einblicke in die Zusammenhänge. Eben weil Wissen, Beobachtung und praktische Erfahrung hier zusammenkommen, sind die Beiträge authentisch und glaubhaft. (Was man von dem gerade verlinkten Video nicht sagen kann.)
     
  19. südwind

    südwind Foren-Guru

    Dabei seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    1.786
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Germany
    ich hege den verdacht, dass jäger keine biotope schaffen, sondern wildzuchtanlagen, für rebhühner "ect. pp."
     
  20. Anzeige

    schau mal hier [hier klicken]. Bestimmt findest du dort etwas feines.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. nordsturm

    nordsturm Mitglied

    Dabei seit:
    30. März 2009
    Beiträge:
    36
    Zustimmungen:
    0
    Toller Verdacht und wo sind die Beweise?
     
  22. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

    Dabei seit:
    6. Mai 2000
    Beiträge:
    8.726
    Zustimmungen:
    2
    Ort:
    Nähe Hamburg
    Tja, jeder hegt das, was ihm Erfüllung bedeutet - der eine Verdacht, der andere Tiere, Landschaft, Biotope, usw. :D
     
Thema: Rebhuhn-Projekt
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. verar kohle balestel fasan

    ,
  2. kann man hühner mit rebhhühnern halten

    ,
  3. underberg rebhuhn

Die Seite wird geladen...

Rebhuhn-Projekt - Ähnliche Themen

  1. ICARUS Projekt

    ICARUS Projekt: Kennt ihr eigentlich das Icarus Projekt? Es gab darüber mal eine Reportage im TV. Es geht um die Besenderung von Tieren um ihre Zugruten zu...
  2. Wachtelei ( = Rebhuhn) ausbrüten ohne Brutkasten HILFE

    Wachtelei ( = Rebhuhn) ausbrüten ohne Brutkasten HILFE: Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe auch gleich ein Anliegen. Mein Kater hat heute ein Wachtel Weibchen gefangen und es mit ins Haus...
  3. Neueste Infos zum Spix Ara Projekt

    Neueste Infos zum Spix Ara Projekt: Gerade eben gelesen: klick
  4. Rebhuhnzüchter in Ostfriesland und Emsland

    Rebhuhnzüchter in Ostfriesland und Emsland: Moin, vielleicht kennt mich schon jemand aus dem WildundHund-Forum. Unzwar geht es um mein kleines Rebhuhnprojekt...
  5. Schleiereulen Brutkasten Projekt mit IR Kamara +erste Bilder 2 Eulen

    Schleiereulen Brutkasten Projekt mit IR Kamara +erste Bilder 2 Eulen: Hallo, ich hatte mit meinem Vater um Weihnachten rum, den Nistkasten, den ich aus einer alten Hundehütte gebaut hatte, aufgehängt. Für die Leute...