Rico (Grauer) und Henry (Hellroter) durften heute wieder in ihren Freiflug geniessen

Diskutiere Rico (Grauer) und Henry (Hellroter) durften heute wieder in ihren Freiflug geniessen im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo Vogo1, wie kommst du denn zu der Aussage, dass eine Verpaarung oder wie du es ausdrückst Zwangsverpaarung immer mit Mord endet ? Sorry...

  1. #261 Tierfreak, 4. Februar 2012
    Zuletzt bearbeitet: 4. Februar 2012
    Tierfreak

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    Hallo Vogo1,

    wie kommst du denn zu der Aussage, dass eine Verpaarung oder wie du es ausdrückst Zwangsverpaarung immer mit Mord endet ?
    Sorry aber das stimmt nicht, was auch die zahlreichen gelungenen Verpaarungsversuche hier im Forum belegen. Wenn man gewisse Dinge beachtet, kann man die meisten Vögel noch mit einen Artgenossen verkuppeln.
    Sicher ist das Fliegen an sich etwas, was einen Vogel auslastet und ihn glücklich macht. Ein Partnervogel der gleichen Art tut dies aber ebenso. Nur mit ihm kann sich ein Papagei ganz nach seiner Art unterhalten und alle anderen eigenen Verhaltensweisen voll ausleben, was ebenfalls mit zum Glücklichsein gehört :zwinker:.
    Was nutzt es einem, wenn man sich zwar ausgiebig austoben kann, aber nie jemanden seines gleichen kennenlernen darf, mit ihm in der eigenen Sprache reden kann oder in Sachen Liebe zu potte kommen kann usw ?
     
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  3. Vogo1

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    Ja, ja, die meisten Vogelhalter haben als Alibi die Verpaarung zur Hand, ist ja egal wenn sich die Papageien dann zu Tode langweilen, oft beim Tierarzt sind und langsam sämtliche Neurosen ausbilden, die so ein Vogel bekommen kann, hauptsache nicht alleine. Die wenigsten haben Erfahrung mit freigehaltenen und freifliegenden Vögel, Urteilen aber als wüsten sie voll Bescheid. Ich kenne halt beide Seiten und habe es jetzt aufgegeben (nach Schmerzlicher Erfahrung) meinen Vogel zu Verpaaren. Beim ersten mal war es der Vogel von einer Tierforscherin, die mir ihren Papagei zur Verpaarung angeboten hat (wegen eines Forschungungsauftrags in Australien). Wir mußten dann den Versuch abbrechen um das Leben Ihres Graupapageis zu retten. Bei weiteren Versuchen war es dann schon heftiger. Ich könnte da viel darüber Berichten, aber ist halt nicht das Thema.

    Liebe Grüße, LU

    Wie sagen die Leute: Meine Meinung steht fest, verwirre mich nicht mit Tatsachen!
     
  4. Sandra W

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    Öhm, da ist ja schon wieder gehörig Material mit Zündstoff geschrieben worden...

    Ich denke jede "Extremisten-Meinung" ist schlecht, denn es gibt ja nicht nur weiss und schwarz.

    Es gibt ganz klar Papageien die sich in Paarhaltung zu tode langweilen, weil sie in einem kleinen Käfig sitzen und nicht beschäftigt werden. Auch das jedes sozial aufgewachsene Tier das Bedürfnis nach einem Artgenossen hat, ist sicher nicht von der Hand zu weisen!

    Auf der anderen Seite bin ich mir sicher, dass ein Papagei der wie der Vogel von Vogo gehalten wird, sicherlich kein unglückliches Leben hat und sehr zufrieden sein kann.

    Allerdings sind auch schlechte Erlebnisse dazu da, um verarbeitet zu werden (z.B. eine missglückte Verpaarung) und desswegen kann man noch lange nicht alles in einen Topf werfen. Das gleiche gilt auch für die FF Gegener!

    Ende der Diskussion! Ich mag keine Extremisten - egal in welcher Lebenslage!

    Sandra
     
  5. #264 Le Perruche, 4. Februar 2012
    Le Perruche

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    Ich habe hier bisher nur interessiert mitgelesen. Aber so eine finale Aussage lässt mir die Hutschnur hochgehen.

    Zwischen Extremismus und kritischer Begleitung gibt es schon noch einige Zwischentöne.
    Schon bei Peter wurde die Verweigerung artgleicher Haltung nur von wenigen angesprochen und mehr als eine für mich unbefriedigende Antwort ist da nicht rausgekommen.

    Dieser Thread bespricht auf mittlerweile vielen Seiten ein sehr spannendes Thema.
    Als Nebenaspekt zum Freiflug kommt aber auch immer wieder die Einzelhaltung durch. Vogo1 stellt sogar die Behauptung auf, dass der Freiflug relevanter als die artgleiche Haltung ist.
    Das wird man dann doch wohl diskutieren dürfen.

    Mein persönlicher Eindruck vom Freiflug, rechtliche Aspekte mal unberücksichtigt, ist, dass Freiflug eine erhebliche Bereicherung für den Vogel sein kann. Vorausetzung ist, dass Halter und Vogel perfekt darauf vorbereitet sind, um bestehende Risiken zu minimieren. Klar scheint mir auch, dass ein Risikoausschluß niemals erreicht werden kann.

    Aber machen wir uns nichts vor, auch in unserer Nichtfreiflughaltung unterliegen die Vögel einem Risiko. Wir kennen doch alle die Unfälle, die passiert sind. Der Wellensittich, der von der Hauskatze erwischt wurde, was die doch noch nie gemacht hat. Der Greifvogel der den hilflosen Vogel in der AV tödlich verletzt hat, weil die nicht doppelverdrahtet war. Die Arten, die miteinader vergesellschaftet werden, obwohl sie vom aggressionspotential überhaupt nicht zueinander passen. Was geben wir unseren Vögeln nichts alles zu fressen. Ein kleines Stück Käse. Schadet doch nicht. Und vieles andere mehr.

    Ob es wirklich möglich ist, manche Vögel auf den Freiflug so zu trainieren, dass allenfalls ein Restrisiko bleibt, weiss ich nicht. Das hängt sicher auch von der Art des Vogels ab. Auch wenn man schon Geschichten von freifliegenden Wellensittichen gelesen hat, würde ich die z.B. eher für weniger geeignet ansehen und auch für unverantwortlich das zu versuchen.

    Vielleicht liegt unsere eher skeptische Einstellung ganz einfach daran, dass die Vorstellung noch fremd ist. Freifliegende Papageien verknüpfen wir gedanklich doch eher mit entflogenen Papageien. Bei Katzen, das wurde hier auch schon angesprochen, erntet man sogar eher Empörung, wenn man die Risiken für die Umwelt oder die Katze selbst ins Spiel bringt und die Freigänger kritisch betrachtet. Also genau umgekehrt.

    Und so wie für den Freiflug gelten sollte, dass zum Schutz der Tiere Kenntnis über das was man tut vorausgesetzt werden muß, gilt das auch für die Verpaarung. Und der allererste Fehler, der meist gemacht wird, ist, dass die Verpaarung zu spät, nämlich dann, wenn ein Vogel schon auf den Menschen geprägt ist, versucht wird. Wenn dann die manchmal auch untauglichen Versuche fehl gehen, hat man den Beweis, der Vogel ist nicht verpaarungsfähig, also selbst schuld an seinem Einzelvogeldasein.

    Und SandraW, wenn man das dann kritisch anspricht, ist man ein Extremist?

    Ich weiss alles in diesem langen Thread schon mal angesprochen, aber viele Programme leben von Wiederholungen. :D
     
  6. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Einzelhaltung und fehlgeschlagene Vergesellschaftungsversuche sind hier nicht das Thema, darum nur ganz kurz: Wenn eine Vergesellschaftung fehlschlägt, liegt das nicht am Vogel, sondern die Ursachen sind in der bisherigen Haltung zu suchen. Bei Vögeln mit sehr starkem Bezug zu ihrem Halter ist eine Vergesellschaftung sicherlich schwierig. Der Mensch muss sich da stark zurücknehmen und ihm beibringen, dass er nicht der Partner des Vogels ist, sondern sein Pfleger, Futterbringer, Spielkamerad, eine Bereicherung im Vogelleben.
    Vergesellschaftungsbemühungen unter solchen Bedingungen müssen sehr vorsichtig angegangen werden und können sehr sehr lange dauern. Oftmals scheitert es an Mangel an Geduld, Mangel an Wissen, Fehlinterpretation der Vogel-Verhaltensweisen, Mangel am Willen, etwas zu ändern (ist ja soo toll, wenn Vogi immer auf der Schulter überall mit hin geht).

    Ich kenne Einzelvogelhalter, den Vögeln geht es bestimmt nicht schlecht, es könnte ihnen aber besser gehen!
    Für mich käme als Grund für eine Einzelhaltung nur Krankheit oder schweres Handicap des Vogels in Betracht - alles andere ist Egoismus oder der alte Zopf von vor 30 Jahren.
    Ich werde zwar niemanden von vornherein verurteilen, der sich hier als Einzelvogelhalter meldet, aber jemand, der da meint, er könne die mindestens paarweise Haltung durch irgendwas kompensieren oder die Einzelhaltung rechtfertigen, weil bei ihm eine Vergesellschaftung fehlgeschlagen ist, der soll sich erstmal schlau machen und zuhören, bzw. lesen, was erfahrene Halter und Papageienexperten darüber denken!
     
  7. Tierfreak

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    Zumindest hier im Thema kann man den Eindruck gewinnen, da geb ich dir recht.

    Es wäre daher durchaus interessant, wie viele Freiflugvögel ohne artgerechten Partervogel gehalten werden oder ob es prozentual auch mit fest verpaarten Vögeln genauso klappt.

    Hochsoziale Schwarmvögel wie Papageien ohne Artgenossen zu halten, nur um Freiflug praktizieren zu können, käme für mich persönlich nie in Betracht.
    Wenn ich meine Papageienpaare beobachte, wie sie untereinander agieren und wie viel Zuneigung sie auf Vogelart untereinander austauschen....ne, darauf soll keiner meiner Vögel verzichten :nene:.
    Freiflug, bei denen die Vögel z.B. auf Abruf zurückkommen, findet ja auch nur zu gewissen Zeiten statt. Über den Rest des Tages sollte aber auch eine vogelgerechte Haltung geboten werden, wozu für mich auch unbedingt ein arteigener Vogelpartner gehört. Mit einem Partnervogel könnten sich die Tiere auch außerhalb der Freiflugzeiten rund um die Uhr beschäftigen, was enorme Abwechslung und Lebensqualität für den einzelnen Vogel mitbringt. Der Mensch kann halt nie einen Artgenossen ersetzen...

    Eine Frage dazu deshalb an Marcus:

    Wie sind deine Erfahrungen diesbezüglich ? Lassen sich auch verpaarte Vögel zum Freiflug trainieren oder ist es mit Einzelvögeln einfacher umzusetzen ?

    Falls andere Freiflugfans hier mitlesen, welche innerartlich verpaarte Vögel im Freiflug haben, so würden mich deren Erfahrungen natürlich genauso interessieren :zwinker:.
     
  8. Vogo1

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    Oh, jetzt weiß ich gar nicht, ob ich überhaupt antworten darf. Ich versuche es mal trotzdem. Also es geht narürlich auch mit verpaarten Vögeln, sehr gut sogar. Wichtig ist, daß die sogenannte Hoftreue der Papageien aufrecht erhalten bleibt. Vogelparks z.B. ziehen Greifevögel an, die dort auf ihre Chance warten. Dort gehaltene freifliegende Papageien bemerken selbstverständlich die Gefahr, beobachte sie doch vor dem Abfliegen sehr genau ihre Umgebung (angeboren) und würden bald ihren Standort wechseln und so der Gefahr ausweichen. Also Ihre bisherige Unterkunft aufgeben. Solche Vögel kann man meistens nur durch Einfangen wieder zurück bekommen und es ist die Frage, wie lange sie bleiben, wenn sie wieder Fliegen dürfen. Papageien in kleinerer Anzahl gehalten, kehren gerne zurück, kommen sie doch leicht ans leckere Futter. Wenn auch dann noch die Menschen gut zu ihnen sind und waren, geht das über die Jahre gut. Vertreiben sie doch gemeinsam mit den Saatkrähen, Sperber und Co. (gilt nicht für Kleinpapageien). Lockerer Laubbaumbestand wäre ideal, Birken super (liebt auch mein Timneh).
    Auf das Thema mit Einzelhaltung und Zwangsverpaarung (wie ich es nenne, imerhinn spielt bei den meisten Verpaarungsaktionen, Eisen in Form von Gitter und Stäben eine nicht unwesendliche Rolle ) werde ich nicht weiter eingehen, da ich einsehen muß, daß Vorurteile nicht auzuschließen sind, wenn man nichts genaues über meine spezielle Vogelhaltung weiß. ich würde lieber näher beim Thema bleiben.

    Liebe Grüße, LU
     
  9. Stephanie

    Stephanie Foren-Guru

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    Na ja, aber Katzen haben doch auch im Freigang weniger Feinde als Vögel, oder?

    Ich kann mir zur Zeit Papageienfreiflug nicht als Regel bei der Haltung vorstellen, wenn es schon für Hunde immer mehr Gebiete mit Leinenzwang gibt.
    Auch bei Katzen wird ja immer wieder diskutiert, ob es sinnvoll ist - für die Katze, für ihre Beutetiere wie etwa Wildvögel - einen Freigang anzubieten bzw. zu befürworten oder nicht.
    Und da gibt es m.E. in den letzten Jahren immer mehr Gegenstimmen.

    Viel eher kann ich mir vorstellen, dass es einen Ausbau von Angeboten und der Praxis geben könnte, Papageien in großen (geschlossenen) Hallen (Turnhallen, Reithallen etc.) unter Aufsicht für eine gewisse Zeit "frei" fliegen zu lassen.
     
  10. Geierhirte

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    Es geht nicht um Vorurteile sondern um Erfahrungswerte, welche im Einzelnen von den Usern hier und im Allgemeinen in den letzten ~20 Jahren in der Papageienhaltung gemacht wurden.
    Niemand bestreitet, das es Ausnahmen gibt, die von der Regel abweichen, aber deine (fadenscheinigen) Argumente fallen und stoßen doch den Meisten hier auf.


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    Geierhirte
     
  11. FoeniX

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    Da dürfte der Straßenverkehr als sehr großer Feind genannt werden.
    Allerdings kenne ich wenige Halter die "Edelkatzen" Freigang gönnen.
    Wer will schon eine "wertvolle" Katze verlieren?
    Vielleicht hängt es auch damit zusammen?

    Die Idee hatte ich auch schon.
    Würde aber wahrscheinlich daran scheitern, dass die Papageienhalter Angst vor möglichen ansteckenden Krankheiten der anderen Papageien hätten.
    Was bliebe, wäre eine Halle, Scheune oder so, in der keine anderen Papageien fliegen.
     
  12. nanuk

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    Hallo Manuela,

    Ja ist kein "Problem" nur das Training ist "etwas" anders, halt dann auf jeden Vogel zugeschnitten bis beide auf dem gleichen Trainingsstand sind.
    Ist mir persoenlich aber lieber = sie paarweise oder je nach Art im "Schwarm" fliegen zu lassen.

    Es kann aber zu problemen kommen, wenn sie geschlechtsreif werden - wie zum Beispiel mit Suedamerikanischen Sittichen oder wie bei mir Amazonen. die Fliegen zumindest in der Brutsasion hier bei mir "Nur" im Paar oder eben im Gruppenverband (in der Gruppe = Jungvoegel).

    Man kann WF NB oder eben HZ fuer den Freiflug trainieren, nur wie oben muss das Training je nach Situation angepasst werden - aber im Prinzip bis auf kleine unterschiede verlaeuft es recht aehnlich.

    LG. M.
     
  13. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Hallo Sandra,

    Es waere gut ihm erst einmal die unterschiedlichen Signale beizubringen.
    Wenn der Vogel hingegen lernt das die Hand - Arm etc...
    kein "sicherer platz zum Landen und zum sitzen ist" durch das "schupsen"
    Bekommt der Vogel auch mixed messages....

    Was du moechtest ist, dass der Vogel auf der Hand bleibt - bis du das Signal gibst zu X etc...
    zu fliegen. Und bedenke bitte auch, das dass Ziel ist dem Vogel immer eine Wahl zu geben
    ob er das Verhalten ausfuehren moechte - oder eben nicht.
    Das wird durch das "schupsen" nicht erreicht und kann nach hinten losgehen
    = vertrauensverlust des Vogels in den Halter und auch die Hand.

    Das mag bei einer HZ am anfang nicht so "problematisch sein" jedoch auch hier wenn der Vogel aelter wird spaetestens dann
    wird es Probleme im Training geben.

    LG. M.
     
  14. nanuk

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  15. Tierfreak

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    Hallo Marcus, danke erst mal für deine Antwort.
    Das Freiflug auch mit Paaren kein Problem zu sein scheint, ist schon mal gut zu wissen :).

    Das klingt durchaus logisch. Dann ist es wohl besser, wenn man anstellen des "Abschubsen" alternativ mit kleinen Komandos oder auch Handzeichen arbeitet, um den Start zum Flug anzuregen, oder ?
     
  16. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Gern geschehen.

    Ja, siehe aber bitte dazu auch meine Post's an Sandra hier
    und auch das verlinkte Video von Barbara Heidenreich bitte.


    Denn dort wird gut ersichtlich (hoffe ich jedenfalls), das der Vogel eine Wahl haben muss und das die Signale ( KEINE KOMANDOS) fuer Zielverhalten X - Y oder Z,
    dem Vogel erst einmal vorab beigebracht werden muessen = sollten.

    Zu viele Halter (ich sage nicht du), gehen leider davon aus, der Vogel wuerde "verstehen" was "gehe zu X - Y oder Z" bedeuted, dem ist eben NICHT so.
    das muss - sollte dem Vogel in kleinsten Schritten - in dem Tempo wie der jeweilige Vogel und auch der Halter lernt, beigebracht werden bitte.

    Schritt fuer Schritt eben..... und das ist, in den meisten Faellen die "mir" bekannt sind, LEIDER NICHT gegeben!

    Was mich aergert ist, das Frei Flug und Frei Flug immer in einen Topf geschmissen wird. Auch hier Manuela, damit meine ich nicht dich persoenlich!Seid doch mal bitte so nett und unterscheidet die verschiedenen Arten des Frei Fluges, die es nun einmal gibt, wie ein Vogel zum Frei Flug vorbereitet werden KANN = Training.oder eben wie in den leider meisten Faellen, nicht auf diesen gezielt vorbereitet worden ist !
    Siehe dazu bitte unter anderem meine Post Duke of Bedford in diesem Thread.....

    Hier wurde auch von jemand, sorry ich weiss nicht mehr von wem, auf Wellensittiche aufmerksam gemacht - das diese "wohl fuer den Frei Flug nicht geeignet waeren"?

    Hmmmmm, auch hier kommt es auf das Training oder eben nicht Training an. sowie keine Frage auf welche "Wellis" = sicherlich keine fetten "Show birds fuer Frei Flug"!


    Hier mal eine kurze Video Sequenz von der o.a. Earth Flight Serie von der BBC:

    http://www.bbc.co.uk/programmes/p00nlylw

    Bitte klickt auf das "dreieck" um das Video zu starten......

    Ich moechte betonen, das in diesem kurzen Video leider NICHT zu sehen ist, wie die Wellies dort Falken ausweichen.

    LG. M.
     
  17. Sandra W

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    Vielen Dank Marcus für deine Erklärung! Das klingt tatsächlich sehr einleuchtend und ich werde meine Technik nun dementsprechend anpassen. Ich werde also wieder einen Schritt zurück gehen und wieder mit kleinen Distanzen, Worten und Handzeichen arbeiten. (Kein Anschubsen mehr!)

    Danke für die Videolinks

    Wie kompensiert man die Tatsache, dass ein zahmer Vogel lieber zu einem hin fliegt, wiie von einem wegfliegt? Auf Distanz ist man ja auch mit Leckerchen nicht so schnell zur Hand. Ich lobe also erst mal mit der Stimme und bringe dann die Belohnung zum angeflogenen Punkt. Gibt es noch eine andere Idee dazu?

    Liebe Grüsse

    Sandra
     
  18. nanuk

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    Hallo Sandra,

    Indem du ihm, wie oben angegeben die jeweiligen Signale fur X - Y und Z erst einmal beibringst. :)


    Deine Stimme "alleine" ist nicht genug am anfang, ueberlege dir daher bitte, welches verbales und oder anderes Signal du dafuer einsetzen moechtest und welche Verstaerker - (beachte bitte, das ich hier sehr bewusst weder von "Leckerchen" oder von " Belohnung" rede....) du einsetzt in deinem Training.

    Mal abgesehen von oben....., gehe bitte sehr langsam voran im Training "Muehsam ernaehrt sich das Eichhoernchen"..... = Schrittweise..... ansonsten
    bricht das Verhalten zusammen und du und dein Vogel seid wieder an PUNKT NULL angelangt!

    Frohes schaffen. :zwinker:

    LG. M.
     
  19. Stephanie

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    Seltsame "Edelkatze"?

    OT

    Die Nachbarn meiner Eltern hatte so eine "Edelkatze".
    Die sollte eigentlich drinnen bleiben und Schmusen, machte dann aber dort Randale (alles zerkratzt und zerbissen, wollte sich nicht streicheln und bürsten lassen !!! s. u.! :?) und bekam Freigang.

    Sie war Einzelkatze aber auf der Straße/ in der Siedlung gab es noch zahlreiche andere Katzen aller Größen und Rassen.
    Meine Eltern wohnen in einer sehr kleinen Straße von ca. 500 m Länge.

    Die Katze blieb NUR dort.
    Eine Zeit lang ging sie in die Nebenstraße, wurde dort morgens von einer anderen Frau - die die Nachbarn meiner Eltern nicht kannte - ins Hau gelockt und teils mehrere Tage drin gehalten (als das rauskam, gab es ein Donnerwetter und kam dann nicht mehr vor).
    Abgesehen davon lebte diese Katze in der Straße meiner Eltern.
    Machte fast nichts.
    Mehrfach dachten Anwohner, jetzt hätten sie sie überfahren, weil sie nur das saß, nicht wie andere Katzen weg lief, wenn ein Auto kam.
    Eigentlich sah man diese Katze jeden Tag draußen auf der Straße sitzen.
    Später versuchte sie oft, bei meinen Eltern ins Haus zu schleichen, was meine Mutter sehr erschreckte (stell Dir vor, Du hängt im tierlosen Haushalt im Keller Wäsche auf und auf einmal ist im menschenleeren Haus ein Geräusch hinter dir... die Nachbarskatze?!?!?!).

    Diese Katze ist mir immer entgegen gelaufen, wenn ich meine Eltern besuchte, und nachgelaufen, wenn ich wieder aufbrach, aber nur bis zum Ende der Straße.
    Das aber mit Tempo für ihre Verhältnissse.
    Dann wollte sie gestreichelt werden, so dass ich es mir aus Mitleid - die Nachbarn hatten sich getrennt, der Mann interessierte sich wohl nicht sehr für die Katze -zur Gewohnheit machte, Findus immer ca. 5 min zu streicheln.
    Das waren aber auch die einzigen Male, in denen ich dieses Tier mal habe laufen sehen; ihr Leben verbrachte es wirklich größtenteils auf der Straße sitzend oder vor der Tür meiner Eltern (keine Tiere, kein Interesse daran...:~).
    Die anderen Anwohner hielten größtenteils Tiere und viele eben auch Katzen -zu denen kam sie nicht.

    Das war so eine "Edelkatze" und bis heute glauben wir, dass die eine Macke hatte, denn wir kennen Katzen eigentlich als aktive, neugierige Tiere.
    Findus wurde nur aktiv, wenn er mir zum Streicheln entgegen lief oder sich hartnäckig gegen die Haustür meiner Eltern drückte, andere Möglichkeiten - kleine Tiere jagen, Interaktion, und sei es Streit mit den vielen anderen Katzen der Umgebung, mal woanders hingehen als auf die 500 m lange Straße - scheint er seltenst bis später gar nicht mehr in Betracht gezogen zu haben.

    Ist das für so eine Edelkatze normal?
     
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  21. nanuk

    nanuk Stammmitglied

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    Ich denke,
    ich habe nun alle Fragen die an "mich" gerichted waren hoefflich beantworted.
    Wer mehr "wissen - lernen" moechte, dem empfehle ich sehr die WS von Steve Martin
    und oder Barbara Heidenreich im Bezug zum Freiflug.

    Wer mehr auf Deutsch erfahren moechte, kann mich googeln.
    Ich moechte noch bitte darauf hinweisen, bevor hier jemand
    mal wieder ueber mich bloedsinn schreibt, macht bitte
    euere Hausaufgaben....... was meine Arbeit eigentlich
    beinhalted und womit ich meinen Lebensunterhalt verdiene.
    Bevor hier - wie so oft - Bloedsinn geschrieben wird!

    Ich verabschiede mich nun derzeit von hier.
     
  22. FoeniX

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    Weil es ganz und gar OT ist,:D
    eine kurze Antwort:
    Hängt sicherlich davon ab, welche Art Edelkatze es war.
    Ist aber eine interessante Geschichte, die als neuer Thread in der Katzenkategorie bestimmt viele Antworten erhält.:zwinker:
     
Thema: Rico (Grauer) und Henry (Hellroter) durften heute wieder in ihren Freiflug geniessen
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