Sittichauffangstation?

Diskutiere Sittichauffangstation? im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, Ich wollte mal fragen wie man eine Auffangstation einrichtet? Also wenn ich jetzt z.B. eine Auffangstation haben möchte für Sittiche,...

  1. das LUMP

    das LUMP mit ZG!

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    Hallo,

    Ich wollte mal fragen wie man eine Auffangstation einrichtet?

    Also wenn ich jetzt z.B. eine Auffangstation haben möchte für Sittiche, Finken ect. Wie mache ich das dann am besten?
    Also so zu sagen ääm wie ein Tierheim nur von privat. Das ich hier aus der umgebung Vögel aus schlechter Haltung übernehme und in ein gutes zu Hause vermittel.

    Das ist nur eine Frage! Ich habe das ncith vor!

    Freue mcih auf antworten
    LG Johanna
     
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  3. Purzel

    Purzel Welli-Angestellte

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    Hallo Johanna,

    für eine richtige Auffangstation brauchst du Platz, sehr viel Platz. Und nicht nur einen Quarantäneraum, sondern mehrere.
    Und Geld, sehr viel Geld (u.a. für Einrichtung, Futter, TA).

    Ich würde mich zuerst mal an den ATA (Amtstierarzt) wenden, ob und welche es Auflagen gibt.

    Was du vermutlich meinst, geht in die Richtung private Tiervermittlung und das ist etwas anderes, zumindestens nach meinem Verständnis.:zwinker:

    Liebe Grüße
     
  4. Moni

    Moni Foren-Guru

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    Aber selbst dafür bräuchte man das von Dir beschriebene ;). Schon im eigenen Interesse.
     
  5. #4 Daniel Buschle, 14. April 2009
    Daniel Buschle

    Daniel Buschle Guest

    als erstes würde ich mich mit dem ATA und dem örtlichen Tierschutzverein (wenn vorhanden) wenden und mehrere Gespräche führen...
     
  6. das LUMP

    das LUMP mit ZG!

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    Achso^^

    Also brauch man viiiel Plazt, mehrere Volieren, Quarantäneräume, Geld natürlich ect.

    Wie erfährt man dann wenn ein Tier gequält wird oder falsch gehalten wird? Man klingelt ja nciht einfach irgendwo und frag ob man ein Tier falsch hält;)
     
  7. #6 Daniel Buschle, 14. April 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2009
    Daniel Buschle

    Daniel Buschle Guest

    bei uns ist es so, hauptsächlich erfährt man solche Sachen über Mundpropaganda oder Leute nehmen mit uns Kontakt auf, die ihrem/ihren Tier/Tieren nicht mehr gerecht werden... Aber nicht immer sind die Leute so kooperativ...
    Geld spielt natürlich eine große Rolle... Zudem sollte man nur soviele Tier aufnehmen, wie man auch pflegen und sich leisten kann.
     
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  9. Ira

    Ira Foren-Guru

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    Hallo,auch in Verbindung mit dem ATA treffen nicht eindauernd Tiere (Vögel)ein,denn gerade über die behördliche Seite geht es oftmals nicht so schnell.Wahrscheinlich hängt es aber auch noch damit zusammen ob man eher ländlich oder in einer Großstadt eine Auffangstation hat.Auch ich arbeite eng mit umliegenden TH und dem VTA zusammen und bisher war alles noch sehr überschaubar.Gruß Ira
     
  10. blau

    blau Foren-Guru

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    AG abnehmender Aktionismus im Tagesverlauf
    Moin Lump,
    Mundpropaganda wurde bereits genannt.

    Praktisches Beispiel aus der Praxis/Niedersachsen:
    Zunächst suchen die (hier: zwei) Auffangstationbetreiber aktiv Tiere. Ein, zwei Tiere werden aus miserabler Haltung freigekauft. Wenn dann eine kleine, stattliche Menge zusammen kommen, findet sich irgendwann die örtlich Presse ein und es erscheint ein Bericht in der Zeitung. Danach gibt es kein Halten mehr: Die Kisten/Käfige/Eimer/Kartons werden über den Zaun auf dem Grundstück abgestellt. Nur wenige geben das Tier direkt ab.
    Dennoch, die Zahl der abgebenden bleibt stets höher als die der vermittelten Tiere.
    Manche Tiere sind gequält worden und psychisch gestört. Das belastet das Tier und auch die Tierfreunde.
    Die normalen TA-Kosten belaufen sich auf ein regelmäßiges, von den Futterkosten und den Instandhaltungskosten gar nicht zu sprechen.
    Urlaub und Ferien sind passé ebenso wie ins Krankenhaus gehen.

    Daraus gelernt habe ich folgendes:
    Nur mit entsprechendem Grundkapital, dem örtlichen TSV, ATA und vkTA im Rücken, mit Vereinsstatus (Spenden und Spendenbescheinigung möglich), Fundraisingerfahrung, zuverlässigen freiwilligen Helfern. Das heisst, neben Pflegeaufwand eine funktionierende Verwaltung und viel Networking.
     
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