SOS, kranker AGA

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V.Klumpp

Guest
Hilfe!

Mein Aga hat seit einem Tag Lähmungen an den Füssen! Er wurde immer schwächer und sitzt jetzt nur noch am Boden. Er kann sich ab und zu noch aufrichten und flattern, aber die Füsse hängen nur noch schlaff runter. Er frisst aber noch Hirse, wenn er sie hingehalten bekommt.
Wer weiss mir Rat???
Er ist ein Rosenköpfchen und ca. 9 Monate alt. Er war von Anfang an schwächer als das Weibchen. Kann man ihm noch helfen???
Ich wäre über gute Tipps sehr dankbar, der arme Kerl leidet furchtbar!
 
Kranker AGA

Hallo Jörg-Uwe!

Du lagst mit deinem Tipp genau richtig! Ich war mit dem AGA beim TA und der hat eine Bleivergiftung festgestellt. Wahrscheinlich hat der Kerl an meinem Vorhang-Band geknabbert.
Ich habe jetzt verschiedene Arzneien bekommen, die ich ihm täglich verabreichen soll. Ausserdem hat er jetzt "Einzelhaft", damit er etwas Ruhe vor seiner Dame hat.
Hast du mir noch weitere Tipps? Wie schätzt du die Überlebenschancen ein? Ich möchte den Vogel nicht unnötig quälen.

Danke schon im voraus!

Verena
 
Hallo V.Klumpp,

schön das ich helfen konnte.

Eine Bleivergiftung ist insbesondere für einen so kleinen Vogel sicher problematisch.

Ich vermute dennoch das er es schaffen wird, da dein Vogel bei einer lebensgefährlichen Vergiftung sicher schon gestorben wäre.

Also gib die Hoffnung nicht auf!

Viele Grüsse Jörg-Uwe

Meine Homepage zum Thema Agaporniden:
http://members.tripod.de/uwespapageienzucht/
 
Bleivergiftung

Hallo V.Klumpp,

tut mir leid zu hören, daß Dein Aga eine Bleivergiftung hat. In einem solchen Fall verabreicht der TA meist das Gegenmittel Kalzium EDTA sowie einige andere Mittel.

Homöopathisch würde noch die Gabe von Nux Vomica C200 und Okoubaka D3 helfen. Diese Mittel helfen allgemein gegen Vergiftungserscheinungen jeder Art. Wegen der Dosierung solltest Du Dich an einen homöopathisch orientierten TA wenden; vermutlich sollte Nux vomica täglich (5 Globuli (Kügelchen)) und Okoubaka in akuten Fällen stündlich, sonst einmal täglich (3 Globuli) verabreicht werden.
In schlimmeren Fällen wären ansonsten noch die Notfalltropfen der Bach-Blüten (Rescue Remidy) zu empfehlen. Hiervon verreibt man vorsichtig 1-2 Tropfen auf der Kopfmitte.

Wünsche Deinem Liebling gute Besserung und alles Gute!
 
Hallo ihr beiden!

Danke für Eure Tipps gegen Metallvergiftung. Woody ist wieder putzmunter, frisst und pfeift, nur seine "Zehen" sind noch immer gelähmt! Er ist ein Kämpfer und schafft es sogar, sich auf den dickeren Sitzstangen zu halten, seine Zehen hängen aber wie leblos an den Füßchen. Kann das wieder werden?

Er hat bisher noch "Einzelhaft", nur ab und zu darf er eine Weile zu seiner Pecky in den Käfig. Sie krault ihn dann liebevoll und putzt ihm die Federn. Allerdings nur kurze Zeit, dann beginnt sie auf ihn einzuhacken und ihn in die Füße zu beißen. Sobald sie das tut evakuiere ich den armen Woody lieber! Ist das ok. oder sollte ich ihn trotzdem im gemeinsamen Käfig lassen? Ich hab Angst, dass Pecky ihn verletzt!

Wäre toll, wenn ihr einen guten Rat für mich hättet!

Schönes Wochenende und schon mal danke!

Verena
 
Gute Besserung!!!

;) Hey das wird schon wieder!!! Die kleinen sind hart im Nehmen!
Gute Besserung an den kleinen AGA.
Grüße von Lilly
 
Hallo Verena!

Sorry, dass ich jetzt erst auf Deinen Beitrag reagiere, habe wohl Deinen letzen übersehen.
Wie geht es Deinem Woody denn inzwischen?
Ich denke mal, wenn es nicht in blutige Beißerein ausartet, solltest Du die beiden ruhig im gemeinsamen Käfig zusammen lassen. Du musst halt beobachten, wie weit Pecky geht, wenn sie beginnt in die Zehen zu hacken (Aber das machen sie ja alle gern mal, ob nun gesund oder krank.) und wie sich Woody wehren kann. Da es ja ansonsten ein liebevolles Paar zu sein scheint, wäre es schon schlecht, wenn Du die beiden nun auf Dauer trennen würdest, das könnte dann zusätzlich noch aggressiv machen.
Ich hatte auch lange Zeit einen gesunden und einen kranken Aga zusammen und die beiden waren das ideale Paar. Er hat sie (die Kranke) gefüttert und umsorgt, wenn es zwischendurch auch mal etwas Zoff gab. Aber sie hat sich, soweit sie konnte, gewehrt und seine Anwesenheit und Fürsorge bis zum Schluss genossen.

Wünsche Euch weiterhin alles Gute!
 
Hallo,
ich kann daß was Gaby sagt voll und ganz unterstützen.
Ich weiß nicht ob du daß Thema " Tod meines Agamädchens"
verfolgt hast, aber meine Micky war sehr krank und mein
Mick stand ihr tapfer und hilfreich zur Seite, war kein bischen
agressiv zu ihr und hat sich wirklich rührend um sie gekümmert.
Wenn es ein echtes Pärchen ist und sie sich gut verstehen,
kann es vielleicht sein, daß sie merkt daß er etwas hat, und
ihm einfach nur helfen will ? So war es am letzten Abend in
dem meine Micky noch gelebt hat, sie lag fast waagrecht auf
der Stange und mein Mick ist ganz nah an sie heran und hat
sie gestützt und ab und zu hat er sie ein bischen gepickt,
so wie wenn er sagen will, hey ich bin da und ich will dir
helfen und wie wenn er sie aufrütteln wollte, es war keine
agressivität dabei. Aber ich glaube er hat es geahnt, daß sie
nicht mehr lange lebt, den er hat mich immer so wissend an-
geschaut so in der Art " Tu doch was ", habe ich mir auf
jedenfall eingebildet. Ich habe sie dann am nächsten Tag leider
einschläfern müssen.
Tschuldigung ich bin jetzt ein bischen vom Thema abgeschweift,
aber was ich damit sagen will, ein echtes Pärchen steht auch
in der Not zueinander, und lasse die beiden ruhig zusammen,
den gerade jetzt braucht dein Kleiner die Zuneigung von
seiner Partnerin.

Grüße Nymphie
 
Thema: SOS, kranker AGA

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