Seid ihr fähig einen Hund zu halten?

Diskutiere Seid ihr fähig einen Hund zu halten? im Hunde Forum im Bereich Tierforen; In Niedersachsen gelten ja seit 2013 eigenartige Gesetze, über deren Sinn und die Ausführung kann man streiten. Fakt ist, wer 10 Jahre vor dem...

  1. #1 Tiffani, 10.05.2019
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    In Niedersachsen gelten ja seit 2013 eigenartige Gesetze, über deren Sinn und die Ausführung kann man streiten.
    Fakt ist, wer 10 Jahre vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes, nicht mindestens zwei Jahre, nachweislich, einen Hund ohne Auffälligkeit gehalten hat, muss einen
    1. Theoretischen Sachkundetest machen VOR DEM ERWERB EINES HUNDES!
    2. Praktischen Sachkundetest INNERHALB EINES JAHRES NACH ANSCHAFFUNG
    Hier nun einem PDF- Link zu einigen theoretischen Fragen bezüglich der Sachkunde

    Hundehalterprüfung

    Beispielfragen für die Sachkundeprüfung

    Viel Spaß :blume:
     
  2. #2 Karin G., 10.05.2019
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    bei der Hundehalterprüfung werden Antworten angeboten, da rollen sich einem ja die Fussnägel 0l
     
  3. #3 Tiffani, 11.05.2019
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    Psssssst..... reg dich nicht auf :trost:
    Da müssen wir uns auch nicht über Entwürfe zum Naturschutzgesetz, Tierhalteverordnung etc...pp wundern :bier:
    Und soll ich dir ein Geheimnis verraten? Es gibt Leute die halten Hunde, und die würden diese Antworten wählen :kehren:
     
  4. #4 Alfred Klein, 11.05.2019
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    Kann ich nur bestätigen! Zum Beispiel auf den Arm nehmen wenn ein anderer Hund in die Nähe kommt. Oder bei Aggressivität eines anderen Hundes, beginnende Beißerei, den eigenen mit der Leine festhalten. Sind nur zwei Punkte bei denen man sich selbst oder den eigenen Hund gefährdet.
     
  5. #5 Cyano - 1987, 11.05.2019
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    Das Schlimme an solchen Prüfungen ist, dass wahrscheinlich drei Viertel richtige Antworten ausreichen und diejenigen, die den Test mit Hängen und Würgen bestehen, sich danach als die Super-Hunde -Experten sehen
     
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  6. #6 Tiffani, 11.05.2019
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    Ich habe meine Hunde immer extrem streng erzogen, kleinste "Fehler" wurden konsequent geschliffen.
    Nach abgeschlossener Ausbildung, wir wissen das die nie abgeschlossen ist, sie dauert ein Leben lang, wenn der Halter fähig und interessiert ist, hatte ich einen Hund, der, wenn Gefahr im Verzug war, wie ein geölte Maschine funktionierte.
    Klare Ansage, klare Reaktion. Ganz wichtig bei plötzlichen Ereignissen, auffliegendes Wild, oder davon stürmende Hasen, Ratte, Katzen etc. oder Radfahrer 8(, die aus dem Nichts, an einem vorbeidonnern. Auf dem Bürgersteig natürlich!

    Wenn man so etwas mal erlebt hat, ist man heilfroh, wenn der Hund WIRKLICH! unter Kommando steht.
    Im Gegenzuge hatten meine Hunde die größte Freiheit die ein Hund nur haben kann, denn man kann sie überall mit hinnehmen, da sie sich sicher und angemessen verhalten. Auch praktisch wenn man zum TA muss, oder wenn Demos sind (bei mir oft) oder man auf aufgeregte Hundestaffeln trifft (oft), oder eben auf absolut aggressive, geifernde Hunde trifft (ab und an). Geht mal mit euren Hund auf das Oktoberfest, wo geschriene, geknallt, gelärmt, gepöbelt wird....DAS! Ist Wesenstest!
    So etwas kann man aber nicht lernen, niemals! Genauso wenig wie jeder ein erfolgreicher Tunier- und Springreiter werden kann.
    Die wenigsten Besitzer sind in der Lage ihren Hund wirklich zu führen, bestenfalls schaffen sie es 15 Jahre ohne Vorfälle durchs Leben zu kommen.
    Die Hunde spiegeln je nach Halter, diesen wieder. Ein introvertierter Mensch, mangelndes Selbstbewusstsein kann niemals einen gut ausgebildeten Hund haben. Ein aggressiver Mensch wird niemals einen ausgeglichenen Hund haben. Ein launischer Mensch, den Mitmenschen gegenüber respektlos, wird auch immer den Hund bekommen, den er verdient :)
    Hunde lesen uns, und je nach Art des Hundes, wird dieser sich auch entwickeln. Bösartig, misstrauisch, aggressiv, scheu oder aufgeschlossen, freudig, neugierig, vertrauensvoll auch in heiklen Situationen sich an seinen "Führer" orientierend.
    Beispiel:
    Nachbarin hat den dritten Hund, immer kleine Hunde.
    Der erste starb ein paar Jahre nachdem ich hierher zog, war schon sehr alt.
    Der Hund war wenig zugänglich, eher introvertiert. Nicht unfreundlich. Brauchte bis er Kontakt zu mir aufbaute. Schlurfte durch Leben.

    Der zweite, die selbe Rasse, jung, dynamisch, entwickelte sich schon nach ein-zwei Jahren zu einem uninteressierten sich dahinschleppenden Wesen. Man dachte der ist 100 Jahre alt. Ließ sich auch kaum motivieren. Musste nach einigen Jahren eingeschläfert werden, weiß nicht mehr was es war. Hatte aber nichts mit seinem Verhalten zu tun.

    Der dritte Hund, wurde ihr von wohlmeinenden Hundefreunden aus unserer Anlage aufgeschwatzt, besorgt.
    Ein Spanier, kleines Mädchen, aus einer Auffangstation. Hatte schlimmes durchgemacht.
    Alles, aber auch alles an Mensch, wurde verbellt, lautstark! Sie ist mich auch mal angegangen und hat zugebissen. Naja, nett formuliert, sie hat mir in die Hose gebissen, Knöchelhöhe. DAS wäre eine Anzeige wert gewesen. Aber die die Hunde kennen, wissen, das solche Tiere auf engem Raum, Fahrstuhl, sich bedrängt fühlen können, und dann naja.... Kommt vor :D. Ich muss sagen, mir war danach unwohl, mit ihr zusammen im Fahrstuhl, weil sie sich dann auch immer so komisch verhielt....noch ein Stück näher und ich beiße dich! :+shocked: Das hat sie aber bei allen gemacht, so das die Frau eigentlich nur mit mir zusammen im Fahrstuhl fuhr. Warum nur mit mir? Weil ich dachte, nö! Da halte ich jetzt gegen! (Gegen den Hund). Dem Hund tue ich kein Gefallen, wenn er nicht die Chance hat zu lernen, das ICH ihm im Fahrstuhl, trotz der Unterschreitung seiner Komfortzone, nichts tue. Und sein Frauchen war ja nicht in der Lage ihm das zu vermitteln. Immer die Leine ganz kurz und straff, damit er ja niemanden "anfallen" kann.
    Das ist jetzt einige Jahre her....3 glaube ich.
    Im Treppenhaus, alles was an der Wohnungstür vorbei lief wurde verbellt, lautstark.
    Wenn ich den Hund im Treppenhaus mit Frauchen überrascht, z.B. die Treppe runter kam, erschrecken, bellen, vorpreschen. Aber eigentlich schissig, denn wen ich auf sie zuging, wich sie zurück.
    Inzwischen ist es so, wenn ich die Treppe runterlaufe, kein Ton. Wenn sie mich trifft, Freude, anbieten zum Kontakt, schmusen. Wenn ich auf dem Hof bin, will sie zu mir und mich begrüßen. Na und Fahrstuhlfahren ist kein Ding, da schmusen wir so lange bis wir unten sind :zustimm: Die meisten Mieter kennt sie jetzt, und ist ihnen gegenüber aufgeschlossen bis defensiv. Fremden immer noch misstrauisch bis hin zum verbellen und keifen. Ich höre sie immer wenn sie draußen sind Ah, die Nachbarin geht Gassi :D

    Was war/ist das Problem?
    Die Frau ist alt, sie ist unsicher, sie kann schlecht sehen, braucht immer eine dunkle Brille, körperlich gebrechlich, unsicher beim gehen, langsam. Sie hat das "negative" Verhalten ihres Hundes immer unbewusst unterstützt. Zum Beispiel alleine Fahrstuhl fahren, anstatt den Hund zu korrigieren. Also Ausweichen, statt Konfrontation und Korrektur. Ihm nie die Richtung gewiesen wie man mit dem noch Unbekannten umgeht, es angehen kann, verarbeiten/aufarbeiten kann. Bei fremden großen Hunden, wird die Straßenseite gewechselt und..und..und
    Jeder darf dem Hund ein Leckerchen geben (Vertrauensbildendemaßnahme). Ich gab ihr nie eines, ich hasse so etwas! Bei mir bettelt die Kleine auch nie! Die weiß inzwischen genau wie ich ticke, und das gibt ihr Sicherheit. Sie kann mich lesen. Und das was sie liest, ist wohl ok. Dabei bin ich nur Konsequent.
    Das beste Mittel um Tieren Sicherheit zu geben. Klare, eindeutige Ansage (Kommando/Verhalten).
    Dieser Hund kam von der Straße, lief in Spanien mit den Rudeln herum, hat mit Menschen keine guten Erfahrungen gesammelt, hat einen schwachen, unsicheren, gebrechlichen, kränklichen Anführer bekommen.

    Was tut so ein Tier (Lebewesen), das auf Überleben getrimmt ist? Welches sich in der Umwelt behaupten muss?
    Was ist die oberste Regel eines jeden lebenden Wesens?

    Da kann man froh sein, das dieses Tier sich nicht zu einem "Beißer" entwickelte, unbewusst erzogen wurde (Angstbeißer)

    Der Hund lebt jetzt so nebenher. Er bekommt Leckerlies, Futter, medizinische Versorgung, Aufmerksamkeit. Er wird Gassi geführt, immer schön an der Leine, man weiß ja nicht was alles passieren kann! Manchmal im Rudel mit den wohlmeinenden Nachbarn, deren Hunde gleichermaßen "komisch ausgebildet" sind. Den Wald sieht er vielleicht einmal im Jahr? Den Block jeden Tag.
    Alles Hunde, die ihre Aufgabe als Menschenbegleiter erfüllen. Aber keine echten Hunde, nicht mehr. Ihre Fähigkeiten, wie hören, sehen, riechen werden nicht genutzt, nicht gefördert. Ihr Sozialverhalten nicht erweitert.
    Mich macht das traurig. Alle dies Halter würden wohl den theoretischen Test bestehen. Aber keiner der Hunde würde einen echten Wesenstest bestehen. Weil kein Selbstbewusstsein, keine Wesensfestigkeit, keine echte freie Führung. Die Menschenwelt nie richtig kennengelernt, nie richtig ausgebildet :traurig:

    Oder sollte ich sagen angelernt, eingearbeitet, in unsere abstrakte, verworrene Welt? Wo Menschen stundenlang auf eine flimmernde Mattscheibe starren? In irgendwelche komischen Gebilde quatschen? Eine Welt, die sich dem Hund nicht erschließt? Geruchlos. Ihm fremd? Einem Jäger und Läufer im freien Feld, Wald.....der Dinge, Gerüche in einer Intensität wahrnimmt, die uns betäuben, umhauen würde?
    Was eben noch richtig war, Anspringen z.B. ist jetzt wieder falsch! Warum? :huh:
    Zurück bleiben Wesen, die sich nie so richtig sicher sind, bei neuen Menschenkontakten, was ist bei diesem Menschen richtig, und was falsch? Und von diesem Hunden, gibt es scheinbar immer mehr.
    Degradiert zu einem Mensch in Hundegestalt. Mit Ansprüchen, die uns so fremd sind, wie nur irgendetwas. Und den meisten auch bleiben.

    Danke fürs lesen....
    In Gedenken an meine vierbeinigen Weggefährten :blume:
     
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  7. #7 Alfred Klein, 11.05.2019
    Zuletzt bearbeitet: 11.05.2019
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    Das ist kein Wesenstest, das ist Tierquälerei!

    Meine Ex hatt einen vermittelten aus dem Ostblock. Der war schon erwachsen als sie ihn bekam. Teure und gute Hundeschule mit allem drum und dran. Kann alles was es nur gibt, wäre als Begleithund toll, sagte man. Hört auch soweit sehr gut. Außer er riecht beim Gassigehen, Wiesen, Wald, ein Wild. Dann hört er keinen Schlag mehr und ist weg, falls nicht an der Leine. Und, was würdest Du machen? Dem das wie abgewöhnen? Also schreib nicht solche Sachen, auch Hunde sind Charaktere mit unterschiedlichen Richtungen welche man nicht abstellen kann.
     
  8. #8 Tiffani, 12.05.2019
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    DAS ist keine Tierquälerei. Nur dann wenn ein Hund daran nicht gewöhnt ist. Das liegt am Trainer. Ja klar, laut ist es. Aber denk mal an Grenzhunde, Meldehunde, Spürhunde in Kriegsgebieten....
    Ich lebe ja nicht auf dem Oktoberfest! Ich gehe aber auch mal ins Kaufhaus, da kann es auch mal sehr voll sein. Möchtest du einen Hund haben der dann nervös ist, sich unwohl fühlt, verängstigt? Ich nicht. Daher Demo-fest, Randale-fest, Einsatzhund-fest, Feuerwehralarm-fest.
    Bei mir gab/gibt es viele Demos, Feuerwehreinsätze, oder deren Sirenen, wenn die vorbeifahren.. Ich kann nicht immer warten bis die Demo vorbei ist, wenn der Hund kacken muss. Daher lernt ein Hund von klein an, das Menschen halt ein bisschen irre sind. Dann ist alles im Lot, und er kann entspannt kacken, schauen, schnüffeln....

    Einer meiner Hunde ist mit uns Motorrad gefahren, Fahrrad sowieso, aber auch Riesenrad. War spät abends, und dem Betreiber mussten wir versprechen....:roll:
    Der Hund war schussfest! Der hat, wenn man nicht aufpasste, Silvesterknaller zurück gebracht. Warum? Er wurde einige Wochen vor Silvester geboren, der lag selig nuckelnd bei seiner Hundemutti und verband Knallerei mit nichts schrecklichem. Als er dann ein Jahr alt war, hat er gesehen, was er damals nur hörte...
    Der ist auf meinem Pferd mit geritten, wenn er müde wurde, nahm ich ihn hoch aufs Pferd. Der hat von klein an Galopper und Traber kennengelernt, auf der Rennbahn. Während andere ausflippen oder hysterisch kläffen, war das für ihn dann ganz normal, die ganze Aufregung, das Getöse, die laut stampfenden und schnaufenden Pferde. Der hatte auch keine Angst vor ihnen, ich eher um ihn, das er mal einen Tritt bekommt.
    Der kam mit ins Restaurant (wenn erlaubt), und lag selig schlummernd unterm Tisch, weil es nix gibt bei Tisch!
    Der ist mit in den Swimmingpool gesprungen, musste natürlich hinterher geduscht werden wegen dem Chlor.
    Dieser Hund war Tag und Nacht bei mir, von der 10. Woche an. Ich sag dir, der hat ein geiles Leben gehabt.
    Der hat sich voll sozial integriert als wir umzogen und er die ersten Auseinandersetzungen mit den Nachbarshunden hatte. Wegen Rang und so...von wegen...ich bin jetzt hier der NEUE :~
    Ich wünschte jeder Hund könnte so leben wie dieser es konnte. Mit seinen Menschen, zusammen.

    Und ja Hunde haben auch Charakter wenn man ihn den lässt. Deswegen passt ja auch nicht jeder Hund, gleich welcher Rasse, zu jedem Menschen. Zu manchen Menschen passen niemals irgendwelche Hunde.
    Zu deiner Ex....
    Einen erwachsenen Hund, aus dem Ostblock :D
    Ok.
    • Welche Rasse? Oder Rassen? Ein Jagdhund?
    • Wie Alt?
    • Welches Geschlecht? Kastriert? Sterilisiert?
    • Welche Art von Hundeschule? Selbsttraining? Ausbildertraining? Hier in Deutschland? Welches Konzept verfolgt diese Hundeschule? Teuer heißt nicht gut und schon gar nicht Tiergerecht :nonono:
    • Wäre als Begleithund toll....wer sagte das? Die, die ihn loswerden wollen? Sind das versierte Hundeleute? Oder welche die Tiere aus dem Ausland "retten?"
    • Hört eigentlich ganz gut.... In meiner Sprache heißt das, der hört nur wenn es IHM passt :bier:
    • Du weißt wie Hunde im Ostblock im allgemeinen gehalten werden...
    • Ländlich, auf dem Hof, im Zwinger, an der Kette, oder laufen lassen kann ja nichts passieren....
    Was macht ein Hund der Langeweile hat und sich rumtreiben darf? Der auf sich selbst gestellt ist? Er jagt, schnüffelt, hetzt.... tötet vielleicht auch?
    • Wo lebte der Hund zwischen seiner Geburt und dem Erwachsenenalter?
    • Ist er ein Beschützer? Ein Kopfhund? Selbstständig? Wachsam?
    • War er vielleicht mal so etwas wie ein Gruppenführer, da wo er herkam?
    • Hat deine Ex genug Rückgrat um mit so einem "starken" Hund auf Augenhöhe zu kommunizieren?
    • Akzeptiert er sie als Chef? Gehorcht er ohne Kommandos in kleinen alltäglichen Dingen?
    • Oder hinterfragt er bei jeder Gelegenheit ihre Führungsposition? :D
    Ich mag starke Hunde, aber du darfst dir keine "Fehler" erlauben, sie checken dich permanent. Wie ein guter, wirklich guter Mitarbeiter, der seinen Chef auch in Gedanken kritisiert. Menschen tun dies natürlich nicht offiziell, Menschen denken sich ihren Teil, oder kündigen.
    Hund denken nicht, die handeln, z.B. mit "ungehorsam" weil Frauchen eben keine Ahnung von der Jagd hat :zwinker: Das muss man ihr beibringen....
     
  9. #9 Alfred Klein, 12.05.2019
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    Ein Unding. Da bleibt der Hund zuhause. Weniger wegen dem Hund als vielmehr der anderen Leute im Kaufhaus. Nicht wenige sind da ängstlich.
    • Ein Boxermischling, wohl etwas Jagdhund drin. Weiblich, kastriert. Hundeschule sehr gut, mit gutem Ruf, in D. Die Hundeschule sagte guter Begleithund. Hört nicht nur wenn es ihm paßt, sondern allgemein. Außer er wittert was zum Jagen. War wohl ein Straßenhund.Ist jetzt ca. 9.
      Das weiß niemand. Wie erwähnt wohl Straßenhund.
     
  10. #10 Tiffani, 12.05.2019
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    Mit 9 Jahren...was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmer mehr.
    Das sind eingeschliffene Gewohnheiten. Das heißt, er ist jetzt so konditioniert. Das läuft automatisch ab.
    Wie verbrennen, und Finger weg ziehen. Zudem sind Boxer sagen wir mal Hunde mit einem Hang zum Eigensinn :D dann evftl. noch Jagdhund, evtl. Straßenhund.
    Lass ihr den Spaß, also Leinenzwang in solchen Gebieten :k. Oder aber, wenn die Ex Zeit hat, und der Hund noch fit ist, erstaunlich als "Boxer" mit 9 Jahren, bilde sie aus. gib ihr das was sie will. Stöbern, verfolgen, stellen. Nennt man auch umkonditionieren. Funktioniert nicht immer. Kommt drauf an warum sie es tut. Aus Spaß an der Tätigkeit, oder weil es rudimentäre Überlebensstrategien sind, als sie Straßenhund war (also Beschaffungsmaßnahme) :D.
    Interessant wäre das Projekt allemal. Vielleicht Mantrailing oder reiner Spürhund (Fährtenarbeit)?
    Der Hund kann die Praxis schon, er bräuchte nur noch die Theorie lernen. dadurch, wenn man die Verknüpfung schafft, wäre er dann auch besser zu kontrollieren. Deine Ex würde auch die Frühsymptome besser erkennen. Der Hund wäre vor allem ausgelastet, hätte eine Aufgabe die ihm offensichtlich Spaß macht. Nutze doch das Können dieses Hundes, wenn er ansonsten Top ist :zustimm:
     
  11. #11 Alfred Klein, 13.05.2019
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    Ich gehe ja meist mit Gassi. Und die Frühsymptome kennen wir, jedenfalls meist. Aber wenn sie frei läuft und eine Witterung hat, die hat sie oft spontan, dann ist sie weg. Ansonsten sind halt die Symptome gut zu erkennen, Nase hoch und auf Zehenspitzen tänzeln. Meine Ex hat ja nicht nur einen Hund, sie hat drei, alles Weiber. Der spitzgedackelte Windhundpinscher ist ein guter Fährtenhund. Der relative Neuzugang, noch jung, Boxer reinrassig, ist halt ein Boxer. Jagen? Ach wo. Nur wenn die Große abhaut rennt er bzw. sie mit. Ist ihr dann schnell langweilig und sie kommt zurück. Der spitzgedackelte Windhundpinscher jagt dann mit der großen mit. Bis die dann zurück sind dauert es schon mal.
    Übrigens, der Boxer ist aus Spanien, kein Straßenhund wie die beiden Anderen. Wurde vom Züchter abgegeben weil zu klein. Ist lustigerweise nur knapp kniehoch. Hört am Besten von den Dreien, den habe ich ohne Hundeschule so hinbekommen. Ist allerdings etwas dämlich, halt ein Boxer. ;)
     
  12. #12 Karin G., 13.05.2019
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    tolle Rasse :D
    Foto wäre interessant
     
  13. #13 Tiffani, 16.05.2019
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    Bitte schön :)
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