Sie ist da! (Schwarzohrpapagei)

Diskutiere Sie ist da! (Schwarzohrpapagei) im andere Papageien Forum im Bereich Papageien; Hallo ihr alle, es ist soweit, gestern ist Lotti bei uns eingezogen. Einerseits bin ich nun glücklich, andererseits habe ich...

  1. AndreaH

    AndreaH Guest

    Hallo ihr alle,

    es ist soweit, gestern ist Lotti bei uns eingezogen. Einerseits bin ich nun glücklich, andererseits habe ich Unsicherheiten/Ängste (ich zähle auf euch) :) / :(

    Also, die Kleine wurde von mir Lotti getauft, da sie als Volierenvogel keinen Namen bekommen hat. Sie ist im Sommer 1993 in Deutschland geboren, sollte also im Alter ganz gut zu Rico passen. Die zierliche Lotti ist kerngesund und hat ein etwas blasseres Blau im Kopfgefieder, was aber nicht zu Verwechslungen mit Unterarten führt. Sie ist ein waschechter Pionus menstruus menstruus. Tja, wie kann's bei mir und meinen Geiern anders sein, sie hat einen amputierten Fuß, was sie aber nicht großartig behindert. Fotos habe ich noch nicht, werde ich aber nachliefern.

    Mein Rico hat mich in den letzten 3 Wochen ja ständig füttern wollen und hat von morgens bis abends aufs heftigste mit mir gebalzt und mich bzw. meine Hand begattet. Doch "typisch" Mann, kaum hat er Lotti gesehen, war ich nur noch Schnee von gestern. Sofort wollte er durch die Käfigstäbe Lotti füttern. Er hat sich den ganzen abend einen abgebalzt, wenn ich das mal so salopp schreiben darf. Aus dem ängstlichen Rico ist ein selbstsicherer, stolzer und verliebter (?) Schwarzohrpapagei geworden.

    Lotti kennt allerdings nur das Volierenleben. Aus diesem Grund muss sie vorerst mit einem kleinen, einfachen Hamsterkäfig, den ich zum Transportkäfig ausgebaut habe, vorlieb nehmen, damit sie sich nicht verletzen kann. Sie soll jetzt zuerst einmal das Wohnungsleben, mit allen Geräuschen usw., kennenlernen. Ich hoffe, das Lotti recht bald ihre Angst vor mir verliert, denn ich möchte ihr so schnell wie möglich Freiflug gewähren. Das ist wohl auch im Sinne von Rico. Vielleicht könnt ihr mir ja den ein oder anderen Tipp geben.

    An dieser Stelle möchte ich Rüdiger meinen ganz besonderen Dank für die schnelle und ausführliche Hilfe aussprechen.

    Juhu, juhe und juha nu ise da :D :D :D :D
    Andrea
     
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  3. Maurizio

    Maurizio Guest

    Subba !!!!!!!!

    Jau, mehr gibt`s nicht zu sagen :S !

    Wünsche Dir mir deinem Paar nur das Beste ;)

    Tschüssy
     
  4. AndreaH

    AndreaH Guest

    Bin auch ganz stolz

    Danke für die lieben Wünsche 8)

    Habe mir nochmals Gedanken um die Regeln gemacht. Sie sind ok, dürfen und werden mich aber nun doch nicht davon abhalten, hier meine Meinung und meine Gefühle in angemessener Form zu äußern.
    Also, wenn du was zu schreiben hast, ich lese und antworte gerne.

    Zu dem Kontakt: Erstens sofort ein wunderschönes Paar Weißkopfpapageien. Zweitens zuerst ein männlicher Schwarzohr und in den nächsten Tagen ein weiblicher. Wenn du Interesse hast, mail mich doch an.

    Viele Grüße Andrea
     
  5. Maurizio

    Maurizio Guest

    hab ich doch gemacht ???????

    Bitte, Bitte, Bitte
    Ja das Schwarzohrenpaar. Sag mir, sag mir (lechz, ungeduldiges links- nach rechtshüpfen, lachen, freuen ...)

    Gruss von mir zu Dir
     
  6. AndreaH

    AndreaH Guest

    Langsam, sonst brauchst du Herztropfen

    Mail an dich mit Details ist in Vorbereitung. Und bis sie kommt, einfach ruhig durchatmen! :D :D

    Lotti und Rico grüßen zurück
     
  7. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Andrea!

    Herzlichen Glückwunsch, toll, das es geklappt hat!:)
    ich wünsche Rico und Lotti nur das allerbeste und es beginnt ja auch schon ziemlich verheißungsvoll!

    Zum Freilfug habe ich gerade auch etwas im Graupapageienforum geschrieben: ich bin da etwas anders davor und gewähre auch meinen nicht-zahmen Geiern ziemlich schnell Freiflug.
    Rico hat doch einen Käfig, oder? Kannst Du ihn nicht eine Zeitlang rauslassen, den Käfig ein wenig umgestalten und Lotti hineinsetzen?
    Ich habe keine Ahnung, wie groß der Hamsterkäfig ist, aber für einen Volierenvogel erscheint mir das eine ungute Lösung, die ihm die Eingewöhnung auch nicht leichter macht.
    Du weißt ja von meiner Wildfang-Grauen Henriette und wie schnell sie sich alleine aufgrund des Vorbildes des zahmen Grauen Alf an uns gewöhnt hat. Möglicherweise läuft es bei Rico und Lotti ähnlich?
     
  8. AndreaH

    AndreaH Guest

    weiß nicht so recht :~

    Hi Rüdiger,

    ist schon verzwickt mit den Antworten - hier und da und dort. :D:D

    Ich finde es viel zu riskant, die beiden gleich in einen Käfig zu setzen. Gerade weil Lotti nur die Voliere kennt, reagiert sie auf alles sehr empfindlich. Sie donnert von eine Ecke in die andere ohne zu schauen, wo es lang geht, weil Panikreaktion. Also viele Möglichkeiten, kleinere und größere Verletzungen zu erleiden. Es sind Äste, Spielzeug usw. im "normalen" Käfig und im Zimmer. Klar kann ich Zimmer und Käfige umgestalten, aber das nimmt der Kleinen doch nicht die Angst.
    Außerdem will ich ja auch keine "Zwangsverpaarung" vornehmen. Die beiden können noch früh genug zusammen sein. Ok, die Lotti schaut schon sehr interessiert nach Rico und der balzt sie wie verrückt an. Was ist, wenn er sie nun gleich besteigen will?
    Sie reagiert noch sehr panisch auf Menschen und ist dann nicht zu halten. Die Nase hat sie sich schon aufgeschlagen. Wenn ich den großen Käfig von Rico umbaue und Lotti hineinsetze flattern da zwei Angsthasen im Käfig. Ich halte das nicht für gut.
    Freiflug habe ich versucht. Lotti kennt nun jede harte Wand im Zimmer. Auch die Fensterscheiben lernte sie kennen. Sie war nur 5 Minuten draußen - das gab ganz schön viel Bruch. Die Gegenstände kann ich ja ersetzen, doch was ist mit Lotti? Ich habe sie dann wieder in den Käfig gesetzt, weil sie sich nicht beruhigen wollte.
    Der kleine Hamsterkäfig ist ca. 100x40x50 und ich glaube wohl, das er durchaus als vorübergehendes Papageienheim geeignet. Rico und Kiwi haben sich darin im Urlaub wohl gefühlt. Es gab ja genügend Freiflug.

    Grüße Andrea
     
  9. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Hallo!

    Hihi, das ist wirklich eine lustige Unterhaltung! (Für alle anderen: Andrea und ich schreiben gerade in zwei verschiedenen Foren).

    Auch in diesem Forum bleibt es schwierig.
    Ich habe ja auch so ein scheues Flatterhuhn, Otto, der immer noch auf der Flucht vor uns ist, wenn man sich ihm nähert, obwohl die Fluchtdistanz geringer geworden ist.
    Er hat aber bald seine Landeplätze im Zimmer entdeckt, die er immer anfliegt, auch wenn es das erste Mal Crash-Flüge waren. Wir haben ihm die Gelegenheit gegeben, das Zimmer alleine zu erkunden, aber ich weiß natürlich nicht, ob das beí Dir machbar ist. Oder wir haben ganz still auf dem Sofa gesessen und uns möglichst nicht bewegt.
    Bei Henriette hat Alf eindeutig eine beruhigende Wirkung auf Henriette, ist er anwesend, ist sie wesentlich weniger scheu (manchmal versteckt sie sich auch regelgerecht hinter Alf:-)). Leckerbissen aus der Hand nimmt sie auch nur, wenn Alf dicht bei ihr sitzt.
    Aber selbstverständlich kann es auch den umgekehrten Effekt geben, dass die Scheu ansteckend auf den anderen Vogel wirkt. Ein wenig scheint mir das so bei den Mohren Otto und Jerry/Trude zu sein, die, solange sie noch alleine im Käfig war, nicht beim hineingreifen herumgeflattert ist. Da sind Voraussagen wohl nicht möglich.
    Du hast natürlich recht, dass die Verletzungsgefahr in einem größeren Käfig auch größer wird. Meine Beobachtung ist aber schon so, das Vögel in einem kleinen Käfig leichter zur Panik neigen, weil sie keine Fluchtmöglichkeit haben und sich nicht weit genug zurückziehen können.
    Ich denke, Du wirst schon die der Situation, die man natürlich aus der ferne einschätzen kann, angemessene und richtige Entscheidung treffen.
    Mit dem Hamsterkäfig ist das so eine Sache: der weckt eben eine bestimmte Vorstellung, die sich nicht unbedingt mit der von einem Papageienkäfig verträgt. Da Du auch vom Transport geredet hast, habe ich diesen Käfig auch für sehr klein gehalten, aber das ist er ja gar nicht. Aber das sind eben die typischen Probleme, wenn man etwas aus der Ferne beurteilen muß.

    Tschüss Rüdiger (der jetzt aber endgültig Schluß macht, sonst schafft er nicht mehr, was er schaffen muß!)
     
  10. AndreaH

    AndreaH Guest

    Zwischenbericht

    Habe Lotti nun in Ricos Käfig gesetzt. Vorher habe ich alles rausgenommen, was eventuell Verletzungen verursachen könnte. Nun sieht sie aus, als hätte sie Bekanntschaft mit einem Ventilator gemacht - und das nach 4 Tagen! Wirklich schade um das schöne Gefieder. Ich werde Lotti wieder in den anderen Käfig setzen. Dort ist es für sie einfacher.

    Ja der umgebaute Hamsterkäfig. Ich war gestern in einem Zooladen und kann euch nun alle verstehen. Was auch immer das für ein Käfig ist, es ist auf jeden Fall kein Hamsterkäfig. Die sind ja wirklich schrecklich.

    Der einzige, der sich Lotti nähern kann ohne bei ihr Panik auszulösen, das ist unser Rico. Den beäugt sie den lieben langen Tag. Am Wochenende gibt es einen erneuten Freiflugversuch. Mal sehen, was das für ein Chaos gibt.

    Grüße Andrea
     
  11. AndreaH

    AndreaH Guest

    Neues von Lotti

    Seit Samstag hat Lotti nun Freiflug. Leider nutzt sie es nicht.:( Ich könnte sie nur mit Gewalt aus dem Käfig holen und das will ich nicht. Sie hat nach wie vor noch unglaubliche Angst. Ich kann mich mittlerweile bis auf 1 m dem Käfig nähern ohne sie in Panik zu versetzen. Die Reinigung des Käfigs bzw. die Näpfe austauschen wird allerdings noch mit großer Panik begleitet. Vor dem Tag, an dem sie ihren Freiflug nutzt, habe ich jetzt schon Muffensausen. Ist es augenblicklich noch schwierig bzw. unmöglich die Kleine herauszubekommen, wie krieg ich sie dann wieder rein? Hatte mich mal mit einem Transporthölzchen genähert, da schrie die Kleine, als wolle ich sie umbringen. Nur vor Rico hat sie keine Angst. Er darf zu ihr in den Käfig, weiß aber nicht so recht was er da machen soll. Das ist lustig anzuschauen.:D Meist begnügt er sich damit, etwas verlegen im Käfig an den Futternäpfen rumzumachen. Sie rückt dann oben auf der Stange immer näher an ihn heran. Gestern rückte sie so nahe, das sie direkt über ihm saß. Damit hatte er nicht gerechnet und war so verunsichert, das er nach ihr gebissen hat. Wir werden sehen, ob sich hier nun eine Ehe anbahnt oder nicht.

    Na ja, gut Ding will Weile haben.

    Grüße Andrea
     
  12. Karin G.

    Karin G. Co-Admin
    Administrator

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    Hallo Andrea
    habe gerade mit grossem Interesse die verschiedenen Kommentare gelesen. Beim ersten Hinweis auf den "Hamsterkäfig" musste ich erst mal schlucken (ist die denn wahnsinnig?), dann kam aber die beruhigende Nachricht, dass es doch kein Hamsterkäfig im landläufigen Sinn ist.
    Hoffentlich gewöhnt sich Lotti bald bei dir ein, braucht halt alles seine Zeit. Es war doch ein grosser Schock von Voliere auf die völlig andere Umgebung.
    Drücke euch allen die Daumen.-
    Liebe Grüsse aus der Schweiz
     
  13. AndreaH

    AndreaH Guest

    Gedanken zu Lotti und Thomas

    Am Donnerstag hatte ich geschrieben, dass Lotti ihren Freiflug nicht nutzt und ich auch irgendwo ganz froh darüber bin. Heute melde ich mich, weil ich nun zweierlei Ratschläge brauche.

    Am Samstag ist Rico - wie in den letzten Tagen üblich - zu Lotti in den Käfig. Wie üblich saß er vor den Futternäpfen dumm rum. Lotti dachte sich wohl, wenn er nix macht, mach ich eben was. Bevor Rico sich umsehen konnte, war die Kleine neben ihn geklettert und gurrte ihn hingebungsvoll an. Was macht dieser Dösbattel, er jagt sie weg. Hey, ich versteh das nicht. Zuerst balzt er sie an, dann weiß er plötzlich nicht weiter und nun jagt er sie weg. Ist das normal? Jedenfalls hat das Wegbeißen Lotti aus dem Käfig gebracht. Sie drehte einige Runden im Raum, wobei ab und an ein Landeversuch an der Wand versucht wurde. Irgendwann landete Lotti auf einem Spielplatz auf einer hohen Vitrine. Von dort aus beobachtete sie den Rico, der mittlerweile auf einem niedrigen (so 1,40 oder 1,50 m hoch) Spielplatz gelandet war. Wir (Thomas und ich) hatten uns gerade von dem Sie-ist-draußen-Schreck erholt, da nahm sie Anlauf und flog runter zu Rico auf die Plattform. Rico saß wie versteinert da, denn Lotti rückte bis auf 1 oder 2 cm an ihn ran. Jeder andere Mann wäre froh, wenn ihm die Damen so nachlaufen - nicht so Rico, der hat Lotti wieder weggejagt. Sie war so voller Hektik und Angst, dass sie keinen Landeplatz mehr finden konnte und ist abgeschmiert. Ich konnte sie nur noch mit einem Handtuch stoppen und in den Käfig schaffen. Also, die Lotti wird noch eine ganze Weile brauchen, bis sie Vertrauen zu Menschen aufbaut. Die soll sie auch haben. Was ich nicht verstehe, ist das Verhalten von Rico. Balzen Vögel auch wenn sie kein Interesse haben?

    Mein Herzallerliebster macht mir auch Sorgen. Er kann unsere Kiwi nicht vergessen, er hat sie so fest ins Herz geschlossen, dass es ihm schwerfällt, Platz für andere zu schaffen. Er konnte nach all den Wochen tatsächlich noch nicht loslassen. Die neue Frau für Rico sollte perfekt sein (ich glaube er hat eine zweite Kiwi gesucht) - und perfekt ist Lotti in seinen Augen nicht. Sie ist 8 Jahre Volierenleben gewöhnt und hat halt Angst vor uns. Er kann nicht glauben, dass das eine Zukunft hat. Lotti ist erst seit 2 Wochen bei uns, was erwartet er? Ich weiß nicht, was ich ihm sagen soll.

    Ratlose Grüße von Andrea
     
  14. Uli L.

    Uli L. Pascale und Manuri

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    Hallo Andrea!

    Zu dem ersten Teil deiner Geschichte kann ich dir leider keine Tipps geben, da ich selbst nur sechs Wellensittiche habe und die sind ja um etliches leichter zu halten. Ich kann nur sagen, dass damals als ich nur zwei Wellensittiche hatte, mein Wellensittichhahn auch gebalzt hat, obwohl er kein echter Partner von der Henne war, die ich damals hatte. Lösung des Problems war zwei weitere Wellensittiche zu holen. Naja, ich glaub aber, dass sich das vielleicht nicht so umlegen läßt auf größere Papageie. Vielleicht hat ja Rüdiger da einen Tipp.

    Dein zweites Problem kenn ich aus eigener Erfahrung. :(
    Als vor zwei Jahren (3.4.99) unser Hund Dusty gestorben ist, da konnte ich ganz einfach keinen anderen akzeptieren. Meine Eltern haben es allerdings nicht lange ohne Hund ausgehalten (ich war ein halbes Jahr vor Dustys Tod ausgezogen), es hat halt doch so viel gefehlt. Für mich selbst war immer klar, dass ich wegen meines Berufes wohl nie einen Hund haben werde. Wir sind dann bei etlichen Züchtertreffs und Hundeausstellungen gewesen, weil wir ja eigentlich eine andere Rasse wollten, damit der Vergleich nicht so stark ist. Schlußendlich hat uns keine andere Hunderasse gefallen. Nachdem meine Eltern nun auch keinen ganz jungen Hund wollten, haben wir uns dann eine alte Zuchthündin von der Züchterin unserer verstorbenen Hündin angeschaut. Als ich sie gesehen habe, wußte ich eigentlich dass es doch viel zu früh war, ich empfand eine dermaßen große Leere, ich kann das nur so beschreiben. Wir hatten den Tod längst nicht aufgearbeitet. Naja, seit fast zwei Jahren lebt nun Roxy bei meinen Eltern.
    Die zweite Erfahrung hab ich vor einem Jahr gemacht, als mein damals ältester Wellensittich (7.4.00) wegen einer Herzkrankheit gestorben ist. Ich hab das Weibchen zur Selbstverpaarung weggegeben und sie dann mit Männchen wieder zurückbekommen. Als ich ihn gesehen hab, hab ich genau gewußt, dass ich mir ihn in einer Tierhandlung niemals ausgesucht hätte. Auch damals empfand ich diese Leere. Ich hab mir dann noch zwei dazugenommen. Mittlerweile liebe ich ihn genauso wie alle anderen und würde es immer wieder so machen.
    Aufarbeiten finde ich kann man nur, indem man wirklich oft davon spricht und sich viel damit beschäftigt. Auch wenn es sehr weh tut, es ist notwendig.
    Das eigentliche was ich damit sagen will, ist, dass die Zeit des Aufarbeitens immer eine Weile braucht. Man braucht Zeit um den Schmerz zu verarbeiten. Manche werden damit schneller fertig, manche brauchen länger, meistens ist es einfacher, wenn ein anderes Tier da ist, das liebt man zwar noch nicht, aber man muss sich damit auseinander setzen. Dein Freund/Mann soll sich und Lotti noch etwas Zeit geben, auch wenn es ein Jahr oder länger dauert. Das ist eine ganz normale Reaktion. Eine Freundin sagte mir einmal, wer liebt, der muss auch loslassen können. Wir haben verlernt loszulassen. :) Er wird schon sehen, eines Tages wird er Lotti auch lieben, auch wenn es ganz anders ist, als seine Liebe zu Kiwi. Das kenn ich von mir, schließlich ist es eine ganz natürliche Reaktion, dass man ein Tier nicht so durch ein anderes einfach ersetzen kann und seine Liebe, die man für das andere Tier empfunden hat einfach überträgt, das kann man bei Menschen ja auch nicht. ;)
    Was vielleicht auch noch wichtig zu sagen ist, keiner meiner Vögel ist zahm. Sie wohnen mit mir im Wohnzimmer und haben dauerhaften Freiflug. Ich denke, dass sich Lotti auch noch daran gewöhnen wird, dass sie jetzt in einem Zimmer wohnt und nicht mehr in einer Voliere. Das Zauberwort heißt wie so oft, Geduld haben, aber das weißt du ja sowieso schon.
     
  15. AndreaH

    AndreaH Guest

    Hi Uli,

    danke für deine Antwort. Den zweiten Teil hab ich mir von der Seele schreiben müssen, weil ich von Thomas seit 2 Wochen ständig höre, dass das nicht gut geht. Ich wollte aber nicht ungerecht zu ihm sein, weil ich eben gemerkt habe, wie schlimm das für ihn ist. Es würde ihm vielleicht leichter fallen, wenn Lotti zahm wäre. Durch deine Aussage kann ich mich jetzt wieder in Geduld fassen und ihn im Loslassen unterstützen.

    Zum ersten Teil hoffe ich noch auf Antworten.

    Danke Andrea
     
  16. Pe

    Pe 2,2 SWO

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    Hallo Andrea,

    leider kann ich dir zu Teil 1 auch nichts raten. Unsere Mara hat sich gut eingelebt und nun im Laufe der letzten Wochen die Herrschaft über Käfig, Wohnzimmer und Gucki übernommen. Er darf nicht mehr oben sitzen, kann nur noch fressen wenn sie satt ist und sammelt des öfteren die Brocken vom Käfigboden auf. :-(
    Ihr Radius hat sich auf ca 4 Meter um den Käfig herum ausgedehnt. Sie fliegt auf den Freisitz, fliegt mich an aber sonst schnell wieder zurück zum Käfig.
    Seit Neuestem schreit sie wie eine Ente (Bis zu 1er Stunde), dabei zittert sie mit den Flügeln.??? Ich habe das Gefühl sie möchte dann etwas von mir, doch leider bin ich noch nicht dahintergekommen. Auch mein Mann mäckelt immer mehr an Mara herum. Gucki ist sein Liebling und dass er soviel einstecken muss passt ihm gar nicht. Wenn wenigstens einer von Beiden Interesse am anderen hätte. So steh ich nun auch zwischen den Dreien.(Mann, Gucki und Mara) Selbst die Katze spinnt gerade. Nach 3-4 Jahren hat sie mir zum ersten Mal auf das Sofa gepinkelt.Während ich sie streichelte. :-(
    Tut mir leid, dass ich nichts besseres beizutragen habe!
    Doch wenigstens habe ich mir nun alles mal von der Seele geschrieben.

    Mit geduldigen Wünschen für dich ...(u. für mich)
    Petra
     
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  18. Karin G.

    Karin G. Co-Admin
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    Hi, Andrea, Hallo alle zusammen
    da können wir ja von Glück sagen, dass unsere Katze (sie war beim Einzug des Papageis bereits 9 Jahre alt) uns nicht auch auf das Sofa gepinkelt hat. Sie hat sehr grossen Respekt vor dem Vogel, sichert immer erst nach allen Seiten, bevor sie einen Raum betritt. Aber die beiden sind auch schon mal einträchtig beim Mittagessen auf dem Boden zusammengesessen, der eine bei dem einen Tischbein, die andere am anderen Tischbein, in Erwartung der leckeren Dinge, die vielleicht von oben fallen könnten.

    Drücke Euch weiterhin die Daumen, dass sich das Zusammenleben zur Zufriedenheit aller Beteiligten bald einpegelt.
     
  19. Maurizio

    Maurizio Guest

    bee cool

    :S Hallo liebe Andrea
    S` ischt ja erscht a Monat her. Han och a Bissl Geduld, das kummt scho z`passe.
    Ich habe da ein Motto (Lebenseinstellung) und das heisst "Wenn Du es brauchst dann kommt es" also hab Geduld. Das wird schon Besser, lass die Natur auch ein Bisschen arbeiten.
    Wenn Du einen Samen planzt, gräbst du ihn dann jeden Tag aus um zu schauen ob er keimt ?

    Bee cool, hang loose :S .
    Aua ! Ich drück Dir die Daumen :k
     
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