Sojaimporte vernichten Regenwälder im Amazonas

Diskutiere Sojaimporte vernichten Regenwälder im Amazonas im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Liebe Regenwaldfreunde, 22 Millionen Hektar Regenwald und andere wertvolle Naturräume sind in den nächsten Jahren durch Soja-Anbau in...

  1. #1 mäusemädchen, 1. Oktober 2004
    mäusemädchen

    mäusemädchen -

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    Liebe Regenwaldfreunde,

    22 Millionen Hektar Regenwald und andere wertvolle Naturräume sind in den nächsten Jahren durch Soja-Anbau in Südamerika bedroht. Das muss nicht sein! Es gibt Alternativen.

    Bitte helfen Sie und senden Sie eine Email an den größten deutschen Importeur unter:


    http://www.regenwald.org



    Bitte leiten Sie diese Mail an möglichst viele Freunde und Bekannte weiter.

    Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank


    Reinhard Behrend

    Rettet den Regenwald e. V.

    Friedhofsweg 28

    22337 Hamburg

    040 4103804

    info@regenwald.org

    www.regenwald.org
     
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  3. #2 Tommi-Coolpix, 1. Oktober 2004
    Tommi-Coolpix

    Tommi-Coolpix Guest

    Das ist doch mal eine gute Sache. Danke für den Link. Habe gleich ausgefüllt und abgeschickt.

    Gruß
    Tommi-Coolpix
     
  4. acura

    acura Futterspender

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    hi,
    ich habs auch ausgefüllt. hab den Newsletter beantragt, so bekomme ich immer Aktionen dazu mit.. :zustimm:
     
  5. #4 Kanadagans, 5. Oktober 2004
    Zuletzt bearbeitet: 5. Oktober 2004
    Kanadagans

    Kanadagans Anserophiler

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    Ich sag nur Vegetarier und Veganer, die zwar ( bärig) konsequent auf Fleisch verzichten, sich aber Tofu reinlöffeln noch und nöcher...
    Wo indes das Tofu herstammt, aus was es hergestellt wird, das ist ebenso wenig von Interesse wie ob die Eier ausm Käfig kommen oder aus Bodenhaltung, und was damit zusammen hängt...
    Meist kommt Soja aus der Dritten Welt, ( weils auch anders kaum zu bezahlen wäre...). So wird nicht nur der dortigen Bevölkerung verunmöglicht, sich selbst durch Feldkultur zu ernähren, sondern auch noch deren Umwelt zerstört !
    Zugegebenermaßen ist auch insbesondere die amerikanische Fast Food-Industrie schuld am Raubbau des Regenwaldes. Da läßt sich das Fleisch für die billigen Burger am billigsten produzieren, und dieses Fleisch stammt noch von Zebus, an denen kaum was dran ist, nicht mal von Fleischrindern, wie Herefordern etwa, wo es sich wenigstens lohnen würde...
    Gerade diese Gedanken- und Hirnlosigkeit wird uns mal ganz gewaltig das Genick brechen, das ist sicher !

    Gruß, Andreas

    BtW: Wir hatten im Zivildienst einen veganen Koch, und der hat aus Tofu einfach alles gemacht... Und das täglich, und egal wie ers machte, es schmeckte mehr oder weniger immer gleich !
    Seitdem hasse ich Tofu, und esse umso überzeugter Fleisch, natürlich mit entsprechenden Beschränkungen auf dessen Herkunft, und von daher nicht so häufig !
     
  6. Dottie

    Dottie Guest

    Hehe, Hi Andreas,

    hm.. ich musste schon ein wenig Schmunzeln. Glaubst Du tatsächlich dass für die "Milliarden" von aktuell existierenden Vegetariern und Veganern großflächig Regenwälder abgeholzt werden müssen?

    Schätzungen zu Folge gehen lediglich 5% (!!!) der Soja Welternte in die menschliche Ernährung. Der Rest wird zu Mastfutter verarbeitet und in der Schweine-, Geflügel-, undwasweissichnoch-Mast verwendet.

    Alleine die Hälfte der weltweiten Getreideproduktion wird als Viehfutter verwendet. Es gibt nachgewiesene Zusammenhänge zwischen Fleischkonsum, der Nachfrage v.a nach Billigfleisch und dem Abholzen von Regenwäldern, der Zerstörung bäuerlicher Strukturen, dem Entzug der Lebensgrundlage der dort lebenden Menschen und das ganze Gefolge an Umweltzerstörung, das dann noch hinterherkommt, zur Anlage von riesigen Monokulturen um eben u.a. den Bedarf der Tierfuttermittelindustrie zu stillen.

    Wenn man sich dann noch vor Augen führt, dass das Verhältnis von verbrauchten pflanzlichen Kalorien zu einer erzeugten tierischen Kalorie ca. 10:1 beträgt, dann halte ich es (sorry, nicht böse gemeint, vielleicht isses ja auch nur ein Informationsdefizit) für den Witz der Woche, dass extra für "uns" Vegetarier und Veganer Regenwälder abgeholzt werden müssen, um unsere verwerfliche Gier nach Tofu und anderen Sojaprodukten zu befriedigen, weil wir aus unerfindlichen Gründen der Ansicht sind, dass Tiere nicht geqält, gemästet, abgeschlachtet und gefressen werden müssen.

    Liebe Grüße
    Silke

    PS: selbiges kann man auch auf der Seite regenwald.org erfahren. Ich zitiere:

    "Der zunehmende Anbau von Soja als Futter für die europäische Massentierhaltung zerstört ursprüngliche Wälder und artenreiche Savannen. Das muss nicht sein! Die bisherigen Anbauflächen und brachliegendes Land können so genutzt werden, dass keine weiteren Naturlandschaften vernichtet werden. Wir fordern vom größten deutschen Sojaimporteur, der Firma Bunge, kein Soja aus Raubbau mehr zu kaufen."

    Oder hier: http://www.regenwald.org/new/ursachen/fleischhunger/soja.htm
     
  7. #6 Kanadagans, 6. Oktober 2004
    Kanadagans

    Kanadagans Anserophiler

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    Hy !

    Hab ich ja dann auch gelesen =) !
    Ja, das ist noch viel schlimmer ! Genauso wie Sardellenschwärme hauptsächlich deswegen ab- und überfischt werden, um ebenfalls Tiermehl herzustellen ! Eine ziemliche Schande...

    Gruß, Andreas
     
  8. Dottie

    Dottie Guest

    Hi Andreas,

    eigentlich hatte ich ja geantwortet, aber ich seh dat Dingen hier nirgendwo...komisch...naja, dann rekonstruiere ich mal:

    "Genauso wie Sardellenschwärme hauptsächlich deswegen ab- und überfischt werden, um ebenfalls Tiermehl herzustellen ! Eine ziemliche Schande..."

    Jepp, es ist zum :+kotz: (mal so gesagt).

    Aktuell ist ja wieder so eine "robben_essen_uns_die_fisch_weg_helft_uns_beim_plattmachen_sonst_werden_wir_alle_sterben" Sache in Norwegen am Laufen. Touristen können neuerdings Jagdsafaris auf Robben buchen. (z.B. http://www.projectbluesea.de/fix/frameset.html --> Pressemitteilungen) Eines der Hauptargumente (ähnlich wie bei den Walen ja auch) das immer und immer wieder heruntergebetet wird, ist die Sache, dass Robben uns angeblich die Fische wegfressen....

    Kommt auch keiner auf die Idee, dass die Fangflotten, die jeden Tag die Weltmeere durchpflügen, evtl. auch ein klitzekleines bisschen etwas dazu beitragen, dass Fischbestände zusammenbrechen. Und ein großer Teil, ich glaube ein Drittel, des Weltfanges geht in die Fischmehlproduktion. Und der Ganze Beifang, der tot über Bord geht...

    Gruß
    Silke

    PS: Ich will ja Eurem Koch nicht zu nahetreten, aber vielleicht hat ers mit Tofu einfach nicht drauf gehabt. Ich kann ja mal in Berlin ein Paar Vegetarier mobilisieren, die Dich zwangsbekochen. :bier:
     
  9. #8 Kanadagans, 8. Oktober 2004
    Kanadagans

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    Hy !

    Oh, ich weiß wohl, das vegetarisches Essen lecker ist...
    Brennesselsuppe find ich nen Traum ! Wir mußten da aber auch so ziemlich alles weglöffeln, wenn der Chef vom " Grasen" zurück kam ( Chef= nicht der Vegan- Koch...), angefangen von Teichrosenwurzeln in Scheiben gebraten über Franzosenkrautsuppe bis hin zu Hopfengemüse ( auch lecker)...
    Das ganze nannte sich dann nach dem Ort meines Zivildienstes " Der Tornower Wald- und Wiesenteller" =) !
    Giersch gedünstet, auch ein mjam... Und deshalb bin ich von Tofu weg, und finde, sie sollten mit dem Soja wenigstens die Leute in der Dritten Welt ernähren !

    Gruß, Andreas
     
  10. Dottie

    Dottie Guest

    Hi Andreas,

    klar, dass Nahrungsmittel generell nicht in XY für Hungerlöhne hergestellt und dann über Tausende von Kilometer nach AB transportiert werden sollen. Daher ist es auch ne gute Sache regional zu kaufen. Es gibt Tofuhersteller wie "Taifun" (eine Naturkostmarke), die Soja primär aus regionalem Anbau beziehen. Aber auch zu einem kleinen Teil aus brasilianischen Kleinbauernprojekten, was ich wiederum gut finde, weil die dortigen sozialen Belange dabei berücksichtigt werden und das Ganze im Rahmen des ökologische Anbaues geschieht. Ich weiss halt nicht, ob ich Dich da falsch verstehe. Für mich klingt es so, als sei das Essen von Sojaprodukten verwerflich, weil sog. "Drittweltländer" ausgebeutet werden dafür usw. Aber wenn man bedenkt, dass eben nun einmal nur ca. 5% der Weltproduktion in die menschliche Ernährung fliessen und der Rest primär in die Fleischproduktion (als Mastfutter eben), dann liegt das Problem doch ganz woanders. Oder anders gefragt: bin ich böse, weil ich Tofu esse? :+shocked:


    Lieber Gruß
    Silke
     
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  12. Kanadagans

    Kanadagans Anserophiler

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    Nein, um Gottes Willen !
    Wenn es aus sozial verträglichem Anbau stammt, ist das völlig ok und fördernswert !
    Ich hatte am Anfang was falsch verstanden, und ich meine, das der ganze Kram zur möglichst billigen Mastviehernährung nicht not tut !
    Nur ich persönlich mag kein Tofu, esse aber gerne Sojasprossen, zB =) !

    Gruß, Andreas
     
  13. Ajnar

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    ... E-Mail habe ich versendet.

    Übrigens, wer sich pflanzlich ernähren möchte und auf Soja verzichten will, kann auch sehr gut auf Produkte aus Seitan zurückgreifen!

    Bon appetit ;) und liebe Grüße
     
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