sie wollen uns unseren pfau wegnehmen!

Diskutiere sie wollen uns unseren pfau wegnehmen! im Recht und Gesetz Forum im Bereich Allgemeine Foren; hallo liebe pfauenfreunde =) seit 7 jahren halten wir auf 3000 qm (im gewerbemischgebiet) unsere tiere (hühner, hund und natürlich unseren...

  1. suzanne

    suzanne Guest

    hallo liebe pfauenfreunde =)

    seit 7 jahren halten wir auf 3000 qm (im gewerbemischgebiet) unsere tiere (hühner, hund und natürlich unseren pfau)
    bis letzte woche war das auch alles kein problem. nun steht das ordnungsamt täglich in der tür.
    grund : der pfau läuft auf dem gehweg herum. (er fliegt auch mal übder die strasse) im frühjahr ist er halt gern mal 'unterwegs'.
    unsere nachbarn bzw das ganze wohngebiet erfreut sich sehr an dem tier. das problem (laut ordnungsamt) seien verunsicherte autofahrer, die sich halt beim vorbeifahren wundern würden bzw dann das amt anrufen.
    früher bekamen wir auch ab und an anrufe von der polizei (wenn er mal wieder auf freiersfüßen war) aber mittlerweile wissen auch sie bescheid und bitten uns sogar um hilfe wenn sie ein 'tierproblem' haben.
    meine frage nun: was können wir tun? wir können wir argumentieren? unseren pfau nach 7 jahren einsperren, nein das wollen wir auf keinen fall.
    gerade erfuhr ich, dass er vom ordnungsamt eingefangen wurde. (wo, wurde uns nicht gesagt, er ist aber NIE weit weg) ein bußgeldbescheid sei unterwegs und bei nochmaligem einsatz würde man ihn dann wegbringen.

    für jeden noch so kleinen tipp wären wir dankbar.. denn wir sind ziemlich ratlos..

    liebe grüsse
    suzanne
     
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  3. #2 Barbara Susanne, 24. Mai 2004
    Barbara Susanne

    Barbara Susanne Guest

    Hallo suzanne

    Oje das tut mir echt leid! Also ehrlich gesagt würde ich zum Anwalt gehen spätestens wenn der bußgeldbescheid tatsächlich kommt. Vielleicht habt ihr sogar eine Rechtsschutzversicherung. Erkundige dich aber nach einem Rechtsanwalt der ein bischen Ahnung von Tierhaltung hat. Was wirft man euch denn konkret vor? Irritierte Autofahrer?! Ich bin heute auch bei uns im Ort am kleinen örtlichen Zoo vorbeigefahren und auf der gegenüberliegenden Straßenseite saß einer von deren Pfauen.....iritiert war ich zwar auch im ersten Moment aber nur kurz, ist ja kein Weltuntergang. Habt ihr vielleicht sehr "sensible" Autofahrer? Was machen die denn wenn ihnen ein Reh, Hase, Katze oder sonstwas vors Auto läuft? Kümmert sich bei euch das Ordnungsamt auch da drum? Vielleicht hilft das ja auch ein bischen zum argumentieren, ich drück euch die Daumen.

    Babs *verständnisslosdenkopfschüttelnd* Mannomann haben die Sorgen *tststs*
     
  4. viki

    viki Guest

    Hallo suzanne,

    vielleicht könnt ihr ein Netz bei den Zäunen trüber spannen. So kann er zwar fliegen aber nicht höher als der Zaun. Unsere früheren Nachbarn haben es so gemacht.

    Gruß Viki
     
  5. vonni

    vonni Guest

    Ich denke auch, dass ein Netz überm Zaun die einzig wahre Lösung ist. Das Problem ist ja nicht, dass die Autofahrer extrem sensibel sind sondern dass der Pfau Unfälle verursachen kann - mit Glück nur Blechschaden - wenn er von einem Auto erwischt wird. Das wird doch Hintergrund der Sache sein? Von Seiten der Polizei habt Ihr keine Unterstützung in punkto Pfau zu erwarten?
     
  6. RS1979

    RS1979 Guest

    Hallo,

    bei uns in der Gegend (an mehreren Stellen) habe ich auch schon oft genug Hühner auf der Straße herumlaufen sehen. Da hat auch noch keiner wegen einen Unfall gebaut oder das Ordnungsamt eigeschaltet. Und die sind teilweise in Zone 70 unterwegs :jaaa:

    Vielleicht würde ich diesbezüglich mal beim Tierschutzverein nachfragen wie sich das mit dem neuen Einsperren verhält, vorausgesetzt die sind nicht so fanatisch zu glauben, dass der Pfau durch seine Ausflüge sein Leben gefährdet (tun Wildvögel ja auch wenn sie durch die Gegend fliegen). Vielleicht können die dir auch etwas dazu sagen. ;)

    Lass uns wissen, wie es mit dem Pfau weitergeht. :0-
     
  7. #6 suzanne, 25. Mai 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. Mai 2004
    suzanne

    suzanne Guest

    erst einmal danke für die prompten antworten.

    also..
    ich kann kein netz über den zäunen spannen. unser haus ist 12 meter hoch (4 etagen) und selbst da fliegt er aufs dach.
    ich dachte schon mal an flügel stutzen, aber da er im baum schläft (seit 7 jahren) wo er ja auch hochfliegen (können) muss, habe ich das gelassen. wir wohnen an einem kleinen wäldchen. dort hat er sich seine schlafstelle gesucht. früher schlief er auf unserer mauer. da wir aber irgendwann einmal einen sperber zu besuch hatten dem einige unserer hühner um opfer gefallen sind, ist ihm das wohl zu unsicher geworden.
    (ich erzähl das nur, damit ihr wisst/einschätzen könnt, wie hoch er fliegt/fliegen kann)

    und ja.. das ordnungsamt beruft sich auf 'verwirrte autofahrer'. diese würden dann beim amt anrufen.. etc
    natürlich kommt man uns damit 'es könne ja mal was passieren' und 'tiere haben auf der fahrbahn nix zu suchen'
    dabei dreht er lediglich jeden tag um die gleiche zeit, seine runde auf dem gehweg. das dauert auch nur wenige minuten.
    natürlich ist es in 7 jahren 2 oder 3 mal vorgekommen, dass er auch die straße überflogen hat und im mai/juni ist er halt auf freiersfüßen bzw fliegt mal ein oder 2 grundstücke weiter. aber die anwohner stören sich nicht daran, ganz im gegenteil. auch sein (wirklich sehr lautes!) 'gehupe' und geschreie in den sommermonaten, wird vom wohngebiet nicht als unangenehm empfunden.
    ganz im gegenteil.. wenn wir ihn mal wieder suchten bzw unsere runde drehten, freuten sich die leute, dass sie endlich wussten wer seine 'eltern' sind bzw beteiligten sich eifrig mit an der suche.
    mit der polizei hatten wir einen deal. sie riefen uns öfters an wenn eine 'pfaumeldung' reinkam. wir schauten dann jedes mal ob 'unserer da ist' und auch wenn er zu hause war.. fuhren wir mit ihnen mit, um das 'fremde' tier zu fangen und wenn kein besitzer gefunden wurde, nahmen wir das tier halt auf.
    wie gesagt, 7 jahre ging das gut.
    entweder hat irgendwo (polizei oder ordnungsamt) der sachbearbeiter gewechselt, oder wir haben einfach eine schlechte zeit erwischt, ich weiss es nicht. heute rief ich dann erneut beim ordnungsamt an (weil man den pfau am freitag eingefangen hatte) wir waren zu hause, haben aber von der aktion nichts mitbekommen. man lieferte ihn dann eine etage unter uns ab (bei unserer mutter) mit den worten ' ein nächstes mal wird es nicht geben und ein bußgeldbescheid ist unterwegs' es war das erste mal, dass sie ihn eingefangen haben.. ein paar tage vorher wurde bei mir geklingelt (da wusste man komischerweise wo man schellen musste!) und ich hatte mich mit dem ordnungsamt darauf geeinigt, dass sie mich verständigen, MICH anrufen, falls bei ihnen anrufe von 'verwirrten autofahrern' eingehen würden.
    sie haben sich also an nichts gehalten..
    darüber wollte ich heute mit dem sachbearbeiter sprechen, und auch auf welche gesetze man sich beruft.. etc ich bekam lediglich ein :" ich bin mit dem sachverhalt nicht vertraut, der kollege ist im aussendienst, falls es um die pfausache geht, tja da haben sie pech, entweder sie sperren ihn ein, oder wir holen ihn weg, ganz einfach!" zu hören.
    was für mich auch sehr (ich weiss nicht wie ichs ausdrücken soll) befremdlich (?!) war, war folgendes: der mitarbeiter vom ordnungsamt der bei mir zu hause war, letzte woche, schellte bei mir, als ich öffnete fand dann folgender dialog statt:
    er: sie habt pfau?
    ich: bitte?
    er: na du habt pfau!
    ich: ja ich habe einen pfau, darf ich fragen wer sie sind?
    er: oh entschuldigung! ordnungsamt!
    ich: und was kann ich für sie tun?
    er: nix, weil pfau nicht im käfig, pfau bald weg!
    ich: nein mit sicherheit nicht, aber sprechen sie ruhig weiter
    er: gesetz sagt wenn pfau auf strasse, ich pfau einfangen
    ich: sie fangen hier gar nichts ein!
    er: doch, wenn pfau wieder strasse, ich kommen und holen und wegbringen
    ich: das hätte ich dann gerne alles schriftlich und nun entschuldigen sie mich bitte, schönen tag noch..
    .. das ohne worte/kommentar mal so stehen lässt..

    und ja.. wir werden kämpfen, aber 100pro..
    im moment warte ich auf den bußgeldbescheid und was man uns alles so androht.. etc
    leicht werden sie's mit uns nicht haben..das ist mal ist sicher =)

    liebe grüsse
    suzanne
     
  8. Randall

    Randall Guest

    Hallo,

    sag mal, wenn das schon 7 Jahre problemlos ging und von Amts wegen keiner einen Grund sah, gegen euren wanderlustigen Pfau vorzugehen, kannst Du Dich da nicht auf Gewohnheitsrecht berufen?


    Viele Grüße,
    Franziska
     
  9. Goja

    Goja Stammmitglied

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    Hi Suzanne,

    ich arbeite bei der Polizei und habe solche Geschichten auch schon im Dienst erlebt. Meist ging es dabei um Hunde, welche ständig und immer wieder aus ihrem Terretorium (Garten) ausgebrochen sind. Auch hatten wir schon das Vergnügen mit einem Strauss. Wenn wir wissen, woher das Tier kommt, rufen wir auch bei den Haltern der Tiere an. Allerdings ist auch ein gewisses Risiko für uns dabei, denn wenn bekannt ist, das die Polizei weiß, dass das Tier ständig und immer wieder "ausbricht" und es sollte etwas passieren, dann sind wir "mit dabei". Es ist also im Ermessen der Polizei, ob in solch einem Fall eingeschritten wird oder nicht.


    Wenn allerdings das Ordnungsamt von der Sache "Wind bekommt", ist das meist schlecht. Schließlich handelt es sich bei dem Pfau auf der Straße um eine Störung der öffentlichen Sicherheit. Wie bereits erwähnt ist damit der Straßenverkehr gemeint. Auch wenn in 7 Jahren nichts passiert ist, muß das Ordnungamt "diesen Zustand" beseitigen. Das Ordnungsamt hat leider das letzte Wort. Ich würde mich auch mal bei einem RA erkundigen.

    Gleichzeitig würde ich versuchen, mit den Sachbearbeitern des Ordnungsamtes sachlich zu reden und nicht auf Stur schalten, das kann Dir negativ ausgelegt werden. Egal, ob die gebrochen Deutsch reden und Dir sagen, dass das Tier beim nächstenmal nicht mehr nachhause gebracht wird. Je unkooperativer und unfreundlicher Du bist, desto weniger darfst Du vom Ordnungsamt "erwarten". Ich gehe auch davon aus, das der Pfau tatsächlich nicht mehr zurückgebracht wird. Das Tier kommt dann wahrscheinlich ins nächste TH oder in einem Zoo/Vogelpark, da das Ordnungsamt das Tier selbst nicht unterbringen kann.

    Rede auch mit dem ansässigen TH/Zoo/Vogelpark falls dort Meldungen über deinen Pfau auflaufen, wenn er "gesichtet" wird. Allerdings dürfen die das Tier nicht mehr rausgeben, falls er vom Ordnungsamt eingefangen (Beschlagnahmt) wurde. Schalte doch mal nen Tierschutzverein ein oder suche andere Pfaubesitzter, welche eventuell Tips haben.

    Ich drück Euch ganz fest die Daumen, dass Ihr eine Lösung findet, damit alle und zwar wirklich alle, klarkommen.

    Viel Glück
    Kerstin
     
  10. BigMama

    BigMama Guest

    Hallo,
    wie gut kommt ihr denn mit eurem Bügermeister aus?
    Versuche doch mal mit ihm über die Angelegenheit zu sprechen, ansonsten
    würde ich eure Tageszeitung auch mal darauf aufmerksam machen.

    Für mich hört sich das ganze nach einem Beamten an der sich unbedingt
    profilieren möchte.
    Hast du schon mal versucht mit dem Chef vom Ordnungsamt selbst zu sprechen. Mach doch mal den Vorschlag ob du am Orsteingang , ein Warnschild
    ACHTUNG FREIFLIEGENDER PFAU aufstellen darfts.

    Viel Glück mit deinem Pfau.


    Gruss
    Alexandra
     
  11. RS1979

    RS1979 Guest

    Mir ist noch etwas eingefallen: Wende dich mit dem Problem an die Öffentlichkeit/Presse. :dafuer:
    Ruf bei eurer Stadtzeitung an, melde dich bei RTL oder SAT1, und überhaupt bei allem, was mit der breiten Öffentlichkeit zu tun hat.
    Dadurch werden genügend Leute auf diese Sache aufmerksam und ich bin mir ziemlich sicher, dass das in der gesamten Bevölkerung (aufgrund der Tatsache das es nunmal schon jahrelang gut geht) auf Unverständnis gegenüber dem :+kotz: ORDNUNGSAMT stößt.

    Gleichzeitig erlangt euer Pfau dadurch an Berühmtheit und die Leute werden nichtmehr verwirrt beim Ordnungsamt anrufen, weil sie gerade den Pfau an der Straße gesehen haben, da der Pfau ihnen ja schon aus der Presse bekannt sein wird. :gimmefive
     
  12. Dresdner

    Dresdner seltener online

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    Hallo Suzanne,

    im TV kam auch grad wieder so ein Fall, wo ein "friedlicher" kleiner Hund in einer Ortschaft regelmäßig allein seine "Gassi-Runde" dreht und die Besitzerin jetzt arge Schwierigkeiten mit dem Ordnungsamt bekommen hat.

    Da der Hund dabei (stets allein, mit Wissen der Besitzer) öffentlichen Verkehrsraum nutzt und der Besitzer dafür Sorge tragen muß, jederzeit angemessen auf das Tier einwirken zu können, ist leider das Ordnungsamt bzw. das "Gesetz" im Recht.

    Ob es sich um einen offenbar "zahmen" Hund oder Fasan handelt, macht fürs Ordnungsamt keinen Unterschied. Letztlich argumentieren die so, daß "Wildunfälle" wie z. Bsp. mit Reh bzw. Wildschweinen ein "unvermeidbares Risiko" darstellen, im Gegensatz zu einer "angeblichen Gefährdung" durch "freilaufende" Haustiere, denen eindeutig ein Besitzer zugeordnet werden kann.

    Besch.........eiden , ....... ist aber nun mal so,


    viele Grüße aus Dresden!
     
  13. luxi68

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    Naja, was heißt besch...eiden? Das macht schon alles Sinn. Wieviele Menschen sind schon von "zahmen" Hunden gebissen worden? Die letzten Worte vorher sind meistens: "Ach, der will doch nur spielen..." und die ersten danach: "Das hat er vorher noch nie gemacht!" :s
    Aber davon mal abgesehen... Auch ein zahmer Hund kann vor ein Auto laufen wenn er alleine unterwegs ist. Dann ist das Geschrei groß wenn der Hund verletzt oder tot und das Auto beschädigt ist und alles fragt sich: "Warum hat nicht schon viel früher jemand was gemacht?", "Wofür gibt es ein Ordnungsamt?" usw...

    Ich will nicht behaupten das alles richtig ist was die machen, aber ein alleine und frei herumlaufendes Tier IST eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Ob die Gefährdung so groß ist, daß das Ordnungsamt einschreiten muß, muß eben dieses im Einzelfall entscheiden. Und das ist nicht besch...eiden, sondern im Interesse unser aller Sicherheit richtig und wichtig.

    Wer möchte schon einem nicht angeleinten Pitbull ohne Maulkorb begegnen, der gerade ohne seinen Besitzer (der aber natürlich genau weiß wo sich sein Hund gerade aufhält) sein übliche Runde dreht?
     
  14. RS1979

    RS1979 Guest

    @Luxi

    Ich will nicht behaupten das alles richtig ist was die machen, aber ein alleine und frei herumlaufendes Tier IST eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit -- dann musst du ALLE wildlebenden Tiere auch einsperren!!! 0l

    Wer möchte schon einem nicht angeleinten Pitbull ohne Maulkorb begegnen,
    der gerade ohne seinen Besitzer (der aber natürlich genau weiß wo sich sein
    Hund gerade aufhält) sein übliche Runde dreht?---es geht hierbei nicht um einen Pitbull sondern um einen Pfau :s

    Dann ist das Geschrei groß wenn der Hund verletzt oder tot und das Auto beschädigt ist und alles fragt sich: "Warum hat nicht schon viel früher jemand was gemacht?-- ich denke schon, dass die Besitzer den Tod des Tieres in Kauf nehmen, aber besser das Tier stirbt glücklich (hört sich bescheuert an, ist aber letztendlich so) als irgendwann den Rest seines Lebens eingesperrt zu sein was es bis dato seit mindestens 7 Jahren! nicht ist :jaaa:

    Und das ist nicht besch...eiden, sondern im Interesse unser aller Sicherheit richtig und wichtig. ---mein Schwager ist beim Joggen von einem Greifvogel attackiert worden, das hätte das Ordnungsamt auch nicht interessiert, was sicherlich vieeel gefährlicher ist als wenn ein Pfau mal über die Straße flitzt!!!
     
  15. luxi68

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    Wer spricht denn von einsperren? :? Ich nicht! Ich sagte nur, das jedes frei herumlaufende Tier eine Gefährdung ist, was man daraus macht muß man von Fall zu Fall sehen.

    Ich bezog mich auf den Post von Dresdner, und da ging es nur am Rande um den Pfau. :s

    Da fällt mir nichts mehr ein... 0l

    Woher willst Du das wissen wenn er es nicht gemeldet hat? :s Gerade weil ein Greifvogel gefährlicher als ein Pfau ist sollte das Ordnungsamt einschreiten.

    Bezieh meinen Post oben aber bitte nicht hauptsächlich auf den Pfau. In dem Falle finde ich die Reaktion des Ordnungsamtes nämlich auch ein bischen übertrieben. Wie ich oben schon geschrieben habe muß man von Fall zu Fall entscheiden, ob ein Eingreifen notwendig ist oder nicht. Und wenn ja, in welchem Maße. Als Außenstehende, und das sind wir bis auf Suzanne alle hier, können wir die tatsächliche Gefährdung nämlich gar nicht einschätzen. Deshalb steht uns eine pauschale Kritik an allen Ordnungsämtern dieser Welt nicht zu. Nur das wollte ich mit meinem Post anmerken...
     
  16. #15 Dresdner, 25. Mai 2004
    Zuletzt bearbeitet: 25. Mai 2004
    Dresdner

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    Dem stimme ich als Tierfreund voll und ganz zu. Es geht nicht um die Gefährdung, sondern um eventuelle Haftungsforderungen.

    Bei Unfällen mit "Wild" zahlt die Kasko-Versicherung. Warum soll bei Unfällen verursacht durch Haustiere ( egal ob Pfau, Dackel oder Pitbull) nicht der Halter zur Verantwortung gezogen werden?! Warum gibt es denn die entsprechende Haltungsvorschriften?

    Es geht gar nicht darum jemanden ohne Grund ein Tier wegzunehmen. Sondern erst dann einzuschreiten, wenn bewußt gegen geltendes Recht ständig verstoßen wird. Ich laß mir z. Bsp. weder von einem kleinen Dackel noch von einem großen Pittbull ins Bein beissen, nur weil der Halter in Bus oder Bahn auf Leine und Maulkorb verzichten will. Was er zu Hause macht interessiert mich gar nicht, es geht um die Öffentlichkeit.

    Im von mir angeführten Beispiel was im TV zu sehen war, wurde der Besitzerin des kleinen Hundes schnell klar gemacht, daß sie nicht außer jeder Verantwortung stehen kann (unabhängig ob Pfau-, Hunde- oder Reitpferdehalter).

    Übrigens zahlt keine Versicherung, wenn jemand auf der Straße einem Kleintier ausweicht und dadurch einen Schaden verursacht. Insofern würde ich mir als Kleintierhalter schon ein paar Gedanken machen um meine Tiere.



    Viele Grüße aus Dresden!
     
  17. luxi68

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    @Dresdner
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    Was ich auch noch sagen wollte... Suzanne, ich drücke Deinem Pfau und Dir beide Daumen das ihr ZUSAMMEN mit dem Ordnungsamt eine gute Lösung für alle findet. Goja hat schon Recht, mit Gewalt und Sturheit erreichst Du gar nichts, denn das Amt sitzt auf jeden Fall am längeren Hebel. Auch wenn Du dabei die Faust in der Tasche ballst solltest Du an den Pfauen denken, denn er ist das schwächste Glied in der Kette. Also viel Glück! :) :0- :blume:
     
  18. Goja

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    Hi RS1979,

    wenn man aufgefundene bzw. herumlaufende Haustiere wie Wildtiere behandeln würde, dann hätten viele Haustierhalter ihre Tiere nicht mehr.
    Taucht nämlich ein Wildtier in der "Zivilisation" auf und es lässt sich nicht mehr in die "Natur" zurücktreiben, dann werden die Tiere meist erschossen.

    Da wäre z.B. der Fuchs. Traut sich ein Fuchs in die Nähe von Menschen und das machen sie bei uns zwischenzeitlich sehr oft, werden diese Tiere erlegt. So gehts z.B. auch den Rehen.

    Wenn allerdings ein Haustier angetroffen wird, kommt keiner auf die Idee, dieses Tier zu erlegen, solang kein unberechtigter Angriff vom Tier aus geht.
    Deshalb finde ich den Vergleich nicht passend. Ich bin auch schon stundenlang einem Reh hinterhergerannt, damit das Vieh (sorry) endlich in den Wald zurückgeht, hätten wir nicht so viel Geduld und Ausdauer gehabt, wäre der Förster bzw. das Ordnungsamt gekommen und hätte das Tier erschossen.

    Gruß
    Kerstin
     
  19. suzanne

    suzanne Guest

    hallo zusammen ,

    erst einmal vielen vielen dank für die vielen antworten.
    im moment gibt's leider (oder zum glück) nichts neues.

    aber um mal eben auf einiges einzugehen:

    @presse nein, das hatte ich schon mal, als ich eine seiner verlorengegangenen frauen suchte. (radio und zeitung)
    man zog da alles ziemlich ins lächerliche :"hallo, da sucht wer eine pfauenhenne, was immer das ist.. liebe kinder geht doch mal in den zoo, dann wisst ihr auch bescheid" so und ähnliches lief da damals ab.

    @bürgermeister
    naja.. ich weiss nich.. also ich meine ob man den mit 'sowas' behelligen sollte? *grübelt

    @polizei (danke an goja an der stelle =))

    das ist völlig korrekt was du schreibst und wenn man IN DEM MOMENT WO WIR UNS DAS TIER ANSCHAFTEN, so argumentiert hätte bzw uns darauf aufmerksam gemacht hätte, dass man dies so NICHT DULDET, wäre alles ganz anders verlaufen. wir hätten ihn dann nämlich nicht aufgenommen. (er war ein krankes tier aus dem zoo, was man töten wollte)
    wir hätten ihn dann gesund gepflegt und wieder abgegeben.(sein herz nicht dran gehangen.. weisst schon)
    aber nach 7 jahren auf einmal 'die welle' zu machen.. DAS leuchtet mir eben nicht ein.

    @gewohnheitsrecht : DAS habe ich mir feste hinter die ohren geschrieben, bzw darauf werde ich nun aufbauen.. oder es zumindest versuchen.


    wir sind hier anlaufstation für vielerlei pechvögel (enten,gänse,puten,22 meerschweine die verfüttert werden sollten etc) alles tiere, die woanders keine chance gehabt hätten.. wo ein zoo mit den worten "für sowas haben wir keine zeit, wer nicht zum fressen kommt, hat halt pech gehabt" abwinkt..(oder im fall meerschweine "wir haben eh zu viele".. sie einfach verfüttert.)
    neuzugang ist ein kleiner welpe, fundtier aus einem wohnwagen, wo er 2 monate! nur das schwitzwasser vom fenster als 'nahrung' hatte. (boxer-schäferhund mix) der auch schon wieder vom ordnungsamt argwöhnisch beäugt wurde "ist da etwa ein kampfhund drin? wie gross wird der denn? waren sie schon beim tierarzt? haben sie für ihn eine versicherung?" etc etc..

    das sind für mich alles beispiele,um euch zu zeigen, dass sie gar nicht wollen!
    wir versuchen etwas FÜR die tiere zu tun - sie arbeiten vehement DAGEGEN.



    naja, wir warten (wie immer) einfach nur ab..

    liebe grüsse
    suzanne
     
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  21. suzanne

    suzanne Guest

    huch, hab die 2. seite mit antworten erst jetzt gesehen *schäm

    eine gefährdung besteht darin, dass die autofahrer (ähnlich wie bei einem unfall) neugierig langsam fahren..
    er läuft ja nur wenige mintuen am tag (ca 10 meter) auf dem gehweg von einem grundstück zum anderen. MEHR IST NICHT!
    er geht gar nicht auf die strasse, davor hat er viel zu viel angst. und auch sein 'spaziergang' diese wenigen meter ist recht zügig.. weil er eben angst hat vor den autos bzw den geräuschen.

    es ist jedes mal das gleiche bild.
    der verkehr fließt.. irgendwann hupkonzert.. ich geh ans fenster.. winkende autofahrer mit den üblichen flüchen "nu fahr schon weiter du..." und das wars.

    [sarkasmus an]
    wenn meine 17 jährige tochter aus dem bus steigt, spielen sich in etwa gleiche szenen ab.. muss ich sie nun auch einsperren, weil sie verkehrsgefährdend ist? ;)
    [sarkasmus aus]

    grüsse
    suzanne
     
  22. #20 Barbara Susanne, 26. Mai 2004
    Barbara Susanne

    Barbara Susanne Guest

    Hallo suzanne

     
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