stehe vor einer Entscheidung: Hormonchip?

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Kira0895

Kira0895

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Hallo, alle zusammen. Ich bin ganz neu hier, und finde es sehr interessant,was Ihr so berichtet. Ich stehe ebenfalls vor einer Entscheidung (Hormonchip). Meine Roststirnamazone Kira lebt seit 22 Jahren mit einer Gelbstirnamazone zusammen. Sie hatte im Juni so etwa ähnliches wie einen Schlaganfall und war rechts völlig gelähmt. Ich pflege sie seit dieser Zeit. Sie war kurz vor dem Einschläfern. Früh und abends bekommt sie Enalapril, wahrscheinlich lebenslang.? Ihr Zustand hat sich sehr verbessert. Sie ist zwar immer noch behindert, fliegt aber sehr gut und kommt wieder innen und außen gut zurecht -mit Unterstützung.
Allerdings hat sie auch immer Eier gelegt, was möglichst unterbunden werden soll? Deshalb Hormonchip? Aber ihre Gesundheit geht vor.???
Liebe Grüße von Kerstin
 
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Hallo @Kira0895

Sicher hast du alle Beiträge zu diesem Thema gelesen.
Schade, dass du so wenig Details von deiner Kira mit einbringst. Wichtig wäre ja auch eventuell die Ernährung und eine Beschreibung ihres Umfeldes. Lebt sie allein oder hat sie einen Partner? Abgesehen davon wäre diese Entscheidung doch immer von einem vogelkundigen Tierarzt abzuklären.
Ich für meinen Teil würde natürlich einer Operation mit einem Chip zum Beispiel nicht zustimmen, zumal diese mit einer Narkose verb. ist und deine Henne bereits vorgeschädigt ist.
Eine gute Beratung sehe ich bei @Sam & Zora , welche sicher ähnliche Erfahrungen gemacht hat, beziehungsweise macht.
Bitte bringe so viele Details wie möglich mit ein und komplettiere auch dein Profil, damit man weiß, inwieweit man dir weiter helfen kann.
Danke und LG
 
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Lies den Post doch vielleicht nochmal ;)
Wer um Himmels Willen legt denn in Narkose zum chippen?
 
Lies den Post doch vielleicht nochmal ;)
Wer um Himmels Willen legt denn in Narkose zum chippen?
Alle vogelkundigen Tierärzte, die ich kenne.
Der Hormonchip ist leider nicht so winzig klein, es muss ein Schnitt gemacht werden, der Hormonchip wird eingesetzt.

@Kira0895
Wenn der Vogel bereits Herzmedikamente bekommt, sollte das gründlich überprüft werden. Dazu sollte man sich besser auch eine zweite Meinung einholen.
Prinzipiell ist ein Hormonchip auch ein großer Eingriff in den Organismus.
 
Hallo Kerstin, Willkommen bei den Vogelforen!

Bezüglich der Frage oder/und der Überlegung nach dem setzen eines Hormonchips, sollte in erster Linie der Krankheitsverlauf deiner Amazone im Vordergrund stehen....Schlaganfall vor relativ kurzer Zeit mit bleibender Behinderung, 2 x täglich die Einnahme von Enalapril, welches hier auch eventuell auftretende Nebenwirkungen nicht außer acht gelassen werden sollten, das muss ein Vogel erst mal verkraften. Zusätzlich noch eine Hormon-Therapie, die ebenfalls mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden sein könnte.....das muss wirklich gut überlegt sein und ist eine Entscheidung, die man auf jeden Fall mit einem intensiv aufklärenden Gespräch mit dem Ta seines Vertrauens treffen sollte.
Aber velleicht hast du dies ja schon getan, wenn ja, wie steht Sie/er denn dazu?

Hast du denn schon versucht, die Brutstimmung bzw. den Bruttrieb anderweitig in den Griff zu bekommen, z.B. über die Ernährung, Beleuchtung, alles was als Nistmöglichkeit genutzt werden kann zu entfernen, gilt ebenso für "Nistmaterial" u.s.w.?

Was etwas irritiert sind die vielen Fragezeichen in deinem Beitrag, hat den Anschein, dass es eher deine Gedanken sind, als Fragestellungen an die User hier. Vielleicht kannst du das noch aufklären.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer um Himmels Willen legt denn in Narkose zum chippen?
Bei Elly wäre der Hormonchip unter einer Kurznarkose gesetzt worden, dies ist durch einen Schnitt schon mit einer kleinen OP gleichzusetzen.

Vielleicht meinst du einen Chip zur Kennzeichnung, wenn der Vogel keinen Ring hat. Manche Tä machen dies mit (Gasnarkose), andere auch ohne Narkose, da dieser Chip "nur" mit einer Spritze unter der Haut eingesetzt wird.
Chippen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte letzte Woche noch ein Gespräch mit meiner vogelkundigen Tierärztin, Es ging ebenfalls um einen Hormonimplantat.
Allerdings war die Ausgangslage eine andere:
Meine Coppa (17-jähriges Rosenköpfchen), die seit 4 Jahren bei mir lebt, hat massive gesundheitliche Probleme mit Megabakterien, sie ist zudem herzkrank und bekommt Enalatab und Karsivan.
Bei ihr fand sich in der Untersuchung plötzlich ein Hormonimplantat, das vorher nie getastet wurde. Es wandert unter ihrer Haut umher.
Das war die Gelegenheit, noch einmal über Sinn und Gefahr eines Implantates zu sprechen.
Zunächst einmal zum Aufbau des in der Praxis verwendeten Implantats. Man muss es sich vorstellen, wie die Schichten eines Baumkuchens. Eine Schicht Wachs, dazwischen Hormone, wieder Wachs und wieder Hormone.
Mit der Zeit lösen sich die Hormone aus der Wachsschicht und werden an den Organismus verteilt.
Da die Implantate für kleine Vögel im Verhältnis zur Körpergröße recht groß sind, gab es die Anfrage an den Hersteller, ob das Implantat geteilt werden dürfe. Das wurde verneint, denn dann können Hormone im Übermaß freigesetzt werden.
Bei Coppa fühlt man, dass das Hormonimplantat zerbrochen ist. Beide Teile wandern umher.
Ich stelle mir das nicht angenehm vor. Im Verhältnis zu meinem Körper, wären das vielleicht zwei Wachsplatten in der Größe mindestens einer Postkarte. :k
Kurzum, es war die Frage, ob Coppas Körper durch das zerbrochene Implantat nicht übelst gestresst wird.
Leider können die Stücke des Implantates nicht mit örtlicher Betäubung entfernt werden. Sie müsste kurz in Narkose gesetzt werden. Das passt nicht gut zu ihrer Herzerkrankung.

Ja, die Implantate sind wirksam. Aber sie sind ein gewaltiger Eingriff in den Organismus, auch noch viele Jahre später. :roll:
 
Nach einem Schlaganfall ist es unbedingt nötig das Eierlegen zu unterbinden. Jedes Ei ist eine Gefahr für das leben des Vogels, und ich weiss wovon ich spreche. Leider gab es zu der Zeit 1990 keine Implantate oder Spritzen, nur die direkte Injektion von Sexualhormonen, Progesteron womit bei Vögel keine Erfahrung bestand. Die Kleine ist dann eines Tages am Eierlegen gestorben.
Die heutigen Spritzen sind meisten Enantonespritzen oder Suprelorin-Chip.
Beide Wirkstoffe regulieren die Hormonproduktion ohne selbst hormonell zu wirken im Gegensatz zu Gestagen oder Progesteron Präparaten, von denen ich bei Vögeln die Finger lassen würde.
 
Lieben Dank für die vielen Beiträge. Der Letzte trifft den Nagel auf den Kopf. Sie wird sonst möglicherweise vom Eier legen sterben. Man muss gut abwägen, was ist vorteilhafter.? Ich habe geschrieben, sie lebt mit einer Gelbstirnamazone zusammen in einer 25qm Voliere und legt jedes Jahr Eier. Ich werde sie vielleicht vorübergehend mit rein nehmen. In die Wohnung? Im Juni 23 war sie 3 Wochen stationär in Leipzig Vogelklinik. Ich bin mit der Tierärztin in Kontakt.
Trotzdem Dankeschön an alle.
 
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Hallo, ich pflege seit einem Jahr meine Kira. Sie hatte rechts eine Lähmung und kann seitdem nicht auf einem Ast sitzen. Es muss so etwas, wie Schlaganfall sein. Sie fliegt wieder sehr gut und landet auf die für sie extra vorgegebenen Plätzen. Letzte Woche war sie zur Kontrolle beim Tierarzt (Vogelklinik in Leipzig). Leider schlägt ihr Herz auch nicht ganz regelmäßig. Jetzt gebe ich ihr neben Enalapril auch noch Vetmedin 2 x täglich. Sie ist 30 Jahre alt.
 
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Thema: stehe vor einer Entscheidung: Hormonchip?
Tierheim Alsfeld Hähne

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