Timneh- oder Kongo??

Diskutiere Timneh- oder Kongo?? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo, bei mir lebt zur Zeit auch ein Timneh-Hahn. Er ist jetzt fast 4 Jahre alt und redet auch sehr viel...wenn er will. Timneh's sind leider...

  1. Bianka R

    Bianka R Guest

    Hallo,
    bei mir lebt zur Zeit auch ein Timneh-Hahn.
    Er ist jetzt fast 4 Jahre alt und redet auch sehr viel...wenn er will.
    Timneh's sind leider nicht so oft oder so schnell zu bekommen wie die Kongo's, sonst wäre mein Timneh-Hahn nicht noch alleine.

    Ich habe ihn von einem Mann aus Münster bekommen, denn der hatte auf meine Anonce reagiert....ich dachte nur oh....cool...ein Papagei...er hatte ihn mir auch als Kongo verkauft, aber jetzt bin ich froh das ich ihn habe.
     
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  3. #22 Ingo, 6. Juli 2006
    Zuletzt bearbeitet: 6. Juli 2006
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Hi,

    Timnehs mit Mohrenkopfpapageien zu vergleichen käme mir nie in den Sinn. Die Unterschiede hier sind doch drastisch-und ja, ich hatte auch beide Arten gleichzeitig.
    Daher kann ich auch sagen, dass Graue und Mopas deutliche Kommunikationsprobleme untereinander haben-egal, welche Grauenunterart.
    Kommunikationsprobleme zwischen Grauen Unterarten und Mischlingen gab es dagegen zumindest in meinem Haus nie.
    Du redest von umfangreicher Beobachtung. Dann wundert mich doch sehr, warum Du die Timnehs näher zu den Mopas als zu den Kongos stellen möchtest.
    Natürlich macht jeder individuelle Erfahrungen. Aber auch ich beschäftige mich seit Jahrzehnten mit Graupapageien, kenne viele persönlich, lese gerne Primärliteratur und halte selber welche seit fast zwanzig Jahren -wenngleich persönlich nur Wohnzimmervögel und aus Platzgründen keine Volierentiere.
    Welche statistisch belegbaren (sic!) Verhaltensunterschiede siehst Du denn zwischen Timneh und Kongo GP?
    Allein die Tatsache, dass wir beide völlig gegensätzliche Erfahrungen und Beobachtungen bezüglich Interaktionen von Kongo/Timneh GP und Mischlingen in allen Kombinationen gemacht haben, zeigt doch, wie stark individuelle Eigenschaften der Vögel hier hereinspielen.
    Ich würde mich nicht trauen, unterartspezifische Wesenszüge zu charakterisieren. Zwar gibt es ohne Zweifel tatsächlich so etwas wie Trends, aber in beiden Unterarten auch genug Individuen, die völlig gegen den Trend gerichtete Charaktere zeigen. Gerade die Unterbringung in menschlicher Obhut verwässert hier eventuell angeborene Unterschiede, da Graupapageien ja bekanntlich rechtk lernfähig sind und beachtliche Appetenz zeigen, sich auch in artfremde Sozialgefüge zu integrieren.
    Aber auch bei Volierenvögeln möchte ich nach Eigenbeobachtungen und Halterdiskussionen keine drastischen Wesensunterschiede zwischen den Subspezies festhalten.
    Und wenn ich bedenke, wie stark sich allein die Kongo GP Individuen, die ich kenne, im Charakter und Temperament voneinander unterscheiden, bleibe ich dabei, dass die individuelle Bandbreite sich mit der unterartspezifischen Bandbreite so stark überschneidet, dass keine eindeutige Zuordnung zu einer Unterart rein anhand von Verhaltensmerkmalen möglich ist.
    Man lese auch mal Anmerkungen hier im Forum zu beobachteten Charakterunterschieden der Subspezies. Das geht bunt in alle Richtungen-sind eben Individuen.
    Und ich wäre sehr vorsichtig bei der Bemerkung, quantitativ und qualitativ ähnlich gelagerte Unterschiede gäbe es nicht zwischen verschiedenen Populationen der Nominatform. Wenn bei Timnehs vs Kongos zB Trends bezüglich der Vokalisation äussern möchte -die zweifello vorhanden sind, das bestereiteich gar nicht- , kann man das auch zwichen Vögeln vom Kamerunberg und solchen aus Ghana....
    Zu meinem Fall und weil Du nachfragtest: Vor fast 20 Jahren war es mir nicht möglich, eine Timneh NZ als Partner zu bekommen. Einen -weiteren- Wildfang wollte ich aus Artenschutz und Tierschutzgründen nicht. So kam ein gemischtes Paar zustande-und ja, ich gab den Tieren nicht die Möglickeit, sich in einem Schwarm zu finden. Das überstieg meine damaligen Möglichkeiten.
    Also darfst Du es Zwangsverpaarung nennen.
    Nachwuchs war dabei natürlich nicht geplant. Waren ja Wohnzimmervögel mit Familienanschluss.
    Aber die Papageien sahen das anders und nach dem ersten Schlupf wurde das ganze dann legalisiert und sie durften auch.
    Am gemeinsamen Brutverhalten gab es nichts auszusetzen. Obwohl die Henne eine Handaufzucht ist, klappte bereits bei der ersten Brut alles bestens.
    Da gabe es auch keine Missverständnisse zwischen beiden und die Arbeitsteilung war prima:
    Der Hahn fütterte die brütende Henne immer sehr zuverlässig im Nest und sie kam beim Brüten eigentlich nur zum Koten kurz heraus. Selber am Napf gefressen hat sie in der Zeit fast nie. Beim Schlupf kroch der Timneh immer mit in den Kasten. So ab dem dritten Tag hat er auch mit gefüttert und nach dem Ausfliegen hat er ca 70% der Jungtierbetreuung übernommen.
    Warum ich das Paar trotzdem getrennt habe?
    Nun, meine Frau kam nach den Papageien ins Haus. Und der Timneh hat sie nie akzeptiert, sondern terrorisiert, wo er nur konnte. Da gab es eine starke persönliche Abneigung. Sechs Jahre lang haben wir alles probiert und letztlich hiess es tatsächlich fast, er oder sie -eine Problematik, die es natürlich nur bei Papageien mit "Familienanschluss" geben kann.
    Ich habe damals lange überlegt, ob ich das Paar abgebe oder trenne.
    Da ich zugegebenermassen als Biologe trotz allem oben gesagten immer ein wenig Bauchschmerzen bei der Mischpaarung hatte ( wirklich nicht im Einzelfall begründet, sondern am Prinzip als solches) und doch sehr an der Kongo Dame hänge, mit der ich zusammenschweissendes erlebt habe, habe ich mich letztlich zur Trennung entschlossen.
    Der Timneh kam zu einem anderen Timneh und die Kongo Dame erhielt ihren jetztigen Partner.
    Obwohl das biologisch so sicher sinnvoller ist, war die Harmonie des gemischten Paares doch erheblich beeindruckender-nicht, das die beiden heute nicht miteinander schmusen, spielen u etc...aber es fehlt ein gewisses schwer zu beschreibendes Etwas, was man noch am ehesten an der nicht perfekten Synchronisierung gemeinsamer Tätigkeiten erahnt.
    Bei der damaligen Zwangsverpaarung haben sich also besser zusammenpassende Tiere gefundenals bei der aktuelleren -und wieder war mir der Schwarmtest nicht möglich...aber wer kann das schon verwirklichen.
    Also nochmal: Ich rate nicht zu absichtlichen Verpaarungen von Timnehs und Kongos. Keineswegs.
    Aber ich bin der Meinung, besser unterartgemischt verpaart als jahrelang allein.
    Und wie gesagt, wenn sich ein gemischtes Paar in einem gemischten Schwarm findet (auch schon in einem Vogelpark gesehen) würde ich die nicht auseinanderreissen.
     
  4. a.dau

    a.dau geierüberallesstellerin

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  5. #24 Reginsche, 6. Juli 2006
    Reginsche

    Reginsche verstorben am 11.02.2010

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    Ich hab auch keine Worte zur Trennung eins so verliebtem Paar.:traurig: :traurig:
     
  6. biwi

    biwi Guest

    Zwangsehe

    Hallo Kai,


    ich weiß nicht ob ich mich falsch ausgedrückt habe oder Du hier was falsch verstanden hast !

    Wir haben unsere " Geier " nicht gekauft um zu züchten. Wir haben versucht unserem Kongo einen freund zu besorgen, ebenfalls ein Kongo.
    Sie haben sich absolut nicht verstanden.

    Als wir dann den Timneh gekauft haben, war es FREUNDSCHAFT auf den ersten Blick. Genauso als unser Kakadu Max hinzu kam.

    Ich konnte bis jetzt noch nicht feststellen das zwischen Ihnen was ernsteres läuft, sie mögen sich als FREUNDE und putzen sich gegenseitig.

    Selbst wenn aus unserem Kongo und Timneh ein paar werden sollte würde mich das nicht schockieren, sehe das ähnlich wie Ingo.

    Ich denke das wir in geraumer Zeit auch noch einen Kakadu kaufen werden, damit auch er seinen eigene Artgenossen dazu bekommt. Ob es ebenfalls ein Weißhauben Kakadu sein wird ist aber auch hier noch nicht sicher. Zudem wissen wir garnicht ob das Mäxchen männlich der weiblich ist.


    Gruß
    biwi
     
Thema: Timneh- oder Kongo??
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