Rosakakadu Ernährung

Diskutiere Rosakakadu Ernährung im Ernährung Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo an euch :) Ich habe mich dazu entschlossen (nachdem ich mich natürlich im Internet über 1283738393847x verschiedene Seiten zur Haltung...

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  1. #1 Leben von Peaches, 12.05.2020
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    Hallo an euch :)

    Ich habe mich dazu entschlossen (nachdem ich mich natürlich im Internet über 1283738393847x verschiedene Seiten zur Haltung eines Rosakakadus informiert habe :p) ein Rosakakadu zu holen. Meine Großeltern haben selber einen molukken-kakadu und schon seitdem ich 16 bin, bin ich absolut fasziniert von diesen Vögeln. Nun nach 3 Jahren kommt der Tag immer näher wo ich meinen ersten eigenen Rosakakadu haben werde. Alle Voraussetzungen sind schon bereitgestellt: genügend Freiraum (große voliere), genügend Beschäftigungszeit+Freiflug, keine Nachbarn die sich durch Gekreische gestört fühlen können und und und...nur bin ich bei einer Sache im Internet unschlüssig geworden: Die Diät/Ernährung eines Galahs...Aktuell ist das Weibchen noch sehr Jung und wird wahrscheinlich noch per Spritze gefüttert, aber man kann sich nicht früh genug über solche essentiellen Sachen informieren: Ich habe im Internet schon gelesen, dass diese Tiere oft Fettschichten unter dem Gefieder entwickeln bei nicht nachsichtiger Ernährung. Vielleicht kann mir einer der Vogelfreunde im Forum helfen, wie der Speiseplan für einen Rosakakadu ca. aufgebaut sein soll.

    Danke im Vorraus und viele liebe Grüße :)
     
  2. #2 Raven6699, 12.05.2020
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    Wenn Voliere vorhanden und groß genug ist ? ca 4-5 meter länge und dann bitte 2 Stück (1,1 Paar )
     

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  3. #3 harpyja, 12.05.2020
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    Da harke ich an dieser Stelle schon mal ein: Mit Spritze gefüttert = klingt nach Handaufzucht = Hände weg! Außer, du möchtest in zwei, drei Jahren ein dauerschreiendes, beißendes und schlimmstenfalls sogar sich selbst verstümmelndes Monster haben...

    Entschuldige, wenn man hier gleich mit der Tür ins Haus fällt, aber bei neuen Usern weiß niemand, wie dein Erfahrungs- und Wissensstand ist. Deshalb erst mal die Fragen: Wie sieht deine Planung zur Anschaffung eines Partnervogels aus? Und handelt es sich hier tatsächlich um eine Handaufzucht?

    Absolut richtig, Kakadus brauchen Diätfutter, da werden dir die Kakaduleute hier noch was drüber erzählen.
    Hast du dir in der Zeit auch ein Buch zur Haltung von Kakadus oder Papageien allgemein angeschaut? Sich mal eben (auch länger) im Internet informieren kann das kaum ersetzen.
     
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  4. #4 Sammyspapa, 12.05.2020
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    Ich bin grade unterwegs, ich schreib mal nachher was dazu
     
  5. #5 Leben von Peaches, 12.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 13.05.2020
    Leben von Peaches

    Leben von Peaches Neues Mitglied

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    Kein Thema deswegen Frage ich ja auch lieber nochmal nach ;)

    Die Voliere ist 2,8m lang 1,5m tief und 1m breit.
    Einen Partner will ich auf jeden Fall auch noch anschaffen, da ich Interesse am züchten hätte In ca. 1- 1 1/2 Monaten. (Wie weit Ich im Züchten gehen will, ist noch ungewiss). Ich habe seit dem Ich 12 bin größtenteils bei meinen Großeltern Zeit verbracht und dort sehr sehr viel über die Zucht von kakadus und Ihre Lebensart und -weise gelernt. Also würde ich fast sagen, ich weiß wie unberechenbar diese Tiere sind und wie anstrengend diese Tiere sein können. (hatte auch schon den einen oder anderen fiesen Biss abbekommen oder die Geduld am reißen gehabt, was aber jeder kakadu-besitzer schonmal hatte)

    Eine komplette Handaufzucht ist es nicht.

    Ich habe mir "online-bücher" wenn man es so nennen kann, durchgelesen. Hier ist halt das Problem aufgetreten mit der Diät: In verschiedenen Büchern sind verschiedene Informationen aufgelistet.
    Deswegen frag ich lieber mal bei denen mit Erfahrung nach

    Jetzt frag ich direkt mal nach: warum Finger weg von einer Handaufzucht?
     
  6. #6 Sammyspapa, 13.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 13.05.2020
    Sammyspapa

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    Mit der Voliere wirst du auf Dauer nicht happy, die ist zu klein. mMn kann man Rosas nicht wirklich in einer häuslichen Umgebung gerecht werden, oder sie bringen einen zur Weißglut.
    Eine (unsozialisierte) Handaufzucht bei Kakadus ist echt zu vermeiden, wenn man weiterhin ein geregeltes Leben haben will. Arbeiten oder längere Zeit den Vogel allein lassen ist dann nicht mehr drin. Sobald man die Bude verlässt rufen viele unablässig und leiden furchtbar, wenn sie nicht bei einem sein können. Bald drauf kommt die nächste Stufe und der Vogel rupft sich und Rosas rupfen schnell und mit wenig Anlass. Mit Pech reißen sie sich dann die Haut vom Leib, wenn keine Federn an der Stelle mehr da sind, oder grade bei Hähnen, treten gern völlig unkontrollierbare plötzliche Wutanfälle auf und sie greifen an wie von Sinnen. Und selbst einen so zierlichen Rosa abzuwehren ist echt nicht einfach.
    Sie sind als HZ unglaublich empfindlich und extrem sensibel.
    Grade wenn du Wert auf Zucht legst, sollte man von einer Handaufzucht absehen, da viele HZ Vögel nicht brüten, füttern, die Küken verstümmeln oder sich nicht paaren oder überhaupt ein Paarverhalten an den Tag legen.

    Fast all das hab ich selbst erlebt und erlebe es jeden Tag, ich habe nämlich einen handaufgezogenen Rosa Hahn und eine Teilhandaufzucht Henne. Glaub mir man tut sich damit keinen Gefallen, spätestens zur Geschlechtsreife und den Vögeln am allerwenigsten. Sie wissen nicht wer sie sind, das sie Vögel sind, was ein Vogel so tut und wie er sich verhält und sind ein Leben lang einsam, da der Mensch ihnen nicht bieten kann, was er braucht und andere Vögel, die es könnten versteht er nicht bzw sie ihn nicht. Es sind psychisch kranke, arme Seelen, wenn man es nicht richtig macht.

    Zum Futter:
    Rosas sind Futterspezialisten. Sie leben in extrem trockenen Gebieten mit hoher Sonneneinstrahlung und ernähren sich fast ausschließlich von Grassamen, Kräutersamen und Wurzeln.
    Ich füttere 50% der Tagesration eine selbst gemachte Mischung als Körnerfutter aus:
    1/2 Jehl Rosakakadumischung
    1/4 Grassamenmischung
    1/4 Wildkräutersaaten
    Dazu tgl einen Mix aus Gemüse wie: Fenchel, Staudensellerie, rote Beete, Pastinaken, Süßkartoffel, Möhre, Erbsen und Zuckerschoten, Paprika, Radieschen.
    Weiterhin werden saisonal Beeren gern gefressen wie: Eberesche, Weißdorn, Johannisbeeren, Felsenbirne.

    Hin und wieder gibt es ein Stück hat gekochtes Ei und Keimfutter.

    Grünfutter wird auch gerne gefressen wie: Feldsalat, Vogelmiere, Schafgarbe, Fenchelgrün, rote Beetegrün, Spinat, Löwenzahn, Gänseblümchen, Salat, Klee und Gurke. Weiterhin ein sehr beliebter Leckerbissen ist grüne Hirse, halbreife grüne Grassamen, frischer Mais(wenig geben) und Samenstände verschiedener Kräuter.

    Bei der Ernährung der Rosas sollte man Obst und Nüsse weitgehend vermeiden. Durch ihre Spezialisierung auf die Wüste sind sie sehr karge, kohlenhydratreiche Kost gewöhnt. Also wenig Zucker und wenig Fett. Meine fressen Obst auch garnicht oder nur sehr wenig wenn nichts anderes da ist. Viele Nüsse mögen sie ebenfalls nicht.
    Durch ihre ursprüngliche Umgebung ist eine gute Beleuchtung Pflicht. Also eine gute Ausleuchtung des Käfigs mit vernünftigen Röhren mit UV Anteil als Tageslichlampe und einen Lucky Reptile Bright Sun Desert Sonnenspot in 70W der ca 3-6 Stunden über den Mittag läuft. Ist auch sehr wichtig für die Gesundheit und Vitalität der Vögel.
     
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  7. #7 Leben von Peaches, 13.05.2020
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    Ok, dann werde ich die Voliere erweitern. Da Ich 2 von dieser Voliere besitze (drinnen und draußen), sollte dies kein Problem sein. Ich hab mich mit dem Züchter nochmal verbunden und hab nochmal nachgefragt: Die Babys leben zusammen so dass diese Sozial bleiben und gemeinsam groß werden. Ich werde da auf jeden Fall nochmal recherchieren und das ein Partner so schnellst wie möglich ran kommt.

    Und vielen Dank für die Beispiel-Ernährungsweise. Jetzt hab ich eine Richtung in welche ich gehen muss, bei was ich bei der Ernährung achten muss
    MfG
     
  8. #8 Ingo, 13.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 13.05.2020
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Nochmal: Die Voliere muss in jedem Fall in einem Stück größer sein als Deine . In zwei Volieren ist der Vogel ja nicht gleichzeitig. Der Effekt ist lediglich der gleiche, als ob Du den Käfig verschiebst. Wenn Du sie dauerhaft zu einem größeren Käfig vebindest, wäre das aber möglicherwiese OK. Die Volierengröße ist keine Kleinigkeit, sondern sehr wichtig.
    Da es noch nicht so explizit gesagt wurde, aber eine Grundvoraussetzung für die Haltung ist: Auch, wenn tausende im Internet anderes behaupten: Du brauchst zwingend (!!!) ZWEI Kakadus..nicht evtl und auch, wenn Du nicht züchten willst. Und das Anschaffen sollte auch nicht mit geplantem zeitlichem Versatz, sondern so gleichzeitig wie möglich erfolgen!!. Jeder Tag ohne Artgenosse kann in der sensiblen Jugendphase Grundsteine für spätere Probleme legen. Die beiden müssen gegengeschlechtlich und ähnlich alt sein. Aber KEINE Geschwister, denn die werden sich zur Geschlechtsreife nicht verpaaren und Du hast dann zwei unzufriedene Einzelvögel.
    Die Aussagen und das Verhalten des Züchters treiben mir auch die Haare zu Berge. Solchen Leuten sollte man die Vögel entziehen.
    Auch eine Gruppe Teilhandaufzuchten hilft sich nicht gegenseitig, artgemäßes Verhalten zu erlernen, Wie denn auch? Diesbezüglich hat ja keiner der Vögel eine Ahnung. Vom Uniwssenden kann der Ahnungslose nichts lernen.
    Allen Großpapageien sind nur Grundgerüste ihres Verhaltens angeboren und sie müssen viel des arttypischen Verhaltens lernen und das können ihnen nur die Elternnach dem Ausfliegen beibringen.
    Bleibt das aus, führt das öfter als nicht später...oft allerdings erst nach der Geschlechtsreife, so dass das Leben mit dem Jungvogel erst einmal toll erscheint..zu Verhaltensstörungen..
    Du sagst, Du hast Dich " im Internet über 1283738393847x verschiedene Seiten zur Haltung eines Rosakakadus informiert". Das zeigt mal wieder deutlich, wie wenig das Internet als einzige Informatiuonsquelle taugt, um sich in ein neues Thema einzuarbeiten.
    Trotz all dieser Sites hast Du ja bisher offenbar kaum eine der wirklich wichtigen Informationen gefunden und planst nach deser lektüre den Einstieg in die Kakaduhaltung geraqde fast perefekt einer hypothetischen Anleitung folgend, die sagt wie man es NIcHT machen sollte. .
    Zum EInstieg in ein neues Thema ist gründliches Einlesen in relevante Literatur auch heute noch unerläßlich.
    Welche Bücher zur Papageienhaltung im allgemeinen und zu Kakadus und Rosakakadus im besondeen besitzt Du denn und hast gründlich durchgearbeitet?
    Merke: EIN Buch zu ienem Thema gelesen zu haben, ist noch nicht sehr viel hilfreicher, als gar nichts gelesen zu haben.
    Im Internet darf jeder schrieben, was er will. egal, wie inkompetent, dumm oder absichtlich irreführend es ist. Beispiele, die in diese Kategorien fallen, gibt es längst mehr als seriöse Seiten!
    Bücher durchlaufen dagegen Lektorate, werden nach Erscheinen von Fachleuten rezensiert und Autoren haben eine bekannte Reputation.
    Ein gut rezensiertes Bucbh eines renommierten Verlags von einem ebensolchen Autor ist eine tausendmal besserere Informationsquelle als wochenlanges surfen im Internet.
    Letzteres kann zwar durchaus hilfreich sein, aber nur, wenn man schon genug Grundkenntnisse hat, um die Informationen vorsortieren zu können, wenn man sich über renommierte Autoren und Websites informiert und wenn man den direkten Dialog mit anerkannten Fachleuten dort sucht.
    Wobei die Auswahl der Bücher nach den oben genannten Kriterien auch extrem wichtig ist. Es gibt auch bei Papageienbüchern leider viel Müll auf dem Markt. Die besseren davon vermitteln lediglich Wissen von vor 60 Jahren da sie damals geschrieben und immer wieder neu aufgelegt wurden. Die schlimmeren sehen den Papagei ausschliesslich als Kindersatz und leiten zu möglichst inniger Beziehung mit einem Einzelvogel an, ohne dessen Bedürfnisse auch nur im geringsten zu berücksichtigen.
    Also Augen auf beim Bücherkauf: Erst rezensionen lesen udn sich über den Autor informieren....wenn man aber so vorgeht, findet man die besten heute verfügbaren Informationen.

    ...und auch gerade in Deiner Situation kann man nich toft genug wiederholen: Den geplanten Vogel solltest Du in gar keinem Fall kaufen. Er wird Dir mit 99%iger Sicherheit drei vier Jahre viel Freude, dann aber jahrzehntelang mindestens ebenso viel Kummer, Frust und Ärger machen.
    Such lieber nach zwei Naturbruten, die einige Monate nach dem Ausfliegen bei den Eltern bleiben durften. Die werden zwar zuerst fürchterlich scheu sein, aber mit ein wenig Mühe werden sie schon bald genauso zahm, wie eine Handaufzucht, sind aber psychisch unglaubliche viel stabiler, vor allem langfristig.

    Ein Unterton Deiner bisherigen Posts sagt mir leider, dass Du vieles von dem gesagten ignorieren wirst und Dir auch den Vogel wie geplant kaufen wirst.
    Das wäre schade...und schlimm...und ich hoffe, ich irre mich.

    Wenn Du es trotzdem tust: Du kannst jetzt nicht mehr sagen, es hätte Dich keiner gewarnt oder informiert!
     
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  9. #9 harpyja, 13.05.2020
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    Ich habs jetzt nicht so hart ausgedrückt, aber ja, das meinte ich auch ;) Ich würde meine Bücher in keinem Bereich der Tierhaltung mehr missen wollen, weder in Falknerei noch Terraristik...

    Und was die Handaufzucht angeht: Da würde ich mir auch einen anderen Züchter suchen. Jungvögel so aufziehen kann vernünftig begründet sein, wenn die Eltern etwa die Jungen anknabbern, aber meist dient es der Gewinnsteigerung (damit die Altvögel ein 2. Gelege produzieren) oder um "suuuuperzahme" Spielgefährten zu erzeugen.
     
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  10. #10 Marion L., 13.05.2020
    Marion L.

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    Was dieser Züchter erreicht ist, dass du für ca 2 Jahre einen megasüßen kuscheligen rosaroten Kobold bekommst. Und dann ist Schluß mit lustig. Rosakakadus sind mit knapp 2 Jahren fertig zum Brüten. Deiner wird kein normales Verhalten dafür erlernt haben. Er konnte nicht bei seinen Eltern aufwachsen, sie beobachten und lernen. Er wurde nicht erzogen ( das tun die Eltern nämlich und die sind nicht lasch dabei). Er weiß nicht einmal, dass er ein Vogel ist.
    Lass die Finger davon. Bedenke einfach einmal, wie alt sie werden können und ihr ganzes Leben stehen sie eigentlich neben sich. Suche dir gleich von Anfang an ein etwa gleichaltes gegengeschlechtliches Paar an Naturbruten. Keine Geschwister.
    Gebe ihnen viel Platz, viel Zeit, viel Liebe, viele Nerven, viel vernünftiges Futter, viel Nagematerial (täglich frisch), viel von deinem Geld (für die anfallenden jährlichen Arztuntersuchungen) und erledige die vielen nötigen Papiere, Anmeldungen (artengeschützte meldepflichtige Tiere).
    Ist das Zuviel von VIEL ??? Dann lass gleich die Finger von diesen speziellen Kakadus.
    Und, sie sind definitiv NICHT für eine reine Wohnungshaltung geeignet. Wenn du meine einmal über einen ganzen Tag in ihrer Riesen-Kombianlage beobachten könntest, wüsstest du genau, was ich meine. Sie sind gerne auf dem Sandboden unterwegs. Sie graben und wühlen und buddeln und rollen sich durch die Gegend dabei. Sie brauchen unendlich viel Platz und ganze Wälder zum Zernagen.Sie hängen lautstark kreischend gerne im Regen und sie fliegen wie die kleinen Düsenjäger. Das kann man alles in einer Wohnung kaum erfüllen.
    Keine Handaufzuchten kaufen, keine Einzeltiere halten, keine Wohnungshaltung....
     
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