Rüpel

Diskutiere Rüpel im Hunde Forum im Bereich Tierforen; Huhu miteinander, ich wolle mal eure Erfahrungen/Meinungen zum Thema Junghund/Rüpel hören. Unser Chihauhua ist jetzt knapp 8 Monate alt und...

  1. Hobbit

    Hobbit Hauptsache Federn!! :-)

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    Huhu miteinander,

    ich wolle mal eure Erfahrungen/Meinungen zum Thema Junghund/Rüpel hören.

    Unser Chihauhua ist jetzt knapp 8 Monate alt und benimmt sich dem Alter entsprechend wie die Axt im Walde.

    Ohne Leine geht gar nicht mehr, weil er so gut wie nie mehr abrufbar ist, auch nicht für die dollsten Leckerlies und es hilft auch nicht, dass ich ihn früher ab und zu einfach so abgerufen und dann nach der Belohung wieder "frei gelassen" habe- das alles scheint vergessen.

    Hinzu kommt, dass wir von einer eher hungekargen Gegend umgezogen sind in eine Gegend mit supervielen Hunden.
    Gehe ich mit ihm raus, lässt er sich von allem Möglichen ablenken und vergisst sogar manchmal sein großes Geschäft- das fällt ihm dann kurz vor der Haustür mitten auf dem Gehweg wieder ein.

    Auf andere Hunde geht er mit "ich bin der Größte, nur damit du's weißt"-Körperhaltung zu, manche werden auch angebellt, aber meistens guckt er nur.

    Sind die anderen Hunde dann da, wird erst geschnuffelt, dann entweder zum Spielen aufgefordert oder ins Gesicht geprügelt (auf den Hinterbeinen stehend und nur bei deutlich größeren Hunden).
    Bei manchen Hunden verfällt er auch wieder in "ich bin ein Welpe, ich will nur spielen"-Verhalten- da merkt wer wohl, dass er nix zu melden hat.

    Wie habt ihr diese Phase schadenlos überlebt?

    Ihn nur an der Leine führen ist eine Lösung zur Sicherheit, aber nicht zum Sozialverhalten mit anderen Hunden.

    Schleppleine geht nur bedingt- sobald andere Hunde zum Spielen auf ihn zu kommen, wird es ja auch wieder kritisch.

    Und da viele Leute ihre Hunde auch angeleint oder unangeleint zu meinem angeleinten lassen, ohne sich Gedanken zu machen, kann ich auch da wenig tun außer zu versuchen, solchen Situationen aus dem Weg zu gehen.

    Eigentlich kommen im Moment also nur Spielflächen mit Zaun infrage, und die haben wir nur einmal die Woche in der Hundeschule.

    Da hört er meistens noch prima, aber kein Wunder, es ist immer die gleiche Umgebung und die anderen Hunde dürfen ja auch nicht einfach zu ihm hin, so wie draußen.

    Ohne Ablenkung guckt er wo wir sind, hört auch auf uns/mich und lässt sich abrufen, aber sobald andere Hunde da sind, rennt er einfach hin und hört keinen Deut mehr.

    Und es gibt noch ein Problem: er hatte früher gelernt alleine zu sein, aber aufgrund diverser Umstände mussten wir ihn einige Zeit überall mit hinschleppen und so hat er es verlernt.

    Jetzt müssen wir wieder ganz von vorne anfangen,aber das ist schwierig, da er immer unterschiedlich reagiert-an einem Tag ist es ihm egal, wenn wir rausgehen (nur mal eben zum Auto oder so, noch nicht lange!), an anderen Tagen fängt er direkt an zu bellen und zu jaulen, an wieder anderen Tagen beschwert er sich erst nach ein paar Minuten.

    Ich glaube nicht dass das bei ihm Einsamkeit und Verlassenheitsangst ist, denn wenn wir zu Hause sind ist er auch nicht immer mit uns im selben Raum (freiwillig) und ich glaube eher, er ist frustriert weil sich nicht JETZT SOFORT jemand mit ihm befasst.

    Für ihn selber würde ich das Bellen/Jaulen nicht als etwas, was schädliche Folgen hat, ansehen, denn so lernt er nur, dass eben keiner kommt, auch wenn er es gerne hätte- aber die Nachbarn hören das ja und das geht nicht.

    Habt ihr irgendwelche Ideen, was man machen kann?

    Und wie habt ihr es in der Pubertät/Rüpelphase, wie immer man es auch nennen mag, gemacht?
     
  2. Ira

    Ira Foren-Guru

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    Hallo Hobbit ein leidliches Thema und leider ist dein Problem nicht nur durch die Pupertät enstanden.Um es ganz kurz auf den Punkt zu bringen."Du bist schlichtweg zu langweilig" sorry natürlich aus Sicht deines Hundes.Wenn dein Mann /Freund jedesmal weg wäre wenn er eine tolle Frau sieht würdest du dir ja auch überlegen wie du dich attraktiver machen könntest.Auch da würde vermutlich nicht nur die Aussicht auf ein lecker Essen ihn überzeugen.Eigene Persönlichkeit und gerade bei kleinen Hunden auch von denen ernstgenommen zu werden,gepaart mit spannenden Spaziergängen,Aufgabenstellung,kleinen Gehorsamsübungen usw.wirkt da Wunder.Der Vielfalt sind da keine Grenzen gesetzt.
    So wie du hier deinen Hund schilderst habt ihr ihn anscheinend schon recht verwöhnt und er hat euch gut im Griff.Gerade die Kleinen haben es schnell raus,da wir oftmals bei der Größe nicht so durchgreifen wie bei einem großen Hund.Zum Glück wird es von den meisten Leuten auch nur belächelt und stellt kein großes Problem da.Ist ja auch was anderes ob eine Dogge oder ein Chihuahua auf einen zustürmt.
     
  3. Hobbit

    Hobbit Hauptsache Federn!! :-)

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    Also verwöhnt wird er eben nicht, er darf nicht an Fremden hoch springen und bekommt nichts bei Tisch und wird auch nicht mit "ohh wie süüüßß!" oder "ei ei eie du kleiner Hundi" zugelabert- aber genau das tun Fremde und deshalb sind die interessanter....wenn ich dann nach deiner Logik gehe müsste ich ihm permanent erlauben mich im Spiel zu beißen (denn wenn ich das verbiete hat er keine Lust mehr), mit LEckerlie vollstopfen auch wenn es keinen Grund zur Belohnung gibt und dauernd mit dieser Quietschestimme reden..denn genau zu solchen Fremden rennt er.

    Und ja, er findet andere HUNDE toller als mich. Das gebe ich gerne zu weil ich denke, dass das arttypisches Verhalten ist.

    Wenn ich ihn rufe und er kommt (wenn er kommt) bekommt er eine Belohnung,nur dass ich dabei "guuut" sage und nicht "ja feeeeiiin" quietsche.

    Und jedes Weib das "oh wie süüüß"kreischt findet er toll- sorry aber so werde ich nie, wenn es wirklcih daran liegt dann muss mein Hund mich halt langweilig finden oder ich bin vielleicht nicht geeigent für einen Hund, denn wenn ich mich dafür so verändern und ihn verwöhnen muss, dann passt das leider nicht....aber viele Männer haben ja auch Hunde und die quietschen nicht so, kann also nicht nur die Stimme sein.


    Ich habe mir wirklcih die beste Mühe gegeben und denke NICHT, dass mein Hund überverwöhnt ist- es sagen sogar Leute ich würde ihm ja gar nichts gönnen (und stopfen ihm dann Kekse ins Maul und wundern sich, dass ich dann schimpfe).

    Selbst Spielaufforderungen von mir sind ihm egal, wenn er andere Hunde sieht- ich glaube auch nicht dass ein "oh wie süüüß" von mir das ändern würde,denn der Hund kennt mich nicht als "Kreischer" und "Eititeiti".

    Es ist einfach schwer im Moment und ich hoffe, dass es vorbei geht- gegen die Leute die ihre trotzdem an meinen angeleinten lassen kann ich nciht viel tun, ich kann nur immer wieder mit der Schleppleine rausgehen, besonderes Futter mitnehmen, draußen mit ihm spielen und jedes Mal die Richtung wechseln, wenn er mich nicht beachtet.

    Aner wie gesagt-sobald ein andere Hund da ist, ist ihm das egal, und leider sehe ich das auch bei vielen Hunden, die unangeleint sind,was zur Folge hat, dass die uns meterlang verfolgen und meinen angeleinten Hund zum Spielen auffordern, der natürlich mit will.

    Hat denn sonst keiner Tips?

    Die Hundetrainerin hat uns allen jetzt geraten immer die SChleppleine mitzunehmen....kann ja also nicht nur an mir liegen,andere haben das Problem ja auch...keine Ahnung ob die ihre Hunde verwöhnen.
     
  4. Hobbit

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    Ach so, hab noch was vergessen.

    Den Vergleich Mensch mit Hund finde ich unpassend, da Hunde sehr wohl (zumindest die meisten) permanent verfressen sind und in der Hinsicht um einiges einfacher funktionieren als zwei Menschen in einer festen Beziehung.

    Mit meinem Hund bequatsche ich ja nicht die Dinge, die ich mit meinem Mann bequatsche, und meinen Mann muss ich nicht mit Süßkram vollstopfen, damit er bei mir bleibt- das wäre ganz schön skurril.
     
  5. Ira

    Ira Foren-Guru

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    Genauso ist es,warum versuchst du es dann so bei deinem Hund?Ich schrieb nichts von Quietschstimme oder mit Leckerlies vollstopfen.
     
  6. Ira

    Ira Foren-Guru

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    Schicke dir noch per PN Namen von guten Hundetrainern,die bei dir in der Ecke arbeiten.Naja auf jeden Fall nicht soweit weg.Kenne davon welche aus Fortbildungen und könnte mir forstellen,dass deren Konzept (ohne Quietsch & Leckerlies ) gut passen würde.
     
  7. #7 Heinrich H., 21.09.2010
    Heinrich H.

    Heinrich H. Guest

    Rüpel?

    Moin Hobbit,

    meines Erachtens ist Dein Hündlein kein Rüpel, sonder ein ganz normaler kleiner und vor allem junger Hund, der genau das tut, was alle Hundekinder tun: er spielt und wehrt sich gegen Erziehungsversuche durch Dich. Völlig normal also.

    Ich denke, Ira hat mit ihrer Vermutung recht; dem kleinen Flohzirkus ist langweilig. Beschäftige ihn und lass ihn spielen und mit anderen jungen Hunden raufen. Das hilft ihm, sich normal zu entwickeln.

    Sag ihm, was Du von ihm willst und bleib konsequent dabei. Der Hund soll Dich ja als Chef anerkennen! Tut er das nicht, wirst Du noch jede Menge "Spaß" mit ihm bekommen.

    Die Prägephase für Deinen Hund geht dem Ende zu. Alles, was er jetzt noch nicht kann und weiß, musst Du ihm später umso schwerer bei biegen.

    Bei meinen Doggen hat sich seinerzeit die konsequente, hundgerechte Erziehung durchaus gelohnt. Unser Samuel (8 Jahre, JRT) aus dem Tierheim ist ein absoluter "Altweiberhund", der von Anfang an kein Benehmen gelernt hat und verhätschelt und verwöhnt worden ist. Dem nun noch alles bei zu biegen, dafür fehlt es an der Zeit und bei mir auch an Ehrgeiz. Er beisst nicht und macht nicht in die Bude. Mir reicht das.
    Wäre er als Welpe gekommen, liefe er grade in den Schuhen... .

    Viel Glück!

    Besten Gruß

    Heinrich
     
  8. Hobbit

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    Huhu,

    also ich komme hier zwar nicht so ganz weiter...wollte euch trotzdem mal erzählen dass es heute besser geklappt hat, obwohl ich mich nicht weniger oder anders interessant gemacht habe als vorher- vielleicht hat er sich einfach daran gewöhnt, dass hier andere Hunde sind und er nicht zu jedem kann, keine Ahnung.

    Ich habe ihn gerufen mit der Pfeife oder der Stimme,habe mit ihm getobt und all das gemacht, was ich sonst noch mache- ohne "ei feeeiiiner Hund" oder irgendwas in die Richtung.

    Er hat wieder so nach mir geguckt wie früher und auch gehört (war aber an der Schleppleine) bis auf ein oder zwei Mal, da musste ich mich auf die Leine stellen.

    Einmal war wieder diese typisch blöde Situation das alle Menschen meinen sie müssten ihn streicheln und betüddeln, und ich hab meinen Hund gerufen und er hat gehört...die Leute waren beleidigt aber ich froh, dass er gehört hat- die dürfen ihn ja streicheln, aber nur wenn ich es vorher erlaube und nicht wenn er drauf zu rennt, und das verstehen viele bei so kleinen eh nicht (bei einem Rottweiler hätten sie einen Reisenbogen gemacht!).

    So, und um neue Fragen oder komische Mensch-Hunde-Vergleiche (die ein bestimmer angeblich sehr guter Hundetrainer,bei dem ein Praktikum sehr teuer ist, dauernd macht, obwohl er es besser wissen müsste) zu vermeiden:

    -Wir haben den Hund seit er 8 Wochen alt ist.

    -er ist seit der 14. Woche in einer Hundeschule (vorher war die Tollwutimpfung nicht gültig und ohne durfte er nicht hin) und dort klappt auch meist alles gut (ich schrieb ja wieso).

    -Es gab von Anfang an klare Verbote und Regeln und es gab von Anfang an weder Füttern bei Tisch, Hochheben wenn große Hunde kommen, verhätscheln, zutexten und was man sonst noch für Fehler machen kann.

    -Das Wort "Rüpel" wird allgemein benutzt für aufsässige Hunde in dieser Altersgruppe, aber ich merke, dass es anders verstanden wird, so war es aber nicht gemeint- rüpelhalft anderen gegenüber ist er nicht immer, aber eben doch manchmal, eben typisch pubertär.

    -Ein Hund ist ein Hund und ein Mensch ist ein Mensch, und das habe ich NIE vergessen in meiner Haltung/Erziehung!!

    Also: wenn es so weiter geht wie heute, kann es nur besser werden, obwohl ich nichts,rein gar nichts anders gemacht habe also vorher.


    Vielleicht hat es auch gereicht, dass ich es immer und immer wieder gemacht habe- die Richtung gewechselt bei Winselei, auf die Leine gestellt wenn er los wollte usw....vielleicht musste er in seinem pubertären Wahn nur neu erinnert werden.

    Ich weiß es wird wieder andere Tage geben, aber jetzt weiß ich, dass es geht, und das allein reicht mir erstmal.
     
  9. #9 Andre@s, 22.09.2010
    Andre@s

    Andre@s Guest

    Liebe Hobbit, was ist denn Dein Pronblem?...ich sehe aus Deinen Schilderungen heraus, daß Du einen völlig normalen jungen Hund hast, der meines Erachtens, in keinster Art und Weise "auffällig" und "rüpelhaft" ist!


    Warum, *gellst* Du deine Stimme nicht nach oben, um Aufmerksamkeit von deinem Hund, zu erzielen, es hilft glaube es mir, auch wenn man meint sich zum Depp zu machen, Hunde reagieren auf die hellen Töne....Was glaubst Du habe ich schon Blicke kassiert, wenn ich, meine mit hoher Stimme (die ich gar nicht habe) herbei zitiere, in brenzligen Situationen.....ich habe Dir schon mal per PN geschrieben, da hattet Ihr Euren Kleinen noch gar nicht, daß Du Dir zuviel Gedanken machst......ich kann nur nochmal betonen, bitte setze deine Erwartungshaltung an Dich und Deinen Hund nicht zu hoch....Du schaffst das, bzw. machst von meiner Sicht aus, (bis jetzt) alles richtig.....und Chihuahuas sind kleine Dickschädel....erleb es aktuell jeden Tag....mit Lilly.....

    LG Andreas
     
  10. Hobbit

    Hobbit Hauptsache Federn!! :-)

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    Huhu,

    also ich glaube es ist auch eine Sache der Sichtweise, wie du schon sagst.

    Eine Freundin von mir sagte "Boah der hört aber gut auf dich", ich sagte "ja außer wenn..."

    Es klappt also auch ohne Gequietsche.

    Ich kann das einfach nicht, ohne mir selbst auf die Nerven zu gehen-ich hasse dieses übertriebene Gequietsche, und ich glaueb auch nicht, dass es vom Hund aus daran lag- ich habe ihn auch heute genauso wie sonst mit "guut" oder auch mal mit "heeey, super!" gelobt- ohne dass dabei meine Stimme gekippt ist, falls du verstehst, was ich meine;)

    Bei anderen darf er ja auch einfach immer alles:hochspringen, betteln, winseln, die Menschen qqietschen weiter mit "oh wie süüü0ß du bist"- vielleicht sind sie deshalb so interessant, denn dort darf er alles was er bei mir nicht darf.
    Aber deshalb werde ich weder quietschen noch ihm alles erlauben- es hat ja heute auch ohne eine Wesensumkrempelung von mir geklappt.

    Die anderen Leute sind mir dabei egal- die waren ja heute auch beleidigt weil ich ihn abgerufen habe als sie ihn streicheln wollten.
    Wenn ich mich immer nach denen richten würde, könnte ich meinen Hund getrost als Streicheltier da lassen und ohne weiter gehen-will ich aber nicht.

    Dieses übertriebene "ei eie ei jaaa du feeeiiiner" in den höchsten Tonlagen- ne sorry, das geht net *lach*

    Und da selbst Problemtierheimhunde auch auf mich gehört haben ohne Gequietsche- kann es bei meinem kleinen Giftzwerg doch auch funktionieren.
     
  11. Ira

    Ira Foren-Guru

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    Hallo Hobbit,
    wenn du mit der Schleppleine gut klar kommst ist es doch schon mal recht gut,achte nur darauf sie als Tainingseinheit und zur Korrektur zubenutzen,denn es gibt schon genug Hunde die damit dann ständig herum laufen müssen.Es sollte keine Dauerlösung sein !Nur mal aus Sicht des Hundes,warum sollte er denn zu dir kommen,wenn die anderen Leute so nett zu ihm sind?Was bietest du ihm ?Gibst keine Leckerlies,bleibst neutral in der Tonlage und gibst ihm nun für nicht kommen einen Ruck mit der Schleppleine!?Erarbeite dir sein kommen doch mit netten Spielen Aufgaben,wenn du spannend genug bist,wird er gar nicht mehr auf die Idee kommen zu Fremden zu laufen,auch nicht in der Pupertät (Sexualtrieb mal ausgeschlossen)
     
  12. #12 Andre@s, 23.09.2010
    Andre@s

    Andre@s Guest


    ...und selbst dieser kann steuerbar sein:D...mein bester Freund, hat zwei unkastrierte Rüden, und auch diese sind abrufbar, selbst bei einer läufigen Hündin am 12. Tag....

    ...ich denke, daß Hobbit schon auf dem richtigen Weg ist, sie hat "nur" eben eine sehr hohe Erwartungshaltung an sich selbst was die Hundehaltung/Erziehung angeht, was ich auch prinzipell sehr gut finde....


    @Hobbit...mach weiter so, das wird...:zustimm:
     
  13. Pezi

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    Du hast einen vollkommen normalen jungen Hund. Ein Hund ist nunmal keine Maschine, da einmal programmiert, von alleine läuft. Konsequenz, wie vorher schon gesagt wurde ist wichtig. Gib nicht auf und mach weiter so! Eines Tages seid ihr ein eingespieltes Team und du weisst schon, was er in der nächsten Sekunde vor hat, wenn er mit den Ohren wackelt und umgekehrt.
    Ich kann mich noch zu gut daran erinnern, wieviele graue Haare und Schweißperlen mir meine Asta (jetzt 14 Jahre alt) damals als Welpe und Junghund gekostet hat. Manchmal musste ich wirklich regelrecht den Hampelmann machen, dass sie ihre Aufmerksam wieder auf micht gerichtet hat beim Spazieren.

    Ich kann dir nur sagen, Durchhalten, Üben, Üben, Üben und Konsequent bleiben!
     
  14. Hobbit

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    Huhu,

    also die Hundepfeife ist jetzt das Non-Plus-Ultra:der Hund freut sich sogar schon wenn er sie nur sieht! Na, das denne ich mal gute Konditionierung....dank Hähnchen und anderen Leckerchen.

    Die ganze Woche waren wir mit Schleppleine unterwegs und es hat gut geklappt!

    Ach ja und irgenwer hatte gefragt wie ich die Schleppleine benutze: sie ist nur dann am Hund dran, wenn ich da bin wo der eigentliche Spaziegang anfängt. Sprich Hundi und ich latschen erstmal ein gutes Stück an der Straße lang mit einer völlig normalen Leine.
    Wenn wir dann am Rhein sind wechlse ich die Leinen und sehe zu, dass Lino ruhig sitzt.
    Ruhig im Sinne von innerlich ruhig, nicht zappelig oder ungeduldig.

    Innerhalb von zwei Tagen und einigen Leckerchen hatte er raus, dass er zu mir hoch gucken muss. Dann gehe ich den ersten Schritt und dabei ganz nebenbei von der Leine und sage "los geht's" und es geht los, erstmal einfach nur geradeaus und er darf ruhig nach links und rechts und sich lösen, sofern er noch muss (kommen vorher schon an guten Stellen vorbei, aber zumindest markiert wird ja).

    Nach so ein, zwei Minuten sage ich dann "und los" und beginne zu joggen (langsam!) und er läuft mit los. Ich habe das andere Ende der Leine in der Hand, weil man die Leine sonst leicht übersieht und weil sie auch mal hängen bleibt- aber sie ist ja lang genug, dass er das gar nicht mitbekommt.

    Nach einiger Zeit Joggerei halte ich an, er kommt zu mir, bekommt ein Leckerchen und einige liebe Worte und weiter gehts....und irgendwann ist die Joggerei dann fertig und wir gehen ans Wasser runter.

    Bis jetzt brauchte ich mich nur noch auf die Leine stellen wenn andere Hunde kamen- wenn er so weiter macht kann ich ja vielleicht bald die ersten Freilaufgänge versuchen, allerings nicht die ganze Strecke und nur wenn andere Hunde da sind, denn er soll ja nicht monatelang ohne Sozialkontakte bleiben!

    Wenn wir wieder am Ausgangspunkt angekommen sind, wechlse ich wieder die Leinen und ab gehts nach Hause....ich setze die Schleppleine also wirklich nur da ein wo es Sinn macht.

    Ich habe sie übrigens selber gebastelt, weil alle käuflichen zu schwer waren! Es ist eine wirklich ganz leichte lange Schnur, die ich in einiger Zeit immer um ein Stückchen kürzen werde-bis irgendwann nur noch ein pseudo-Leinchen am Hund hängt.


    Morgen sehen wir nach drei Wochen Ausfall die "Kollegen" aus der Hundeschule wieder- ich bin mal gespannt wie die sich so entwickelt haben.
     
  15. Vigeo

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    Hallo,
    ich will nur mal eben etwas zu den anderen Hundehaltern sagen, die mit ihren angeleinten (oder auch unangeleinten) Hunden auf deinen angeleinten Lino zugehen.
    Finde ich übrigens auch total schrecklich!!!
    Mir ist es mittlerweile vollkommen egal, für wie spießig, unfreundlich oä mich die Halter halten.
    Beschnuppern an der Leine gibt es nicht! Wenn die Hunde sich kennen und vertragen ist es okay, aber bei fremden Hunden auf keinen Fall.

    Ich hatte früher einen total lieben und verträglichen Hund!!! Der hat sich wirklich mit jedem Hund vertragen.
    Eines Tages kam uns ein Herrchen mit Dackel an der Leine entgegen; meiner war auch an der Leine.
    Da ja beide sooo verträglich sind, haben wir sie beschnuppern lassen.
    Der Dackel drehte sich um meinen Hund, mein Hund machte noch eine Drehung und schwupps - waren die Leinen voll verdreht (und ziemlich eng und stramm!).
    Mein Hund bekam Panik, schnappte und bekam daraufhin noch einen Tritt vom Herrchen, der seinen Dackel vor meiner Bestie retten wollte.
    Zum Glück ist nix passiert, aber das war mir eine Lehre.
     
  16. Hobbit

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    Jaaa das ist leider immer wieder ein Thema...ich versuche eigentlich, Kontakt an der Leine ganz zu unterlassen, also Kontakt zu anderen Hunden.

    Ist einer mit und einer ohne Leine (außer Schleppleine, die halte ich ja nicht so fest wie eine kurze), dann ist immer einer im Nachteil, und sind beide an der Leine- es geht so schnell!

    Viele verstehen das nicht- leider.

    Bis jetzt ist zum Glück nichts passiert, aber es kann so schnell gehen, wie du ja selber erlebt hast.
     
  17. Hobbit

    Hobbit Hauptsache Federn!! :-)

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    Huhu,

    heute war der erste Tag ohne Schleppleine- es hat wunderbar geklappt!

    Gegen Ende, als er müder wurde, wollte er nicht mehr so ganz- da bin ich mit ihm etwas abseits der vielen Hunde und Menschen gegangen um ihn "runter zu kriegen" und das ging ganz gut, danach war die Lust und Konzentration wieder besser.

    Aber davon abgesehen hab ich ihn jedes Mal wieder zu mir bekommen, und endlich konnte er auch mit all den anderen unangleinten Hunden toben.

    Aus dem geplanten 1-2-stündigen Spaziergang wurde dann ein 2 1/2-stündiges Toben und Schlendern:)

    Was hab ich mir auch das größte Energiebündel aus dem Wurf ausgesucht!:+schimpf
    Na ja, dafür kann ich mit DIESEM Hund auch joggen gehen!

    Die meist gehörtesten Kommentare anderer Hundehalter:"Ihrer kann ja IMMER noch! WOW!"

    Ja, er hat Pfeffer im Hintern, der Kleine;)
     
  18. Ira

    Ira Foren-Guru

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    Hallo,
    ist doch klasse und so ein Energiebündel hält einen doch auch selber fit!:zustimm:
    Im Moment sind bei uns hier herrliche Herbsttage und man trifft viele Hundebesitzer,frage mich nur manchmal wo all die bei schlechten Wetter sind.Müssen dann die Hunde nicht raus:zwinker: Laufe oft bei Regen durch die Felder und siehe da.....kein Hund :D
     
  19. #19 Andre@s, 10.10.2010
    Andre@s

    Andre@s Guest

    ...ohja das kenne ich nur zu gut....:D..heute war bei uns auch so ein herrlicher Herbsttag....haben mehr Hunde getroffen als im ganzen Monat....allerdings, war ein Wehrmutstropfen dabei...und zwar haben wir heute einen Chihuahua-Yorki getroffen, der nur 650g!!!!! wog....ausgewachsen wohlbemerkt (18 Monate)!...und null Sozialverhalten....*grmpf*

    @hobbit....unsere kleine Mexikanerin wird übermorgen 5 Monate, und geht auch schon stramm ihre 45 min am Stück im Wald über Stock und Stein mit vor und zurück, also die doppelte Wegstrecke, und hat danach immer noch Power für 10..:D...scheint Eurem Lino etwas ähnlich zu sein...also auch nix mit "kleiner Schoßhund" und so....

    Wünsche Euch allen einen guten Wochenstart...:0-
     
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Rüpel

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