Rüde hat Hündin das Auge ausgebissen

Diskutiere Rüde hat Hündin das Auge ausgebissen im Hunde Forum im Bereich Tierforen; Meine kleine Shih-Tzu-Hündin wird im Aug. 12 Jahre alt. Sie ist schon immer die allerliebste Hündin der Welt. Wirklich, einfach nur superlieb....

  1. #1 Rudi und Rita, 13.06.2007
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Guest

    Meine kleine Shih-Tzu-Hündin wird im Aug. 12 Jahre alt. Sie ist schon immer die allerliebste Hündin der Welt. Wirklich, einfach nur superlieb. Seit ihrem 9. Lebensjahr plagt sie sich nun mit allerlei Krankheiten rum. Es fing an mit Knochenbeschwerden nach einem unglücklichen Sprung aus einem Schaukelstuhl. Dann hatte sie mal eine Gebärmuttervereiterung, es wurde eine "unrunde Blase" bei ihr festgestellt, was auf Krebs deuten könnte, dann gab es mal die Diagnose Milztumor und seit ein paar Jahren hat sie durch eine Antibiotikabehandlung auch noch hohen Zucker, wo sie täglich Insulin gespritzt bekommen muss. Sie hört schwer (man muss schon fast brüllen) und sieht bedingt durch den Zucker schlecht.

    Sie tobt zwar nicht mehr rum wie ein junger Hund, aber sie hat durchaus auch noch Freude am Leben.

    Heute nun ist etwas ganz schlimmes passiert, was sie einfach nicht verdient hat. Mein Mann war gerade am Telefonieren, als mein Rüde sie plötzlich aus heiterem Himmel gebissen hat. Er ist sofort dazwischen, aber da war es schon zu spät.

    Ich muss dazu sagen, dass der Rüde wegen seiner früheren Haltung (Kellerkind ohne Fenster und menschliche Ansprache) einen Knall weg hat. Als wir ihn damals bekamen, ist er vor alles und jedem nur weggelaufen und hat dabei unter sich eingenässt. Körperkontakt, wie Streicheln, hat er die ersten Jahre gar nicht zugelassen, hat böse geknurrt und ist abgehauen. Das hat sich mit den Jahren natürlich gebessert. Er ist sehr eifersüchtig und wenn ein anderes Tier bei mir ist, dann kommt er sofort und wenn er mir dabei auf die Schulter klettert, hauptsache er steht im Mittelpunkt.
    Streicheln lässt er sich heute lange und ausgiebig, ist aber manchmal doch ein bißchen angespannt dabei. Nur reden darf man mit ihm nicht dabei, denn dann knurrt er wie verrückt. Oder wenn er bei irgendjemand ist, der ihn streichelt, dann darf keinesfalls ein zweiter ihn streicheln - ansprechen schon gar nicht.

    Nun ist es in den Jahren schon öfter mal vorgekommen, dass er meine Susi gebissen hat. Einfach nur, weil sie z. B. da lang lief, wo er gerade war. Andererseits legt er sich immer zu ihr zum Schlafen (nur sie darf das nicht) und wehe sie ist mal ein paar Minuten weg (z. B. TA), dann freut er sich aber riesig, wenn sie wieder kommt und beschleckert sie.

    Susi hat aber gar nicht die körperliche Kraft oder die Zähne danach, um sich wehren zu können. Abgesehen davon, ist sie sowieso die Friedliebigkeit in Person.

    Mit anderen Hunden verträgt er sich überhaupt nicht. Ich weiß ganz genau, dass er Susi sehr braucht, aber sein Beißen kann ich nicht verstehen.

    Heute nun hat er so bösartig gebissen, dass das Auge raus kam und die Flüssigkeit vom Auge ausgelaufen ist. Das Auge war leider nicht mehr zu retten. :traurig:

    Es war für uns alle ein rabenschwarzer Tag. Mein Mann hockte vor Susi und weinte und ich saß nebenan und weinte. Nach den Tränen haben wir uns einigermaßen mit der Optik abgefunden, es bleibt die Wut, weil sie so etwas absolut nicht verdient hat. Den Rüden konnte ich bis jetzt noch nicht wieder ankucken.

    Wir können nur hoffen, dass sie sich mit dem einen Auge einigermaßen zurecht findet. Jetzt schläft sie zwar, aber vorhin ist sie schon durch die Gegend gelaufen und abgesehen davon, dass sie von der Narkose noch leicht bedudelt ist, merkte man ihr an, dass sie mit der Situation noch nicht so zurecht kommt. Es ist eben jetzt ein anderes Sehen für sie.

    Jetzt haben wir ein dickes Problem. Wir möchten den Rüden möglichst nicht mehr ungeschützt mit Susi zusammen lassen. Denn wir müssen davon ausgehen, dass so etwas jederzeit wieder passieren könnte und sie hat ja nur noch dieses 1 Auge.

    Nur was können wir machen? Eine ständige Trennung ist einfach nicht möglich. Wir haben schon an einen Maulkorb gedacht????

    Würde eine Kastration vielleicht bewirken, dass er etwas "ruhiger" wird? Das ist mir jetzt wirklich ernst, denn irgendwas müssen wir unternehmen, damit so etwas nie wieder vorkommt.

    Vielleicht habt ihr ja noch Ideen.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  2. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    Elke, ich bin (erst mal) so erschüttert von Deiner Geschichte, daß mir (erst mal) keine Idee kommt.

    :trost: Es tut mir so leid für Euch beide, und Eurer Hündin!

    Du stehst wahrscheinlich auch noch (leicht) unter Schock, nach so einer schlimmen Sache.


    Nach einer ersten Sichtung der Fakten glaube ich nicht, daß eine Kastration weitere Angriffs-Gefahren auf die Hündin zu 100% unterbinden würde.

    (Du hättest trotzdem keine ruhige Minute mehr...)



    P.S.
    Einer anderen Userin ihr Hund hatte auch bei einer Rauferei eine üble Augenverletzung davongetragen.

    Sie hatte für den verletzten Hund mit viel aufopferungsvoller Pflege "das Beste rausgeholt".

    Wegen evtl. Anregungen zur diesbzgl. Pflege und Medikamente setzte ich Dir den entspr. Link mal hier rein:

    http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=137053



    LG,
    Liesl
     
  3. #3 griechenlandfan, 13.06.2007
    Zuletzt bearbeitet: 13.06.2007
    griechenlandfan

    griechenlandfan Stammmitglied

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    Hallo Elke,

    oje was für eine traurige Geschichte.

    Zu dem Thema Kastration: Gerade wenn Rüden äter sind, muss eine Kastration nicht mehr zwingend so viel für die Ruhe/das Verhalten bringen. Es gibt aber Spritzen, die die Wirkung einer Kastration simulieren, so dass man die Wikung testen könnte. Außerdem ändert sich ggf. das Verhalten eines Hundes ja nicht von heute auf morgen, wenn er kastriert wird.

    Da es ja wirklich ein dramatischer Falls ist, würde ich wirklich zu einem Hundetrainer raten, der die Hunde und euch besucht und euch ein bisschen beobachtet? Manchmal sehen Außenstehende viel mehr als man selber?

    Sind bei eurem Rüden organische Probleme ausgeschlossen?

    Kurzfristig:
    * Je nach Größe des Hundes, würde ich nur für den Übergang ev. an eine riesige Hundebox denken, in die er gehen müsste, wenn ihr nicht da seit. Man muss aber üben, dass er sich da auch wohl fühlt.
    * Ich persönlich, habe leider noch keinen, für einen Hund erträglichen Maulkorb kennengelernt, den die Hunde dann nicht doch in einer unbeobachteten Minute wieder selber abbekommen.
    * Ev. könnte man ihn mit Bachblüten etwas entspannen, es hängt aber wirklich von den Ursachen ab. (auch hier bedarf es einer/s Fachfrau/manns, da Bachblüten nicht gleich Bachblüten sind.
    *Mit tut eure kleine Hündin natürlich sehr leid, aber ich finde schon, dass euer Rüde durch knurren zeigen darf, dass er seine Ruhe möchte, dass die Hündin sich dann nicht wieder zurückzieht ist schlecht. (Wenn ich deine Beschreibung richitg verstanden habe)

    Liebe Grüße
    Stella
     
  4. #4 griechenlandfan, 13.06.2007
    griechenlandfan

    griechenlandfan Stammmitglied

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    da fiel meine Rechner aus, daher der Rest im zweiten Eintrag:

    sind die Bisse wirklich ganz ohne Vorwarnung erfolgt?


    Versuch bitte dran zu denken, dass dein Rüde schon lange gar nicht mehr weiß was passiert ist. Er wird deine Ablehung nicht verstehen und sie wird seinem Verhalten bestimmt nicht förderlich sein. Auch wird er nicht absichtlich das Auge getroffen haben.

    Wenn es bei euch zuhause zur Zeit so gar nicht geht (nur dann) - und ihr es euch finanziell leisten könnt, würde ich ihn sonst für eine kurze Zeit in eine gute Hundepension mit Hundeschule geben, dann könnt ihr zuhause mit der Verletzten tüddeln und die Stimmung ist nicht so verkrampft. Auch da besteht dann die Möglichkeit, dass ihr mehr Infos/Erzeihungs/Umgangshinweise über den Rüden bekommt. Wobei ich vermute, dass das Problem micht nur an dem Rüden liegt.

    Grüße
    Stella
     
  5. Kismet

    Kismet Guest

    Oh weh, das tut mir leid und ist wahrlich blöd gelaufen denk ich :(

    Shih Tzus haben nämlich meistens eine Veranlagung dafür, das ihnen im wahrsten Sinne die Augen rausfallen können (genauso wie bspw. Pekinesen). Erst recht bei Beißereien ist das keine Seltenheit. Von daher macht Euch und dem Rüden nicht soooo viele Vorwürfe, daß hätte wahrscheinlich auch jederzeit draußen, mit einem anderen Hund passieren können, in ganz schlimmen Fällen reicht sogar schon extreme Aufregung oder ein Schlag auf den Hinterkopf, daß bei diesen Rassen ein sog. Bulbus-Prolaps entstehen kann (kein Witz, leider!)

    Mein Ratschlag für die andere Seite wäre sich einen guten Hundetrainer ins Haus zu holen, der Euch und den Rüden beobachtet und Hilfestellung gibt. Irgendwo ist da noch der Wurm drin, und gerade nach so einem Vorfall sollte das möglichst bald herausgefunden werden ehe sich die Fronten verhärten.
    Bis dahin würde ich die Hunde möglichst auf Distanz halten (reicht ev. ein Laufstallgitter um die beiden zumindest körperlich zu trennen, ihnen aber dennoch Sichtkontakt zu gewährleisten?)
     
  6. #6 Rudi und Rita, 13.06.2007
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Guest

    Hallo,
    danke für eure Antworten.
    Ich kann es bis jetzt noch nicht begreifen. Die beiden leben nun schon seit 7 Jahren zusammen, nie gab es eine ernsthafte Verletzung.

    Mit einer Hundetrainerin (ehem. Nachbarin) haben wir schon mal wegen den Verhaltensstörungen meines Rüden zusammen gearbeitet. Sein Dauerkläffen und die Einnässerei haben wir damals damit gut in den Griff bekommen.

    Nur das, was gestern geschehen ist, wird wohl auch nicht der beste Hundetrainer in den Griff bekommen. Er ist nämlich nicht daueraggressiv der Hündin gegenüber. Ganz im Gegenteil, er braucht sie wie die Luft zum Atmen.
    Es hat noch nicht mal Sinn, sie auseinander zu sperren. Der Rüde hat gestern gar nichts gefressen und gesoffen, erst heute nachmittag, nachdem er wieder zur Hündin durfte. Weil heute vormittag keiner zu Hause war, hatten wir sie in getrennte Zimmer gesteckt. Der Rüde hat die Auslegware auseinander genommen und sein Kopf war klatschnass, als ob er gerade im Wasserfass gesteckt hat, so hat er sich aufgeregt.

    Die Freude war auf beiden Seiten ganz groß, als wir sie dann nachmittags zusammen gelassen haben. Er hat sie gleich beschleckert und sich dann an ihr angekuschelt. So verhält er sich eigentlich fast immer ihr gegenüber, als ob ein unsichtbares Band zwischen ihnen hängt. Bis er es dann irgendwann im Kopf bekommt (das kann 2 x pro Jahr sein bis allerhöchstens 1 x monatlich, also wirklich nur sehr sporadisch und unvorhersehbar) und mal zubeißt.

    Dabei knurrt er meistens noch nicht mal, würde auch keinen Sinn machen, weil sie es eh nicht hört, der beißt einfach drauf los.

    Ja, so etwas ähnliches hat mein Bruder auch schon gesagt. Zumindest hat er mich gleich drauf hingewiesen, ob es das Auge war, was bei ihr mehr rausgestanden hat. Habe mir nun Bilder angesehen und ja, es war das Auge, was mehr rausgestanden hat. Außerdem ist mir aufgefallen, dass bei diesem Auge vermehrt das weiße zu sehen war, zusätzlich war auch schon ein Schleier auf dem Auge. Vielleicht hat meinen Rüden das sichtbar weiße in ihren Augen so aggressiv gemacht? Sie hat ja im Gesicht schwarzes Fell und dann das weiße, vielleicht wirkte das auf ihn in irgend einer Art bedrohlich?
    Werde mal Fotos von den Augen einstellen, dann könnt ihr euch ein besseres Bild machen.
     

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  7. #7 Rudi und Rita, 13.06.2007
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Guest

    Ja Liesl, das kannst du laut sagen. Mir ging es gestern vor Schwindel so schlecht, dass ich kaum noch gerade aus laufen konnte.
    Heute ging es dann einigermaßen und wir wollten losfahren und einen Maulkorb kaufen. Der Rüde sollte mit, damit er nicht wieder demoliert und ich wollte, dass die Hündin dann auch mitkommt.
    Mein Mann war schon am Auto und ich hörte, wie er mit Leuten erzählte. Habe Susi auf den Arm genommen, bin aus die Tür raus, Tür zu und in dem Moment fing sie ganz doll jämmerlich mit Schreien an. Innerhalb von sek. wurde sie immer schwächer und sackte dann gänzlich in meinem Arm zusammen. Ich schrie panisch nach meinem Mann, weil ich ja nicht mehr ins Haus kam. Ich dachte in dem Moment, sie stirbt. Mein Mann hat aber die Nerven behalten und ist sofort in die Küche geflitzt und hat ihr flüssigen Zucker verabreicht (sie war bewusstlos). Sie hatte einen schweren Zuckerschock.

    Ich weiß nicht woher der so plötzlich und so stark kam, in dem Ausmass hatte sie das noch nie. Wenn ich mir aber so deinen Link mit dem Pekinesen ansehe (dass der Erhalt des Auges möglich war) und daran denke, dass wir lt. TÄ gestern kein Insulin geben durften, zweifle ich jetzt ganz stark an der TÄ. Vielleicht hatte sie ja deswegen heute so einen starken Zuckerschock, zusätzlich kam vielleicht noch die Panik, weil ich sie auf dem Arm hatte und Treppen runtergehen wollte. Sie hat bestimmt noch einen Schock wegen ihrem Auge, zumindest ist alles ungewohnt.

    Danke für den Tipp mit den Spritzen, werde ich auf jeden Fall mal testen.

    Ja, es ist teilweise so, dass er knurrt, wenn sie ihm zu nahe kommt. Aber nicht immer. Nur das dumme ist, dass sie es nicht hören kann. Ich habe ja noch 2 Katzen, da funktioniert es prima. Sie machen einen großen Bogen um den Rüden oder ziehen sich zurück, wenn er knurrt. Bei der Hündin wissen sie, dass sie ganz lieb ist und gehen ganz eng an ihr vorbei.

    Ja.

    Hat meine Mutti mir gestern auch gesagt. Und wissen was passiert ist, tun beide scheinbar nicht mehr. Die Hündin geht zum Rüden und er sucht wie immer sowieso ihre Nähe.

    Da würde mein Rüde kaputt gehen. Meine Hündin hat sich immer überall wohl gefühlt, kam mit allen Situationen zurecht. Nur der Rüde nicht.

    Ist gar keine schlechte Idee. Wir haben noch ein Treppenschutzgitter (für Kinder), das könnten wir zwischen 2 Räumen anbringen. Muss ich mal meinem Mann erzählen.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  8. Hoki

    Hoki Foren-Guru

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    Hi Elke,
    oh Mann ,daß tut mir Leid was mit deiner Hündin passiert ist, mein erster Gedanke war auch ,daß diese Hunderasse hervorquellende Augen hat und evtl. ein Unglücksfall -aber da Du ja schreibst daß sie sehr aneinander hängen, glaube ich nicht , daß es mit Absicht passierte. Ich habe mal einen Bericht gelesen,daß wenn Hunde plötzlich zuschnappen -ohne ersichtlichen Grund-
    evtl. was im Gehirn nicht richtig funktioniert.
    Mit der Zeit kommen Hunde auch mit einem Auge gut zurecht.
    Drücke euch die Daumen ,daß alles wieder ins Lot kommt.
    Gruß Hoki
     
  9. #9 Rudi und Rita, 14.06.2007
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Guest

    Danke Hoki fürs Daumendrücken. Ich hoffe ja auch, dass meine Hündin bald mit dieser Behinderung zurecht kommt. Momentan ist das leider noch nicht der Fall. Sie ist spürbar noch sehr verunsichert.

    Ihre Atmung gefällt mir seit dem Zuckerschock heute nachmittag auch nicht so. Entweder wurde dieser Zuckerschock durch einen Schock ausgelöst, weil er so urplötzlich und so stark kam oder sie hat so eine Art Schock durch den Zuckerschock bekommen. Ihre Atmung ist jedenfalls oberflächlich und sie hechelt viel.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  10. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    Elke, wie geht es Dir und Deinem Mann- und Euren (involvierten) Hunden aktuell?




    LG,
    Liesl
     
  11. #11 Rudi und Rita, 20.06.2007
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Guest

    Hallo Liesl,
    Susi hat sich ganz gut erholt. Sie ist schon wieder fast die Alte.
    Muss ja dazu sagen, dass sie vor dem Unfall mit dem Auge auch schon ganz schöne Alterswehwehchen hatte. Ist eben mein kleines Omchen.

    Momentan fällt mir aber auf, dass sie immer viel hechelt. Ich weiß nicht, ob das an ihrem angeschwollenem Bauch liegt. Sie säuft nämlich manche Tage wie ein Loch, dann wird der Bauch dick, dann pinkelt sie irgendwann ganz viel und der Bauch ist wieder normal. Das kann viele Ursachen haben - ihre Diabetes (die jetzt nach den Jahren schlecht einstellbar geworden ist), die Blasensteine oder auch der vor ein paar Jahren diagnostizierte Milztumor (weiß aber gar nicht, ob da überhapt noch was ist, jedenfalls ist der Bauch nie dicker geworden).

    Strolch sucht nach wie vor sehr die Nähe von Susi. Wir trennen sie jetzt allerdings, wenn wir nicht da sind oder sie nicht beaufsichtigen können. Die Angst sitzt einfach zu tief, dass er irgendwann mal wieder beißen könnte und Susi kann sich nun mal überhaupt nicht wehren, so dass auch da der 1. Biß gleich wieder sitzen könnte. Über 7 Jahre haben die beiden zusammen gelebt und es ist nie was derartiges passiert - und jetzt im Alter müssen wir Angst haben. :nene:

    Das kann ich jetzt übrigens nur bestätigen. Wir waren in einer Zoohandlung mit unserem Rüden und die Verkäuferin hat mehrere Größen bei unserem Rüden anprobiert. Jeden Maulkorb hatte er innerhalb weniger sek. von allein wieder ab. Somit hat sich das Thema Maulkorb für uns erledigt.
    Die Verkäuferin hat sich übrigens gewundert, warum dieser süße und liebe Hund überhaupt einen Maulkorb braucht (er hat sich ja auch von ihr ganz artig sämtliche Maulkörbe anprobieren lassen). Als wir ihr von dem Vorfall erzählten, konnte sie das gar nicht fassen.

    Mir geht es ansonsten eigentlich wieder ganz gut, weil ich merke, dass Susi langsam wieder die Alte wird (außer ihr Hecheln:? ). Darf nur nicht direkt an ihr Auge denken, dann schnürt sich bei mir wieder alles zusammen.
    Ich muss mich echt dem Rüden gegenüber zusammen reißen, denn verziehen habe ich ihm das bis heute nicht. Das hat eine ganz schöne Kerbe reingehauen, man gut, dass mein Mann noch da ist, der doch mal ungezwungen mit dem Rüden spielen kann.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  12. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    Vielleicht liegt das viele Hecheln (gepaart mit dem Alter der Hündin) an dem (zumindest bei uns - ) seit ca. 2 Wochen sehr schwül-warmen Wetter.



    :trost: Das kann ich sehr gut verstehen!!
    7 Jahre ist nix passiert, und dann DAS aus heiterem Himmel...
    Das hinterlässt auch Spuren an einem selbst, egal was einem der eigene Kopf/die Vernunft sagt...


    Was ist denn mit dem (verletzten) Auge von Susi?
    Heilungsverlauf unauffällig, oder schon abgeschlossen, oder... ?




    P.S. Gerade fällt mir (was) ein...
    Wie alt ist der Rüde eigentlich? Welche Rasse?
    Könnte es sein, daß er auch schon ein paar Jährchen auf'm Buckel hat, und vielleicht "leicht" blind ist?
    :~ Habe mal einen alten Jagdhund gekannt, der meinem Ex-Mann ohne großartige Vorwarnung in den Oberschenkel gebissen hatte.
    Der Jagdhund gehörte dem Vater eines Jugendfreundes meines Ex-Mannes, und beide (mein Ex-Mann + Hund) kannten sich schon seit etlichen Jahren, und alles war immer easy+locker...

    und eines Tages im Garten biss er dann plötzlich zu...

    danach stellte sich herraus, daß dieser alte Hund kaum noch was sehen konnte,...



    LG,
    Liesl
     
  13. #13 Rudi und Rita, 23.06.2007
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Guest

    Hallo Liesl,
    ich dachte auch, dass das Hecheln am warmen Wetter liegt. Aber seit 2 Tagen hat es sich nun schön abgeküht und sie hechelt immer noch. Atmet auch insgesamt schneller.

    Momentan müssen wir Susi behandeln wie ein rohes Ei. Sie muss mehrmals wöchentlich zum TA, bekommt da Antibiotika gespritzt und Pennecelin hinter die Wunde. Er drückt auch immer noch die Wunde aus.
    Zu Hause müssen wir ihr mehrmals täglich das gesunde Auge und die Ohren reinigen, damit dadurch keine Krankheitserreger zur Wunde vordringen können und damit evtl. das gesunde Auge gefährden könnten.
    Für die Wunde haben wir so eine teure Paste bekommen (ist eigentlich für Kühe), was wir 2 x mal täglich draufmachen müssen.
    Die Heilung wird wohl noch ein paar Wochen dauern schätze ich mal.

    Der Rüde ist ebenfalls ein Shih Tzu und 8,5 Jahre alt. Susi ist 12.

    Nein, das ist ausgeschlossen, der ist fit wie ein Turnschuh.

    Nur Susi hat auch vor dem Biss schon sehr schwer gehört und schlecht gesehen. Da kann es durchaus sein, dass sie ein Warnsignal von ihm überhört hat bzw. ihm zu nahe gekommen ist, wo er es selber nicht wollte.

    Er ist aber auch wirklich ein komische Rüde, der auf alles möglich anspringt. Ich könnte mir bei ihm auch wirklich die Theorie meines Bruders vorstellen, eben dass er sie ins Auge gebissen hat, weil bei diesem Auge das weiße sichtbar war.
    Ein ehem. Kollege meines Mannes hatte auch mal einen Hund, da brauchte man nur bei sich das untere Augenlied mit dem Finger runterziehen und ihn so ansehen, da ist der ganz wild geworden.

    Was dein Ex-Mann mit dem Jagdhund durchgemacht hat, haben wir auch mal mit dem alten Pudel meiner Eltern erlebt. Der fing durch seine Erblindung auch mit dem Beißen an, ob nun uns oder die Schäferhunde meiner Eltern.
    Aber Strolch sieht wirklich noch sehr gut, insgesamt würde man ihn auch eher noch als sehr jungen Hund einschätzen, so temperamentvoll ist er.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  14. Anja12

    Anja12 Foren-Guru

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    Tut mir echt leid, was Euch passiert ist. :(

    Kann es sein, dass das Hecheln ein Ausdruck von Schmerzen ist?
    Bekommt sie Schmerzmittel?
     
  15. #15 bobbie2, 26.07.2007
    bobbie2

    bobbie2 Mitglied

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    Liebe Elke,

    ich war jetzt leider seit über einem Monat nicht mehr hier im forum und lese deshalb erst heute Eure tragische Geschichte.

    Also ich bin das Frauchen von dem Pekinesen, dem dasselbe vor über 3 Monaten (08.04.) passiert ist.

    Unserem Bobbie geht es nun prima. Das Auge konnte erhalten bleiben. Ich gebe allerdings noch immer 2xtägl. Bepanthenaugensalbe.

    Habe ich das richtig interpretiert, dass eure TÄin sofort am selben tag des Unfalls das auge rausgenommen und zugenäht hat?

    Dies hatte damals meine TÄin kategorisch abgelehnt, aufgrund des zu erwartenden Zweitschockes des Tieres.

    Ich hoffe sehr, dass es Eurer Kleinen wieder prima geht. Das Gewöhnen mit einem Auge zu sehen, geht ja Gott sei Dank sehr schnell.

    Einzig muss ich aufpassen, dass ich nicht aus Versehen ihn auf der blinden Seite im Affekt zu streicheln (ohne vorheriges Ansprechen). Da erschrickt er immer, weil er meine Hand nicht kommen sieht.

    Ich wünsche Euch allen und auch Eurem Rüden (er hat es bestimmt nicht absichtlich getan) alles Liebe und Gute

    Angie-Bobbie

    P. s. Mir hat meine TÄin von einem Fall erzählt, bei dem ein Hundepärchen (Mops und Cocker, die sich heiß und innig liebten) durch ein blödes Leckerli in Streit geraten sind und der cocker kurz in die Luft gebissen hatte und dooferweise dem Mops sein Auge so verletzt hatte, dass dieses trotz bester ärztl. Versorgung nach 2 wochen herausgenommen werden musste.
     
  16. tun.

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    Ich wünsche der alten Hündin, daß sie keine schmerzen hat und daß sie
    mit dem ihr gebliebenen Auge ein wenig sehen kann. Das Hecheln kann z.B.
    eine Herzschwäche sein, die sehr gut mit Tabletten behandelt werden kann.
    Es kann aber auch sein, daß ein Tumor (entweder der von Dir beschriebene
    und unbemerkt gewachsene oder ein anderer) im Körperinneren so groß
    geworden ist, daß er auf andere Organe wie die Lunge drückt.
    Festzustellen über Ultraschall + Röntgen.
    Mein verstorbener Hund aß sehr gern und viel und daß er dicker wurde, führte
    ich anfangs auf meine gute Versorgung zurück, doch wollte ich es genau wissen und ließ diese Untersuchungen machen. Resultat: ein Riesenlebertumor!
    Inoperabel. (Das war die Kurzform)

    Und zu eurem Rüden: ich finde es ganz wunderbar, daß Ihr einen so stark
    vernachlässigten und sehr wahrscheinlich gequälten Hund zu Euch geholt
    und ihm eine Heimat gegeben habt. Bedenkt bitte immer (was Ihr ja tut, wie ich lese), daß er das alles nicht extra macht und machte. Das Auge hat er mit Sicherheit nur versehentlich getroffen.
    Sei ihm nicht mehr gram, denn er liebt Dich doch ohne wenn und aber und
    er versteht Deine Zurückhaltung ihm gegenüber nicht und wird traurig.

    Eine wahre Geschichte:
    eine liebe Frau hatte einen lieben Rauhhaardackel über viele, viele Jahre.
    Jeden Abend saßen sie zusammen auf der Couch und sahen fern oder lasen.
    An einem Abend plötzlich biß der Hund der Frau fest in den Arm. Die Frau
    war total geschockt und verstand die Welt nicht mehr.
    Sie ignorierte die Sache und dachte an ein Versehen. Nach einigen Tagen passierte es wieder und auch recht heftig mit Drohgebärden.
    Um es kurz zu machen: es passierte immer wieder und die Frau ließ den Hund
    (der auch alt war) einschläfern. Nicht weil sie ihn bestrafen wollte, sondern
    weil sie ihn liebte, denn ihr war klar, das der Hund krank geworden war.
    Sie ließ ihn obduzieren, weil sie wissen wollte, was diesen armen Hund so
    werden ließ. Es war ein riesiger Hirntumor, der in seinem Kopf saß.

    Das dazu. Vielleicht hat Euer Rüde auch eine Erkrankung, die noch nicht erkannt wurde.
    Also, sei lieb zu ihm und verzeihe ihm. Er ist kein Mensch und hat es daher
    nicht mit böser Absicht getan.

    Alles Gute für Euch alle.

    tun.
     
  17. #17 bobbie2, 03.08.2007
    bobbie2

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    Liebe Elke,

    wie siehts denn bei Eurer Süßen aus? Hoffentlich ist alles ok und es gibt keine Probleme.

    Es würde mich freuen, eine hoffentlich positive Antwort zu hören.

    Ich kann hier so mitfühlen, weil ich leider auch wochenlang in der Dauerangst gelebt habe.

    LG Angie-Bobbie
     
  18. #18 Rudi und Rita, 04.08.2007
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Guest

    Hallo Angie-Bobbie,
    wir mussten leider am 26.7. von unserer über alles geliebten Susi Abschied nehmen. Sie war 12 Jahre alt.

    Da sie schon vor dem Biss sehr krank war, hat sie sich nie richtig erholt, dazu kamen ja noch ihre vielen Beschwerden.
    Sie hatte einen sichtbaren Tumor am Gesäuge, vor ca. 3 Jahren wurde ein Milztumor diagnostiziert und sie hatte eine unrunde Blase, was auf Blasenkrebs deutete. Da sie in ihrer letzten Lebenswoche auch Luftschwierigkeiten hatte, ging die TÄ davon aus, dass der Krebs evtl. schon in die Lunge gestreut hat.
    Wir wissen es aber nicht, der Krebs war auch nicht der Grund zur Abschiednahme.

    Nach einer Antibiotikabehandlung hat sie hohen Zucker bekommen. Ca. 2 Jahre kamen wir gut mit dem Spritzen klar. Aber dann stiegen ihre Werte immer höher, zum Schluss hatte sie einen Wert von über 20, darf aber nur ca. 4 haben. Gleichzeitig mussten wir aber immer weniger spritzen, weil sie immer weniger gefressen hat und dadurch täglich unterzuckerte.

    Ihre letzte Lebenswoche hat sie gar kein Hundefutter mehr angekuckt, noch nicht mal mehr ihr sonst heißgeliebtes Leberwurstbrot.
    Da sie nach der Spritze aber unbedingt fressen musste, habe ich sie mit Wurstscheiben, Würstchen, Kekse und ein bisschen Schokolade gefüttert - nur damit sie nicht unterzuckert.
    In den letzten Tagen hat sie dann gar nichts mehr gefressen, hat Würstchen, Wurstscheiben, Kekse, Schokolade usw. verschmäht. Ich war froh, wenn sie eine Rotwurstscheibe täglich gefressen hat.

    Sie wurde zusehends immer schwächer. In ihrer letzten Lebenswoche ist es 4 Mal vorgekommen, dass sie ganz bitterlich aufgeschrien hat, dabei ihr Köpfchen gehoben hat und dann bewusstlos zusammen gesackt ist.
    Ihr sah man die Angst regelrecht an. Sie traute sich nicht zu schlafen. Saß oder stand nur da, laufend fiel ihr Köfpchen auf die Erde, dann hat sie sich wieder aufgesetzt und es begann von Neuem.

    Zum Schluss war sie so schwach, dass sie nicht mehr laufen konnte, dazu das häufige Umfallen und ab und zu das Aufschreien. Zu Kräften wäre sie auch nicht mehr gekommen, denn sie hat ja nicht gefressen.

    Wir hatten viele Wochen noch Hoffnung, obwohl sie schon da nicht mehr mit raus konnte. Eine weitere Qual wollten wir ihr dann ersparen, als es sichtlich unverbesserbar schlechter wurde.

    Mein Bruder und meine Eltern waren schon beim Biss es Rüden der Meinung, dass er ihre Schwäche und ihr nahendes Ende spürt. Ich wollte davon aber nichts hören und wissen, sie lebte, sie konnte laufen und fressen und so lange hatte ich auch noch Hoffnung.

    Von dem Verlust ihres Auges hat sie sich nie wirklich erholt. Außer ihre anderen Krankheiten war sie ja auch noch fast taub und fast blind, konnte schon viele Monate/evtl. sogar schon 1-2 Jahre keine Treppen mehr laufen (die letzten Monate noch nicht mal mehr nur 1 Stufe) und sich nicht hochstellen, d. h. auf 2 Beinchen stehen. Deswegen haben wir sie schon Ewigkeiten viel getragen, damit sie z. B. draußen ihr Geschäftchen erledigen konnte.

    Durch den Verlust des Auges war das Tragen aber auch schon fast unmöglich geworden. Man merkte ihr an, dass sie Panik auf dem Arm hatte, sie ruderte mit den Vorderpfoten rum und jedesmal hatte ich Angst vor einer Bewußtlosigkeit. Durch Stress steigt der Zuckerspiegel ja auch an.

    Ein jüngerer bzw. ansonsten mobilerer Hund steckt so einen Biss sicher ganz anders weg. Aber sie war vor dem Biss leider schon sehr krank, deswegen war ich ja auch so wütend auf den Rüden. Sie hat nie einer Fliege was getan, war immer die liebste Hündin der Welt, ja er selber hat sie sehr geliebt. Als er damals aus seiner Kellerhaltung (ohne Futter und mit Schläge) zu uns kam, hatte er vor alles und jedem Angst, ist wirklich sich einnässend vor uns weggelaufen. Nur zu Susi hatte er sofort Vertrauen und war fortan nur noch da wo Susi war.

    Er hat übrigens in der Zeit, wo sie nichts gefressen hat, auch ganz schlecht gefressen, abgesehen von Leckerlies. Nachdem wir sie dann über die Regenbogenbrücke gehen lassen haben, haben wir sie in ihr Körbchen gelegt, abgedeckt und in den hinteren Flur gestellt. Irgendwer hat dann vergessen die Tür zuzumachen, jedenfalls als ich runterkam lag Strolch direkt neben dem Körbchen und kuckte ganz traurig.
    Danach hat er dann 2 Tage gar nichts gefressen und ein Hund, der sonst voller Elan ist, bewegte sich plötzlich wie ein alter Opa.

    Einmal war ich mit ihm in einem Zimmer, die Tür war angelehnt, als sie plötzlich langsam weiter aufging. Er ist ganz freudig hochgesprungen, hat wie verrückt mit dem Schwanz gewedelt - und dann kam "nur" die Katze rein. Sofort war seine Freude weg.
    Ich habe es ihm richtig angesehen, dass er Susi erwartet hat. Sie kam nämlich sonst auch immer so langsam durch die Tür.

    Er hat sich auch ganz schön geändert, auch heute noch. Er geht z. B. nicht allein in den Garten. Wenn, dann muss ich auch mitgehen. Sonst hat er immer gewartet, bis Susi auch draußen war, erst dann hat er sich von der Tür entfernt und war zufrieden.

    Nicht nur uns fehlt Susi sehr, ihm auch. Wir durften mit ihr fast 12 Jahre verbringen und er 8 Jahre. Selbst ich erwarte sie heute noch manchmal, wenn ich z. B. ins Wohnzimmer komme. Das ist so leer ohne sie.
    Und auch er hat ein Großteil seines Lebens mit ihr verbracht.

    Wir können nur hoffen, dass es ihr da, wo sie jetzt ist, nur noch gut geht. Dass sie wieder vollkommen gesund ist und munter umhertoben kann. Vergessen werden wir sie nie.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  19. #19 Rudi und Rita, 04.08.2007
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Guest

    Hallo Angie und tun,
    jetzt sehe ich gerade erst eure Beiträge vom 26.7.
    Vielleicht gibt es ja tatsächlich so etwas wie "Telepatie", dass ihr ausgerechnet zu dieser Zeit geschrieben hat, wo Susi von uns gegangen ist. Auf jeden Fall haben damit nicht nur wir in dieser Zeit an Susi gedacht und das ist doch schön. :trost:

    Liebe Grüße
    Elke
     
  20. Liesl

    Liesl ...die in den Wald zog

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    Ort:
    ehem. Kurpfalz...nun Exklave im südl. Odenwald
    Oh, Elke, Das tut mir sehr leid für Dich.

    :trost: Vielleicht war es (nun) wirklich besser für sie,
    bei den ganzen Krankheiten, die sie mittlerweile schon hatte... :trost:



    LG,
    Liesl
     
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