Rebhuhn-Projekt

Diskutiere Rebhuhn-Projekt im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Die Weißtanne wird u.a. die Baumart der Zukunft sein und wenn es Flächendeckend die Abies alba gibt wird das Reh die Fichte verbeissen. Nicht...

  1. Tytoalba

    Tytoalba Mitglied

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    Die Weißtanne wird u.a. die Baumart der Zukunft sein und wenn es Flächendeckend die Abies alba gibt wird das Reh die Fichte verbeissen.

    Nicht der Förster schaffte das Rehwildbiotop sondern der Sturm und Borkenkäfer, und zeigen den weg der zukunft auf.

    Und wenn der Jäger seine Aufgaben (Abschussplan) nicht erfüllen kann dann
    ist auch Wolf & Co. ein gerngesehener Gast.

    Man darf nicht übersehen dass das Jagdrecht mit Grund und Boden verbunden ist und es "nur" verpachtet wird.

    Es gibt beidseitiges Kündigungsrecht. Hats der Jäger vergessen???
     
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  3. perdix

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  4. #463 colchicus, 4. Juli 2009
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    Danke Perdix, Warnung an alle: ist nur was für starke Nerven!!!!!:k:k:k:k
     
  5. perdix

    perdix Guest

    besonders hervorstechend finde ich die extrem vielen vogelgefährlichen Pestizide die teilweise bis Stufe 5 giftig sind (d.h. laut beigefügter Tabelle einmalige Aufnahme tödlich)
     
  6. #465 colchicus, 4. Juli 2009
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    Die ganze Sache ist eben nichts weiter als ein Riesengeschäft. Stellt Euch vor, wir können den Maisanbau innerhalb von ein paar Jahren halbieren, weil wir alternative Pflanzen gefunden haben, z. B. Dauerkulturen wie die Durchwachsene Silphie, 10 Jahre ohne Umbruch, ohne Düngung. Was da alles dranhängt: Die Düngerindustrie, die Traktoren haben längere Stehzeiten und damit eine geringere Auslastung, Pflanzenschutz ist bei Wildpflanzengemengen auch kein Thema, wenn eine Art nicht wächst, füllt eine andere die Lücke. Wir werden da königlich verar.....t!
    Beispiel ist zwar off toppic: Vor Jahren gab es starke Verluste beim Rehwild durch 00-Raps. Ich habe diesen Raps schon vorher jahrelang auf Wildäsungsflächen angebaut (habe insgesamt 27 ha davon betreut). Es gab nie Probleme. Dann auf einmal fielen die Rehe um wie die Fliegen. Niemand fand die genaue Ursache. Zu wenig Rohfaser, Eiweißvergiftung alles das war die Theorie. Wenn ich heute Feldrehe sehe,die leben fast den ganzen Winter von diesem Raps. Sicher ist mal eines verwurmt und das geht dann sowieso ein. Aber innerhalb von zwei Jahren war das Problem "behoben". Es traten keine Verluste mehr auf, trotz erweitereten Anbau von 00-Raps.
    Merkt Ihr was? Da ist ein großer Freilandversuch gemacht worden.
    Deshalb lege ich so großén Wert auf Ausgleichsflächen und bin froh über jeden Quatratmeter.
    Beim DDT hats Jahre gedauert, beim Athrazin ist man auch irgendwann draufgekommen. Da liegen bestimmt noch andere Kuckuckseier herum.
     
  7. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Das stimmt einfach nicht. Es gibt kein beiderseitiges Kündigungsrecht.

    Der Jäger, der einen Pachtvertrag unterschreibt, ist für minestens neun Jahre gebunden.

    Wenn Du je eine Jägerprüfung abgelegt hättest, müsste Dir diese Tatasache geläufig sein.

    Da ich keine Zeit für Trolle verplempern will - goodbye!

    idS Daniel
     
  8. Tytoalba

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    Eh "Wildbiologin" bitte und was habt ihr mir noch unterstellt?
    Mit 2 Namen Angemeldet?

    Typisch Jäger, einfach was behaupten und das so stehen lassen, aber bitte.

    Man merkt dass Du kein Praktiker bist sondern ich vermute eher ein nachplapperer
     
  9. Tytoalba

    Tytoalba Mitglied

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    Was colci meint ist kein schlechter ansatz.
    Wie sind solche pflanzen zu verwerten? Ertrag je ha?
    Da wirds halt scheitern.

    Aber wer von den Jägern kauft eigentlich Biolebensmittel? regionale Lebensmittel?

    Wer als "Jäger" hier im Trade???

    Da wären z.b. Potentiale fürs Rebhuhn drin. (Feuchtwanger Rebhuhnprojekt)
     
  10. perdix

    perdix Guest

    Also mit Wildbiologin warst nicht du angesprochen!
    Nur mit Klischees und Stereotypen hilfst du der Diskussion auch nich weiter.
    Ich kaufe Biolebensmittel aber nich ausm Supermarkt sondern direkt beim Landwirt dessen Flächen ich kenne und von denen ich weiß das es dort wirklich vor Lerchen nur so wimmelt, im Sommer sind in manchen Jahren die Flächen auch voll mit Wachteln.
     
  11. #470 Peregrinus, 6. Juli 2009
    Peregrinus

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    Wann ist ein Biobauer ein Biobauer?

    Die Flächen, die der hiesige Biobauer bewirtschaftet, sind tot! Tote grüne Hölle. Aber er trägt den Titel Bio-Bauer. Tolle Sache!

    Wer Wachteln, Neuntöter und Goldammern sucht, der muß auf die andere Talseite schauen, die von Hobbylandwirten bewirtschaftet wird.

    Man bekommt überall Biolebensmittel: Bio-Äpfel aus Südafrika, Bio-Rindfleisch aus Argentinien, Bio-Erdbeeren aus weiß der Herr wo.

    Von "Bio" halte ich ehrlich gesagt gar nichts. Da wird von vielen die Gutgläubigkeit der Leute mißbraucht, um die fette Kohle zu machen.

    Ich schaue vielmehr auf die Herkunft, nicht auf irgendwelche Bio-Siegel.

    Vermutlich hast Du das aber auch so gemeint. :bier:

    VG
    Pere ;)
     
  12. #471 colchicus, 6. Juli 2009
    colchicus

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    Hallo Pere, wir sind wieder mal einer Meinung, kaum zu glauben!
    Hab ich ja schon geschrieben, vor meiner Haustür ist es ähnlich.
    Also mir fällt jetzt spontan innerhalb meines Dunstkreises kein Jäger ein, der sein erlegtes Wild nicht auch zumindest teilweise selbst verwertet. Ich hatte Jahre dabei, da gab es im Jahr vielleicht fünf mal gekauftes Fleisch.
    Ansonsten die ganze Bandbreite was man so erlegt. Steak vom Frischling statt vom Hausschwein. Goulasch ....achwas ist ja schon wieder off topic.
    Ok. Rebhühner ess ich auch manmal.


     
  13. Tytoalba

    Tytoalba Mitglied

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    Auf den nenner bin ich auch, Bio mit 2.000 Schweinen ist Indusriell.
    Kleinflächigkeit braucht der nimmer. die Artenvielfalt könnte so oder so gefährdet sein.
    Wenn Dörfer (fast) komplett von einem Betrieb Bewirtschafet wird is Bio nicht mehr viel wert. Auf dass es Revoluzzer gibt.
    Ich würde gern auch noch andere Verbrauchermeinungen hören!
     
  14. foxhound

    foxhound Neues Mitglied

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    kleines diebisches Bergvolk am Fuße der Frankenhöh
    naja, das Feuchtwanger Rebhuhnprojekt ist auch nicht so der Renner gewesen!! fragt doch mal die Jäger und Bauern dort.....da wurde nur ein riesiger Wirbel drum gemacht, wirklich verändert hat sich nicht viel!
    ich komm aus der Ecke und wir haben inzwischen eine wahnsinnige Dichte an Biogasanlagen! vorbei die Zeiten in denen mein Vater dutzende Gelege von ausgemähten Rebhuhneiern bekommen hat und die Jäger aus Nürnberg rauskamen um bei uns Hühner in den Kartoffelschlägen zu jagen.....
    übrigens bin ich Jäger und erzeuge meine Nahrungsmittel selber "Bio" :o)
    traurig ist nur dass so viele Leute in diesem Bereich Wild-Wald-Landwirtschaft-Jagd, aber auch in der Vogelhaltung mitreden die null Ahnung davon haben......wie siehts mit dem Amtstierarzt aus der nen Nymphensittich nicht von einer Waldturteltaube unterscheiden kann??
    ich hab mal ne Saison beim Bund Naturschutz gearbeitet, was dort abgeht und wie die Spenden sinnlos verpulvert werden spottet jeder Beschreibung......da wird gegen die Jäger gehetzt weil die Rehe die Jungbäume verbeissen, aber an der Altmühl gibt´s bei uns keine alten Bäume mehr weil alle vom Biber angefressen wurden.....
    interessant wird´s erst wenn einer dieser "Naturschützer lt. Spendenbescheinigung" aus seiner 50 M2 Wohnung rauskommt und dann nachts um drei eine Rehgeiß mit zwei Kitzen im Bauch mit dem Auto anfährt, dann hat auch der Jäger wieder seine Berechtigung........und wenn Wolf, Luchs und Bär wieder bei uns unterwegs sind, lässt vielleicht auch der Freizeitdruck wieder nach und Feld und Wald gehören wie zu meines Vaters Zeiten wieder den Bauern und Jägern :zustimm:
     
  15. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Jo,

    den Heiner Sindel habe ich mal bei einem seiner Vorträge getroffen- ich finde auch das gut, was er heute macht. Natürlich rettet man in Feuchtwangen nicht die Welt, aber wenn man nur das Bewußtsein seiner Mitmenschen ein wenig verändert, ist das auch schon was.

    Zum Großraubwild: Ich hätte auch gerne Braunbären im Revier, am liebsten hinter jedem Baum einen.

    idS Daniel
     
  16. Tytoalba

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    Die Vorträge von Sindel wurden auch bei uns im Hegering recht beklatscht und bejaht. Geändert hat sich kein funke.
    Das Motto war "Lebenswerte Stadt - Liebenswertes Land"
    Letztendlich hats jeder Verbraucher mit zu tragen ob so etwas funktioniert.
    Aldi oder "Tante Emma" der Gedanke von Sindel ist gut gewesen.

    Und genau um das resultat der Bemühungen gehts mir doch die ganze Zeit, ohne Zusammenhalt is nix zu machen. Ist die Zeit des Pächters (z.b. Colci) abgelaufen, ist die Uhr des Rebhuhns abgelaufen ob der Habicht geschossen wurde oder nicht. Passt das Biotop dann macht der Habicht nichts mehr aus, im Gegenteil.
    Es heisst ja im Gesetz " Artenreicher und gesunder Wildbestand"

    Für das Blöd-rumgeballere braucht man auch keine "Nürnberger Jäger" mehr,
    das haben ja mittlerweile auch schon fast alle Dorfjäger drauf, und das ist doch der Grund sich des titels Jäger zu schämen.

    Erst wenn sich solche grundlegende Sachen geändert haben hat das Rebhuhn und die Jagd eine Überlebenschance, und sofern die schleichende Landenteignung durchschaut und gestoppt wird.
     
  17. Tytoalba

    Tytoalba Mitglied

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    Ach ja, auf welchen Grundstück wimmelts nur so von Lerchen und Wachteln??? Kennen diese Vögel so gut die Grenzen der Bauern???
    Haben diese Vögel soo kleine Reviere???:nene:

    Momentan haben wir ca. 2-3 Paare Wachteln in der Flur obwohl es wirklich viel Bioflächen (ca. 50%!) und Kleinflächen hier gibt...
     
  18. Tiffani

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    Wo die Polizei nicht tot über'm Zaun hängen möchte
    Bio, Bio, Bio det jibt keen Bio mehr.
    Wat nützt dir det das de de Felder nicht Spritzt und allet uff Öko machst, wenn der Nachbar Genjelumpe anbauen darf und een anderer Spritzt?
    Nüscht uff dieser Welt is noch Öko, den Zahn können wa uns alle ziehn.
    Flicht 'n Fluchzeuch oder schrubbt 'n Auto vorbei is schon Schluß mit Heile Welt und Öko.

    Fragt mal die Ökobauern, wie die aufpassen müssen, das sich nicht doch noch ein Zusatzstoff im Zusatzfutter befindet der überhaupt nicht Öko ist.
    Ich finde es überhaupt eine Zumutung, das man genötigt wird sich Öko oder Bio zu kaufen, damit man sich angeblich gesund ernährt.
    Der "Staat" hat verdammt nochmal die Aufgabe dafür zu sorgen das wir alle uns gesund ernähren können.
    Es dürfte gar kein Öko geben, denn es müßte alles Öko oder Bio sein.
    Haben wir jetzt auch schon eine gewollte Zweiklassen-Ernährungs-Gesellschaft? 8o
     
  19. colchicus

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    Na dann wird es Zeit dass Du trotzdem mal auf der Raubwildschiene denkst!
     
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  21. colchicus

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    Da werden wir nie einer Meinung sein. Wir reden von Massierungen hauptsächlich im Winter. Das Sommerhabichtspaar juckt mich übehaupt nicht. Den Habicht erkennt man daran, dass man ihn nicht sieht. Das ist oft über Wochen so. Wenn ich aber dann jeden 2. Tag einen sehe, dann stimmt was nicht, so wie in den Köpfen der Heileweltdenker hier.
     
  22. südwind

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    oder in deinem kopf, wenn du so vage aussagen triffst?
     
Thema: Rebhuhn-Projekt
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