Stickersarkom...

Diskutiere Stickersarkom... im Hunde Forum im Bereich Tierforen; Hallo heute ein besonderes Anliegen Kennt jemand von Euch diese Krankheit. einer meiner Schüler hat sie. Die Krankheit kommt wohl von...

  1. Curry

    Curry Guest

    Hallo
    heute ein besonderes Anliegen
    Kennt jemand von Euch diese Krankheit. einer meiner Schüler hat sie. Die Krankheit kommt wohl von Importhunden aus Bulgarien etc. Und wird durch Geschlechtskontakt übertragen. Woraufhin sich Tumoröse Veränderungen bilden. Sie kann wwohl auch duch belecken übertragen werden und das ist der Punkt, der mich nervös macht. Denn die einzigen Anzeichen sind ein leicht blutiger Ausfluß, und den sehe ich ja bei fremden Hunden nicht....

    LG
    Anna
     
  2. Sibse

    Sibse Guest

    STICKER - SARKOM

    Venerischer Tumor des Hundes, Übertragung beim Geschlechtsverkehr, Virus-Beteiligung nicht nachgewiesen, aber auch nicht auszuschliessen.

    Verbreitung: weltweit, vor allem in tropischen und subtropischen Zonen, endemisch auch in Südosteuropa, vor allem bei Streunern.

    In Griechenland und in der Türkei stark verbreitet

    Symptome: rötliche, knotige, stark durchblutete Geschwülste an den Genitalschleimhäuten; selten auch Übertragung durch Lecken auf Nasen-Maulbereich.

    Diagnose: Histologisch

    Behandlung: im Frühstadium operativ, Chemotherapie

    Keine Ahnung ob Dir das irgendwie weiterhilft.
    Aber ich habe noch nichts gefunden, dass das auch durch belecken übertragen wird. Überall ist nur von Geschlechtskontakt die Rede.
     
  3. Curry

    Curry Guest

    Danke!
    Diese Infos hatte ich bisher auch.
    Auf dem Handzettel, den die Besitzerin vom Ta bekommen hatte stand allerdings auch, daß eine Übertragung durch Belecken nicht ausgeschlossen werden kann...
    Meine Güte... Was ein Stress. Die Frau tut mir leid. Hat das Kerlchen vor 11 Wochen aus dem TH geholt. Dachte er ist fit. Und hat nun so ne SCH.... am Hals. Eventuell hat der Kerl (kastriert) auch noch zwei Hündinnen angesteckt... Bei einer sehr wahrscheinlich, bei der anderen ist es nicht sicher...
    Da überlegt man sich ja langsam, ob man nen Tierärztliches Gesundheitszeugnis von den Hundespielgefährten fordern muß...
    LG
    Anna
     
  4. Mäh

    Mäh Guest

    Hallo Anna!
    Bin niegelnagelneu hier- und eigentlich auch nur wegen Deines Threads.
    Denn: ich habe eine Hündin, die ebenfalls ein solches Sticker Sarkom hat.
    Folgende Informationen hab ich noch


    Meine Hündin wurde Mitte Dezember letzten Jahres operiert, da mir ihr ständiger Ausfluß schleierhaft vorkam, zumal sie schon kastriert war. Der TA entfernte einen gestielten Tumor und schickte diesen in die Patho Leipzig- von dort kam der Befund Sticker Sarkom.
    Interessanter Weise haben wir seit dieser Operation Ruhe, sprich kein Ausfluß mehr, kein übermäßiges Lecken, etc.. Natürlich hoffe ich, daß Melek (die Hündin) einer dieser Spontanheilungsfälle ist, bzw. daß diese operative Entfernung des Sarkoms ausgereicht hat. Sicher kann ich mir dessen allerdings nicht sein.

    Bei Hündinnen ist die Gefahr einer Ansteckung anderer Hunde nicht mehr so gravierend, sofern sie kastriert wurden (es sei denn, es sitzen auch Sarkome an der Maulschleimhaut- dann wird's Brühe), bei Rüden halt ich's für schwieriger, da auch kastrierte Rüden oftmals noch auf läufige Hündinnen springen. Heißt, Deine Bekannte wird um eine Behandlung ihres Hundes nicht umhinkommen.

    Aber: letztens hörte ich von der erfolgreichen Chemotherapie einer Hündin (es war allerdings nicht bei einer Chemo geblieben, wenn mich nicht alles täuscht), jedoch ist diese Hündin nunmehr definitiv kerngesund.

    Wünsche Deiner Bekannten und ihrem Hund viel Glück und alles Gute!
    Und würde mich freuen, wenn Du (oder sie) über den Behandlungsverlauf berichten würdet (gern auch per E- Mail: maehreike@gmx.net). Die Informationen im Netz zu diesem Thema sind so unglaublich rar, daß es zum Piepen ist...

    Liebe Grüße vonse Mäh
     
  5. Curry

    Curry Guest

    Moin, moin...
    Bei dem kleinen liegt der Fall so: Sie hatte ihn vor ca 3 Monaten als scheinbar gesunden Hund aus dem TH geholt. Er war dort schon kastriert worden und mit seiner Mutter oder Schwester zusammen (unkastriert, dauerläufig).
    Hinzu kommt, daß er ein sexuell sehr aktiver Rüde, trotz Kastration ist und somit seine "zellengenossin" auch fleißig gedeckt hat... nachdem sie ihn ca eine Woche hatte, hatte er das erste Ma kontakt mit einer heißen Hündin. Man dachte sich nichts dabei, denn er war ja kastriert. Nach weiteren 2 Wochen das nächste mal mit einer anderen... Daraufhin hatte er blutigen Ausfluß. Also im TH angerufen. Die dortige Auskunft war, er hätte einen Riss im Penis... Also, bei zwei Tierärzten gewesen, Da hieß es spülen und schauen, ob es Abheilt...
    Nachdem sie ihn ca 8 Wochen hatte kam dann vom Tierheim die Diagnose der Hündin, da ihnen der Ausfluß inzwischen scheinbar auch (mehrere) Untersuchungen eingebracht hatte... Stickersarkom...
    Ob die Diagnose dort erst gestellt wurde, oder das bereits der Grund für die Abgabe der Hunde war weiß keiner, da sie Zaun-Hunde waren (Nachts über den Zaun ins Gelände des Th verbracht).
    Beide sind inzwischen operiert und die Chemo läuft. Louis zumindest verträgt sie gut. Seine beiden Freundinnen werden nur mit Chemo behandelt...

    Eine Info, die ich noch anz8ubieten hätte, wäre daß die Infektion über Belecken wohl nur am sozusagen freiliegenden Geschwür funktioniert. Heißt, wenn es schon rauswuchert...
    Was ich daran so schlimm finde, daß es so wenig bekannt ist, wodurch sich die Diagnose so sehr Verzögert hat.
    Die Chemo schlägt übrigens mit 68 Euro pro Sitzung zu buche... geht eigentlich. Hätte gedacht sowas ist teurer...
    Ist allerdings auch so ei 10 kg Jagdhundkerlchen....

    LG
    Anna
     
  6. Mäh

    Mäh Guest

    Hallo Anna,
    Was bedeutet in diesem Falle Dauerläufig??
    Wenn Hündinnen ein solches Stickersarkom haben, dann haben sie ständig blutigen Ausfluß, den ich bei Melek auch für eine Läufigkeit gehalten habe, bzw. da sie schon kastriert/sterilisiert war und ich nicht wußte, was bei einer solchen OP in Rumänien alles rausgeschnitten wird beim Hund, für irgendwelche nunmehr blutenden Restbestände in ihrem Unterleib. Aus diesem Grund hab ich auch einen Ultraschall machen lassen, wegen dieser rätselhaften Blutung, wo sich herausstellte, daß Melek weder Gebärmutter noch Eierstöcke mehr hat. Daraufhin war erst klar, daß es an derartigen Dingen nicht liegen konnte.

    Ist es möglich, daß auch diese beiden Hündinen unablässig bluten aufgrund eines Stickersarkoms? Denn Dauerläufigkeiten gibt's eigentlich nicht, da ist immer irgendwas schief im Hund.
    Hündinnen mit Stickersarkom und blutigem Ausfluß sind für Rüden übrigens ebenso hochinteressant, wie tatsächlich läufige Hündinnen- Melek kann ein leicht entnervtes Lied davon singen :s

    Berichte bitte weiter!

    Viele Grüße vonse Mäh
     
  7. Curry

    Curry Guest

    Hallo Mäh...
    Damals im Th war die Annahme das sie dauerläufig war. Im Nachhinein weiß man, daß der Ausfluß durch das sarkom Verursacht wurde...
    Den Hündinnen wurde sofort nachdem die Diagnose bei Louis feststand ein Abstrich genommen... Und somit schnell Diagnostiziert werden bevor größere Veränderungen/Symptome auftauchten. Deshalb bekommen sie vermutlich über 6 Wochen Chemotherapie, in der Hoffnung, daß es dann ausgestanden ist...
    LG
    Anna
     
  8. Mäh

    Mäh Guest

    Hallo Anna!

    Tut mir leid, daß ich so neugierig bin, aber da ich befürchte, daß mir mit Melek eine solche Behandlung auch noch bevorsteht, versuch ich alle nur irgend möglichen Informationen zu bekommen..

    Behandelt wird sicherlich mit Vincristine (Chemotherapeutikum)?

    Besteht Kontakt zu den Hündinnen?

    Kannst Du bitte berichten, wie es Louis und den Hündinnen während der Behandlung geht, also körperliche Verfassung, Gegenanzeigen, Nebenwirkungen, etc. ?

    Ich danke Dir schonmal im Vorraus (auch für Deine Geduld ;-))

    Liebe Grüße vonse Mäh
     
  9. Curry

    Curry Guest

    hallöle...

    Tja, Zu Louis habe ich direkten Kontakt, zu den Hündinnen leider nicht, aber Louis Frauchen...
    Wie gesagt, bei ihm bisher keine großen Nebenwirkungen. Die Chemo bekommt er Stationär über den Tropf. das Ganze dauert ca 1.5 Std und er scheint es wohl mit Fassung zu tragen. Er war für die Op 24 Std in der Klinik, damit sichergestellt werden konnte, damit mit dem Wasserlassen alles funktioniert. Ob das bei einer Hündin auch notwendig ist, weiß ich allerdings nicht. So. Mehr kann ich Dir auch für den Moment nicht sagen, ich werd Louis Frauchen bezüglich der Hündinnen noch mal löchern... :)
    Wo wohnst du eigentlich?

    Viel Glück Euch beiden...
    LG
    Anna
     
Thema: Stickersarkom...
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. sticker sarkom prophylaxe