Terror im Vogelzimmer

Diskutiere Terror im Vogelzimmer im Edelsittiche Forum im Bereich Sittiche; Leider habe ich den Leuten hier Glauben geschenkt, dass man Halsbandsittiche mit anderen Rassen zusammen halten kann. Ich war immer sehr...

  1. lolo_ch

    lolo_ch Stammmitglied

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    Leider habe ich den Leuten hier Glauben geschenkt, dass man Halsbandsittiche mit anderen Rassen zusammen halten kann.
    Ich war immer sehr skeptisch und habe mir beim Holen meiner Tiere eine Rückgabefrist von 3 Monaten ausbedungen.
    Nun, 9 Monate ging es gut.
    Mein Hahn (Clyde) hat zwar munter die Partnerin gewechselt (Bonnie, Seven, Chicca) und paart sich auch auch heute noch mit 2 davon.
    Dass die 4 untereinander streiten ist noch akzeptabel und normal;
    leider haben sie jetzt vor einigen Wochen angefangen, andere Tiere anzugreifen (zb kurz nach dem Lichter löschen)
    es ist meist nicht grosse wirkliche Aggression, aber sie sind halt einfach grösser und stärker als andere Rassen in meinem Zimmer.
    Vor 2 Wochen ist es dann passiert...es gab nicht nur oberflächliche Verletzungen und geknickte Federn sondern einem Ziegensittich Weibchen wurde im Nistkasten so schlimm der Schnabel durchgebissen (gerade dort, wo er angewachsen ist), dass ich Yellow (das Ziegenweibchen) sofort erlösen lassen musste...
    4 Tage später lag der Partner (Zimti) tot im Käfig, ohne Verletzung aber wohl durch Stress gestorben...auch andere kleine Verletzungen sind aufgetreten.
    Bin geschockt und hilflos.
    Habe kein Zimmer mehr, in das ich meine Halsis packen könnte.
    Wollte zuerst nur 2 Weibchen verkaufen (was schon sehr schwierig scheint) und dann sehen, wie sich die Situation verändert, wenn ich nur noch ein Paar habe.
    Mittlerweile denke ich, dass ich alle 4 abgeben muss...
    ich bin jeden Tag nervös, wenn ich die Türe öffne und ich sehe auch fast jeden Tag Situationen, die zwar nicht schlimm sind, aber wie ich jetzt erlebt habe, sehr böse enden können...
     
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  3. #2 OnkelMichi, 23. Januar 2011
    OnkelMichi

    OnkelMichi Halsbandsittichsklave

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    Im Zweifel wirst Du die Halsis eben einsperren müssen in Käfige, damit sie keinen Schaden mehr anrichten können. Und dann wirst Du sie wohl abgeben müssen. Wenn es nicht anders geht, geht es nicht anders. Hast Du eine Möglichkeit, sie relativ bald irgendwo unterzubringen?
     
  4. m.a.d.a.s

    m.a.d.a.s halsbandsittiche.de
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    Morgen,

    also verschiedene Arten in einem Vogelzimmer zu halten kann (muss aber trotzdem nicht) so lange gut gehen, wie man keine der Arten zum Brüten anregt (Nistkästen aufhängt). Aus deinem Text entnehme ich, dass Du deinen Ziegen ja auf jden Fall einen Nistkasten zur Verfügung gestellt hast. Wie Du sicherlich auch bei meinen letzten Beiträgen im Forum mitgekriegt hast sind die Halsis zur Zeit auhc schon stark in Brutstimmung. Von daher gehe ich stark davon aus, dass eine deiner Halsi Damen die Ziegen im Nistkasten besucht hat und diesen für sich ergattern wollte.

    Verstehe das jetzt bitte nicht falsch: Aber hier bist Du ein wenig selbst schuld. Wenn Du sie brüten lassen willst dann alle Arten in abgetrennten Räumen/Voliere/usw.
    Wenn das nicht möglich ist: Entweder alle Kästen entfernen, dann sollte auch wieder Ruhe einkehren oder für einen Überschuss an Nistkästen sorgen. Pro Paar min. zwei. Ich würde Dir aber zur ersten Variante raten, da ein Vogelzimmer aller höchtens zum Züchten von Wellis geeignet ist, wenn überhaupt.

    Hast Du überhaupt ne Zuchtgenehmigung für alle Arten? Ich glaube kaum, dass Dir das Vet-Amt bei gemischter Gruppenhaltung im Vogelzimmer eine ausgestellt hat.

    Grüße.

    madas
     
  5. #4 Cyano - 1987, 23. Januar 2011
    Cyano - 1987

    Cyano - 1987 Foren-Guru

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    @ m.a.d.a.s.
    Wenn ich das hier richtig mitbekommen habe, nehmen die Schweizer es rechtlich bei der Papageien-Zucht nicht so ernst, wie wir Deutschen!
     
  6. m.a.d.a.s

    m.a.d.a.s halsbandsittiche.de
    Moderator

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    Hm, wenn man dann sowas liest, ist es vielleicht doch manchmal gar nicht verkehrt mit den deutschen Vorschriften. D.h. aber nicht, dass ich jetzt alle Vorschriften rund um die Vogelzucht gut finde. Jedoch kann es nicht schaden, wenn sich ein außenstehender mal die Zuchtanlage anschaut. Man selber ist ja schnell mal "betriebsblind".

    @lolo_ch: Gut, dann vergiß die Frage nach der Zuchtgenehmigung. Und versuche, ob einen meiner Vorschläge umsetzen kannst. Ansonsten wirst Du um eine Trennung von einer Art nicht herumkommen.

    Grüße.
     
  7. lolo_ch

    lolo_ch Stammmitglied

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    hallo
    mir ist klar, dass ich eine Mitschuld trage und ich fühle mich entsprechend...
    da verschiedene Rassen angefangen haben sich zu paaren zu schnäbeln etc. habe ich verschiedenste Nistkästen in meinem Zimmer aufgehängt. Das nicht, weil ich unbedingt züchten will (was bei diesen Rassen in der Schweiz tatsächlich ohne Genehmigung möglich ist) sondern um zu verhindern, dass Eier irgendwo gelegt werden oder es zu Legenot kommt.
    Zudem hat mir mein Züchter zugesagt, Nachwuchs von mir zu übernehmen.
    Bevor ich mein 2. Paar Ziegen gekauft hatte im Dezember (von denen eben Yellow jetzt tot ist), habe ich extra meinen Züchter und Vogelfachmann zu mir nach Hause eingeladen und ihm meine Einrichtung gezeigt, worauf er meinte 4 Ziegen hätten gut Platz. Nun damit begannen die Probleme und Kämpfe vor allem zwischen dem einen Ziegenhahn (Zimti) und den Halsis, was eben tragisch geendet hat.
    Die 4 Halsis untereinander haben schon vorher gestritten, aber kaum je richtig heftig.
    Ich habe insgesamt (wenn ich die zernagten dazu zähle) 22 Nistkästen im Zimmer, da ich eben dachte genauso Streitigkeiten zu verhindern.
    Nein, ich habe nicht genug Platz um alle 4 Halsis in einem anderen Zimmer zu halten.
    Alle Vögel fliegen ohnehin immer, wenn ich zuhause bin, in der ganzen Wohnung umher.
    Nein, ich habe noch niemanden, der Halsis abnehmem kann.
    Eine Anfrage für eine Henne (allerdings in eine Voliere mit 7!! Rassen, was mich eher skeptisch macht) und heute eine Mail mit einer eventuellen Anfrage für alle 4; weiss noch nicht, ob das ernst gemeint ist.
    Kann es tatsächlich Ruhe bringen, wenn ich jetzt noch alle Kästen rausnehme?
    Gerade die Halsis sind fast permanent in und um die Kästen aktiv; zernagen die Weichholzkästen und besuchen die Hartholznaturstammkästen.
    Aber auch Nymphen und tw Ziegen sind interessiert an den Kästen...
     
  8. lolo_ch

    lolo_ch Stammmitglied

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    tja
    ich hatte wohl mit weiteren reaktionen auf meine ergänzenden schilderungen erwartet...
    oder hillfe bei der vermittlung...
    bin nämlich echt etwas unsicher, was denn jetzt hilfreich wäre
     
  9. Art

    Art Stammmitglied

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    Nistkästen weg.
     
  10. #9 Menkhaus Martin, 30. Januar 2011
    Menkhaus Martin

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    Hallo lolo ch

    ich bin auch der Meinung alle Nistkästen so schnell wie möglich zu entfernen. Wenn du soviele verschiedene Arten in einem Raum Paarweise unterbringst ist es doch logisch das es Stress für Tier und Mensch gibt.Wenn du sie behalten möchtest würde ich im Garten soviele Volieren bauen das alle Paare einzeln untergebracht sind.Eine Zucht in den eignen vier Wänden in einem Raum (mit Fernsehen,Radio,Abends Licht an und aus sowie lauter Musik) ist in meinen Augen der helle Wahnsinn für deine Vögel. Das ist jetzt nicht böse gemeint ,aber wie ich meine für deine Tiere auf jeden Fall das Beste.


    MFG Martin
     
  11. lolo_ch

    lolo_ch Stammmitglied

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    hallo martin
    ich verstehe deine antwort
    allerdings habe ich keinen garten, die vögel aber ihr eigenes zimmer; die störung ist also nicht so schlimm.
    nun ALLE kästen raus finde ich etwas problematisch...sie benutzen vor allem die weichholzkästen intensiv als nageobjekt (siehe bilder bei den halsi fotos)...
    und von den hartholzkästen werden zwei immer mehr auch benutzt ...das scheint eher ruhe zu bringen...problematischt ist wohl nur, wenn kleinere rassen sich ebenfalls für die kästen zu interessieren zu beginnen...
    nun, ich versuche 2 weibchen zu verkaufen, aber habe bisher erst eine anfrage...
    und wenn jemand sie möchte, bin ich wohl auch bereit alle 4 abzugeben, aber eben
    keine anfrage bis jetzt...
     
  12. #11 Gerlinde Schmuc, 30. Januar 2011
    Gerlinde Schmuc

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    Nistkästen geht nun gar nicht. t
    Ich habe auch ein Vogelzimmer. Besetzt mit Nymphen, einem Paar Ziegen, einem Paar Bourkesittichen und mehreren Paaren Sperlingspapagein. Die Sperlis haben alle eigene Buden (man ist bei Brutigkeit untereinander sehr aggro), Die Nymphen haben eine Voli und eine Ausweichvoli - wenn ein Paar brütet. Die Ziegen haben auch ihre Bude und die Bourke sind immer Freigänger. Die Sperlis brüten regelmäßig in der Abgeschiedenheit ihrer Behausung, die Nymphen hatten 3 Jahre Pause und dann letztes Jahr mit 2 Paaren gelegt und gezogen. Während der Brut dürfen sie höchstens im Schichtbetrieb fliegen - was bei mir möglich ist - und das auch erst wenn die Jungen geschlüpft sind.
    Die Halsis leben schon lange nicht mehr im Vogelzimmer. Beide sind handzahm und viieeeel zu freundlich. Malik knutscht mit allem was weiblich ist, inklusive weiblicher Menschen ab 12 Jahren. Unsere Ziege Lena besucht ihn manchmal - dann sitzt sie aber vorsichtshalber auf einem Bierkrug. Da ist sie größer und wenn der Malik zu tempramentvoll wird, türmt sie. Auch den Herren der Vogelzimmerbehausung geht er auf den Senkel. Er kann sehr lautstark mitteilsam sein. Cleo dagegen ist recht gelassen. Jedoch territorial. Niemand darf sich auf ihrem Käfig niederlassen.
    Dann wird sie rabiat.
    Unterm Strich sind beide zu anstrengend für meine Gruppe und Cleo hat schon eine Schwarzohrpapageiin in die Flucht geschlagen (von Freunden). Der Schwarzohrmann war von den Freundlichkeitsbezeugungen von Malik restlos überfordert.

    Nur Kinder ab 3 Jahren werden rücksichtsvoll und geduldig behandelt. Ab etwa 12 Jahren sieht das wieder etwas anders aus ............Flirt oder in die Bahnen verweisen. Nun ja.

    LG Linda
     
  13. lolo_ch

    lolo_ch Stammmitglied

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    hallo linda
    habe versucht dir ne pn zu schicken, aber da hast keinen platz mehr
    meine fragen also hier:
    hallo
    kannst du mir sagen, wie gross dein vogelzimmer denn ist?
    und wie schaffst du es, dass die einzelnen rassen wissen, welches ihre voli oder ihr rückzugsort ist?
    ich habe drei grosse offene käfige im zimmer, aber keine chance, das der einen oder anderen rasse als rückzugsort schmackhaft zu machen...
    und warum meinst du, dass nistkästen nicht gehen?
    die rassen paaren sich ja auch so und balzen wie verrückt...
    daher habe ich ja kästen reingehängt

    gruss
    lorenz
     
  14. #13 Menkhaus Martin, 30. Januar 2011
    Menkhaus Martin

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    Hallo,

    Dann würde ich mich nach einer anderen Bleibe mit Garten umsehen oder die Vögel abschaffen. Das das Letztere nicht von Heute auf Morgen geschied kann vorkommen muß aber nicht. Hast du es schon bei einem Händler versucht ? Solange du nicht Bereit bist ALLE Nistkästen zu entfernen ,wird es bei deiner Vogelschaar immer wieder Probleme geben.Das deine Tiere alle in einem Raum untergebracht sind ,heist nicht das sie dadurch weniger Stress haben.


    Grüsse Martin
     
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  16. #14 Gerlinde Schmuc, 1. Februar 2011
    Gerlinde Schmuc

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    Erstmal - paaren heißt noch nicht Eier legen. Meine Sperlis sexeln auch so sehr gerne. Wenn die Frequenz dann steigt, weiß ich Bescheid. Kasten oder Dämpfen - beides nicht zack zu beantworten und zu erklären.

    Alle meine Nymphen (zur Zeit 8) sind handzahm und kennen die Bedeutung einiger Worte. Sie gehen von alleine in die Voli, wenn ich das Licht dimme. Komme ich rein, klettern alle wieder fröhlich raus und lassen sich zurücktransportieren ohne natürlich zu vergessen noch ein paar Krauleinheiten abzuholen. Die Halsis sind eh genial. Aber in einem anderem Zimmer. Im Vogelzimmer die Ziegen: Der Hahn guckt, wann die Nymphen reingehen. Die Henne versteckt sich an der gleichen Stelle immer und hofft, dass ich einen V-Ausschnitt-Pullover anhabe. Kann man drunter krabbeln und oben mit dem Kopf raus gucken. Danach geht sie dann auch alleine rein. Die Bourke-Sittiche sind Dauerfreigänger. Die Sperlingspapageien orientieren sich auch an den Nymphen. Mal gehen sie freiwillig rein, mal sitzen sie oben paarweise auf der Gardine. Dann muss ich sie abpflücken. Je nach Laune wird dann noch etwas mit meinen Fingern zum Schein gekämpft oder aber in der hohlen Hand gekuschelt. So kann die Aktion schon eine halbe Stunde dauern.
    Aber der Spaß ist mirs wert.
    Dann bleiben alle bis Mittag in ihren Volis, damit ausgiebig gelüftet werden kann und alle in Ruhe ihr Frühstück und ihre Gefiederpflege betreiben können. Danach läßt mein Mann alle raus. Die Sperlis dürfen aber oft erst gegen 17:30 Uhr raus, da brutige Sperlinge gegeneinander giftig sind.
    Gedimmt wird gegen 21:00 Uhr. Eingesammelt gegen 21:30 Uhr.
    Sperlinge sind etwas eigensinnig. Aber Nymphen und Ziegen bekomme ich per Hand oder Kommando in die Voli - jederzeit.

    Der Bestand hat sich nach und nach erweitert. Jeder Vogel oder jedes Paar kam zunächst ins Wohnzimmer. Damit sich die Vögel an uns gewöhnen und in Ruhe ihre Futterumstellung und Quarantänezeit durchleben konnten. Von Anfang an wurde trainiert im Käfig erst auf den Stock dann auf die Hand zu gehen um Futter zu holen (Leckerlies). Die Kommandos auf und ab wurden geübt. Die ersten Freiflüge waren auch im Wohnzimmer. Anflugstangen vor den Käfigen wurden angebracht, um die Rückkehr zu erleichtern. Bevor die Vögel reingehen sollten, wurde mit dem Stock auf die Käfigtür gezeigt und leicht angeklopft. Am Anfang wurde mit Hirsekolben unterstützt (zeigen, in den Käfig hängen). Bei Anflug des Käfigs gelobt, mit dem Stock wieder auf die Tür gezeigt und auch leicht dirigiert, wenn die Vögel "auf dem Weg waren". Bei den Sperlis hatte ich festgestellt, dass sie im Halbdunkeln beim wegdämmern sich den Schnabel streicheln ließen. Irgendwann den Kopf und schließlich konnte ich sie in die hohle Hand nehmen (Füße dürfen bei Vögeln niemals in der Luft sein - Kontakt zu Hand, Brust - vom Greifvogel geschlagen zu werden , heißt Füße in der Luft). Das kommando "rein" wurde immer benutzt. Der Kontakt im Vogelzimmer verlief immer so: reinstellen - keiner fliegt. Selbst raus - die anderen fliegen nicht. Zuvor mit dem Käfig von Voli zu Voli gegangen und vorgestellt. Danach kamen einzelne Vögel nach und nach dazu. Ein Prozess über 3 Wochen, da die anderen ja nicht nur gebunkert sein konnten.
    Signal zum Sammeln kann auch eine Spieluhr mit Schlaflied sein :-)

    Insgesamt habe ich eine äußerst harmonische Gruppe auf 25 qm. Die Halsis haben das gleiche Procedere mitgemacht, kennen mehr Kommandos an denen sie spielerich Freude haben - ärgern mich aber dafür auf andere Weise.

    Schluss für heute :-).

    Gruß Linda
     
  17. lolo_ch

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    tja mal wieder ein update..
    natürlich war es ausgerechnet ne halsi henne die angefangen hat eier zu legen und ersnthaft zu brüten...
    damit war zwar eine halsi henne weniger im zimmer unterwegs...aber so richtig ruhe wurde nicht...nun ich habe jetzt gehandelt, da es immer noch keine ernsthaften interssenten gibt...
    viele schreiben eine mail und reagieren dann nie mehr...tja
    seit heute sind die halsis aus dem zimmer ausquartiert...habe nen grossen montana käfig ins wohnzimmer gestellt...
    da müssen sie jetzt halt ein paar tage oder so ausharren ohne freiflug, bis sie sich etwas dran gewöhnt haben...
    und ich versuche immer noch mindestens 2 hennen zu verkaufen...
    leider ist es so, dass seit dem umzug die brütende henne nicht mehr in den nistkasten geht (3 eier) obwohl ich versucht habe ihn so hoch wie möglich zu installieren...
    richtig glücklich bin ich mit dem ganzen nicht...von den ausgaben ganz zu schweigen...
    aber dafür haben die anderen drei rassen jetzt mehr ruhe im vogelzimmer...freiflug in der ganzen wohnung wird da aber auch nicht mehr so einfach zu organisieren sein....
     
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