Rotlicht, Wirkungsdauer der Medis, Umgang mit Sorgen

Diskutiere Rotlicht, Wirkungsdauer der Medis, Umgang mit Sorgen im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, durch das Kranksein meines Max (Welli) hab ich mal paar Fragen: Wie wirkt das Rotlicht auf den Vogel? Ist das schadend auf Dauer? Wie...

  1. Koli

    Koli Ich bin's

    Dabei seit:
    3. Juni 2001
    Beiträge:
    378
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Thüringen
    Hallo,

    durch das Kranksein meines Max (Welli) hab ich mal paar Fragen:

    Wie wirkt das Rotlicht auf den Vogel? Ist das schadend auf Dauer? Wie sieht das der Vogel?

    Max geht es etwas besser, er atmet nicht mehr so heftig und das Schwanzwippen ist fast weg. Sein Kot sieht aber noch nicht normal aus. Das Weiß hat nur wenig Masse und etwas Flüssiges zieht in das Zellstoff ein. Das Grün drum herum hat Masse. Die Kotkugeln sind nur bissel kleiner, wie normal. Er hat ja am Freitag Nachmittag eine Spritze mit Antibiotika gekriegt.

    Wie lange dauert das, bis es wirkt - auf den Organismus?

    Max sein Zustand ist etwas besser, aber noch nicht ganz gut, deswegen die Frage. Dann - wenn er in der Wärme sitzen tut, geht es ihm gut ja, aber wenn ich nachts dann das Rotlicht ausmache, hockt er dann frühmorgens auf den Käfigboden und aufgeplustert :( - tu ich dann wieder die Rotlichtlampe an, geht er auf die Stange und lässt sich bescheinen davon und schaut gut aus.

    Hab halt nur Angst, dass ich zu viel Rotlicht gebe.

    Dann mal so 'ne andere Frage: Wie geht ihr mit den Sorgen um eure kranken Vögel um?

    Ich habe mich bissel umgesehen im Netz und bin da auf Luftsackmilben gestoßen. Hab bissel Schiss, dass er das hat - kann sich das schon ändern, durch die Gabe von Antibiotika? Weil sein Zustand hat sich ja nun bissel gebessert im Ruhezustand in Rotlicht. Nur wenn er sich anstrengt, kommt das heftige Atmen schon noch... leider wollte der TA keine weiteren Untersuchungen beim letzten Mal machen, obwohl ich ihn darauf angesprochen habe, ihn mal abzuhorchen... naja, war auch gut so, weil Max da ganz schön gestresst wurde und ich dachte, er stirbt dort... wo sie ihn in den Käfig reintat, nachdem er die Spritze bekam, war er apathisch und bewegte sich kaum, außer das superschnelle Atmen eben.

    Nun überleg ich, ob ich nochmal mit ihm hingehe, trotz des langen Weges und kalten Wetters und ihn dort röntgen lasse - aber was, wenn er dann wieder so übermäßig atmen muss und zusammenbricht dort und sich auf den Weg dahin noch was dazu einfängt an Krankheit?

    Grad pfeift ja, weil er die andern hört - naja - klingt so wie der alte Max...

    Könnt ihr mir mal Tipps geben?

    Grüße,
    Koli
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Ratgeber an. Dort wirst du bestimmt fündig!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Nymphie

    Nymphie Guest

    Hallo,
    also mit dem Rotlicht ist außer bei Blutungen und
    Schädelhirntraumen keine nachteilige Wirkung bekannt,
    das Rotlicht bewirkt ja, daß das Blut schneller durch den
    Körper fließt und somit besser Krankheitserreger abgebaut
    werden. Du mußt natürlich darauf achten, daß es nicht
    zu nahe steht und das dein armer Schatz dem Licht aus-
    weichen kann, wenn er will.
    Und es macht nicht`s aus, auch einmal eine 24 stündige
    Dauerbestrahlung durchzuführen, den es kann sein,
    wenn du ihn ein paar Stunden unter dem Rotlicht gelassen
    hast und dann abschaltest, das dann der Temperatur-
    sturz gewaltig ist.

    Wegen dem TA -Besuch würde ich deinem kleinen Schatz
    vorher ein Rescue-Tropfen, das sind die Notfalltropfen
    von den Bachblüten auf dem Köpfchen verreiben, ich habe
    damit bis jetzt immer gute Erfahrung gemacht.

    Oder das du ihm vor dem TA Besuch etwas Schwarztee
    einflößt, der den Blutdruck ansteigen läßt.

    Frißt dein Kleiner ausreichend ?
    Kontrolliere lieber täglich das Gewicht, den bei so einem
    kleinen Federbällchen sind die Reserven schnell aufgebraucht.
    Und wegen dem TA-Besuch bei dem Wetter, du mußt ihn
    halt gut einpacken im Käfig, kannst ja evt. eine Wolldecke
    rumschlingen, natürlich so, daß noch Luft reinkommt.

    Ich habe es z.B. letzten Winter so gemacht, ich habe in diese
    viereckige Einkaufskiste eine Wolldecke reingelegt und in
    der Wolldecke war eine Wärmflasche, den gerade wenn du
    mit Rotlicht bestrahlst mußt du höllisch aufpassen, daß der
    Temperatursturz nicht zu arg ist.

    Ich empfehle dir, bevor du zum TA gehst, den Abstand der
    Rotlichtlampe langsam zu vergrößeren, daß dein Kleiner
    sich an die veränderte Temperatur gewöhnen kann.

    So das wären jetzt die Sachen die ich machen würde,
    aber bestimmt meldet sich noch ein Krankheit***perte
    zu Wort.

    Liebe daumendrückende Grüße

    Nymphie (Petra)
     
  4. #3 Alfred Klein, 6. November 2001
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

    Dabei seit:
    27. Januar 2001
    Beiträge:
    11.423
    Zustimmungen:
    149
    Ort:
    66... Saarland
    Hallo Koli
    Viele Fragen ;)
    Das Rotlicht kannst Du in diesem Fall unbesorgt geben. Als kleinen Tip würde ich Dir zu einem Schnurdimmer raten. Damit kannst Du das Rotlicht sehr gut dosieren. Auch für Nachts, da kannst Du es ziemlich herunterdrehen, so daß es nicht so grell ist. Zudem kannst Du damit die Temperatur langsam mindern, ohne daß ein Temperatursturz entsteht.
    Der Kot ist deshalb so dünn, weil die Antibiotika die Darmflora geschädigt haben. Du könntest mit Bird- bene- bac diese wieder herstellen. Das sind spezielle Darmbakterien für den Vogel. Bekommst Du beim Tierarzt, bei Ricos Futterkiste oder in der Apotheke.
    Bei Luftsackmilben helfen Antibiotika nicht. Dafür gibt es die Spot-on- Methode. Ein Tropfen dieses Mittels wird in den Nacken geträufelt. Nach zwei- bis dreimaliger Wiederholung im Abstand von jeweils einer Woche sind die Milben dann weg.
    Momentan würde ich aber mal etwas abwarten, da Dein Vogel noch nicht so kräftig ist, daß er das auch noch schafft.
    Wie man mit der Sorge umgeht? Mir gehts wie wohl allen. Es ist schwierig, damit klarzukommen, irgendwie muß man halt damit umgehen. Jeder so, wie er es am besten kann.

    Momentan kannst Du außer dem Bird- bene- bac wohl wenig machen als abwarten. Dieses Mittel kannst Du ruhig geben, es ist kein Medikament und belastet nicht. Im Gegenteil, es hilft, daß Max wieder zu Kräften kommt, da das Futter wieder besser verdaut wird.
     
  5. Koli

    Koli Ich bin's

    Dabei seit:
    3. Juni 2001
    Beiträge:
    378
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Thüringen
    Hi,

    Max ist leider gestern gestorben. Die Tage vorher war er wieder fit, aber irgendwie hat er's dann doch nicht geschafft.

    Gruß,
    Koli
     
  6. Nymphie

    Nymphie Guest

    Oh man,
    das ist heute schon der zweite Trauerfall, den ich lese.

    Mein herzliches Beileid und es tut immer weh, einen
    Freund zu verlieren !


    Liebe Grüße

    Nymphie (Petra)
     
  7. Birgit L.

    Birgit L. Guest

    Hallo,

    Das tut mir ganz doll leid um Deinen Max ... :(
     
  8. #7 Alfred Klein, 11. November 2001
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

    Dabei seit:
    27. Januar 2001
    Beiträge:
    11.423
    Zustimmungen:
    149
    Ort:
    66... Saarland
    Tja, da kann ich mich nur anschließen.
    Tut mir wirklich leid.

    Was will man machen, gerade bei den gefiederten Freunden ist es sehr schwierig, zu helfen. Mein TA ist auch oftmals entmutigt, rafft sich dann aber wieder auf.
    Manchmal verstehe ich schon, warum so wenige TA´s sich mit der Vogelheilkunde beschäftigen. Man hat wirklich wenig gutes zu vermelden.
     
  9. Koli

    Koli Ich bin's

    Dabei seit:
    3. Juni 2001
    Beiträge:
    378
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Thüringen
    nach den Tod

    Hallo Ihr,

    danke für eure Antwoten und so. Ich hab schon die Frage im Welliforum gepostet, aber mags auch nochmal hier tun, weil ja nicht jeder 'nen Welli hat und dort liest - oder?

    Was macht ihr mit euren Vogel-Freunden nach ihren Ableben?

    Tut ihr sie bestatten?

    Oder macht ihr was anderes mit ihnen?

    Und wenn, wo bestattet ihr sie dann?

    Meine vielen anderen Welli-Freunde tat ich immer in der Nähe meines Hauses begraben, aber ihrgendwie gefällt mir diese Idee nimmer so gut. Da derzeit hier viel von Abriss, Abtragen, "Umgraben" etc. gesprochen wird. Und dieser letzter Ort soll ein schöner Ort sein.

    Klar gibt die Idee mit den Tierfriedhof, aber dazu hab ich kein Geld und find's auch für den Welli irgendwie so gekünstelt und nicht natürlich. Meine Idee ist, ihn in einen Waldstück, was ich selbst wunderschön finde und wo ich oft langspaziere, zu begraben. Allerdings weiß ich nicht, ob ich das darf.

    Ist es gestattet sowas zu tun, oder meckert da der Förster, wenn er das mit kriegt?

    Ich möchte ihn nicht in die Abfallentsorgung tun, oder an den Ort, wo so Tiere verbrannt werden. Irgendwie mag ich lieber, das Max noch ein Teil von der Natur wird... kann's auch nicht erklären warum.

    Bleibt zu letzt die Frage, ob ich das noch schaffe - wenn erlaubt - ein tiefes Loch zu buddeln, dass man Max auch nicht findet und ihn wer ausgräbt, da es ja schon sehr klat ist. Hat da jemand Erfahrung, wie tief sowas sein sollte?

    Grüße,
    Koli
     
  10. Anzeige

    schau mal hier [hier klicken]. Bestimmt findest du dort etwas feines.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  11. iskete

    iskete Guest

    Beerdigung

    Hallo Koli!

    Wo ich bei meiner Eltern wohnte, beerdigte ich immer meine verstorbene Vögel im Garten. Seitdem bin ich von meiner Eltern ausgezogen, beerdigte ich einige Vögel im Wald oder unter Gebüschen. Wenn ein Vogel krank war, kann ich nicht ihn beerdigen, sondern muß ich zum Pathologe schicken, evtl. Krankheitsansteckung. Nach dem Untersuchung werden die Vögel verbrannen.

    Im Wald etc. können die Tiere beerdiget werden, daß sie Natur sind. Im Erde fressen die Bakterien und Würmer die Tierleichen, dann sind die Leichen nach einige Zeit verschwunden!

    Liebe Grüße
    Danny
     
  12. Nymphie

    Nymphie Guest

    Hallo,
    also ich habe bis vor ein paar Jahren meine Tiere auch
    immer im Wald begraben, dann hat sich mein Vater einen
    Schrebergarten gemietet und seitdem tue ich sie dort
    begraben, ich könnte es auch nicht, einfach so in den
    Müll werfen !

    Liebe Grüße

    Nmyphie (Petra)
     
Thema:

Rotlicht, Wirkungsdauer der Medis, Umgang mit Sorgen

Die Seite wird geladen...

Rotlicht, Wirkungsdauer der Medis, Umgang mit Sorgen - Ähnliche Themen

  1. Sorge um Pfirsichköpfchen

    Sorge um Pfirsichköpfchen: Hallo alle zusammen. Wie der name des Themas schon sagt, bin ich etwas in sorge um meine Pfirsichköpfchen. Wir haben die beiden letztes jahr in...
  2. Gans Auguste wieder Sorge um sie...

    Gans Auguste wieder Sorge um sie...: Hallo, wieder mal bereitet mir meine alte Dame Auguste Sorge. :huh: Ich hatte ja schon berichtet, das sie nicht mehr gut sieht. Letzte Woche hat...
  3. Sorge um alte Laufentendame Piyyg

    Sorge um alte Laufentendame Piyyg: Hallo, vor kurzem habe ich noch berichtet, daß es meiner 14 Jahre alten Laufidame Piggy sehr gut geht. Piggy ist auf einem Auge schon etwas...
  4. Bitte um Hilfe! Verlassene Enteneier gefunden

    Bitte um Hilfe! Verlassene Enteneier gefunden: Hallo ihr lieben, Wie der Titel schon sagt habe ich in der Nähe unseres Teiches vor kurzem ein Wildenten-Nest mit Eiern entdeckt. Leider hat die...
  5. Rotlicht- Infrarot- Dunkelstrahler

    Rotlicht- Infrarot- Dunkelstrahler: Guten Abend Es geht um die Nestlingsaufzucht. Tiere sollen in dieser Phase ohne die Elterntiere, ja eine gewisse Temperaturbereich im Nest wählen...