Rico (Grauer) und Henry (Hellroter) durften heute wieder in ihren Freiflug geniessen

Diskutiere Rico (Grauer) und Henry (Hellroter) durften heute wieder in ihren Freiflug geniessen im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo Kentucky, Was sind denn Wellensittiche? Ich weiß was Wellensittiche sind, hatte selber welche, kann nur den Unterschied erkennen, das ich...

  1. kentucky

    kentucky Guest

    Ich weiß was Wellensittiche sind, hatte selber welche, kann nur den Unterschied erkennen, das ich einen Biss eines Wellensittiches sehr gut verkraften kann, den eines Grauen oder Kakadus, nicht so. Das ist alles, reine Interpretationssache! Nicht mehr, nicht weniger!
     
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  3. kentucky

    kentucky Guest

    @ Sandra - Finde ich Klasse! Viel Information und ein toller Beitrag!
     
  4. 93sunny

    93sunny Foren-Guru

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    Hallo Sandra,
    dein Beitrag hat mich berührt!
    Auch du bestätigst, dass Vögel, die den Freiflug einige Zeit genossen haben, nicht mehr in Käfigen/Volieren zufrieden sind.
    Mein Grauer damals musste sich etliche Male mit Raben auseinandersetzen, da diese bei uns ihr Revier haben.
    Es kam in der Luft oft zu heftigem Gezeter, ernsthafte Angriffe konnte ich damals nicht beobachten. Mein Grauer war ein recht großes Exemplar, flog super und konnte sich zumindest in diesen 2 Wochen gut zur Wehr setzen oder ausweichen.
    Für ihn wären entweder andere größere Vögel oder aber der Mensch zu ernsthaften Feinden geworden.
     
  5. #104 Tanygnathus, 21. Januar 2012
    Tanygnathus

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    Ein Bekannter von mir hatte früher 2 zahme Rotloris ( sie sind nicht entflogen,er hat sie abgegeben ).
    Er hat sie immer mit in den Garten genommen und in einen Baum gesetzt.
    Sie flogen frei im Garten und sind zum fressen immer auf ihre Voliere geflogen.
    Einmal ist einer weiter weg geflogen,aber er konnte ihn wieder einfangen.
    Zum Schluß lebten die Beiden den ganzen Sommer über frei im Garten.
    Er hatte auf die Voliere einen Nistkasten gestellt und eine überdachte Futterstelle für den Loribrei gebastelt.
    Dann ging er in Urlaub und ich hatte die Vögel zu betreuen.
    Mir war es Himmelangst..ob die jeden Abend da waren.
    Einmal hab ich gedacht einer wäre nur noch da und hab gesucht ohne ende...er hatte sich im Nistkasten versteckt:~
    Bei den Vögeln ging es gut..aber sie kannten ihre Umgebung sehr gut und flogen nicht weit weg.
     
  6. kentucky

    kentucky Guest

    Interessant wäre ja nun, wie es bei den neuen Besitzern läuft. Haben die das übernommen, sind die Tiere nun in einer Voliere und unglücklich? Schade, das man das nicht weiß.
     
  7. #106 Tanygnathus, 21. Januar 2012
    Tanygnathus

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    Da hast Du Recht,ich kann aber ja mal meinen Bekannten fragen,vielleicht weiß er es ja.
     
  8. kentucky

    kentucky Guest

    Ich kenne hier auch jemanden, der hat seine 2 Grauen täglich draußen. Auch im Winter sie kommen dann nach einiger Zeit schnell zurück, sind nicht stundenlang verschwunden. Das er jemals einen Vogel verloren hat, davon weiß ich nichts, ich werde ihn fragen. Muss nur schauen, ich weiß er war schwer krank. Vielleicht rufe ich ihn später mal an. Sie fliegen nie weit, er hat mir erzählt, das ein Nachbar einen Pflaumenbaum hat, den sie im Sommer täglich besuchen.Ist aber nicht weit, vielleicht 30 Meter. Ein Vogel ist bereits 37 Jahre alt und er hat in von Anfang an. So wie ich verstanden habe, hat er erst später angefangen sie mit raus zu nehmen. War auch eher ein Zufall, war schon mehrmals bei ihm im Sommer. Ist ein Stück zu fahren. Die 2 sitzen da ganz friedlich auf einem abgesägtem alten Baum, den er immer wieder neu bestückt. Er hat kein riesen Grundstück. Er holt sie grundsätzlich abends ins Haus. Werde berichten! Mir ist es eigentlich nie in den Sinn gekommen meine Tiere einfach mit raus zu nehmen, werde ich auch nicht tun. Aber interessant ist es trotzdem.
     
  9. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo Sandra,

    danke für deinen tollen Bericht, der für mich als Wellensittichhalterin besonders interessant war. Dass Wellensittiche mit Spatzen zusammengehen würden, mag ich gerne glauben. Wenn im Vogelzimmer das Fenster offen ist und die Schar Feldsperlinge wenige Meter entfernt auf dem Futterplatz sind, dann versuchen die Wellensittiche Rufkontakt mit den Sperlingen aufzunehmen.

    In puncto Freiflug muss man nun allerdings unterscheiden zwischen Vögeln, die mehr oder weniger von sich aus, ohne Zutun des Halters, die Welt "da draußen" erkunden und völlig frei draußen leben wie dein Wellensittich und die beiden Rotloris, von denen Tanygnathus berichtet und solchen Vögeln, die für kontrollierten Freiflug trainiert wurden. Die einen bleiben an ihrem Standort, weil die Bedingungen für sie günstig sind und immer Futter da ist, sie verhalten sich wie die einheimischen Wildvögel. Wenn solche Vögel nicht vorzeitig einer Gefahr zum Opfer fallen, also genug Zeit haben, das Leben draußen zu erlernen, und wenn sie Futter finden, dann haben sie sicherlich die gleichen Chancen wie jeder einheimische Wildvogel auch, klimatische Bedingungen mal außer Acht gelassen.

    Für die trainierten Vögel ist der Halter der Bezugspunkt, der sichere Hafen, zu dem sie zurückkehren und das klappt auch in fremder Umgebung. Hier trägt der Halter die volle Verantwortung dafür, dass der Vogel keiner Gefahr zum Opfer fällt. Der Halter hat seinen Vogel immer im Blick, der Vogel kommt auf den Ruf des Halters. Auf dem heimischen Gelände kann der Halter natürlich seine "Rückrufleine" dem Verhalten seines Vogels entspechend immer lockerer lassen.
     
  10. eric

    eric Guest

    Insgesamt aber auch fraglich , inwiefern es sinnvoll ist all diese Exoten hier frei in Umlauf zu bringen. Langfristig führt es ja genau zu dem. Keiner kann sicher sein was sein Vogel macht.

    So toll Freiflug auch sein kann, als Halter hat man nicht nur eine Verantwortung der gehaltenen Art gegenüber, sondern auch der Umwelt , der man einen zusätzlichen Bewohner aufhalst.

    Die Zahl der Exoten, die sich hier behaupten , wächst zusehends. Alles Abkömmlinge von einstmals gut behüteten Heimtieren. Und wie viele abgehauene ( egal ob mehr oder weniger kontrolliert frei fliegende) werden jedes Jahr gefressen, verhungern oder kommen sonst um?
    Wenn man die Suchmeldungen der entsprechenden Organisationen jeweils durchsieht, eine ganze Menge.

    Das Ganze einfach eine Sache, bei der mir nicht ganz wohl ist.
     
  11. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    eric,
    wieviele falknerisch geflogene Vögel hauen ab, egal ob auf Flugshows oder jagdlich geflogene, und unabhängig davon, ob sie Sender tragen und dadurch wiedergefunden werden?
    Ich will darauf hinaus, wie es mit dem Abhauen von Vögeln aus professioneller Hand ausschaut.
     
  12. eric

    eric Guest

    Ja es entweichen immer wieder Vögel auch aus falknerischer Hand.
    Die Wiederfundrate ist relativ gross. Wenn es sich um reine europäische Arten handelt, kein allzu grosses Problem. Bei Exoten ist die Anzahl so klein, dass die Wahrscheinlichkeit einen geeigneten Partner zu finden höchst gering ist. Also Weitervermehrung sehr fraglich.
    Irgendwelchen Exoten und Hybriden , stehe ich persönlich sehr skeptisch gegenüber was Freiflug betrifft.
    Das Management ist gegenüber Papageienartigen wahrscheinlich einfacher, Vorkehrungen wie Sender, Adresstafel etc werden getroffen.
    Zudem bedarf das freie Fliegen einer "Ausbildung".
    Bei Papageien scheint jeder einfach irgendwie etwas zu machen zu dürfen oder machts einfach, auch wenn er nicht dürfte.
     
  13. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Dies dürfte bei Papageien nicht anders sein, da die Anzahl derer, die ihre Papageien frei fliegen lassen, doch sehr gering ist und sicherlich aus Angst, den Vogel zu verlieren, auch gering bleiben wird. Hinzu kommt, dass die meisten kein geeignetes Futter finden werden und den Winter nicht überleben werden. (Ich weiß, die Halsbandsittiche und Minipopulationen einiger anderer Papageienarten... Die Fälle sind jeder für sich zu betrachten, von einem einzelnen Vogel, der zufällig einen Partner gefunden hat, werden sie kaum abstammen)

    Die Adresstafel nützt ja erst, wenn er gefunden wird und wäre damit dem bei Papageien vorgeschriebenen Ring vergleichbar.

    Deshalb weisen alle verantwortungsbewussten Freiflieger ja auch darauf hin, dass niemand den Freiflug "einfach so" wagen soll, sondern dafür professionelle Hilfe in Anspruch nehmen soll. Ich denke mal, wenn jemand wirklich ernsthaft Freiflug mit Papageien betreiben will, dann hätte er auch nichts dagegen, einen Befähigungsnachweis bei der zuständigen Naturschutzbehörde zu erbringen. Sowas gibt es bislang aber nicht.
     
  14. eric

    eric Guest

    Ja, die meisten entflogenen Papageienarten dürften, wenn nicht wieder gefunden, draussen eingehen. Ist ja aber auch nicht gerade das Gewollte.
    Da haben Greife die besseren Chancen.

    Adresstafel hat gegenüber einem Ring den Vorteil, dass sofort der Halter ersichtlich ist. Auch bei Wechsel des Halters. Das kann manches erleichtern.

    Ich finde nur immer wieder anstossend:
    Von mir als Falkner wird hier verlangt ( Egal ob der Vogel jagt oder nicht, also auch bei reinem Showflug)

    - Fachspezifische berufsunabhängige Ausbildung zur Haltung mit 3 Monate Praktikum.
    - Haltebewilligung des vet. Amtes ( Nix Wohnungshaltung etc. Mind 20 qm und 60 Kubik sind gefordert)
    - Jagdprüfung (theoretisch und praktisch)
    - Falknerprüfung ( theoretisch und praktisch)
    - gelöster Jagdpass
    - Schriftliche Einwilligung der ansässigen Revierpächter
    - Falls das im Rahmen eines öffentlichen Anlasses geschieht: Tourneebewilligfung des Vet. Amtes
    - Haftpflichtversicherung für den Vogel
    - Vorschriften welche Arten überhaupt geflogen werden dürfen
    - Vorschriften wann diese im Jahresverlauf geflogen werden dürfen.........

    Bei den Papageien siehts bei euch offenbar so aus:
    Ich kauf mir einen, melde den an und los gehts.
     
  15. buteo

    buteo Foren-Guru

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    Nun Eric mußt du aber auch sehen, daß unsere Greife erheblichen Schaden anrichten können, wenn sie verstoßen sind oder auch nur so anfangen blau zu jagen.
    Ein sehr locker (zahmer) Greif kann dann schon einmal Leute anfliegen, Geflügelzuchtvereine aufmischen und natürlich noch "wildern".
    Wenn ein Graupapagei wegfliegt, schadet der Halter damit höchstens seinem Vogel.
    Von Faunenverfälschung möchte ich nun nicht anfangen, das halte ich bei Graupapageien eher für unwahrscheinlich.
     
  16. #115 Cheenook, 21. Januar 2012
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2012
    Cheenook

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    Ich habe mich mal mit einem Herren bei uns aus der Unteren Naturschutzbehörde unterhalten. Dieser fährt immer wenn die Wildvögel abziehen auf eine Halbinsel bei uns und sammelt dort Vögel ein. Überwiegend Wellensittiche und Nymphensittiche. Bis dahin halten sie sich an den Schwarm der Wildvögel. Über "das große Wasser " trauen sie sich nicht. Es sind jedesmal etliche Tiere. Vereinzelnt auch mittlere Papageien dabei. Einige Tiere verenden dort schon, einige beim Tierarzt...wenige schaffen es und noch viel weniger kommen wieder in ihr Zuhause. Nun fragt man sich: sich das tatsächlich immer ungewollt entflogene? Man weiss es nicht. Fakt ist jedoch das diese Tiere es draussen nicht alleine schaffen. Anders ist es bei Sandra gewesen. Da hat sich der schon "wilde" Geier seine Futterstelle gesucht. Wer weiß wie lange dieser schon frei lebte.

    Immerhin schonmal angemeldet, ist ja auch keine Selbstverständlichkeit :zwinker:
    Ich kann Deinen Frust aber durchaus verstehen, jedoch sehe ich es immer noch von der Tierseite aus. DIE können nämlich nüscht dafür wenn Papa meint sein Vögelchen soll den Wolken mal näher kommen.
     
  17. Sandra W

    Sandra W Mitglied

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    Eric hat natürlich schon etwas Recht, eine Einbürgerung von Exoten in die heimische Tierwelt sollte auf jeden Fall vermieden werden! Dazu war ja auch Vogi ein gutes Beispiel. Immerhin hat sie einen Specht aus seiner jahrelangen Nisthöle vertrieben. Das gibt einem schon zu denken!
    Aber ich denke auch, dass von entflogenen Exoten in unseren Breitengraden keine grosse Gefahr für die Tierwelt ausgeht. In warmen Ländern wie Florida sieht das natürlich ganz anders aus. Die haben da riesige Probleme mit eingeschleppten Exoten durch Heimtiere die ausgebüxt sind oder ausgesetzt wurden. Z.B haben sich dort Rotwangenschildkröten in den Sümpfen ausgebreitet, diverse Papageiensorten die dort eigendlich nich heimisch sind vermehrt und sogar verwilderte Frettchen eingeliedert. Dort haben durch das ganzjährige, warme Klima selbst eingeschleppte Tiere ein leichtes Spiel.

    Ich bin auch der Meinung das FF von Papageien nur kontrolliert gemacht werden sollte und von Leuten die sich ausgiebig damit befasst haben. Aber ihr müsst ja nur mal die Reaktionen hier im Forum anschauen, um zu merken, dass aus dem Papageien FF wohl kaum ein riesen Trend bei den Papageienhaltern endstehen wird. Die meisten sind ja ganz allergisch auf dieses Thema und springen dir gleich an die Gurgel wenn du damit anfängst.

    So gesehen wird es wohl auch in Zukunft viel mehr Exoten geben die durch Unachtsamkeit entfliegen oder weil sie ihre Besitzer aussetzen, weil sie ihnen überdrüssig geworden sind. Papageien dir durch geübten FF in die Umwelt gelangen werden wohl auch in Zukunft nur sehr selten vorkommen. Klar sind die Leute von Liverty Wings Experten aber auch sie haben gerade mal 1 Papageien unauffindbar verloren, obwohl sie schon seit Jahren Freiflug praktizieren. Dies ist ein Zeichen dafür, das FF durchaus gut und verantwortungsbewusst gemacht werden kann.

    Was Cheenook schildert wunder mich gar nicht. Es entfliegen ja tausende von Stubenvögel jedes Jahr in Deutschland und der Schweiz. Einige werden sicherlich auch ausgesetzt, aber man muss nur mal die Suchanzeigen durchlesen, um zu sehen wie viele entflogene Wellis und Nymphen dauernd gesucht werden. Schon als Kind kann ich mich darann erinnern, dass meine Freunde immer mal wieder heulten, weil der geliebte Familienvogel entflogen war.

    Was Raven schreibt, zu den einzelen FF-Techniken ist natürlich richtig. Da gibt es zum einen FF-Papageien die wie Vogi Ortgebunden sind und deshalb im FF gehalten werden können und dann gibt es die trainierten Vögel die nur unter Aufsicht des Besitzers fliegen. Die Leute von Liberty Wing haben ihre Vögel für beide FF Varianten ausgebildet. Sie fliegen Tags über ohne Aufsicht auf dem Gelände, aber sie können auch zu Auswärtigen Lokalitäten mitgenommen und auf Recall geflogen werden. Das nenn ich echt Meisterklasse!

    Denn wer seine Vögel den ganzen Tag über frei fliegen lässt, riskiert dass die Papageien im Verhalten etwas verwildern und immer unabhängiger werden. Da steckt doppelt so viel Training dahinter!

    Liebe Grüsse
    Sandra
     
  18. #117 jensen, 21. Januar 2012
    Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2012
    jensen

    jensen Banned

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    Hi ;

    Das was Eric sagt ist nicht von der Hand zu weisen . Sicherlich kann jeder seinen Vogel fliegen lassen , wenn er will ----ob dieser wieder zurückkommt ist eine andere Frage .


    Faunenverfäschung in Bezug auf Großpapageien halte ich selber eher für unwahrscheinlich ( siehe Stuttgarter Population an Amazonen, diese ist rückgängig ) , was die kleineren angeht sehe ich da ein Problem ( Halsbandsittiche ).
    Das ein zu tode kommen auch nicht gewollt ist , kann man nachvollziehen . Aber ! --------und das ist ein entscheidener Punkt , es giebt Prädatoren welche Graupapagein / Amazonen sowie kleinen kakadus gefährlich werden können . Diese Papageien haben gegen einen schnellen Räuber wie den Wanderfalken / Habicht schlechte Karten . Da helfen meiner meinung auch nicht solche Symbiosen ; Krähe schlägt an -------------Papagei flüchtet ins Geäst . Wer schon mal einen Habicht jagen sehen hat , kann dies gut nachvollziehen .

    Hallo Sandra ;

    Google mal nach Detlev Franz und lasse dir von ihm in Wort und Bild schildern was die Halsbandsittichpopulation mit Nistgelegenheiten einheimischer Tierarten anstellt bzw. diese vertreibt .

    Das eine schließt das andere nicht aus .

    Hier war im Thema zu sehen ( Videos ) das man " Pandoras Box " mit dem FF geöffnet hat ( dem ist nicht so ) .
    Genau hierin ist wiederum ein abwiegen des Halters zu sehen wann er fliegen läßt .



    Mal n paar Gedanken dazu :

    --ab wann wird der Aktionsradius der Pieper immer größer ( bei Großaras sind 2 km normal ---------------die " pfeffern "erst mal los )
    --wie sieht eine Nahrungsaufnahme während dieser Zeit aus ( Sommer / Herbst ------------------genau das richtige für Papageien )
    --wie sieht es mit während der 2 oben genannten Parameter mit dem Brut / Balzverhalten aus




    und zum abschließenden Abschluß ; unter welchen Bedingungen kann ich meine Pieper fliegen lassen ----------------------------wo ist für mich Handlungsbedarf / muß ich einschreiten bzw. entgegenwirken .

    P.s. es ist keineswegs so , das wenn sie den FF gewöhnt sind , und nun nicht mehr fliegen -----------------------das die Tiere eingehen .

    Letztlich wurde hier ein Für und Wieder um den FF abgehandelt .

    Man sollte es doch besser dabei belassen , nicht dem hinterherzulaufen was Risiken birgt , nein , eher die Haltungsmethode zu verbessern ( WZ / Voliere / Einzelhaltung ) --------------den dabei schmieren mehr Pieper ab in jungen Jahren / bzw. haben ein leben lang psychische Probleme .

    MFG Jens
     
  19. kentucky

    kentucky Guest

    @ Jens - Ich finde Dein posting ziemlich gut, nur mal am Rande. Insbesondere die letzten drei Sätze. Ich sehe diese Diskussion auch nicht als eine Art Aufforderung nun Freiflug zu betreiben, ihn zu erproben und auf eigene Faust auszuprobieren. Es ist eine Diskussion, es gibt ein Für und ein Wider. Gerade durch diese Diskussion fangen die Leute doch an zu überlegen, nicht nur hier, auch in anderen Foren. Jeder verantwortungsbewusste Halter wird nicht mit seinen Tier nach dieser Thematik vor die Tür gehen und sagen " So Kumpel nun flieg mal schön und komm bald wieder".

    @ Eric - Sehe Deine Kritik und finde sie nicht unberechtigt. Allerdings finde ich Aufklärung, nicht Anleitung, denn die gehört in fachkundige Hände, schon in Ordnung.
    Natürlich sind die Meinungen unterschiedlich, aber ich habe hier auch noch niemanden gefunden, der hier nun sofort los rennt und mit dem Freiflug beginnen möchte. Das Thema ist ja nicht nur hier Gesprächsstoff und es gibt auch Seiten wo der Freiflug angepriesen wird, als wäre es das Einfachste der Welt. Von Genehmigungen mal ganz abgesehen, damit habe ich mich noch nicht einmal beschäftigt, denn das Thema ist überhaupt nicht akut für mich. Was ich eigentlich schade finde, und das habe ich gestern durch ein Telefonat bemerkt, ist das die Leute, die es praktizieren immer und an fast jeder Stelle, beschimpft und mit Häme übergossen werden, wie schändlich sie denn handeln. Sie möchten in den Foren nicht mehr schreiben, belassen es so wie es ist. Und das finde ich so nicht in Ordnung.

    @ Cheenook - Ebenfalls ein Gesichtspunkt, den ich bisher noch nicht kannte. Der %satz der Tiere, die allerdings auf der Halbinsel auftauchen, weil sie durch Freiflug entflogen sind, sollte allerdings sehr gering sein. Trotzdem schon interessant zu verfolgen. Wäre doch auch mal ein interessantes Thema über so etwas zu berichten, denn ich finde trotz aller Traurigkeit dieses Geschehens, ist es schon ein Phänomen, das dieses so funktioniert. Stubenvögel folgen den Wildtieren, muss wohl etwas mit Instinkt zu tun haben. Würde mich ebenfalls interessieren, was da so abgeht. So etwas hört man als Laie auch nicht alle Tage.

    LG Kentucky
     
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  21. #119 Ina, 22. Januar 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. Januar 2012
    Ina

    Ina Foren-Guru

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    Kentucky...les mal diese beiden Sätze und du wirst merken, daß sie sich beißen.

    Das konnte ich weder hier noch in anderen Foren feststellen, daß dies ohne Grund geschah. Wer seinen Freiflug öffentlich darstellt (was schon viele taten um als der tolle Held gefeiert zu werden :zwinker:), der sollte es auch richtig darstellen, auf die vielen Gefahren hinweisen und gerade auf das intensive Training, das dazu benötigt wird. Wer dies nicht tut, handelt in meinen Augen verantwortungslos gegenüber User (gerade damit keiner losrennt...) und da gibt es immer wieder Reibereien.

    Es ist halt nunmal so, daß nur diese Leute als wirkliche Helden angesehen werden, die wirkliche Helden sind ;-). Kennen tue ich da nur gaaaanz wenige ;-).
     
  22. kentucky

    kentucky Guest

    Das wird doch gerade getan! Und Peter ist doch ein gutes Beispiel dafür. Wo ist er denn, Futschikato! Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass er sich als Held hat feiern lassen wollen. Er wollte nur berichten. Wenn es so schlimm ist dies zu tun, dann lassen wir das Thema eben ruhen.
     
Thema: Rico (Grauer) und Henry (Hellroter) durften heute wieder in ihren Freiflug geniessen
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