Timnehs ,die rupfen

Diskutiere Timnehs ,die rupfen im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo hier ist Gabi,wer kann mir helfen?????? Ich habe 2 Timnehs ,wahrscheinlich ein Pärchen. Seit einem Jahr haben wir einen ehemaligen...

  1. #1 G.Braun, 7. Mai 2001
    G.Braun

    G.Braun Guest

    Hallo hier ist Gabi,wer kann mir helfen??????
    Ich habe 2 Timnehs ,wahrscheinlich ein Pärchen.
    Seit einem Jahr haben wir einen ehemaligen Laborhund bei uns aufgenommen,seit dem Zeitpunkt rupft sich die Henne die
    Daunen ,an den Beinen und unter den Flügeln raus.Mal ist 14 Tage wieder Ruhe u. dann geht es von Vorne los .Ist es Eifersucht ,oder wollen sie Brüten???Seit einer Woche haben wir einen Nistkasten und es hört nicht auf.Ich weiß mir keinen Rat mehr .Zuerst haben wir gedacht,es läge daran,daß das Männchen zu Dominant geworden ist????Fragen über Fragen
     
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  3. #2 Rüdiger, 7. Mai 2001
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Gabi!

    Erstmal herzlich Willkommen im Forum!

    Könntest Du bitte ein wenig mehr erzählen?
    Es besteht ja ein zeitlicher Zusammenhang mit der Aufnahme des Hundes und dem Rupfen - Eifersucht kommt aber meiner Meinung nur in Frage, wenn die Henne zahm und am Kontakt mit Dir oder einem anderen Menschen interessiert ist.
    Das es mit einer Brutstimmung zusammenhängt halte ich für unwahrscheinlich, besonders, da es ja schoin ein Jahr lang so geht.
    Wahrscheinlicher ist da schon, dass sie mit dem anderen Timneh nicht harmoniert - wie verhalten sie sich denn gegenüber dem anderen? Gibt es Streit? Oft? Wie sieht der aus ? Kraulen sie sich? Füttern sie sich? Fressen sie aus einem Napf?
    Wie lange hast Du die Timnehs insgesamt? Wie alt sind sie (geschlechtsreif?)? Wie groß ist Käfig oder Voliere? Wie sieht es mit Freiflug aus? Wirken die beiden und besonders die Henne ansonsten mobil und gesund?
    All dies sind Fragen, aus deren Antwort man eventuell auf Rupfen aus psychischer Ursache schließen kann.
    Doch darf man auch ein physisch bedingtes Rupfen nicht von vornherein aussschließen: dazu sind u.a. Informationen zur Ernährung und zur Luftfeuchtigkeit wichtig (Mangelernähring und zu niedrige Luftfeuchtigkeit können bspw. Ursache für Juckreiz und damit für das Rupfen sein. es sagt noch nichts, das nur ein Vogel betroffen ist). Auch eine Krankengeschichte, wenn es eine gibt.
    Im allgemeinen empfehle ich als ersten Schritt, eine gründliche Untrersuchung von einem TA machen zu lassen, um organische Ursachen für das Rupfen auszuschließen wie leber-oder Nierenerkrankungen, Parasiten oder Pilzbefall. Letzteres ist allerdings unwahrscheinlich, da dann doch beide Vögel betroffen wären).

    Das ist eine enorme Fragenliste und sicherlich habe ich auch etwas vergessen, wäre aber toll, wenn Du die Zeit zur Antwort finden könntest.
     
  4. G.Braun

    G.Braun Guest

    Hallon Rüdiger
    Erst einmal vielen Dank für deine Antwort.
    Woher nimmst du nur die Zeit,so ausführlich zu schreiben,du scheinst sehr viel Ahnung von den Grauen zu haben,finde ich klasse.Also ,wir waren 14 Tage mit unserem Zoo auf dem Campingplatz,da sind wir fast den ganzen Sommer ,aber leider habe Ich da noch kein Internet.Auf deine Fragen werde Ich noch ausführlicher eingehen,aber Ich habe ein technisches Problem.
     
  5. G.Braun

    G.Braun Guest

    Timnehs die rupfen

    Hallo Rüdiger
    Also meine beiden Timnehs sind jetzt seit 5 Jahren verlobt u.manchmal streiten sie sehr heftig,da das Männchen sehr dominant geworden ist.Den Manni habe Ich aus einer schlechten Haltung rausgekauft u. er war ein ziemlicher Wanderpokal,der nur am schreien war. Die Henne war 5 Jahre die alleinige Prinzessin u. sie fand es ganz toll ihn zum schreien zu bringen,aber nach 14 Tagen fingen sie an, zu schnäbeln und es hat1 1/2Jahre gedauert sie Tag u. Nacht in einer Behausung zusammen zu setzen .Ich habe ihnen die Möglichkeit gegeben, sich bei Bedarf aus dem Wege zu gehen.Leider ist die Henne noch sehr auf uns fixiert u. kriegt mit ihm Ärger wenn sie länger bei uns sitzt,er kann leider nicht fliegen ,da er auf einer Seite nur einen halben Flügel hat.Die Henne hat schon 2 Vorbesitzer gehabt u. ist bei uns erst richtig zahm geworden u. leider schwer von uns zu trennen,daher vieleicht auch das rupfen wegen dem Hund.Sie sind am Tag nie länger wie 3 Stunden alleine u.dann ist immer der Käfig auf.Seit cirka 14 Tagen haben wir wieder den Nistkasten im Käfig und es wird heftig geflirtet und abwechselnd gestritten.Das genaue Alter der Beiden ist nicht nachvollziehbar,die Henne ca.10 u.der Hahn 7 Jahre????und Wildfänge sind es wahrscheinlich auch.Ständig renne Ich durch den Wald und bringe frische Äste ,o.je nach Saison Maiskolben u.Miere usw. mit .Das Futter ist so eine Sache ,denn die Grauen,die woanders nur mit Körnern gefüttert wurden,sind schwer davon zu überzeugen ,daß Obst nicht nur die Füße dreckig macht u. überhaupt wird alles andere verschmäht, was gesund ist.Es ist schon nicht leicht mit den Krummschnäbeln,vieleicht fällt dir noch etwas ein
     
  6. #5 Rüdiger, 16. Mai 2001
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Gabi!

    Toll, das Du Dich der beiden angenommen hast! "Wanderpokal"-Vögel sind oft ja oft problemvögel, bei denen man gar nicht, was bei den Vorbesitzern alles schiefgelaufen ist und wo dann die Ursachen für ein Fehlverhalten liegen können. Es kann ja bspw. auch sein, das die Henne bei einem der Vorbesitzer schlechte Erfahrungen mit einem Hund gemacht hat und so die Anwesenheit des Hundes sie in eine permanente Streßsituaion bringt.

    Wie Du sicherlich weißt, gibt es gegen das Rupfen kein Patentrezept - auch ich kann nur einige Ideen und Vorschläge machen. Manchmal aber findet man trotz größter Bemühungen die Ursachen nicht und muß sich dann damit abfinden. Oder aber, das Rupfen ist dem Tier so zur Gewohnheit geworden, das, obwohl die Ursache beseitigt wurde, es dieses Fehlverhalten beibehält. Dabei sagt dann das Rupfen nichts mehr über den physischen und psychischen Gesundheitszustand des Tieres aus, der klann durchaus gut sein. Es liegt in solchen Fällen am Halter, sich dasmit abzufinden.

    Als ersten Schritt würde ich eine gründliche Untersuchung durch einen Tierarzt vorschlagen, um die bereits genannten
    möglichen organischen Ursachen (Parasiten, Pilze, Erkrankung der inneren Organe) für das Rupfen auszuschließen.
    Damit einhergehend überprüft die Luffeuchtigkeit: sie sollte mindestens 60% betragen. Die Anschaffung einer
    Tageslichtröhre wie Biolux oder Truelight mit Vorschaltgerät zur Erhöhung der Frequenz (s. dazu auch http://www.vogelnetzwerk.de/index.php3?item=801&site=shownews ) erscheint mir zudem sinnvoll: bei der letzten internationalen Tagung von Tierärzten ist wieder fehlendes UV-Licht als mögliche Ursache für das Rupfen genannt worden.
    Ich weiß jetzt nicht, wie die Grauen auf dem Campingplatz untergebracht sind - sind sie viel im Freien bzw. in einer Freivoliere, so ist ein Zusammenhang mit Luftfeuchtigkeit und mangelnden UV-Licht eher unwahrscheinlich. Dennoch sollten die Vögel stets eine Badegelgenheiten haben unnd, falls sie diese nicht nutzen, an trockenen Tagen besprüht werden. Das gilt natürlich auch für die Zimmerhaltung.

    Dein Futterplan ist toll! Laß aber nicht nach mit dem Obst und Gemüse, selbst wenn sie es nicht annehmen. Es gibt Fälle, wo erst nach Jahren der Durchbruch geschafft wurde - Graue können ungeheuer stur sein.;)
    Obst, Gemüse und Grünfutter sind meines Erachtens der risikoloseste Weg zu einer optimalen Nährstoffversorgung. Um die Krallen vor dem Verschmutzen zu bewahren;) kannst Du ja auch einmal Obst als halbe oder ganze Früchte an Obstspießen oder Ästen aufspießen, vielleicht mögen sie das lieber. Zuerst wird es meist nur als Spielzeug angesehen ehe sie auf den Geschmack kommen.
    Wenn es zeitlich möglich ist, splitte die tägliche Fütterung auf: reiche morgens zuerst Obst und Gemüse und erst mittags das Körnerfutter, wobei Du nur soviel geben solltest, wie sie an einem Tag wirklich fressen (nach dem Motto: der Hunger treibts rein). Ich verfahre bei meinen ebenso. Wenn ich aus Zeitgründen beides zusammen gebe ist es intwischen bei zweien sogar so, das sie zuerst die Obstnäpfe inspizieren ehe sie an die Körnernäpfe gehen.
    Du kannst auch geraspeltes Obst unter das Körnerfutter mischen, damit sie auf den Geschmack kommen.
    Solange sie aber noch zu wenig Obst etc. fressen, um eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffversorgung sicherzustellen (es sollte etwa 50% des Tagesbedarfes sein), ist eine Alternative Obst- oder Gemüsesäfte ein-, zweimal die Woche statt Trinkwasser anzubieten, manche nehmen auch Obstbabybrei gerne statt der Früchte, und zusätzlich eine wöchentliche Gabe bspw. von Avi-Concept (über den TA zu beziehen).
    Das Körnerfutter selbst sollte meiner Erfahrung nach nur 20% Sonnenblumenkerne enthalten (manche sagen auch 40%, in der Wohnungshaltung erscheint mir das aber meist zuviel, wenn die Grauen Sonnenblumenkerne anderen Sämereien vorziehen) und keine Erdnüsse, auch nicht geschälte!
    Ich nehme an, Vogelgrit reicht hier bereits.
    So, das waren erstmal die "äußeren Bedingungen".

    Das zwischendurch mal 14 Tage Ruhe mit dem Rupfen ist kann daran liegen, das sie erst wieder zu Rupfen beginnt, wenn die neuen Federkiele kommen - dies ist meist mit einem Juckreiz verbunden. Du sprichst von den Daunen: das Deckgefieder läßt sie also in Ruhe?
    Möglich ist aber auch, das das Rupfen nur phasenweise bei bestimmten Ereignissen eintritt: auf der Suche nach den Ursachen kann eine Art Tagebuch sehr hilfreich sein, in denen Du alles einträgst, was auch nur im entferntesten mit dem Vogel zu tun hat (Ortswechsel? Futterumstellung? Saubernmachen des Käfigs? Besuch von Fremden?). Manchmal sind es wirklich Kleinigkeiten für unser menschliches Auge, die man leicht übersieht, für den Vogel aber eine eventuell stressauslösende Bedeutung haben.

    Da die Henne auf Euch fixiert ist, kann Eifersucht auf den Hund durchaus zum Rupfen führen. Ich hätte dann aber eher ein kontinuierlicheres Rupfen erwartet, seitdem der Hund da ist.
    Im Falle der Eifersucht ist die naheliegendste Lösung die verstärkte Beschäftigung mit dem Vogel, d.h. sich gleich, nachdem man sich mit dem Hund beschäftigt hat, der Henne zuwenden. Wenn es machbar ist kannst Du vorerst Hund und Vögel trennen, um die Reaktion der Henne auszutesten (wird aber wahrscheinlich nicht gehen).

    Eventuell kannst Du Dich aber gar nicht mehr um die Henne kümmern als Du es schon tust. Deshalb neige ich eher dazu, zu versuchen, die Paarharmonie zwischen hahn und Henne zu fördern: die Ursache für das Rupfen kann ja auch in einer mangelnden Harmonie liegen. Diese würde gerade durch die verstärkte Hinwendung zur Henne verhindert, denn es ist durchaus möglich, dass die Henne zwischen ihrem Artgenossen und dem Menschen als Partner hin- und hergerissen ist und sich so ständig in einer Stressituation befindet. So schwer es dann auch fallen mag: ein Rückzug von der Henne ist dann angebrachter, d.h., sich so wenig wie es irgend geht mit ihr zu beschäftigen, damit sie sich stärker ihrem Artgenossen zuwendet, seinen Konatkt sucht und sich so ihre Beziehung verbessert und festigt. In der ersten Zeit muß man allerdings mit einem verstärkten Rupfen der Henne rechnen bis sie sich an die neue Situation gewöhnt hat.

    Leider jedoch gibt es auch hier ein Aber: Graue sind in der Wahl ihrer Partner sehr wählerisch, nicht alle Grauen passen zueinander. So ist nicht auszuschließen, das Henne und Hahn auch unabhängig von der Beziehung zum Menschen nicht harmonieren. Gerade bei Zwangsverpaarungen, bei denen sich die Vögel ja nicht selbst ihren Partner suchen können, passiert so etwas leider öfters.
    Doch dies läßt sich meines Erachtens nur durch einen Rückzug von der Henne und der Beobachtung ihres weiteren Verhaltens feststellen.
    Ist dem tatsächlich so, dann wäre die Überlegung, für die Vögel besser harmonierende Partner zu suchen, möglichst, indem ihr Henne und Hahn zu einem Züchter gebt, wo sie in einer Voliere ohne Kontakt zu ihren menschlichen Bezugspersonen einen Partner aussuchen kann. Aber das ist bei Graupapageien und vor allem bei den selteneren Timnehs leider nicht leicht und zur Folge hätte, das Ihr möglicherweise statt zwei vier Graue hättet - was eventuell aus Platzgründen nicht möglich ist.

    Ich hoffe, es war irgend etwas dabei, was ein wenig hilft!
     
  7. G.Braun

    G.Braun Guest

    Timnehs

    Hallo Rüdiger
    Ich danke dir für deine ausführliche Antwort und Ich denke meine Haltungsbedingungen sind relativ gut ,nachdem was du beschreibst.Sie haben über dem Käfig extra eine Lampe mit Tageslicht u. wir haben in dem Zimmer eine Wasserrutsche stehen ,die Feuchtigkeit abgibt außerdem einen Ionisator usw.Aber du hast schon recht ,es ist sehr schwer als Halter zu akzeptieren,daß sie rupft,zumal sie immer ein perfektes Gefieder hatte,sie war halt die kleine Prinzessin auf der Erbse.Der Manni ist ein Pöbel ,wie es im Buche steht .Erst einmal ist er einen Kopf größer u.lang u. seine Proportionen passen auch nicht.Auf der einen Seite ist die Kralle viel länger und wenn er seinen Willen nicht kriegt ,fängt er Laut an zu pöbeln und rülpsen tut er auch .Er ist eben ein Unikat und es würde mir schwer fallen,einen von beiden einzutauschen und 4 Papas halten meine Nerven u. die meiner Nachbarn nicht aus.Ich habe schon daran gedacht mich mehr zurückzuziehen u.seit der Nistkasten da ist hängen sie auch noch mehr zusammen,aber noch nicht genug.Leider weiß Ich keinen ,dem Ich sie anvertrauen könnte, um Sie ein bischen von uns zu entwöhnen,vieleicht habe Ich mich auch zu doll am Anfang eingemischt ,weil der Manni so ein armes Würstchen war,u.Kiki ihn geärgert hat.Sein großes Defizit,ist vieleicht auch ,daß er nicht fliegen kann und immer wenn er Panik kriegt fällt er runter ,auch wenn Kiki nur mit ihm spielen will.Gibt es etwas, um Stresssituationen für die Tiere besser zu überstehen? .Den Stress beim Tierarzt wollte Ich den beiden eigentlich ersparen.Kann man Parasieten auch am Kot erkennen???
    Gruß Gabi
     
  8. #7 Rüdiger, 16. Mai 2001
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Hallo Gabi!

    >>Gibt es etwas, um Stresssituationen für die Tiere besser zu überstehen?<<
    Hm, es gibt homöopathische Mittel und Bachblüten. Das ist aber nicht mein Gebiet, deshalb würde ich die Frage nochmals im Vogelkrankheitenforum stellen. Ebenso gibt es Mittel, die gegen die Dominanz und Agressivität eines Vogels wirken sollen und bei Verpaarungsproblemen eingesetzt werden können. Das Manni dominanter, wahrscheinlich, weil er auch agressiver ist, halte ich für einen Vogel mit Behinderungen für normal: manche Tiere ziehen sich mehr zurück, andereversuchen, ihr Defizit durch agressiveres Verhalten auszugleichen.

    >>Den Stress beim Tierarzt wollte Ich den beiden eigentlich ersparen.Kann man Parasieten auch am Kot erkennen???<<
    Das ist verständlich, leider aber auch ein sehr häufiger Fehler. Es läßt sich nun einmal nicht ausschließen, das das Rupfen eine organische Ursache hat und das kann nur ein Tierarzt prüfen. Je eher man so etwas erkennt, destso größer sind auch die Heilungschancen.
    Äußere Parasiten kann man nicht am Kot erkennen, manche Arten aber mit bloßen Auge am und im Gefieder. Pilze sind schon schwieriger zu erkennen, denn da braucht man einen Blick auf die Haut und selbst dann sind sie nicht unbedingt sichtbar.
    Wie gesagt: den Gang zum Tierarzt halte ich für ein Muß.

    Das mit dem Zurückziehen braucht schon seine Zeit, Kiki muß sich ja erst an die Situation gewöhnen und zuerst bedeutet es ja auch wieder Stress für sie. Wie gesagt kann das Rupfen in der ersten Zeit sogar stärker werden: ein halbes Jahr muß man dafür schon veranschlagen.
    Leider kann ich Dir auch keine Garantier geben, das das wirklich der richtige Weg ist, andererseits zeigen die beiden ja wohl schon ein richtiges Paarverhalten, das gefördert werden sollt. Interessieren sie sich denn für den Kasten? Normalerweise sucht der Hahn den Nistplatz, zeigt ihm dem Weibchen und die bestimmt dann, ob er auch genommen wird.
     
  9. G.Braun

    G.Braun Guest

    Hy Rüdiger
    also der Hahn sitzt oft im Kasten u.pennt,manchmal sitzen die Beiden den ganzen Tag darin u, dann wird renoviert und saubergemacht u,wenn Ich nach Hause komme ist es so leise das man denkt Ich hätte keine Geier.Letztes Jahr hat der Manni den Kasten für sich alleine beansprucht und wenn er auf die Henne gestiegen ist ,ist er meistens runtergefallen,aber dieses Jahr bleibt er schon obenauf.Er stopft ihr auch den Hals bis sie überläuft und dann sitzt sie auf der Stange und würgt sich das Frühstück wieder raus.Na hoffentlich kriegen sie keine Jungen
    Gruß Gabi
     
  10. #9 Rüdiger, 17. Mai 2001
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Gabi!

    Das gemeinsame Nutzen des Nistkastens ist ja ein gutes Anzeichen für eine harmonische Paarbeziehung!
    Fast möchte ich sagen, in dieser Richtung braucht man sich keine Gedanken zu machen und kann mangelnde Harmonie als Ursache für das Rupfen ausschließen. Auch die Kopulationsversuche weisen darauf hin, obwohl man die auch bei nicht so gut harmonisierenden Paaren beobachten kann.
    Nein, die beiden würde ich unter diesen Umständen auf alle Fälle zusammen lassen.
    Mit dem Nachwuchs ist das freilich so eine Sache: ausschließen läßt sich das nunmal nicht. Selbst wenn man den kasten entfernt, kann es sein, das Kiki Die Eier auf den Käfigboden legt. Manche Geier bebrüten sie sogar dort. Wenn Du in Deutschland wohnst, würde ich mir sicherheitshalber eine Zuchtgenehmigung holen. Etwas dazu steht unter
    http://www.vogelnetzwerk.de/index.php3?item=794&site=shownews .

    Um ehrlich zu sein würde ich es sogar aufgrund des Rupfens darauf anlegen: vielleicht liegt die Ursache doch in einem unbefriedigten Bruttrieb Kikis.
    Wenn es möglich ist, solltest Du daher für die beiden einen Raum schaffen, indem sie möglichst ungestört von mensch und Tier sind, auch im Sinne eines Rückzugs von Kiki.
    Die Gabe von Aufzucht- und Eifutter, Quell- oder Keimfutter und vielleicht etwas mehr Hanf in der Körnermischung können den Bruttrieb noch fördern.
    Aber das ist wohl eher Zukunftsmusik, oder?
     
  11. G.Braun

    G.Braun Guest

    Timnehs

    Hy Rüdiger
    Mal den Teufel nicht an die Wand.
    Wie soll Ich brütende Vögel zum Campingplatz transportieren u. wenn die kleinen flügge wären ,u. die Zeit käme ,da Ich sie abgeben müßte.Oh ,das nackte Grauen,da wäre Ich wie meine Schwiegermutter,mir wäre niemand Gut genug um sie in deren Hände zu geben .
    Wird eine brutlustige Henne eigendlich ruhiger???
    Außerdem fällt mir ein,daß das rupfen eventuel mit den großen Kartons angefangen haben könnte,den die hat sie auch immer verteidigt ,wie einen Brutkasten,nur das der Manni sie immer wieder kaputt gemacht hat u. dann wieder von Vorne ,vieleicht ist sie schon länger in Brutstimmung
    Gruß Gabi
     
  12. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Hallo Gabi!

    Ähnliches habe ich fast befürchtet!;) Ich kann Dir leider auch keinen Tip geben, wie es, falls sie brüten sollten, mit dem Transport zum Campingplatz gehen soll. Eigentlich halte ich einen Ortswechsel in dieser Zeit für unmöglich.
    Bei dem Problem der Abgabe von Jungen hast Du mein vollstes Verständnis - ging mir auch nicht anders bei meinen kleinen Geiern und da mir auch selten jemand gut genug war, versuche ich heute auch eine Brut zu vermeiden, solange es mit natürlichen Mittel geht (d.h. nur sogeannte Erhaltungskost und keine Nistkästen). Aber manchmal läßt es sich einfach nicht verhindern und ist dann auch das beste für die Geier, die diesen Trieb ausleben müssen.
    Wie Du ja auch meinst, deutet die Episode mit dem Karton auch in die selbe Richtung und von daher glaube ich, würde das Entfernen des Nistkastens Kiki nicht helfen.
    Eine brutlustige Henne wird vom Verhalten her nicht unbedingt ruhiger, oft werden sie in dieser Zeit auch agressiver (ein natürlicher Trieb, um das Gelege und den Nachwuchs zu verteidigen). Aber mehr Krach wird sie wahrscheinlich auch nicht machen, falls Du das meinst.
    Ich hoffe, ihr findet eine Lösung - und möglicherweise liege ich ja auch falsch mit dem Bruttrieb?

    P.S. Obwohl Timnehs eine wirklich tolle Graupapageienart sind, werden sie selten gehalten und gezüchtet, was sehr schade ist.;)
     
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  14. KarinD

    KarinD Guest

    Werde am Wochenende was heraussuchen

    Hallo Gabi,

    weiter oben fielen folgende Zitate:

    >>Gibt es etwas, um Stresssituationen für die Tiere besser zu überstehen?<<
    Hm, es gibt homöopathische Mittel und Bachblüten. Das ist aber nicht mein Gebiet, deshalb würde ich die Frage nochmals im Vogelkrankheitenforum stellen.


    Sicher gibt es diverse Mittel, die einem Vogel in Streßsituationen das Leben erleichtern. Da wären einmal die bereits von Rüdiger genannten Bachblüten und andere Mittel.
    Sobald ich am Wochenende Zeit habe, werde ich Dir diese mal heraussuchen und posten, in der Hoffnung, Deinem Süßen das Leben ein wenig erleichtern zu können.

    Melde mich dann.

    Liebe Grüße und noch eine gute Nacht,

    Karin
     
  15. G.Braun

    G.Braun Guest

    Timnhs die rupfen

    Hallo Karin
    Vielen Dank für deine Antwort ,wir sind zwar erst wieder mit meinem Zoo auf dem Campingplatz ,aber wenn Ich einen Abstecher nach Hause mache,schaue Ich mal wieder rein.
     
Thema:

Timnehs ,die rupfen