Stiller Frühling im Feld

Diskutiere Stiller Frühling im Feld im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Da fällt mir noch son Ding ein. Landwirtschaft verwendet einen Halmverkürzer, ein Mittel damit die Halme nicht so lang werden, einfach weil sie...

  1. terra1964

    terra1964 Stammmitglied

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    Da fällt mir noch son Ding ein.
    Landwirtschaft verwendet einen Halmverkürzer, ein Mittel damit die Halme nicht so lang werden, einfach weil sie soviel Stroh nicht brauchen. Legt man dieses Stroh im Folgejahr unter die Erdbeerpflanzen bleiben die Erdbeeren klein.
    Das zeigt das sich das zeug nicht so einfach abbaut.
    Wir kriegen das Zeugs zum essen.
    Gruß
    Terra
    Ps. Krebs bekommt man aber vom rauchen.
     
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  3. Qwert

    Qwert Stammmitglied

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    Das es Probleme in der Landwirtschaft gibt steht außer Frage nur wie kann man diese Probleme beheben und wer ist dafür verantwortlich eine Lösung zu suchen und umzusetzen?

    Beängstigend finde ich auch das in privatgärten Deutschlandweit mehr Glyphosat verwendet wird als im gesamten Obst und Wein Anbau, und hier sind Laien am Werk. Ich will nicht wissen was da sonst noch alles in den Gärten im Einsatz ist.
     
  4. wp1954

    wp1954 Foren-Guru

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    früher war es soo:in den ländlichen gemeinden u. dörfern waren die meisten vogelarten zu hause,weichfresser körnerfresser,greife,rabenvögel u.schwalben.
    wie ists heute:will ich diese vogelarten sehen,muß ich in die großstadt,in den städten u. parks wirst du mehr arten zu gesicht bekommen als auf dem land.
    bis die oberen das merken(wollen )wirds wohl so weiter gehen.
    den landwirten wird verharmloses gift eingeredet,damit sie sich das alles leisten können müssen km. mais angebaut werden,jeder grashalm wird tot gespritzt,gerade gestern über bienen,der honig aus großstädten ist weniger belastet als der vom land.
    warum,auf den landwirtschaftlichen flächen werden unkraut u. insektenvernichter tonnenweise versprüht,die parks u. grünflächen in den städten werden mit dem zeug in ruhe gelassen.
    wir haben eine verkerte welt,die am drücker sind (wollen?) es nicht merken.
    mfg willi
     
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  5. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Von stillen Frühling kann bei mir dieses Jahr keine rede sein. Hier trillert es, wie seit 10 Jahren nicht mehr.

    btw

    Wenn ein Landwirt sich was einreden lässt, kann er nicht besonders Intelligent sein. Allein die Gefahrgut / Gefahrstoff Hinweise und Arbeitsanweisungen sollten jemanden hellhörig werden lassen.

    Ich denke den bauern ist es schlicht egal. Hauptsache die Kasse stimmt.
     
  6. owl

    owl Foren-Guru

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    Hallo Pere und alle anderen

    ich muss zugeben, jetzt nicht den ganzen thread gründlich gelesen zu haben (gibt viel zu tun ums Haus rum).

    Obwohl ich auch schon etwas am gärteln bin, habe ich vermutlich als einzige in unserer Strasse (?) den Rasen noch nicht gemäht. Ein Rasen ist es auch schon lange nicht mehr. Hier blühen Gänseblümchen, Schlüsselblumen, Scharbockskraut, Wiesenschaumkraut etc. mitten in meinem Rasen. Nicht ganz einfach für mich, ist die Tatsache, dass mindestens eine Nachbarin mit Argusaugen auf meine paar Blümchen guckt. Es könnte sich doch etwas auf ihren sterilen Rasen versäen. Trotzdem stehen hier im Garten bis zum jetzigen Zeitpunkt noch die Gänseblümchen :D

    Grund für mein Zögern mit dem Mähen: ich möchte Insekten anlocken. Bisweilen habe ich nur ein bisschen Hornveilchen und sonst noch ein paar Blumen eingepflanzt. Früher gab es dann rund um die Blumenkästen ein munteres Summen. Jetzt ist Ruhe. Nicht dass mir das gefallen würde. Abends bei Licht, ich kann lüften so oft und so lange ich möchte, da kommt nicht eine Mücke, nicht ein Falter mehr rein.

    Die Insekten..... sie werden im Nahrungskreislauf fehlen. Natürlich werden sie unseren Feld- und Gartenvögeln fehlen, aber auch den Amphibien, den Libellen uvm. :traurig:

    Das macht mich sehr, sehr traurig. Vor vielen Jahren habe ich hier schon vor Monsanto und Konsorten gewarnt. Bin dem einen oder anderen User vielleicht sogar damit auf die Nerven gegangen, kann ich nicht sagen.

    P.S: In meiner Nachbarschaft rattert jetzt im Augenblick eine Motorsäge. Dass zu viele Lebensräume zerstört werden, zu viele Bäume gefällt werden..... auch ein wichtiger Faktor.
     
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  7. terra1964

    terra1964 Stammmitglied

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    Natürlich tust du gut daran Insekten mit einem naturnahen Garten anzulocken.
    Aber ich glaube das eine gepflegte Siedlung auch ein gutes Brut Gebiet sein kann. Bei uns in der Siedlung waren früher genug Meisen und Co. Obwohl fast alle ihre Gärten mehr oder weniger gut pflegen.
    Und ja du hast recht das nicht nur Vögel betroffen sind. Wie lange hab ich schon keinen toten Igel mehr auf der Straße liegen sehen. Ich kann kaum glauben das die Igel jetzt gelernt haben vorm Auto wegzulaufen anstatt sich zusammen zu rollen.
    Gruß
    Terra
     
  8. Evy

    Evy Foren-Guru

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    Wir haben auch erst heute den Rasen gemäht bzw. nur einen Teil davon, und um die Schlüssel- und Gänseblumen herum. Der andere Rasenteil bleibt so lange stehen, bis er ausgesamt und bis dahin sicher viele Insekten angelockt hat.
    Gift muss keiner in seinem Privatgarten verwenden, es gibt so viele Hausmittelchen z. B. gegen Pilzbefall. Und Läuse verschwinden von allein, wenn sie nicht zuvor von den Vögeln und Marienkäfern gefressen wurden. Die Natur würde sich selbst helfen, wenn wir sie nur ließen :zwinker:
     
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  9. Panyptila

    Panyptila Mitglied

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  10. Evy

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    Ein Leben ohne Vögel ist für mich nicht vorstellbar. Gäbe es hier keine mehr, müsste ich auswandern, das wäre nicht auszuhalten.

    Bei uns gibt's jede Menge Insekten und wir haben einen naturnahen Garten geschaffen mit Teich, Bäumen und Sträuchern, die es vor uns nicht gab. Wildbienen, Wespen und Hummeln aller Art dürfen machen, was und wo sie es wollen. Die Schnaken fühlen sich auch wohl :D
    Gras samt aus und es gibt genug zu fressen für alle Vögel. Aber von 4 Nistkästen und 3 Halbhöhlen ist nichts besetzt. In einer Halbhöhle befindet sich zwar Nistmaterial von Hausrotschwänzchen, und sie sind auch in der Umgebung, haben aber wohl was anderes bevorzugt. Vögel sind da... aber weniger.

    Mehlschwalben sind noch nicht vorbeigekommen, aber heute habe ich den ersten Kuckuck gehört.
    Amseln müssen in unserem Garten irgendwo brüten, die haben heute Krötenquappen aus dem Teich geräubert und aus sämtlichen Töpfen mit Gemüsesamen drin die Erde rausgeschmissen. Hier sieht's aus wie Sau :zwinker:

    Aber was hilft der naturnahe Garten, die Nistkästen, die Zufütterung und alle Mühen, wenn ich genau weiß, dass kein Amselkind eine Chance haben kann, solange es die Nachbarskatzen gibt :traurig:
    Das ist wohl speziell bei uns hier das größte Problem, weniger die Landwirtschaft oder Gift.
     
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  12. terra1964

    terra1964 Stammmitglied

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    Ich bin ja wirklich kein Freund von Katzen aber ich glaube es den Katzen in die Schuhe zu schieben ist nicht ganz richtig.
    Bestenfalls fressen die Katzen den Elstern und Dohlen die Küken der Singvögel vor der Nase auf.
    Realistisch gesehen würde selbst in einem völlig intaktem Lebensraum ein Pärchen Amseln in ihrem ganzen Leben 2 Jungvögel groß bekommen. Ansonsten würden ja die Populationen immer größer werden. Tun Sie aber nicht. (Gilt auch für jede andere Vogelart)
    Ne ne, was in den letzten Jahren passiert ist was anderes.
    Gruß
    Terra
     
  13. Evy

    Evy Foren-Guru

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    Natürlich gibt es vielfältige Ursachen für den Rückgang der Vogelpopulation, und alle sind menschengemacht.
    Speziell in unserem kleinen selbst erschaffenen Biotop sind aber definitiv zwei Nachbarskatzen schuld. Kein Bodenbrüter, Bodenvogel, keine Eidechse haben noch Chancen und selbst die Fledermäuse müssen aufpassen.

    Im Urlaub habe ich eine ganz andere Katze kennengelernt, konnte es kaum glauben: Die interessierte sich überhaupt nicht für die kleinen Zuckerdiebe. Die planschten sogar in dem Trinkwassernapf der Katze herum :) Richtig nett war diese kleine Katze.

    Aber die beiden hier meucheln alles, was sich bewegt 8( und von den Meuchlern gibt es einfach zu viele. Es mag in der Summe der Ursachen nur einen kleinen Teil ausmachen - aber viele kleine Teile geben auch ein Großes.
     
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